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Aktueller Online-Flyer vom 21. September 2019  

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Globales
Osaka Juni 2019: Wichtige bilaterale Treffen von Regierungsoberhäuptern
Gipfel-Diplomatie
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Am Rande des G-20-Gipfels in Osaka finden wichtige bilaterale Treffen von Regierungsoberhäuptern statt: Am 27.6.2019 trifft Chinas Präsident mit Japans Premier Shinzo Abe zusammen, am Freitag 28.6.2019 US-Präsident Donald Trump mit Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, am Samstag 29.6.2019 Chinas Präsident Xi Jinping mit dem US-Präsidenten und Russlands Präsident Wladimir Putin mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel. Diese Treffen sind zweifelsohne die wichtigsten Ereignisse des G-20-Gipfels in Osaka. Am wichtigsten ist gewiss das erfreuliche Gespräch von US-Präsident Donald Trump mit Russlands Präsident Wladimir Putin, so heiter, dass es Irritation und Ärger bei den feindseligen deutschen Medien veranlasste.

Hamburger G20-Treffen Juli 2017: Lang ersehnte Begegnung des US-Präsidenten Donald Trump mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin

Schon das Hamburger G20-Treffen vor zwei Jahren am 7. Juli 2017 markierte einen bemerkenswerten Erfolg, nämlich die schon lang ersehnte Begegnung des US-Präsidenten Donald Trump mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin, ein angemessenes wie überfälliges Zusammentreffen, das auf das Konto von Bundeskanzlerin Angela Merkel geht. Mit ihren treffenden diplomatischen Bemühungen ermöglichte die deutsche Kanzlerin diese wichtige Begegnung der zwei mächtigsten Akteure der Weltpolitik in einer weltoffenen Stadt wie Hamburg.

Helsinki Juli 2018: Erfreuliches Treffen Trump - Putin

Ein Jahr später beim Helsinki-Gipfeltreffen am 16. Juli 2018 ergab sich ebenso ein erfreuliches Treffen zwischen beiden Staatsmännern, Donald Trump und Wladimir Putin. Es war ein sehr konstruktives Gespräch der beiden Präsidenten in Helsinki, das neue Wege zum Frieden ebnete. Allein die Tatsache einer gemeinsamen Pressekonferenz, die hierzulande überhaupt nicht erwartet wurde, sprach für eine Wende zur Wiederherstellung normaler Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation. Weitere Begegnungen der zwei Staatsmänner wurden dort verabredet.

Fortsetzung eines längeren Prozesses Russland - USA

In Osaka ergibt sich dann die weitere bedeutsame Annäherung USA und Russland mit einem sehr freundlichen Gespräch von US-Präsident Donald Trump mit dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin am Freitag 28. Juni 2019, eine Fortsetzung eines längeren Prozesses, wie sich Donald Trump kurz nach dem erfolgreichen Helsinki-Treffen äußerte.

Sicherlich sprachen beide Staatsmänner in Osaka über die heiklen Anliegen der Weltpolitik, Syrien und Iran an erster Stelle. Obwohl es keine Details darüber gibt, was Putin und Trump zu diesen Konflikte besprachen, war es offensichtlich, dass die freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Staatsmännern eine gute Atmosphäre prägte für entscheidende konstruktive bilaterale Beziehungen.

Freundschaftliche Begegnung Putin-Trump irritiert deutsche Medien

Zur aufgebauschten Lügen-Hetze gegen Russland und Sensationsmache reagierte der US-Präsident kühl und treffend: „Die Medien berichten schlecht und falsch.“ Sie verbreiten Fake-News. Die gute Nachricht öffnet wieder die Pandora-Büchse wüster Lügen und Unterstellungen bei führenden deutschen Medien, den Fake-Medien, die sich zusammen mit Neokonservativen, Falken und Konsorten sowohl gegen den US-Präsidenten als auch gegen den Präsidenten Russlands verschworen zu haben scheinen. Nicht verwunderlich, dass beide Präsidenten darüber lachten, sich vollkommen bewusst darüber, dass ihre freundschaftliche Begegnung Fake-Journalisten übermäßig irritiert und verärgert.

"Als sie an Journalisten vorbeigingen, sprach Trump von 'Fake news',. 'Ihr habt das Problem in Russland nicht, aber wir haben es.' Und Putin antwortet 'Wir haben es auch. Es ist dasselbe.'" (SZ-Kolumne 29.6.2019: „Harmonie im Scherz – Donald Trump und Wladimir Putin begegnen sich in Osaka heiter“) "Fake News, darunter litten sie ja beide, stellen die Präsidenten am Rand des Treffens amüsiert fest." („Trump und Putin – Im Einklang“ von Silke Bigalke, SZ-Kommentar 29.6.2019)

Intrige und Komplott aus London gegen Russland ohne US-Präsident Trump

Großbritannien muss aufhören, destabilisierende Aktivitäten weiter zu betreiben. London ist aufgerufen, seine feindseligen Vorwürfe und Desinformation gegenüber Russland einzustellen. London versuchte durch einen Anschlag in Salisbury 2017, einen großen Konflikt zu provozieren, und dadurch, einen chemischen Angriff gegen die so genannten "moderaten Rebellen" in Ghuta zu inszenieren, hat aber gegenüber Russland, US-Präsident Trump und Syrien verloren. Die britische Regierung und manche ihrer Verbündeten, einschließlich des damaligen US-Außenministers Rex Tillerson (im State Department), hatten versucht, die Konfrontation gegen Russland anzuheizen. Das Weiße Haus beauftragte Mike Pompeo, dann noch Direktor der CIA, die Verantwortlichen dieses Komplotts zu identifizieren. Als klargestellt wurde, dass der Außenminister Rex Tillerson Teil des britischen Komplotts war, hat Trump ihn sofort entlassen. (März 2018)

Gemäß diesem aufgedeckten Komplott und geplanten Manipulationen hätte das Vereinigte Königreich die USA angespornt, Damaskus, einschließlich den syrischen Präsidentenpalast, zu bombardieren und die Generalversammlung der Vereinten Nationen ersucht, Russland aus dem Sicherheitsrat auszuschließen. So dreist und zügellos anmaßend zeigt sich London. Großbritanniens Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat ist ein Witz, ein nicht zu duldender Hohn für die friedfertige Weltstaatengemeinschaft.

Den wahnsinnigen Interventionisten Macht und Einfluss entziehen

Der US-Präsident Donald Trump will sich den Prioritäten seines Landes widmen. Dazu muss er den wahnsinnigen Interventionisten Macht und Einfluss entziehen und sich ein zuverlässiges kompetentes Berater-Team zulegen.

Verständigung zwischen Washington und Moskau durch US-Luftangriffe brutal gebrochen


In Genf war bereits erneut eine Verständigung zwischen Washington und Moskau zustande gekommen, um die IS-Terroristen gemeinsam zu bekämpfen, als in Syrien am 7.4.2017 ein US-Luftangriff erfolgte (gegen Homs), eine US-Attacke, die offensichtlich bezweckte, die amerikanisch-russische Verständigung in Genf zu zerstören. Genauso wurde auch die ähnliche Genfer Verständigung vom 9.9.2016 zwischen John Kerry und Sergej Lawrow brutal vom Pentagon nichtig gemacht, und zwar mit dem US-Luftangriff auf syrische Stellungen am 17. September 2016 mit ca. hundert Toten. Damit wurde das schon unterzeichnete russisch-amerikanische Abkommen massiv gebrochen. Als die syrische Regierung aufgrund des US-Luftangriffs auf das syrische Militär (17.9.2016) den Waffenstillstand zwei Tage später als beendet erklärte (19.9.2016), erfolgte eine hinterlistige Attacke der Rebellen auf einen UN-Hilfskonvoi nahe Aleppo, und zwar am selben Tag 19.9.2016.

Penetrant propagandistisch: Deutsche Medien

Alle, denen an einer Friedenszukunft liegt – parlamentarische Opposition, Gewerkschaften, Verbände und Kirchen – sollten zu einer offenen Debatte schreiten, gegen hinterhältige Medien und gegen die Feigheit von Regierungskreisen, die sich hinter gelenkten Medien verstecken, anstatt den Dialog der beiden Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump zu begrüßen, wie die ganze Welt ihn begrüßt. Wie tief die mediale Landschaft hierzulande gesunken ist und hässlich penetrant propagandistisch agiert, entlarvt ihr peinliches Schweigen über die Worte der Kanzlerin Merkel, die auf ihrer hervorragenden Pressekonferenz am 20.7.2017 auch explizit begrüßte, dass der Dialog zwischen beiden Präsidenten fortgesetzt werde. Antirussische Kriegshetze und Propaganda gehören mittlerweile hierzulande zum Alltag und haben erneut zu Krisen in Europa geführt. Der mediale Fanatismus gegen Russland übertrifft aller Maße der Vernunft: ZDF-Heute und ARD-Tagesschau verschwiegen das Treffen des Präsidenten Russlands mit der Kanzlerin Deutschlands in Osaka am Samstag 29.6.2019. So verstoßen Redaktionen gegen ihre Informationspflicht und arbeiten gegen das Interesse Deutschlands, das die Kanzlerin vertritt.

Sabotage der außenpolitischen Linie von Angela Merkel in deutschen Medien - schwerwiegendste Desinformation zu Russland immer aus London


Es ist erbärmlich, hoch beunruhigend und tief zu bedauern, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel kein richtiges Echo in den hiesigen Medien bekommt. Dort scheint jedes kompetente Verständnis für das Vorgehen des Bundeskanzleramtes hinsichtlich Russland zu fehlen. Noch schlimmer: Statt von deutschen Redaktionen unterstützt zu werden, lässt sich das Gegenteil beobachten, nämlich die unverschämte Sabotage der außenpolitischen Linie der deutschen Bundeskanzlerin, wie propagandistische ARD-Sendungen am Sonntag 2. Dezember 2018 entlarvten (Presseclub und Anne Will), Sendungen, die gerade dann erfolgten, als kurz zuvor die Bundeskanzlerin mit glänzendem diplomatischen Erfolg sich am Rande des G-20 Treffens in Buenos Aires mit Waldimir Putin zu einem Arbeitsfrühstück am Sonntag 2.12.2018 traf, wovon die schönsten Fotos um die Welt gingen. Damit durchbrach die deutsche Kanzlerin mittels eleganter Diplomatie die von britischer und anderer Seite angestrebte Isolierung und Verteufelung Russlands. Das wirkte unerträglich innerhalb der CDU-Rüstungsmafia wie in den Kreisen ihrer britischen und militärindustriellen „Berater“, die Gift und Galle spuckten. Es ist darauf aufmerksam zu machen, dass die schwerwiegendsten feindseligen Vorwürfe, Intrigen und Desinformation gegenüber Russland aus London kommen.

Hohl und höhnisch: EU-Ratspräsident Tusk ohne Blick für Leid in Syrien

EU-Ratspräsident Tusk posaunt in Osaka über Rechtstaatlichkeit und Menschenrechte, gerade die Werte, die EU-Staaten mit Füßen getreten haben. Hohl und höhnisch klingen seine Worte von „essentiellen Werten“. Man denke nur an die Städte in Syrien, die NATO-Mitglieder unter US-Führung in Schutt und Asche gebombt haben, oder die Regionen Syriens, in denen von USA und NATO-Staaten finanzierte Verbrecherbanden wüteten, bis sie wieder unter syrische Regierungskontrolle gelangten. Haben die Kriegstreiber einmal daran gedacht, Schadensersatz an die Regierung Syriens zu leisten für die enorme Zerstörung und Massaker, die sie verursacht haben? Dies wäre auch die Verpflichtung von Kriegskollaborateuren, die am Schreibtisch sitzen. Auch sie haben eine gerechte Schadensersatzsumme an die Regierung Syriens zu bezahlen. Es ist eine Schande, dass sich neben staatlichen Institutionen und Politikern Redaktionen zu Kriegstreibern und Kriegskollaborateuren degradiert haben und damit als Verräter der Zivilisation auftreten. Verräter gehören vor Gericht und bestraft.

"Es ist diese 'Ordnung', die Tusk so liebt, die Tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt und Retter, die das verhindern wollen, verfolgt. ... Es ist eine Ordnung, in der deutsche und andere Konzerne Milliardenprofite machen, indem sie Rüstung in Kriegsgebiete verkaufen. … Es ist eine Ordnung, in der Millionen Menschen Hunger leiden, weil Konzerne Saatgut patentieren lassen... Es ist diese Ordnung, in der 'Demokratien' wie die Bundesrepublik Deutschland Polizeigesetze erlassen... Herr Tusk, Sie irren sich: Diese globale Weltordnung muss zerstört werden!" („Donald Trump und Donald Tusk – Globale Weltordnung“ von André Scheer, Leitartikel in junge Welt, 17.7.2018)

Das neoliberale System bringt Tod und Zerstörung auch für Europa. Der Kampf für Entspannung und für die Mobilisierung einer starken und breiten Friedensbewegung zur Unterstützung des Friedens in der Golf-Region und in der Welt ist eine dringende Aufgabe, die vehement vorangetrieben werden muss. Es darf nicht zugelassen werden, dass Kriegsbefürworter der Golf-Region noch einmal einen schrecklichen Krieg aufzwingen.

Die reaktionären Kräfte im Nahen/Mittleren Osten, an der Spitze das mittelalterliche Regime Saudi-Arabiens, das Apartheidregime Israels und einige einflussreiche Beamte der Trump-Administration wie Mike Pompeo im Außenministerium und John Bolton im Weißen Haus sind dabei, eine militärische Auseinandersetzung gegen den Iran vorzubereiten. Es sind Irre, die die Region in ein Inferno stürzen können, wenn man sie weiter gewähren lässt.

Wie schon erwartet hat US-Präsident Donald Trump keine Erklärung zum Klima unterzeichnet. Unbeirrt von der Sorge der Europäer diesbezüglich flog er von Osaka nach Seoul und nach einem Gespräch mit dem südkoreanischen Präsidenten, Moon Jae-in traf er sich mit Kim Jong-un, der Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea, im Dorf Panmunjon am 30.6.19. In den bilateralen Treffen von Donald Trump geht es um die Weltordnung, nicht nur um Iran, sondern besonders auch um Korea. US-Präsident Trump ist überhaupt nicht die "unberechenbare" Person, wie ihn hiesige Medien beschreiben. Im Gegenteil, er handelt vollkommen überlegt und logisch.

"Donald Trump bereitet eine Reorganisation der internationalen Beziehungen vor. Diese Veränderung geschieht durch einen vollständigen und plötzlichen Umbruch und gegen die Interessen der transnationalen herrschenden Klasse gerichtet." ( „Was Donald Trump vorbereitet“ von Thierry Meyssan, voltairenet.org, 3.7.2018)

Besser keine „verrückten Hunde“ mehr in der Umgebung von US-Präsident Trump

Verteidigungsminister James Mattis hat seinen Posten Ende Februar 2018 verlassen. (dpa 21.12.2018). Seine Entlassung durch einen eleganten Rücktritt war keine Überraschung in Washington, seitdem der so genannte „verrückte Hund“ gegen die Annäherung Trumps an Nordkorea, gegen den Abzug von US-Truppen aus Syrien und als anti-russischer NATO-Anhänger warb. Es ist völlig verständlich, dass der US-Präsident einen Verteidigungsminister braucht, dessen Auffassungen den präsidialen Positionen entsprechen. Würdevoll verstand James Mattis diese Selbstverständlichkeit und erklärt sie öffentlich nach seinem Rücktritt. Dasselbe gilt für den Außenminister und den Sicherheitsberater. Plausibel ist, sich vorzustellen, dass der „verrückte Hund“ im Pentagon für die unsinnige Drohung der Vereinigten Staaten verantwortlich war, aus dem Vertrag über Nukleare Mittelstreckenraketen (Intermediate Range Nuclear Forces Treaty INF) auszusteigen und die Russische Föderation für diesen Schritt verantwortlich zu machen.

Kleine Gruppe von Mächtigen verursachen Probleme und Konflikte

Eine Weltordnung von internationalen Regeln existiert mit den in Kraft befindlichen internationalen Vertragswerken und der Charta der Vereinten Nationen, die sowohl die G20 als auch alle andere Staaten der Weltstaatengemeinschaft verpflichten. Probleme und Konflikte entstehen, wenn sich eine kleine Gruppe von Mächtigen, und zwar der westliche Block, über diese Regeln hinwegsetzt, also gegen diese Regeln verstößt.

Weltweite Ächtung der Atomwaffen durch 122 Staaten ohne Deutschland

Blicken wir nur auf das aktuelle Problem der Atomwaffen. Stefan Ulrich berichtet in der SZ: "Die Nuklearmächte sind verpflichtet, 'in redlicher Absicht' einen Vertrag auszuhandeln, der ihr vollständige nukleare Abrüstung festschreibt. So steht es im Atomwaffensperrvertrag (von 1970)... Seitdem sind neue Atommächte wie Nordkorea hinzugekommen; und die alten … denken gar nicht daran, ihre Sprengköpfe komplett zu vernichten. Im Gegenteil. Sie investieren Hunderte Milliarden Dollar darin, ihr Massenvernichtungsarsenal zu modernisieren und noch zerstörerischer zu machen... 122 Staaten haben am Freitag (7.7.2017) einen Vertrag geschlossen, der alle Atomwaffen ächtet. Dabei machen jedoch die neun Nuklearstaaten sowie Länder wie Deutschland nicht mit. … Heute ist die Ächtung dieser Waffen weit vorangekommen. ... …bauen die ... Staaten Druck auf, damit die Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag endlich ernst genommen werden." („Atomwaffen – Gespaltene UN“ von Stefan Ulrich, SZ, 8.7.2017). Es ist darauf aufmerksam zu machen, dass zirka zwei Drittel der Weltstaatengemeinschaft zur Abrüstung aufrufen und die Atomwaffen ächten.

Gespräche zur Beilegung der Nordkorea-Krise auf Hamburger G20-Treffen 2017


Beim G-20 Treffen in Hamburg vor zwei Jahren (2017) traf der russische Präsident auch mit dem Präsidenten Südkoreas Moon Jae-in zusammen hinsichtlich der Nordkorea-Krise vor seinem Gespräch mit Trump. Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und der Ministerpräsident Japans Shinzo Abe, die auf dem G20-Treffen in Hamburg auch anwesend waren, hatten sich vorher ebenso für Gespräche und Dialog mit Nordkorea ausgesprochen, um die Krise zu bewältigen. Auch der Präsident von Vietnam traf in Hamburg ein und sprach mit der deutschen Bundeskanzlerin. Sicherlich über die gefährliche Lage USA versus Nordkorea.

Die reichsten Industrie-Staaten flagrante Rechtsbrecher einer zivilisierten internationalen Rechtsordnung


Die Feindseligkeit, die sich seitens der USA gegen Nordkorea richtet (US-Kriegsflotte vor nordkoreanischer Küste, US-Truppen in Südkorea in Manövern) und alle anderen Konflikte, die die Welt heute plagen, sind Krisen, die in dem Verstoß gegen internationale Regeln und Abrüstungsabkommen ihren Ursprung haben. Die reichsten Industrie-Staaten sind die Verursacher solcher Krisen. Sie sind flagrante Rechtsbrecher einer zivilisierten internationalen Rechtsordnung, da sie straflos dagegen handeln und Sonderregeln für sich selber schaffen wollen. Das ist inakzeptabel. Freiheit darf nicht mit Willkür gleichgesetzt werden, sagte zu Recht der russische Präsident. Welche Werte sind es eigentlich, die für einen Westen gelten und vorbildlich sind, ein Westen, der für die aktuellen vielen mörderischen Aggressionen die Schuld trägt - sogar im Pakt mit Terroristen?

Beim G-20-Gipfel in Peking (22.7.2016) wurde die militärische russisch-chinesische Allianz besiegelt. Darüber wurde in deutschen Medien nicht berichtet. Mit einer solchen Allianz hatte Washington nicht gerechnet. Russland ist dabei, zusammen mit Syrien und Iran den zentralasiatischen Raum zu befrieden, und China hat hier ein großes Feld für konstruktive Investitionen.

Verheerende US-Militäragenda - mit US-NATO deshalb kein Schutz, keine Sicherheit


Die Verlogenheit der USA und falsche Einseitigkeit reflektieren nicht nur deutsche Medien sondern auch EU-Politiker, die nicht den wahnsinnigen ersten Aggressor der letzten Jahrzehnte erkennen wollen, die USA, die sich sogar für das atomare Menschheitsverbrechen von Hiroshima und Nagasaki zu verantworten haben. Washington hat sich seitdem als ein hoch gefährlicher Wahnsinniger bewiesen. Außer Kontrolle geraten, geht es auf dem Kriegspfad. So wurde Washington die größte Gefahr für Europa. Die US-NATO bietet deshalb keinen Schutz, keine Sicherheit. Im Gegenteil. Eines ist klar: Gewisse Macht-Zirkel innerhalb der US-amerikanischen Regierung, im industriellen Militärkomplex und an der Wall Street wollen einen Krieg, koste es, was es wolle. Eskalation ist Teil der verheerenden US-Militäragenda, wie die militärische Präsenz im Persischen Golf bezüglich des Irans und US-amerikanisch-südkoreanische Manöver im Gelben Meer bezüglich Nordkorea zeigen. Zahlreiche Kräfte, die innerhalb des US-Staatsapparates für einen Krieg hetzen, sitzen im US-Kongress, im Pentagon und in der NATO.

USA aus maroder Lage herausführen

Der US-Präsident Donald Trump ist entschlossen, sein Land aus der maroden Lage heraus zu führen, nämlich die steigende Armut in der Vereinigten Staaten zu bekämpfen und die wahnwitzigen Interventionskriege und ausländischen Militäraktivitäten zu beenden. Teil dieser seiner Agenda ist US-Präsident Trumps Treffen am Sonntag (30.6.2019) mit Kim Jong-un, Staatsoberhaupt der Demokratischen Volksrepublik Korea, das erste Mal auf nordkoreanischem Boden an der Demarkationslinie zu Südkorea, wohin Trump mit Hilfe der südkoreanischen Regierung aus Seoul angereist war. Das ist vorbildliche Gipfel-Diplomatie aller beteiligten Seiten!

Es ist ein langer Weg, den Trump und seine Landsleute vor sich haben, voller Stolpersteine, die er beseitigen muss, um die Weltdiplomatie richtigzustellen. Auf Russlands offene Ohren und womöglich Hilfestellung kann er dabei zählen, nicht aber auf die verkrustete EU in ihrem heutigen Zustand und schon gar nicht auf das perfide Albion, das sich fortwährend heimlich, still und leise an die lukrativen Bodenschätze und Industrien der Russischen Föderation heranmachen will.


Verfasst am 30.06.2019 unter Bezugnahme auf Meldungen zum Gipfeltreffen der G-20 in Osaka und Treffen Donald Trump – Kim Jong-un auf dem Territorium der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea)

Luz María de Stéfano Zuloaga de Lenkait ist chilenische Rechtsanwältin und Diplomatin (a.D.). Sie war tätig im Außenministerium und wurde unter der Militärdiktatur aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. In Deutschland hat sie sich öffentlich engagiert für den friedlichen Übergang der chilenischen Militärdiktatur zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, u.a. mit Erstellen von Gutachten für Mitglieder des Deutschen Bundestages und Pressearbeit, die Einheit beider deutschen Staaten als ein Akt der Souveränität in Selbstbestimmung der beiden UN-Mitglieder frei von fremden Truppen und Militärbündnissen, einen respektvollen rechtmäßigen Umgang mit dem vormaligen Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik Erich Honecker im vereinten Deutschland, für die deutsche Friedensbewegung, für bessere Kenntnis des Völkerrechts und seine Einhaltung, vor allem bei Politikern, ihren Mitarbeitern und in Redaktionen. Publikationen von ihr sind in chilenischen Tageszeitungen erschienen (El Mercurio, La Epoca), im südamerikanischen Magazin “Perfiles Liberales”, und im Internet, u.a. bei Attac, Portal Amerika 21, Palästina-Portal. Einige ihrer Gutachten (so zum Irak-Krieg 1991) befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages.


Online-Flyer Nr. 712  vom 03.07.2019

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