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Aktueller Online-Flyer vom 21. Januar 2019  

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Wirtschaft und Umwelt
„Apokalyptisches Ausmaß“ der Wetter-Anomalie in Italien
Sintflutartige Unwetter in „Bella Italia“ eine Laune der Natur?
Von Rudolf Hänsel

„Bella Italia“ ist für Mittel- und Nordeuropäer der Inbegriff eines erholsamen Urlaubs: liebenswerte Menschen mit ihrer besonderen Lebensart, Sonne, Wärme, atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Landschaften. Auch in der Europäischen Union (EU) stand Italien bisher für Schönheit, Eleganz und Erfindergeist. Das hat sich nach Bildung der neuen Mitte-Rechts-Regierung schlagartig geändert. Heute ist „Bella Italia“ das „neue Schreckgespenst der EU“. Das Land wird beschuldigt, es würde den anderen Europäern Angst und Schrecken einjagen: Geplant seien ein Schuldenhaushalt, ein eventueller Ausstieg aus dem Euro und eine Aufhebung der Russland-Sanktionen. Das gefällt weder den EU-Bürokraten, noch den übrigen EU-Regierungen und schon gar nicht den Architekten der Neuen Weltordnung. Seit zwei Wochen wird Italien nun von den Dolomiten bis Sizilien von einer Sintflut apokalyptischen Ausmaßes heimgesucht mit schwerwiegendsten Folgen für Mensch und Umwelt. Immer mehr Menschen stellen sich deshalb die Frage, ob dieses aktuelle Ereignis einfach eine Laune der Natur ist, oder ob hier vielleicht „künstliche“ Kräfte im Spiel sind, die auch schon andere „Naturkatastrophen“ ausgelöst haben.


Ungewöhnliches Wetterphänomen über dem Millstätter See (Kärnten/Österreich) im Juni 2018 (Screenshot gemäß de.sputniknews.com vom 11.6.2018)

Ganz Italien wird von sintflutartigen Unwettern heimgesucht

Die wenigen TV-Nachrichten aus Italien zeigen uns die biblischen Ausmaße der Überschwemmungen mit Dutzenden Toten, vielen Verletzten, verwüsteten Dörfern, Erdrutschen und Millionen entwurzelter Bäume. Das Land ist teilweise lahm gelegt. In Palermo schwoll ein kleiner Bach neben einem Wohnhaus von einem Moment auf den anderen dermaßen stark an, dass die Wassermassen das Haus in Minutenschnelle volllaufen ließ, weshalb neun Menschen ertranken. Der materielle Schaden durch die Unwetter ist so gigantisch, dass er noch über Jahre hinaus die betroffenen Menschen und den Staatshaushalt belasten wird. Beobachter sprechen von einer Lage wie nach einem Erdbeben und Experten von einer Situation, wie sie Italien in seiner Geschichte noch nie erlebt hat. Vor allem die Alten sehen in diesen „apokalyptischen Szenen“ so etwas wie das Jüngste Gericht. Doch immer mehr Menschen stellen sich die Frage, ob dieses aktuelle Ereignis nur eine Laune der Natur ist – denn mit der neuen Regierungsbildung im Frühsommer hat sich die politische Landschaft in Italien gravierend verändert.

„Bella Italia – das neue Schreckgespenst der EU“

Waren die italienischen Regierungen der vergangenen Jahrzehnte grundsätzlich europafreundlich aufgestellt und eingestellt, scheint die neue Regierung aus der Fünf-Sterne-Bewegung (MoVimento 5 Stella (M5S)) und der Lega-Partei durch ihre ablehnende Haltung zur europäischen Integration mit diesem Grundsatz zu brechen. Darüber hinaus erwägen die politisch Verantwortlichen einen Schuldenhaushalt und einen eventuellen Ausstieg aus dem Euro sowie einen Schwenk nach Osten.

Wie wenig den anderen EU- und Euro-Staaten, den EU-Bürokraten und den Architekten der Neuen Weltordnung diese Neuausrichtung gefällt, spiegelt sich auch in den Berichten der Medien wieder. So schreibt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am 22.05.2018 unter der Überschrift „Bella Italia – das neue Schreckgespenst der EU“: „In Italien zeichnen sich die Umrisse einer Regierung ab, die anderen Europäern Angst und Schrecken macht.“ (1) Und der deutsche Regierungssender Dlf24 konstatiert am 6.11.2018: „Euro-Saaten machen Italien weiter Druck. Im Streit um den geplanten italienischen Schuldenhaushalt halten die Staaten der Euro-Zone den Druck auf die Regierung in Rom aufrecht.“ (2)

Sintflutartige Unwetter eine Laune der Natur?

Wer es nun wagt, einen Zusammenhang herzustellen zwischen der Unbotmäßigkeit der neuen „populistischen“ Mitte-Rechts-Regierung und den Weltuntergangs-Szenarien der letzten Wochen, ist sofort ein Verschwörungstheoretiker. Aber vielleicht ist die Verschwörungstheorie die in Wahrheit zutreffende und ein Verschwörungstheoretiker ein ehrbarer Zeitgenosse. Wie sagte schon Arthur Schopenhauer: „Jede Wahrheit durchläuft drei Stufen: Erst erscheint sie lächerlich, dann wird sie bekämpft, und schließlich ist sie selbstverständlich!“

Da die Mainstream-Medien dieses brisante Thema totschweigen und lieber ganz allgemein den Klimawandel für diese Sintflut verantwortlich machen, klingen die geäußerten Vermutungen für viele Menschen ungeheuerlich. Nicht jedoch für jemanden, der sich damit schon auseinandergesetzt hat, z.B. anhand des bereits im Jahr 2000 erschienenen Buches der US-amerikanischen Ärztin, Biometikerin und Umweltaktivistin Rosalie Bertell „Planet Earth. The Latest Weapon of War“ (Kriegswaffe Planet Erde). Im Zentrum von Bertells Bemühungen stand auch die Aufklärung über das sogenannte Geo-Engineering, das als ziviles Projekt gegen den Klimawandel aufgebaut wird, aber in Wirklichkeit ein militärisches Projekt ist. Im Vorwort zur deutschen Ausgabe erklärt sie: „Geo-Engineering wird definiert als die weltweite umwelttechnische Beeinflussung unserer Atmosphäre. Das bedeutet die Manipulation unseres Wetters, unserer Meere und damit unseres Heimatplaneten selbst.“ (3)

Schon im Vietnamkrieg (1955-1975) wurde das Wetter vom US-Militär als Waffe eingesetzt, um beispielsweise ganze Landstriche zu überschwemmen. Das war einer der Gründe, warum die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) im Jahr 1976 die ENMOD-Konvention verabschiedet hat (Convention on the Prohibition of Militäry or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques). Dieser bindende völkerrechtliche Vertrag verbietet den Vertragsparteien gezielte militärische Eingriffe in natürliche Abläufe der Umwelt, aber auch die Nutzung von Einflüssen der natürlichen Umwelt als Waffe in einem Krieg oder bewaffnetem Konflikt. (4) Verboten werden solche Umweltveränderungen nicht nur aus militärischen, sondern auch aus allgemein feindlichen Gründen. Doch keine Vertragspartei hält sich an den Vertrag.

Zur Bedeutung der ENMOD (Environmental Modification)-Konvention

Der renommierten deutschen Soziologin und Politikwissenschaftlerin Claudia von Werlhof ist es zu verdanken, dass uns das wegweisende Buch von Rosalie Bertell „Planet Earth. The Latest Weapon of War“ in deutscher Übersetzung (bereits in der vierten Auflage) zur Verfügung steht. In ihrer Einführung in das Buch macht sie auf die weit reichende Bedeutung der EMNOD-Konvention aufmerksam, was uns allen zu denken geben soll:

„Ja, es gab offensichtlich noch weit mehr an „Naturkatastrophen“-Techniken, und das nicht erst seit gerade eben, sondern seit Jahrzehnten. Denn die UNO ist verschwörungstheoretisch sicher völlig unverfänglich. Und wenn sie in ihrer Konvention diese Technologien schon vor fast 35 Jahren alle beschrieben hat, dann kann das kein Hirngespinst gewesen sein. Vom Erdbeben über den Tsunami zum Hurrikan, von der Wetterveränderung als Überflutung ebenso wie als Austrocknung und Folge von Bränden, von Unwettern bis zu Änderungen der Luft- und Meeresströmungen (El Nino, La Nina) – alles ist machbar! Und so wollte die UNO den Einsatz solcher Technologien als Waffen und für feindliche Zwecke mit ihrer Konvention verhindern, denn sie wurden offenbar damals schon eingesetzt.

So sagt Rosalie Bertell in ihrem Vorwort zur deutschen Ausgabe ihres Buches: ‚Was jetzt geplant ist, sind Klima- und Wetterkriege, Kriege, in denen Erdbeben und Vulkane, Überflutungen und Dürreperioden, Wirbelstürme und Monsunregen eine Rolle spielen.’ (...) Die sogenannte ENMOD (...)-Konvention bedeutet ja nichts Geringeres, als dass wir seit Jahrzehnten nicht mehr wissen können, welche angeblichen Naturkatastrophen wirklich natürlichen Ursprungs und welche technologischen Manipulationen zu ‚verdanken’ sind. Ob wir es wollen oder nicht, heute müssen wir davon ausgehen, dass Katastrophen aller Art, insbesondere auch der sog. Klimawandel, als möglicherweise künstlich, und zwar militärisch verursachte, und nicht nur als von Menschen allgemein mit beeinflusste, wie es die CO2-These behauptet, angesehen werden müssen.“ (5)


Literatur:

Bertell, R. (2018, 4. Aufl.). Kriegswaffe Planet Erde“. Birstein.


Fussnoten:

(1) https://www.ndr.de/info/sendungen/kommentare/Bella-Italia-neue-Schreckgespenst-der-EU, regierungsbildung110.html
(2) https://www.deutschlandfunk.de/schulden-haushalt-euro-staaten-machen-italien-weiter-druck.1939.dehtml?drn:news:id=942822
(3) Bertell, R. (2018, 4. Aufl.). Kriegswaffe Planet Erde“. Birstein, S. 58
(4) Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques
https://www.state.gov/t/isn/4783.htm
(5) Bertell, R. (2018, 4. Aufl.). Kriegswaffe Planet Erde“. Birstein, S. 46f


Dr. Rudolf Hänsel ist Erziehungswissenschaftler und Diplom-Psychologe




Online-Flyer Nr. 682  vom 14.11.2018

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