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Aktueller Online-Flyer vom 18. November 2019  

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Globales
Unaufgeklärte kriminelle Anschläge in New York (2001) und in Berlin (2016)
Kriminelle Handlungen keine Basis für transatlantische Beziehungen
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Seit dem unaufgeklärten Massenmord vom 11. September 2001 (im angelsächsischen 9/11) in New York ist die Weltstaatengemeinschaft Zeuge ständigen konstruierten Schwindels, nämlich des so genannten "Kriegs gegen den Terrorismus" und der perfide falsch konstruierten Doktrin der "Schutz-Verantwortung", um Kriege zum Regime-Wechsel zu rechtfertigen. Der perverse Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin am 19.12.2016 gehört zur Verbrechensgeschichte Deutschlands und der EU. Er ist auch unaufgeklärt geblieben. Der Bundesverfassungsschutzpräsident Hans Georg Maaßen sagte diesbezüglich, es sei “Sache der Polizei”. Deshalb wurde er von Leuten heftig kritisiert, die höchst tendenziös gestimmt das Berliner Attentat auf jeden Fall und ohne weitere Überlegung als islamistischen Terror-Anschlag verurteilen wollten, um die Öffentlichkeit vom eigentlichen Tathergang, vom politischen Kontext und Umständen abzulenken. Gemäß polizeilicher Untersuchungsberichte wurde der Fahrer des Lastwagens tot in Frankreich aufgefunden.

US-Herrschaftssicherung in Europa und Ablenkung deutscher Medien vom US-Debakel in Syrien

Die offenen Androhungen eines perfiden scheidenden und gescheiterten US-Präsidenten Obama, der Tage zuvor “Vergeltungsmaßnahmen” unkontrolliert vor seinem Stalingrad in Aleppo am 15.12.2016 angekündigt hatte, lassen begründetermaßen seine schwarze Hand in das mörderische Attentat in Ankara gegen Russland und danach in Berlin zur US-Herrschaftssicherung in Europa und Ablenkung deutscher Medien vom US-Debakel in Syrien vermuten. Washington hat die Mittel dazu, andere Dienste die Schmutzarbeit verrichten zu lassen. Der BND und der Bundesverfassungsschutz sind die geeigneten, hoch professionellen Institutionen, um den Hintergrund eines Verbrechens dieses Kalibers zu entdecken, zu analysieren und darüber Auskunft zu geben.

Am selben Tag 19.12.2016 wurde der russische Botschafter in Ankara ermordet. Immerhin hat das verbrecherische Attentat gegen den höchsten russischen Diplomaten in Ankara das Verhältnis der Türkei zu Russland nicht belastet, wie Washington und London gewiss beabsichtigten oder sich gewünscht hätten. Kurz nach dem Mordanschlag in Ankara verurteilte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan das Attentat und informierte den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem persönlichen Telefonat über die ersten Ermittlungsergebnisse. Die Regierungen der Türkei und Russlands rückten zusammen.

Die Türkei ist sich in voller Klarheit darüber, wie hinterhältig kriminell die USA und NATO-Staaten agieren. Möglicherweise haben die USA auch versucht, durch eine kriminelle Handlung gegen den russischen Botschafter in Ankara das Treffen der Außen- und Verteidigungsminister Russlands, der Türkei und Irans in Moskau am 20.12.2016 zu verhindern und als dies nicht gelang, zumindest diese Konferenz hinter dem schrecklichen Anschlag in Berlin medial verschwinden zu lassen. Auf jeden Fall ist davon auszugehen, dass von interessierter Seite der Versuch kam zu verhindern, dass das extrem heiße Eisen der Festnahme von NATO-Offizieren in Ost-Aleppo einem breiten Publikum bekannt würde, denn dieser Vorgang war eine höchst herabwürdigende, entlarvende Angelegenheit für die NATO und ihre Führungsmacht, die USA. Es gelang, diese Festnahmen aus den Nachrichtensendungen der großen deutschen Fernsehanstalten und Printmedien herauszuhalten. Es wird sich zeigen, ob es bei dieser Nachrichtenunterdrückung bleibt oder ob es endlich eine Untersuchung dazu geben wird, denn es ist durchaus möglich, dass neben Bürgern verschiedener EU-Staaten auch deutsche Staatsbürger unter den in Ost-Aleppo festgenommenen ausländischen Regierungsbediensteten (Militärangehörige oder Spionage- und Sabotagedienste u.a.) waren.

Vergebliches Vorgehen entsprechend Mafia-Devise

Der kriminelle Anschlag in Berlin, ca. drei Stunden nach dem Mord am Botschafter Russlands in Ankara lässt plausibel darüber spekulieren, dass beide Verbrechen auf das Moskauer Treffen am 20.12.2016 und auf die Festnahmen von NATO-Offiziere in Ost-Aleppo und die damit verbundener Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates hinter verschlossenen Türen zielten, um diese internationalen Ereignisse aus dem Fokus der Öffentlichkeit herauszunehmen. Daher der perverse Anschlag Stunden später in Berlin entsprechend der Mafia-Devise: Um ein Skandal zu vertuschen, verübt man einen noch größeren Skandal. Alles vergebens.

Brisante Weltereignisse verschwinden medial hinter Terroranschlag

Sowohl der Kreml als auch die Erdogan-Regierung lassen sich nicht täuschen. Das Moskauer Treffen fand statt mit der Türkei und dem Iran am 20.12.2016. Großbritannien, Frankreich und die USA, nämlich die Aggressoren gegen Syrien, waren nicht dabei. Gerade dieses Moskauer Treffen, das die Diplomatie Russlands als erfolgreich in den Vordergrund rückt, ist durch den verbrecherischen Anschlag in Berlin vollständig von den Nachrichten am Dienstag 20.12. verschwunden. Es war nichts darüber zu erfahren, denn die deutschen Medien widmeten sich ausschließlich dem Attentat in Berlin, völlig abgenabelt von anderen wichtigen aktuellen Ereignissen. Es unterblieb auch jede Nachricht über die brisanten Festnahmen von NATO-Offizieren in Ost-Aleppo, ja sogar bis heute.

Beteiligung der Türkei als Garant für Syrien große Schlappe für die NATO

Allerdings hat sich auf dem Moskauer Treffen vom 20.12.2016 eine Absprache ergeben zwischen Russland, Iran, der Türkei, um die Syrien-Krise in Verhandlungen zwischen der inner-syrischen Oppositionellen (nicht die Bewaffneten aus dem Ausland) und der amtlichen syrischen Regierung beizulegen, wobei die Türkei, Iran und Russland als Garantiemächte auftreten. Diese Vereinbarung wurde immer wieder Grundlage zu weiteren aktuellen Verständigungen und gilt bis heute noch, wie die Astana-Gespräche zeigen. Das bedeutet den Ausschluss der Aggressoren USA, Großbritannien und Frankreich. Bemerkenswert dabei ist die Beteiligung der Türkei als Garant für Syrien, denn die Türkei ist NATO-Mitglied, was die NATO neutralisiert. Eine größere Schlappe für die NATO-Staaten ist kaum vorstellbar.

Thema für fundierte Sondersendung

Zudem hat Russland zu Recht den Mord am russischen Botschafter in Ankara dem UN-Sicherheitsrat vorgelegt. Ob der Sicherheitsrat tagte? Es gab keine Information darüber. Ein Botschafter Russlands ist der höchste Repräsentant Russlands im Ausland. Ein Anschlag auf ihn ist ein Anschlag auf Russland. Wer hatte Interesse daran, und wer hat sich selbst beschuldigt durch ein angekündigtes Verbrechen am 15.12.2016?

Falls es sich herausstellen sollte, dass die USA und Großbritannien hinter dem Mord-Anschlag in Berlin stecken, gibt es begründeten Anlass für die Berliner Regierung beide Staaten auch im UN-Sicherheitsrat wegen Aggression gegen Deutschland anzuklagen. Mit diesem Standpunkt hätten sich professionelle Medien befassen müssen, aber es gab keine Andeutung darüber, keine Frage, kein Thema für eine richtig fundierte Sonder-Sendung.

Ein Bundesverfassungsschutzpräsident bekommt die Unterlagen, alle Ergebnisse der Untersuchungen der merkwürdigen Anschläge von 19. Dezember 2016, und sicherlich hatte er sie an den damaligen Bundesinnenminister Thomas de Mazière weitergeleitet. Auffällig ist, dass gerade der damalige Bundesinnenminister Thomas de Mazière die mediale Bezeichnung „Terror-Anschlag“ nicht wiederholte. Er vermied den Berliner Anschlag als islamistischen Terror zu bezeichnen, wie es sofort unisono alle deutschen Medien taten. Nicht zu vergessen, dass der Fahrer des Lastwagen nach Frankreich floh und dann dort tot gefunden wurde. Indem der Chef des Bundesverfassungsschutzes Verbindung mit allen ausländischen Diensten hat, ist ebenso zu vermuten, dass Maaßen die kriminellen Untaten dieser Dienste im Blick hatte. Mit alledem ist Hans-Georg Maaßen eine wichtige Schachfigur auf dem Brett der internationalen Beziehungen für die deutsche Regierung, denn solche schmutzigen Unterlagen will niemand der westlichen „Partner“ ans Licht kommen sehen. Dass Außenpolitik westlicher Industriestaaten so niederträchtig läuft, hat man schließlich von seinen „Freunden“ nach langen Jahren eigener Erfahrungen gelernt!

Wer bewaffnet und finanziert „Rebellen“ in Syrien, aber Terroristen in Europa?


Die kriminelle US/EU-Außenpolitik ist tief verabscheuungswürdig. Aus Spanien kommen realistische Einschätzungen. "Das Attentat in Berlin (19.12.2016) ist tragisch und verabscheuungswürdig... diese Leute, die in Europa Anschläge verüben, sind dieselben, die in Syrien und im Irak Zivilisten ermorden. Man kann sie nicht 'Rebellen' nennen, wenn sie Zivilisten in Syrien töten, und Terroristen, wenn sie hier in Europa töten. Sie sind Terroristen, wo auch immer sie ihre Anschläge verüben. Es sollte von Grund auf geklärt werden, wer sie bewaffnet und finanziert. Das ist die Frage." (Spanische Rockgruppe „Ska-P“ - „Abgeschrieben“, junge Welt, 21.12.2016)

Hiesige Medien auf Unterstützung der NATO-Kriegspolitik ausgerichtet

Bezeichnenderweise befassen sich führende Medien nicht mit dieser entscheidenden Frage. Deutsche Medien seien längst darauf ausgerichtet, die Kriegspolitik der Nato zu unterstützen, klagt Willy Wimmer in seinem Artikel: „Man macht bei uns Perversion zum System“, so Willy Wimmer zur Aleppo-Berichterstattung am 16.12.2016. Hier einige Auszüge:

"Die einzigen Staaten, die in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht in Syrien engagiert sind, sind die legitime syrische Regierung selbst, die Russische Föderation und der Iran. Im Zusammenhang mit den Entwicklungen der letzten fünf Jahre sind sie aber auf keine nennenswerte Unterstützung der Vereinten Nationen gestoßen. Aus dem Jugoslawien-Krieg wissen wir ja, dass die Vereinten Nationen zum aggressiven Instrument der Nato geworden sind... (Bei) OSZE und Vereinte Nationen ... wird im amerikanischen oder angelsächsischen Interesse Kriegspolitik betrieben und bei den Vereinten Nationen gibt es genügend Kräfte, die sich nicht scheuen, auf diesem Klavier zu spielen. ..."

Transatlantische Beziehungen auf neuer Grundlage definieren

Kriminelle Handlungen sind keine Basis für transatlantische Beziehungen. Das sollte spätestens jetzt für alle klar geworden sein. Solche Beziehungen müssen völlig neu, auf neuer Grundlage, definiert werden. Diese Einsicht hat sich hierzulande bis in die Regierung hinein bisher nicht durchgesetzt, und seit Januar 2017 versucht die neue US-Administration unter Präsident Donald Trump bislang vergeblich, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.


Verfasst am 23.9.2018 unter Bezugnahme auf Meldungen zum Krieg in Syrien und zum Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz


Luz María de Stéfano Zuloaga de Lenkait ist chilenische Rechtsanwältin und Diplomatin (a.D.). Sie war tätig im Außenministerium und wurde unter der Militärdiktatur aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. In Deutschland hat sie sich öffentlich engagiert für den friedlichen Übergang der chilenischen Militärdiktatur zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, u.a. mit Erstellen von Gutachten für Mitglieder des Deutschen Bundestages und Pressearbeit, die Einheit beider deutschen Staaten als ein Akt der Souveränität in Selbstbestimmung der beiden UN-Mitglieder frei von fremden Truppen und Militärbündnissen, einen respektvollen rechtmäßigen Umgang mit dem vormaligen Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik Erich Honecker im vereinten Deutschland, für die deutsche Friedensbewegung, für bessere Kenntnis des Völkerrechts und seine Einhaltung, vor allem bei Politikern, ihren Mitarbeitern und in Redaktionen. Publikationen von ihr sind in chilenischen Tageszeitungen erschienen (El Mercurio, La Epoca), im südamerikanischen Magazin “Perfiles Liberales”, und im Internet, u.a. bei Attac, Portal Amerika 21, Palästina-Portal. Einige ihrer Gutachten (so zum Irak-Krieg 1991) befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages.


Online-Flyer Nr. 675  vom 26.09.2018

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