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Aktueller Online-Flyer vom 20. Mai 2019  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (128)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Frieden für immer und alle! Lasst die Welt nicht untergehen!“ „Die Politiker quatschen und quatschen, und inzwischen geht die Welt kaputt…“ „Willst Du sprechen (Recht) über mich und die meinen, gehe nach Hause (Gericht) und betrachte die Deinen – 1933 bis 1945 – und findest Du diese ohne Gebrechen, kannst Du frei über mich und die meinen sprechen.“ „Warum nicht Atomtests in Mitteleuropa? Warum?“ „Über Hiroshima lachte die Sonne, in Hiroshima wehte der Wind, und in den Straßen von Hiroshima lachte und spielte so manch glückliches Kind. Doch auf Hiroshima fiel eine Bombe, und in Hiroshima tobte der Mord, und in den Straßen von Hiroshima sind 100.000 Kinder verdorrt! Nie wieder Hiroshima!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2018 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 79 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 128 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1513. Frieden in unserer Welt, Liebe – Mach Liebe, nicht Krieg!


1514. Wenn der Hirt (Kirche) nichts taugt, frisst der Wolf (Teufel) die Herde (Gläubige) auf.


1515.


1516. Warum nicht Atomtests in Mitteleuropa? Warum?


1517.


1518. Es ist schwer, jemanden zu lieben, den man hasst. Es ist aber noch schwerer, jemanden zu hassen, den man liebt!


1519. Frieden für immer und alle! Lasst die Welt nicht untergehen


1520. Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!


1521. Willst Du sprechen (Recht) über mich und die meinen, gehe nach Hause (Gericht) und betrachte die Deinen – 1933 bis 1945 – und findest Du diese ohne Gebrechen, kannst Du frei über mich und die meinen sprechen.


1522. Jeder spricht von Frieden, aber keiner tut was dafür! Höre nie auf, für Liebe, Frieden und Glück zu kämpfen! Fahre fort, zu lächeln, zu leben und an Dich zu glauben! Zum Teufel mit Chirac!


1523. Über Hiroshima lachte die Sonne, in Hiroshima wehte der Wind, und in den Straßen von Hiroshima lachte und spielte so manch glückliches Kind. Doch auf Hiroshima fiel eine Bombe, und in Hiroshima tobte der Mord, und in den Straßen von Hiroshima sind 100.000 Kinder verdorrt! Nie wieder Hiroshima!


1524. Die Politiker quatschen und quatschen, und inzwischen geht die Welt kaputt… Nicht nur reden, sondern auch was tun!


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (127):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25242

Online-Flyer Nr. 676  vom 03.10.2018

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