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Aktueller Online-Flyer vom 26. Oktober 2020  

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Kommentar
Kommentar vom Hochblauen
Jüdisch christliche Verlogenheit
Von Evelyn Hecht-Galinski

Kurz vor Weihnachten kam die erlösende Nachricht. Die Besatzungsmacht des zionistischen Terror-Regimes gestattete 55 von 1000 christlichen Palästinensern, von denen 600 eine Ausreise beantragt hatten, doch noch ihre Familien in Jerusalem oder dem besetzten Westjordanland zu besuchen. Zuvor hatte die orthodoxe Kirche in Gaza kritisiert, dass lediglich weniger als hundert Christen, die älter als 40 Jahre sind, nur nach Jordanien reisen durften, nicht aber in das annektierte Jerusalem und das besetzte Bethlehem. Ob die restlichen Anfragen auch noch genehmigt werden steht in den "David-Sternen".

Schon zu den vergangenen Oster-Feierlichkeiten kritisierte die christliche Gemeinde im Gazastreifen, dass der "Jüdische Staat" nur etwa 200 palästinensischen Christen ab einem Alter von 50 Jahren die Ausreise nur nach Jordanien gestattete. Ganz kurzfristig vor Ostern bekamen dann hunderte Christen doch noch die Genehmigung, nach Ost-Jerusalem und in das besetzte Westjordanland zu reisen.

Unter den etwa zwei Millionen Palästinensern im Konzentrationslager Gaza leben tausend Christen, die allesamt seit zwölf Jahren unter der verschärften Blockade-Besatzung durch das zionistische Regime, mitgetragen vom ägyptischen al-Sisi "Putsch-Pharao"-Regime, unter unmenschlichen Bedingungen vegetieren müssen.

Nach dem Vorschlag des Grünen-Chefs Habeck, Deutschland solle "Flüchtlingskinder aus den überfüllten griechischen Lagern" aufnehmen, springt ihm der EKD-Vorsitzende und bayerische evangelische Landesbischof Bedford-Strohm zur Seite und fordert "humanitäre Zeichen" zu setzen.

Habeck sieht „schnieke“ Siedlungen in Hebron

Sowohl Habeck, der gerade den "Jüdischen Besatzerstaat" besuchte und die völkerrechtswidrigen „schnieken“ Siedlungen im besetzten Hebron bewunderte (schon zu unseligen Zeiten hat sich der deutsche Michel mächtig gefreut, dass der Führer den Juden eine Stadt gebaut hat), als auch Bedford-Strohm, der hervorhob, dass "Jesus selbst aus einer Flüchtlingsfamilie kam", ignorieren in ihrer christlichen und vorweihnachtlichen verlogenen Barmherzigkeit das Leid der palästinensischen Flüchtlinge, wie alle deutschen Politiker und Kirchenfürsten seit Jahrzehnten. (1)

Jesus war der erste Freiheitskämpfer gegen die jüdische Obrigkeit!

Es sind dies Flüchtlinge, die seit mehr als 70 Jahren als Vertriebene der Zionisten entweder im besetzten Palästina leben oder aber in Lagern wie im Libanon. Jesus war auch Flüchtling, aber auch ein Freiheitskämpfer gegen die jüdische Obrigkeit. Womöglich der erste Palästinenser als Vorkämpfer für die Freiheit Palästinas. Heute würde er sich vielleicht in der BDS-Bewegung für deren Ziele einsetzen.

„Allianzen der Humanität“


Wie sagte Kardinal Marx als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz noch am Sonntag: "Die Toten im Mittelmeer sind Christus". Schließlich "identifiziere sich Christus mit jedem, der Opfer wird". Mit solchen Sprüchen bekundete Marx und die Spitzen der großen Kirchen in Deutschland ihre Solidarität mit privaten Seenotrettern, die Migranten aus dem Mittelmeer retten. Wo war die Solidarität, als die Gaza-Flotte diese brauchte, als sie von jüdischen „Verteidigungssoldaten“ zur Umkehr gezwungen wurden? Auch Bedford-Strohm findet es richtig, "Allianzen der Humanität", auch mit "Nichtchristen" zu bilden.

„Allianzen der willigen Krieger“

Da frage ich mich, meint er damit die Allianz mit den flüchtenden hauptsächlich Muslimen oder mit den jüdischen Besatzern im "Heiligen Land" oder die „Allianz der willigen Krieger“ der so genannten „westlichen Wertegemeinschaft“, die die Länder des Nahen Ostens nach und nach in die Steinzeit bomben? Dazu Schweigen im Lande, gerade auch, wenn es um die illegale Besetzung Palästinas durch das Regime des "Jüdischen Staats" geht. Warum nicht die Exkommunikation von Politikern in Erwägung ziehen, die so schamlos offen den Frieden bedrohen?

Die Olivgrünen und die „russische Bedrohung“

Kein aufrüttelnder Protest ist zu hören von denen, die immer den Frieden im Mund führen, aber offen den Krieg in ihre morbiden Überlegungen mit einbeziehen. Gerade die Olivgrünen haben sich doch hervorgetan mit der Neubelebung der „russischen Bedrohung“, mit der ein Popanz aufgebaut wird, den allerdings die Mehrzahl der Deutschen durchschaut, weshalb sie für eine gute Partnerschaft mit diesem Land sind.

Klima der Angst

Auf Protest gegen die Ausreiseverweigerung für die Christen aus Gaza wartete man vergebens. Wie allein müssen sich die Palästinenser, egal ob Christen oder Muslime, im besetzten Palästina-Gaza- Jerusalem fühlen? Wo bleiben die „humanitären Zeichen“ von Seiten der deutschen Kirchenvertreter? Ja, auch die Bischöfe und sonstige Repräsentanten haben gelernt, dass man als Antisemit kaltgestellt wird, wenn man es wagt, Kritik am "Jüdischen Staat" zu üben bzw. die wahren Zustände anzusprechen. Muss man sich da noch über die vielen Kirchenaustritte wundern? Um das Besatzerregime zu „schützen“ kommt langsam aber sicher die im Grundgesetz verbriefte Meinungsfreiheit unter die Räder. In diesem Klima der Angst und des Philosemitismus nutzen es vor allem die AfD und Rechtsextreme, sich unverhohlen an die Seite der Juden und des "Jüdischen Besatzer-Staats" zu stellen.

Die derzeitig auf Hochtouren laufende Hasbara Propaganda-Maschinerie, die den Antisemitismus so brutal instrumentalisiert, um von den zionistischen Verbrechen im "Jüdischen Staat" abzulenken, ist beispiellos.

Kampfpapier für die Israel-Lobby

Mit der "IHRA"-Antisemitismus-Definition soll Europa auf den "richtigen" zionistischen Weg gebracht werden. Diese Definition ist so vage und unspezifisch, und taugt nur als Kampfpapier für die Israel-Lobby. Es geht nämlich im Kern darum, nicht gegen angeblichen Antisemitismus vorzugehen, sondern nur darum, Israel-Kritik gegen den Staat Israel als Antisemitismus zu markieren. Mit der Doppelmoral, auf Anerkennung der Existenz als "jüdischer Staat Israel" versucht man einmalig in der Welt, einen Staat zu legalisieren, der Diskriminierung in Form von Gesetzen, die nur auf der zionistischen Ideologie basieren, und in diesem "Staat der Juden" palästinensische Bürger und Flüchtlinge ausschließt, aber Juden im Staat und weltweit mit einschließt.

Wie viele Juden in der Diaspora fühlen sich durch diesen Staat vertreten? Die Hasbara-Behauptung, dass der Staat Israel als "jüdische Gemeinschaft" angesehen werden muss, spiegelt genau die Missachtung des Völkerrechts und der Rassendiskriminierung wider, die Israel seit Gründung vertritt. Tatsächlich ist Israel wie jeder andere Staat verpflichtet, die Menschenrechte seiner gesamten Bevölkerung zu schützen, ebenso wie das Grundrecht auf Rückkehr und das Eigentum der palästinensischen Flüchtlinge und Bürger.

Recht auf Selbstbestimmung für Palästinenser

Jeder deutsche Politiker oder Medienunterstützer des "Jüdische Staats" der immer wieder auf die Anerkennung des Existenzrechts für den "Jüdischen Staat" pocht, die deutsche Staatsräson für die Sicherheit des "Jüdischen Staat" einfordert, sollte daran erinnert werden, dass diese Forderungen gegen jedes Recht verstoßen. Im Gegenteil, es gibt keine völkerrechtliche Grundlage für ein Recht eines "jüdischen Volkes" (das es, wie wir wissen, so gar nicht gibt!) auf Kosten der Grundrechte der Palästinenser oder des von der UNO anerkannten Rechts auf Selbstbestimmung jedes, so auch des palästinensischen Volkes. Die Besatzungsmacht Israel hat keinerlei Recht, eine Politik des Bevölkerungstransfers durchzuführen, um besetzte palästinensische Gebiete zu kolonisieren und zu annektieren. Durch diese perfide Umkehr des Rechts wird jede Kritik am "Jüdischen Staat" als Antisemitismus dargestellt, obwohl sie nur die Einforderung der universellen Rechte des Völker und der Menschenrechte fordert. Damit ist Tür und Tor geöffnet, um die Unterstützer der gewaltfreien BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestment, Sanktionen) als antisemitisch zu brandmarken, und jeder, der die israelische Politik oder die Selbstdefinition Israels als "Staat des jüdischen Volkes“ kritisiert, darunter auch jüdische Bürger Deutschlands und Holocaustüberlebende, kann damit als antisemitisch verunglimpft, kriminalisiert und ins Visier genommen werden. Diese infame Strategie des Versuchs der Gleichsetzung von Antisemitismus und Antizionismus zieht sich inzwischen durch ganz Europa, angeführt von Frankreich (Lex Finkielkraut), Großbritannien, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark und entbehrt jedes demokratischen Anspruchs. (2)

Diese "Arbeitsdefinition" der zionistischen Lobbygruppen der propagandistischen israelischen und US-amerikanischen Think-Tanks, Kritik an der Politik des "Jüdischen Staat" zu verhindern und uns zum Schweigen zu bringen, müssen wir entlarven und als das was sie sind bloßstellen: als eingeschleuste mit Millionengeldern ausgestattete "Experten für Antisemitismus", die diese Arbeitsdefinition in europäische Institutionen und Organisationen einzubringen versuchen.

Chuzpe von der „jüdischen Nakba“

Immer wieder wird auch mit Hasbara Lügen über die jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern verbreitet, um von dem legalen Rückkehrrecht der Palästinenser abzulenken und wie immer auf eigenes Leid der Juden hinzuweisen. Die Chuzpe von der „jüdischen Nakba“ ist so geschmacklos wie falsch. So sollen die Flüchtlinge im Nahen Osten gegeneinander aufgerechnet werden mit dem Argument, Juden seien gezwungen worden, materielle Vermögenswerte aufzugeben und arabische Länder zu verlassen, ähnlich wie die Palästinenser, die flohen oder aus ihren Häusern vertrieben wurden. Ergo wäre das ein Bevölkerungsaustausch in der Region. Wenn also palästinensische Flüchtlinge entschädigt werden sollen, dann müssten auch "jüdische Flüchtlinge", die aus den arabischen Ländern "vertrieben" wurden, entschädigt werden. Tatsache ist, dass die meisten Juden die arabischen Länder verließen, weil sie auf israelische Propaganda hereingefallen sind und nach Israel wollten, nicht weil ihr Leben zu Hause in Gefahr war. In Irak beispielsweise hat man mit Terroranschlägen „nachgeholfen“. (3)

Die Jewish Agency versuchte mit allen Mitteln und Aktionen den Mythos zu schaffen, wie sie Juden "retteten" vor der Verachtung und des Antisemitismus der Araber gegen Juden. So hat man es von Beginn an versucht und geschafft Juden und Araber mit dem Feindbild zu infizieren. Alles entbehrt der Wahrheit, die meisten Juden hatten gerade in den arabischen Ländern in Frieden und Wohlstand gelebt. Wie viele Juden retten ihr Leben gerade in der Türkei vor den Nationalsozialisten. Diese Tatsache kann gar nicht oft genug erwähnt werden, in Zeiten von Türkei-Hetze und Islam-Hass. Der Hass in Europa gegen Juden mit den Wellen der Verfolgung gab es in arabischen Ländern nicht.

Erst durch die Staatsgründung, mit den Folgen der Kriege und der Nakba verabschiedeten arabische Staaten eine Reihe von antizionistischen Gesetzen. Man sollte also nicht die Ursache mit der Wirkung verwechseln, wenn immer wieder versucht wird, einen Keil zwischen Juden und Araber-Palästinenser zu treiben. So wie es keinen speziellen antisemitischen Judenhass gibt, sondern nur eine mehr als verständliche Wut auf die völkerrechtswidrige und Menschenrecht verletzende Politik des "Jüdischen Staats" und seiner Unterstützer. (4)

Holocaustüberlebende werden instrumentalisiert

Mit der Antisemitismus-Jagd gegen Israel-Kritiker versucht man also ganz gezielt uns alle, egal ob Juden, Muslime oder Christen, als Antisemiten zu diffamieren. Mit der Macht der Lobby werden Politiker, Journalisten (mit gesponserten Israel-Reisen), Funktionsträger und Organisationen auf diese Propaganda eingeschworen. Angeführt von der inflationären Anzahl von "Antisemitismusbeauftragten" wird eine Atmosphäre der Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit erzeugt, die durchbrochen werden muss. Holocaustüberlebende werden instrumentalisiert, auf ihre Armut verwiesen. Wer aber hat diese Armut zu verantworten? Die „Claims-Conference“, die viele Skandale hinter sich hat und sich heute als „Wohltäter“ darstellt oder der „Jüdische Staat“, der die Holocaustüberlebenden früh vergaß. Man fragt sich, warum ziehen es so viele der letzten Überlebenden vor, inzwischen in Deutschland zu leben? "Chabad-Sekten Rabbiner" haben die jüdische Oberhoheit der Religion übernommen. Der Zentralrat der Juden, ebenso wie Vertreter des "Jüdischen Staats", haben wie es inzwischen geschafft, auch die Regierung auf Kurs der "Israel-Liebe" zu bringen.

Rassistische Gründungsideologie


So dürfen wir nie die bittere Wirklichkeit im besetzten Palästina vergessen. Das Verhalten des "Jüdischen Staats" wird von einer anachronistischen, irrationalen und rassistischen Gründungsideologie getrieben, die eben nicht alle Juden vertritt. Die Erinnerung an den Holocaust ist wichtig, aber darf nicht durch den "Jüdischen Staat" und seine willigen Helfer so schändlich und auf Kosten des palästinensischen Volkes unter Besatzung instrumentalisiert werden. Die heutigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit lassen sich nicht und mit nichts rechtfertigen. Der Zionismus hat keine Berechtigung mehr im 21.Jahrhundert und gehört längst auf den Müllhaufen der Geschichte. Ein Staat von privilegierten Juden gegen alle anderen Einwohner, die diskriminiert und unterdrückt werden, und der den Zionismus mit absichtlicher Entmenschlichung der Palästinenser auslebt, steht einer humanitären Vision von Gleichheit und Freiheit für alle Menschen entgegen. Der Zionismus verfolgt seit Generationen eine Politik der Trennung, Massaker, Zerstörung. Antizionismus ist also ein Grundrecht, und hat mit Antisemitismus nichts zu tun, den man niemals in einen Topf werfen darf. All die Antisemitismus-Keulen-Schwinger wissen das nur allzu gut, tun es trotzdem, weil es so einfach und erfolgreich scheint. Schluss mit der christlich-jüdischen Verlogenheit, die diese zionistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erst ermöglichen. Das besetzte Bethlehem ist "ein großes Gefängnis" mit einem "Hotel mit der hässlichsten Aussicht in der Welt", umgeben von der Apartheid-Mauer, und das Bild mit "der Narbe" mahnt gerade zu Weihnachten: vergesst uns nicht. (5) (6)

Ich wünsche allen Lesern friedliche Weihnachten und ein nachdenkliches Chanukkah-Lichterfest in dunklen Zeiten.


Ein Jude an die Zionistenvon Erich Fried

Freut euch erstens, daß eure Toten so tot sind,
denn sonst könnten sie euch laut sagen, was sie von euch halten
ihr zu Mörder gewordenen Söhne der Opfer unserer Mörder
die ihr euch verbündet mit Mördern gegen eurer Mordopfer Kinder

Und freut euch, daß die Mörder unserer Eltern
die Herzen der Welt so gewöhnt haben an das Morden
daß die Herren der halben Welt heute eueren Morden und Lügen
wohlwollend zusehen können und kaum zum Schein protestieren

Und freut euch, daß euer eigener Martin Buber schon tot ist
denn der hat noch knapp vor seinem Tode gesagt
daß ihr nicht die Jünger der alten jüdischen Weisheit
nein, nur die Schüler von Hitler geworden seid

Und freut euch auch, daß es keinen Bert Brecht mehr gibt
denn was der euch gesungen hätte zu eurem Unrecht
das würde der Welt und euch noch lang in den Ohren klingen
ja, länger als eure Unrechtherrschaft noch währt

Aber freut euch rasch, denn eure Freude wird kurzlebig sein
wie die Freuden anderer Tyrannen und Mörder
und dann werden Palästinenser und Juden in Frieden zusammenleben
und werden Gott danken, daß es keinen Zionismus mehr gibt


Ein Jude an die zionistischen Kämpfer
von Erich Fried

Was wollt ihr eigentlich?
Wollt ihr wirklich die übertreffen
die euch niedergetreten haben
vor einem Menschenalter
in euer eigenes Blut
und in euren eigenen Kot?
Wollt ihr die alten Foltern
jetzt an die anderen weitergeben
mit allen blutigen
dreckigen Einzelheiten
mit allem brutalen Genuss
der Folterknechte
wie unsere Väter sie damals
erlitten haben?
Wollt jetzt wirklich ihr
die neue Gestapo sein
die neue Wehrmacht
die neue SA und S.S.
und aus den Palästinensern
die neuen Juden machen?
Aber dann will auch ich
weil ich damals vor fünfzig Jahren
selbst als ein Judenkind
gepeinigt wurde
von euren Peinigern
ein neuer Jude sein
mit diesen neuen Juden
zu denen ihr die Palästinenser macht
Und ich will sie zurückführen helfen
als freie Menschen
in ihr eigenes Land Palästina
aus dem ihr sie vertrieben habt

Ihr Hakenkreuzlehrlinge
ihr Narren und Wechselbälge
der Weltgeschichte
oder in dem ihr sie quält
denen der Davidstern
auf euren Fahnen
sich immer schneller verwandelt
in das verfluchte Zeichen
mit den vier Füßen das
ihr nun nicht sehen wollt
aber dessen Weg ihr heut geht!

 
Fußnoten:

(1) http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26461
(2) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/frankreich-erkennt-antizionismus-als-antisemitismus-an-16549341.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
(3) https://www.haaretz.com/israel-news/the-nazi-fueled-pogrom-that-triggered-iraqi-jews-flight-1.5730671
(4) https://www.middleeastmonitor.com/20191223-israel-starts-to-implement-racist-jewish-nation-state-law/
(5 https://www.ard-telaviv.de/ein-grosses-gefaengnis/
(6) https://www.br.de/nachrichten/kultur/die-heilige-familie-von-banksy-mit-kriegsspuren-in-bethlehem,RlO7cme


Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des ehemaligen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, ist Publizistin und Autorin. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom "Hochblauen", dem 1165 m hohen "Hausberg" im Badischen, wo sie mit ihrem Ehemann Benjamin Hecht lebt. (http://sicht-vom-hochblauen.de/) 2012 kam ihr Buch "Das elfte Gebot: Israel darf alles" heraus. Erschienen im tz-Verlag, ISBN 978-3940456-51-9 (print), Preis 17,89 Euro. Am 28. September 2014 wurde sie von der NRhZ mit dem vierten "Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik" ausgezeichnet.


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