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Aktueller Online-Flyer vom 17. Oktober 2019  

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Medien
Eine lockere Folge von Leserbriefen und Kommentaren
Hajos Einwürfe
Von Hajo Kahlke

Darf eine linke Zeitung von Wettrüsten statt WESTRÜSTEN schreiben und sich damit das Prinzip der Äquidistanz zu eigen machen und so Angreifer und Angegriffene auf eine Stufe setzen? Das ist eine Frage, die in "Hajos Einwürfen" zum Thema gemacht ist. Die Neue Rheinische Zeitung versteht sich im Verbund mit der Vierteljahresschrift DAS KROKODIL als ein Forum, das zum Nachdenken anregen, eingefahrene, verkrustete Denkstrukturen aufbrechen bzw. der bewusst lancierten Desorientierung des Denkapparats – besonders der Linken – entgegenwirken will. Hajos kurze Texte sollen dazu ihren Beitrag leisten. Die Neue Rheinische Zeitung bringt deshalb in loser Folge von ihm verfasste Leserbriefe und Kommentare, die bei den Angeschriebenen nur selten das Licht der Öffentlichkeit erblicken.


Wettrüsten statt WESTRÜSTEN


Ausschnitt aus der Titelseite von jW vom 12.02.2019

Zwischen wem, mit Verlaub, soll in unserer Zeit überhaupt ein Wettrüsten stattfinden? Tatsächlich rüstet der Westen auf, um seine eh schon maßlose Überrüstung zu einer noch furchtbareren Überrüstung  zu steigern. Ein weniger von falscher Äquidistanz durchdrungener Autor würde daher überschriftsmäßig Klartext schreiben und das WESTRÜSTEN als das benennen, das die Eskalation ausmacht.

Leserbrief zum Artikel "Wettrüsten eskaliert - Rund 35 Staats- und Regierungschefs werden bei der Münchner »Sicherheitskonferenz« erwartet. Die Zeichen stehen auf Krieg" von Efthymis Angeloudis in "junge Welt" vom 12.02.2019, Seite 1

Online-Flyer Nr. 692  vom 13.02.2019

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