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Aktueller Online-Flyer vom 14. November 2019  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (162)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Ich wünsche mir, dass es endlich Frieden auf der Welt gibt! Frieden!“ „Niemand kann unser Palästina vergessen, wo der Frieden ist, der nie sterben wird. Früher oder später wird das Chaos beseitigt sein.“ „Die gegenwärtigen „Führer“ der Welt sind nicht fähig zu führen. Wir müssen zusammen kommen, um sie zu stürzen. Ich bete für uns alle in der Welt, dass wir – auch wenn es schwer fällt – den Mut finden, es zu tun.“ „Diese Welt ist schon ziemlich beschissen mit ihren dummen Kriegen und Invasionen. Wir lassen uns einer Gehirnwäsche unterziehen und denken, dass dies das richtige ist.“ „Die aggressive Politik Israels zu kritisieren, ist nicht antisemitisch. Versteh das.“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 162 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1921. Ich wünsche mir, dass es endlich Frieden auf der Welt gibt! Frieden!


1922. Aus der Dunkelheit ins Licht – Befreit Palästina


1923. Niemand kann unser Palästina vergessen, wo der Frieden ist, der nie sterben wird. Früher oder später wird das Chaos beseitigt sein.


1924. Die gegenwärtigen „Führer“ der Welt sind nicht fähig zu führen. Wir müssen zusammen kommen, um sie zu stürzen. Ich bete für uns alle in der Welt, dass wir – auch wenn es schwer fällt – den Mut finden, es zu tun.


1925. Die Kinder wollen Frieden


1926. Du sollst nicht töten… Deinen Nächsten lieben wie dich selbst… Wo bleibt das Gewissen… Kinder sterben! Scheiß Krieg!


1927. Jenseits von Gut und Böse ist ein Ort – Dort treffen wir uns


1928. Diese Welt ist schon ziemlich beschissen mit ihren dummen Kriegen und Invasionen. Wir lassen uns einer Gehirnwäsche unterziehen und denken, dass dies das richtige ist.


1929. Heute könnte Waffenstillstand sein in unseren Herzen…


1930. Ich wünsche Frieden auf der Welt! (Ich bin 9 Jahre alt) Hört auf, Menschen zu töten! (Ich bin 6 Jahre alt) Kämpft nicht gegen einander.


1931. Die aggressive Politik Israels zu kritisieren, ist nicht antisemitisch. Versteh das.


1932. Eine Reise für Frieden, Freundschaft und Koexistenz mit allen Nationen… Ein angeschlagenes Glied reicht aus, damit alle anderen den Streitkolben spüren.


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (161):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25992

Online-Flyer Nr. 710  vom 19.06.2019

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