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Kultur und Wissen
Karl Marx, der Kölner Gürzenich und das Kommunistische Manifest
Was geschah am 6. Mai 1849?
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Was geschah am 6. Mai 1849 in Köln? Die Antwort scheint nicht schwierig. „Am 6. Mai 1849 verlas Marx im überfüllten Gürzenich sein 'Manifest der Kommunistischen Partei', in dem die 'Geschichte aller bisherigen Gesellschaften' als 'Geschichte von Klassenkämpfen' bezeichnet wurde.“ So steht es in einem Artikel der Kölner LINKEN Gisela Stahlhofen und HP Fischer vom Mai 2018. (1) Woher stammt diese Information? Eine Anfrage ergibt: Die Quellen sind Wikipedia sowie die website "KÖLN UND MEHR". Bei Wikipedia ist auf der Seite über den Kölner Veranstaltungsort Gürzenich zu lesen: „Karl Marx verkündete am 6. Mai 1849 im überfüllten Saal sein 'Manifest der Kommunistischen Partei'“. (2) Und auf der website "KÖLN UND MEHR" steht geschrieben: „Und Karl Marx verkündete im hellige Kölle [heiligen Köln], im Gürzenich, 1849 sein Manifest.“ (3) Nun gut, wie die LINKEN formulieren – dass Marx das Manifest verlesen hat – könnte es gewesen sein. Aber "verkündet", wie es bei Wikipedia und "KÖLN UND MEHR" zu lesen ist? Das ist doch sehr unwahrscheinlich. Denn es ist allgemein bekannt, dass das Manifest im Jahr zuvor öffentlich wurde. Also – fragen wir uns – was ist davon zu halten?

Aber auch die "Kölnische Rundschau", Kölns zweite große Tageszeitung, ist sich sicher: „Karl Marx verkündete hier am 6. Mai 1849 sein Manifest der Kommunistischen Partei.“ In diesem Artikel wird Marx in eine "würdige" Gesellschaft gestellt. Das deutet sich schon im Titel des Artikels an. "Kaiser, Kommunisten, Karneval" lautet er. Und dann lesen wir: „Der Gürzenich, die Gute Stube Kölns, feierte... am 2. Oktober 1955 die Wiedereröffnung. Konrad Adenauer hielt eine Eröffnungsrede... Namensgeber ist die Patrizierfamilie von Gürzenich...“ Aha: Patrizierfamilie und Karl Marx. Wie passt das zusammen? Es kommt noch besser: Karl Marx erhält nicht nur die Gesellschaft von Konrad Adenauer, sondern auch die von Kaisern und Staatspräsidenten. „Die Prominenz fühlte sich im Gürzenich immer wohl: 1505 besuchte Kaiser Maximilian I. die 'Gute Stube' und auch die Krönungsfeier von Kaiser Karl V. fand 1520 im Gürzenich statt. Karl Marx verkündete hier am 6. Mai 1849 sein Manifest der Kommunistischen Partei. 1967 kamen zur Gedenkfeier anlässlich des Todes von Konrad Adenauer auch der französische Präsident Charles de Gaulle und der US-Präsident Lyndon B. Jonson.“ All das finden wir in dem Rundschau-Artikel – verfasst von Ronald Larmann über die Wiedereröffnung des Gürzenich am 2. Oktober 1955. (4)

Karl Marx inmitten von Kaisern, Kapital und Katholizismus

Es geht noch weiter. Karl Marx erhält auch noch die Gesellschaft eines katholischen Priesters, der „die Notwendigkeit der religiös-sozialen Arbeit für die gesamte werktätige Jugend“ erkannte. „Als Karl Marx am 6. Mai 1849 im überfüllten Kölner Gürzenich sein Kommunistisches Manifest verkündete, gründete Adolph Kolping mit sieben Gesellen in der Kolumbaschule in Köln den Katholischen Gesellenverein.“ Das steht so in einem Artikel über Adolph Kolping. (5) Mit einer Überschrift wie "Karl Marx inmitten von Kaisern, Kapital und Katholizismus" könnte eine Marx-Biographie demnach versehen werden. Da dürfte Marx sich freuen, was da mit ihm geschieht!

Doch es gibt noch einen anderen Zusammenhang – den zur Deutschen Demokratischen Republik, abgekürzt DDR, abwertend auch als Ostzone bezeichnet. Diesen Zusammenhang stellt ein Buch über "Die Geschichte des innerdeutschen Kulturabkommens 1973-1986" her. (6) Darin geht es u.a. um eine von DDR-Seite konzipierte Fotoausstellung, die 1979 im Kölner Gürzenich stattgefunden hat – eine Ausstellung, die auch von der Kölner Gruppe des frisch gegründeten Bundesverbands Arbeiterfotografie besucht worden ist. Der Autor des Buches merkt an: „Erstaunlicherweise kommt in den Akten [der nicht ganz einfachen Verhandlungen, die im Vorfeld der Ausstellung zwischen Ost und West geführt wurden] nicht zur Sprache, dass der Gürzenich Schauplatz mehrerer Auftritte von Karl Marx war. 1849 leitete Karl Marx, zu der Zeit Redakteur bei der Neuen Rheinischen Zeitung, mehrere Versammlungen des Kölner Arbeitervereins, der im Jahr zuvor an gleicher Stelle von Andreas Gottschalk gegründet worden war... Karl Marx soll am 6. Mai 1849 bei einer Versammlung im Gürzenich das Manifest der Kommunistischen Partei verkündet haben. Ein definitiver Beleg dafür lässt sich aber nicht finden.“

Kein Beleg? Wie ist das möglich? Und trotzdem steht es bei Wikipedia, dem online-Lexikon, in dem angeblich nur Informationen zu finden sind, für die es einen Beleg gibt. Da stimmt doch etwas nicht!

1986 ist das Buch "Sozialdemokratie in Köln" erschienen. Darin gibt es einen Beitrag von Franz Irsfeld über "Anfänge und Entwicklung der Arbeiterbewegung in Köln (1800-1875)", in dem es heißt: „Am 6. Mai [1849] fand ein Kongreß der rheinisch-westfälischen Arbeitervereine in Köln statt. Er fiel zusammen mit den Treffen anderer Gruppierungen, so auch der demokratisch-sozialen Vereine. Sie hatten aber weitaus weniger Zulauf als der von Schapper geleitete Kongreß der Arbeitervereine, zu dem 120 Delegierte aus 26 Vereinen erschienen.“ (7) Erwähnt ist von Franz Irsfeld, dass „Karl Marx die Führung des Kölner Arbeitervereins angetragen“ worden war und der sie „nach einigem Zögern mit Hinweis auf seine Arbeit für die [Neue Rheinische] Zeitung, auch annahm“. Marx sei wenig Zeit für den Arbeiterverein geblieben.

Fragen über Fragen

Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus. Es ergeben sich Fragen über Fragen. Was hat am 6. Mai 1849 in Köln tatsächlich stattgefunden? Die "Verkündung" des Manifests oder der Kongreß der rheinisch-westfälischen Arbeitervereine – parallel zu weiteren Versammlungen? Oder wurde das Manifest von Marx im Rahmen des Kongresses "verkündet"? In welchen Räumlichkeiten in Köln hat der Kongress der Arbeitervereine stattgefunden? Von wem wurde dieser Kongress geleitet – von Marx, wie das Buch über "Die Geschichte des innerdeutschen Kulturabkommens 1973-1986" nahe legt, oder von Schapper, wie es im Buch "Sozialdemokratie in Köln" heißt? Wer ist Schapper?

In der Fußnote eines Buches über "Handwerkerbünde und Arbeitervereine, 1830-1853" (8) gibt es einen Hinweis auf einen 11-seitigen Artikel, der speziell den "Kongreß der Arbeitervereine der Rheinprovinz und Westfalens am 6. Mai 1849" zum Thema hat. Er ist verfasst von Gerhard Becker und 1968 im DDR-Periodikum "Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" erschienen. Es besteht die Hoffnung, dass in diesem Artikel die ein oder andere offene Frage beantwortet wird.

Werfen wir aber zuvor noch einen Blick in eine Anmerkung mit der Nummer 333 in Band 5 der Marx-Engels-Werke. (9) In dieser Anmerkung 333 heißt es: „Der Kölner Arbeiterverein wurde am 13. April 1848 von dem Mitglied der Kölner Gemeinde des Bundes der Kommunisten Goltschalk gegründet. Der Verein, der Mitte April ungefähr 300 Mitglieder zählte, war Anfang Mai bereits auf 5000 Mitglieder angewachsen, deren Mehrheit Arbeiter und Handwerker waren. An der Spitze des Vereins stand ein Präsident und ein Komitee, dem Vertreter verschiedener Berufe angehörten. Das Presseorgan des Vereins war die 'Zeitung des Arbeiter-Vereins zu Köln' und ab 26. Oktober 1848 die Zeitung 'Freiheit, Brüderlichkeit, Arbeit'. Der Kölner Arbeiterverein besaß in der Stadt eine Reihe von Filialen. Nach der Verhaftung Gottschalks wurde am 6. Juli Moll zum Präsidenten gewählt, der dieses Amt bis zu den Septemberereignissen in Köln innehatte und dann infolge der drohenden Verhaftung emigrieren mußte... Am 16. Oktober 1848 übernahm Marx auf Bitten der Arbeiter vorübergehend die Präsidentschaft, ihm folgte am 28. Februar 1849 Schapper, der diese Funktion bis Ende Mai 1849 bekleidete. Die meisten Führer des Arbeitervereins (Gottschalk, Anneke, Schapper, Moll, Leßner, Jan sen, Röser, Nothjung, Bedorf) waren Mitglieder des Bundes der Kommunisten..." Damit erklärt sich ein fast vorwurfsvoll klingender Satz, den Franz Irsfeld in "Sozialdemokratie in Köln" formuliert: „Der Arbeiterverein befand sich in den Händen der Freunde von Karl Marx...“

Von Gürzenich und Kommunistischem Manifest nicht die Rede

Damit ist also klar: Marx war vom 16. Oktober 1948 bis 28. Februar 1949 Präsident des Kölner Arbeitervereins – also am 6. Mai 1849 nicht mehr. Es war Schapper, der an diesem Tag diese Funktion innehatte.

Aber nun wenden wir uns dem im Bonner Haus der Geschichte archivierten DDR-Periodikum "Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" zu. (10) Im Jahr 1968 ist darin eine Meldung aus der Düsseldorfer Zeitung vom 8. Mai 1849 wiedergegeben. Aus dieser Meldung geht hervor, dass am 6. Mai 1849 in Köln drei wesensverwandte Versammlungen stattgefunden haben: „Köln, vom 6. Mai. Heute früh begann der Kongreß der demokratischen Vereine der Rheinprovinz unter Vorsitz von Dr. Becker... (46 Personen.) Der Arbeiterkongreß, dem Schapper präsidierte, war beschickt von den Vereinen in [26 Orten in Rheinprovinz und Westfalen]. (120 Personen.)... Mit den demokratisch-konstitutionellen Vereinen; die in Deutz tagten, fanden mehrfache vertrauliche Besprechungen statt.“ (siehe auch Anhang) Damit ist belegt, dass es Schapper war, der am 6. Mai 1849 nicht nur Präsident des Kölner Arbeitervereins war, sondern auch den Kongress geleitet hat. Vom Gürzenich und von der Verlesung des Kommunistischen Manifests ist in der Düsseldorfer Zeitung nicht die Rede.

Die Rede ist von drei Versammlungen in Köln. Die demokratisch-konstitutionellen Vereine haben in Deutz (auf der gegenüberliegenden Rheinseite) getagt – und zwar im Gasthof "Zum Prinzen Carl". Auch die entscheidende Ortsangabe ist den "Beiträgen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" zu entnehmen. Die 120 Delegierten der Arbeitervereine kamen „im traditionellen Versammlungslokal des Kölner Arbeitervereins, im Wirtshaus 'Kranz' am Alten Markt“ zusammen. Das liegt zwar unweit des Gürzenich, ist aber nicht der Gürzenich. Es „war der erste größere Arbeiterkongreß in ganz Deutschland, der völlig unter der Leitung von Mitgliedern des Bundes der Kommunisten stand und von den Ideen der 'Männer der Neuen Rheinischen Zeitung' beflügelt wurde. Die Einberufer des Kongresses waren sämtlich Kommunisten..., an der Spitze die Redakteure der 'Neuen Rheinischen Zeitung' Karl Marx und Wilhelm Wolff sowie der Korrektor und Mitarbeiter der Zeitung Karl Schapper, Präsident des Kölner Arbeitervereins.“

Karl Marx am 6. Mai 1849 nicht in Köln

Und dann stoßen wir in den "Beiträgen zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" auf eine möglicherweise entscheidende Notiz: „Marx selbst hat am Kongreß nicht teilgenommen, er befand sich Anfang Mai noch auf seiner Reise durch Nord- und Nordwestdeutschland.“ Wenn das zutrifft, erübrigen sich alle Spekulationen. Dann kann Karl Marx am 6. Mai 1849 nicht in Köln, nicht im Gürzenich gewesen sein und dort auch nicht das "Kommunistische Manifest" vorgetragen oder gar "verkündet" haben. Ungeklärt bleibt, woher das Gerücht stammt.


Anhang

Düsseldorfer Zeitung, 8. Mai 1849


* Köln, vom 6. Mai. Heute früh begann der Kongreß der demokratischen Vereine der Rheinprovinz unter Vorsitz von Dr. Becker. Es waren vertreten der demokratische Klub in Aachen, demokratischer Verein in Bonn, demokratischer Verein in Koblenz, demokr.-konst Verein in Neuwied, der politische Verein in Opladen, der demokratische Verein in Lamersdorf, demokratischer Verein in Ueckerath, demokratischer Arbeiter-Verein in Honnef, Bürgerverein in Eupen, demokratischer Verein in Plittersdorf, demokratischer Verein in Lohmar, demokr.-sozialistischer Verein in Hersei, demokratischer Leseverein in Xanten, demokratischer Verein in Kessenich, demokratischer Verein in Saarburg, demokratischer Verein in Burscheid, Bürgerverein in Neuß, demokratischer Verein in Siegburg, demokratischer Verein in Eitorf, demokratischer Verein in Winterscheidt, Arbeiterverein in Lennep, Volksverein in Eschweiler, demokratischer Verein in Mülheim a. d. Ruhr, demokratischer Verein in Sieglar. (46 Personen.)

Der Arbeiterkongreß, dem Schapper präsidierte, war beschickt von den Vereinen in Solingen, Eschweiler, Aachen (Arbeiter-Verein und Landwehr-Verein), Heinsberg, Koblenz, Barmen, Ratingen, Stollberg, Eilendorf, Hamm, Münster, Kreuznach, Hersei, Honnef, Overath, Mülheim a. Rh., Scheiderhöhe, Königswinter, Merzenich, Bork, Wiesdorf, Bielefeld, Eins, Bonn, Köln (Arbeiterverein u. Zigarrenmacherverein). (120 Personen.)

Am Nachmittag vereinigten sich beide Versammlungen zu einer gemeinsamen Beratung.

Mit den demokratisch-konstitutionellen Vereinen; die in Deutz tagten, fanden mehrfache vertrauliche Besprechungen statt. Viele Vertreter der demokratisch-konstitutionellen Vereine erklärten, daß ihre Vereine voraussichtlich ganz in den demokratischen Kreisverband aufgehen würden.


Fußnoten:

1 Karl Marx in Köln
Von Gisela Stahlhofen und HP Fischer in Platzjabbeck (Organ der LINKEN, Nr. 4, 16.5.2018
https://www.linksfraktion-koeln.de/fileadmin/kundendaten/www.linksfraktion-koeln.de/alles_thematisch/Platzjabbeck/platzjabbeck_2018_04.pdf

2 Gürzenich
Angaben bei Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCrzenich

3 Kölner Gürzenich – Kölns gute Stube
Artikel bei KÖLN UND MEHR, 11. August 2017
http://www.koelnundmehr.de/koelner-guerzenich.php

4 Kaiser, Kommunisten, Karneval
Gürzenich wurde vor 60 Jahren wiedereröffnet
Ronald Larmann am 02.10.2015 in Kölnische Rundschau
https://www.rundschau-online.de/region/koeln/kaiser--kommunisten--karneval-guerzenich-wurde-vor-60-jahren-wiedereroeffnet-22482996

5 Adolph Kolping
https://www.kolpingfamilie.de/adolph-kolping/

6 Zwischen Öffnung und Abgrenzung
Die Geschichte des innerdeutschen Kulturabkommens 1973-1986
Sebastian Lindner, Ch. Links Verlag 2015

7 Anfänge und Entwicklung der Arbeiterbewegung in Köln (1800-1875)
Franz Irsfeld in "Sozialdemokratie in Köln. Ein Beitrag zur Stadt- und Parteiengeschichte"
Emons-Verlag 1986, herausgegeben von Gerhard Brunn

8 Handwerkerbünde und Arbeitervereine, 1830-1853: Die Politische Tätigkeit Deutscher Sozialisten Von Wilhelm Weitling Bis Karl Marx
Ernst Schraepler, Verlag Walter de Gruyter GmbH & Co KG 2018
Fussnote auf S. 531; "Becker, Gerhard, Der Kongreß der Arbeitervereine der Rheinprovinz und Westfalens am 6. Mai 1849, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, 10. Jg (1968), S. 373-383"

9 Anmerkung 333 zum Kölner Arbeiterverein
Marx Engels Werke - Kritik der politischen Oekonomie, Band 5
http://www.dearchiv.de/php/dok.php?archiv=mew&brett=MEW005&fn=505-551.5

10 Der Kongreß der Arbeitervereine der Rheinprovinz und Westfalens am 6. Mai 1849
Dokumentation von Gerhard Becker in "Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung", herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands Redaktion, Berlin, 10. Jahrgang 1968, Heft 2

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