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Aktueller Online-Flyer vom 15. Oktober 2018  

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Medien
Manipulierende US-Geheimdienste mit Hass-Kampagnen gegen den US-Präsidenten
Medien als Kriegstreiber und Kriegskollaborateure Verräter der Zivilisation
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Sabotage und Manipulationskampagnen der Medien gegen die Trump-Administration wie die nach dem Helsinki-Treffen von Trump mit Putin en vogue hat die Weltöffentlichkeit bereits vorher erlebt, schon seitdem Donald Trump die Präsidentschaftswahl im November 2016 gewann. Unter der Orchestrierung von US-Demokraten und reaktionärsten Republikanern konstruierten US-Sicherheitsbehörden die Beschuldigung Russlands für eine angebliche Einmischung in die US-Wahlkampagne, für die keinerlei Beweise vorliegen. Der Kreml dementierte sofort die unhaltbare Schuldzuweisung. Der Präsident Russlands hat dieses Dementi in Helsinki wiederholt. Es gibt keinen Grund, am Wort des russischen Präsidenten zu zweifeln. Anders bei den manipulierenden US-Geheimdiensten, die von Anfang an gegen den US-Präsidenten Trump Hass-Kampagnen anzettelten. Zur aufgebauschten Lügen-Hetze gegen Russland und Sensationsmache reagierte der US-Präsident kühl und treffend: „Die Medien berichten schlecht und falsch.“ Sie verbreiten Fake-News. Der US-Präsident will erneut den russischen Präsidenten Putin treffen und lädt ihn nach Washington ein (Meldung vom 20.7.2018). Hoffentlich öffnet diese gute Nachricht nicht wieder die Pandora-Büchse wüster Lügen und Unterstellungen bei US-amerikanischen und führenden deutschen Medien, den Fake-Medien, die sich zusammen mit den Leuten hinter Obama und Konsorten gegen den US-Präsidenten verschworen zu haben scheinen.

Deutsche Redaktionen noch nicht für Friedfertigkeit und zivilisierten Umgang mit Russland bereit trotz zweier Weltkriege

Kurz vor dem angekündigten Gipfel des US-amerikanischen Präsidenten und des russischen Präsidenten in Helsinki am 16.7.2018 hatte das US-Establishment die konstruierte Anschuldigung an Russland wiederbelebt. Deutsche Medien kopierten peinlicherweise die feindliche Haltung aus Washington hinsichtlich des Treffens beider Präsidenten und demonstrierten somit die Finsternis ihres Geistes. Trotz zweier Weltkriege sind deutsche Redaktionen noch nicht für Friedfertigkeit und einen zivilisierten Umgang mit Russland bereit. Für die Demontage der Grundpfeiler unserer Zivilisation haben sie erbärmlicherweise beigetragen, indem sie die terroristischen Kriege der USA/NATO/EU im Nahen Osten verteidigt haben und sogar den Obama-Pakt mit dem Terror unter dem Vorgänger Trumps.

"Es ist ganz normal, lobenswert sogar, dass zwei Staatschefs locker und freundlich miteinander redeten", schreibt Ulli Gellermann völlig treffend. Umso mehr, wenn es sich um die Staatsmänner der mächtigsten Nuklearstaaten der Welt  handelt. Aber diese Selbstverständlichkeit können deutsche Journalisten nicht begreifen. Ulli Gellermann weiter: "Die medialen Versuche, die Begegnung der Präsidenten auf angebliche russische Hacker-Angriffe im US-Wahlkampf zu reduzieren, haben eine fatale und eine witzige Seite. Journalisten, die Geheimdienst-Informationen zur Grundlage ihrer Arbeit machen, sind nur peinlich. Die Dienste dienen der Verschleierung und nicht der Wahrheitsfindung. Witzig allerdings ist es, wenn man von Donald Trump verlangt, diese unbewiesenen Hacker-Operationen in Helsinki zu thematisieren."

Peinliches Schweigen über den erfolgreichen Gipfel Trump - Putin

Im Artikel „Das war der Gipfel - Trump und Putin sprachen Klartext, deshalb schäumen eine politische Klasse und ihre journalistischen Bannerträger“ berichten Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam: "Der ehemalige US-Unterstaatssekretär Paul Craig Roberts, heute Publizist, fragt in seinem Aufsatz: „Ist Präsident Trump ein Verräter, weil er Frieden mit Russland will?“ (Original: Is President Trump A Traitor Because He Wants Peace With Russia?) Friedensgespräche zwischen den nuklearen Supermächten beschämen Amerikas Arschlöcher und Dummbeutel (Original: Peace Talk Between Nuclear Superpowers Offends America’s Assholes And Morons)".

Alle, denen an einer Friedenszukunft liegt - parlamentarische Opposition, Verbände und Kirchen - sollten zu einer offenen Debatte schreiten, gegen hinterhältige Medien und gegen die Feigheit von Regierungskreisen, die sich hinter gelenkten antidemokratischen ideologischen Medien verstecken, anstatt den Dialog der beiden Präsidenten zu begrüßen, wie die ganze Welt ihn begrüßt. Wie tief die mediale Landschaft hierzulande gesunken ist und hässlich penetrant propagandistisch berichtet, entlarvt ihr peinliches Schweigen über die Worte der Kanzlerin Merkel, die auf ihrer hervorragenden Pressekonferenz am 20.7.2018 auch explizit begrüßte, dass der Dialog zwischen beiden Präsidenten fortgesetzt werde. (deutsch.rt.com)

Kriegstreiberfraktion im Bundestag und antirussische Hetzer in Medien entblößt

Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam weiter:
    Deutsche Politiker und Medienleute eröffnen jetzt den Zwei-Fronten-Krieg: Gegen die Präsidenten der USA und Russlands – und sind damit bereit, unsere Zukunft zu verspielen, denn zumindest in ökonomischer Hinsicht ist sie nur mit Russland (und der Volksrepublik China) zu sichern, mit den USA alleine nicht. Das Treffen in Helsinki lässt auch die Kriegstreiberfraktion im Berliner Reichstag und die antirussischen Hetzer im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dem entblößendem Licht erscheinen, das Johnstone auf die US-Szene wirft. … Nüchterner als die öffentlich-rechtlichen, staatskonformen Sender zeigten sich viele Medien in den USA. Sie lassen allmählich merken, dass sie das Märchen von der „Einmischung russischer Hacker in den Präsidenten-Wahlkampf“ nicht mehr vorbehaltlos als Faktum zu verbreiten gedenken; das überragende amerikanische Selbstbewusstsein ist getroffen: Trump ließ die Masse der US-Medien und viele seiner Landsleute dastehen, die nicht begreifen können oder wollen, dass die Interessenlage der USA heute zu anderen Politikstrategien führen muss als noch vor 20 Jahren.

    Überflüssige NATO

    „Trump hat Recht: Die NATO ist überflüssig, und wenn Europa gegen eingebildete Feinde kämpfen will, sollte es dafür selbst bezahlen.“ Original: Trump Is Right - NATO Is Obsolete, and if Europe Wants to Fight Imaginary Enemies, It Should Pay Its Own Way). Die USA brauchen die NATO als Machtmittel weltweit; Der Kern der Trump-Strategie ist zusammenzufassen: Die „verbündeten“ europäischen Heloten sollen für die militärische Garantie ihrer eigenen Rechtlosigkeit auch noch selbst bezahlen. „America first!“ Das ebnet Trump seinen Erfolgsweg in den USA.

In der Phoenix-Sendung “NATO am Scheideweg” am 20.7.2018 wurde die Hauptkategorie der NATO beiseite gelassen, nämlich der verheerende Bündnisfall, der die im Grunde unanwendbare “kollektive Verteidigung” mit sich bringt und damit zum totalen Krieg führt. Diese ungeheuerliche Kette von irrsinnigen NATO-Dogmen macht es dringend notwendig, die NATO aufzulösen. Sie dient gar nicht dem Frieden und der Entspannung in Europa. Es war schon ein wichtiger Denkanstoß für Europa, dass der US-Präsident den so genannten Bündnisfall auf dem NATO-Gipfel in Brüssel am 11.7.2018. in Frage stellte.
 
Erbe der Obama-Regierung

Hohl und höhnisch klingen die Worte von „gemeinsamen Werten“. Man denke nur an die Städte in Syrien wie Raqqa, die NATO-Mitglieder unter US-Führung in Schutt und Asche gebombt haben, oder die Regionen Syriens, in denen von USA und NATO-Staaten finanzierte Verbrecherbanden wüteten, bis sie wieder unter syrische Regierungskontrolle gelangten. Haben die Kriegstreiber einmal daran gedacht, Schadensersatz an die Regierung Syriens zu leisten für die enorme Zerstörung und Massaker, die sie verursacht haben? Dies wäre auch die Verpflichtung von Kriegskollaborateuren. Auch sie haben eine gerechte Schadensersatzsumme an die Regierung Syriens zu bezahlen. Es ist eine Schande, dass sich neben staatlichen Institutionen und Politikern Redaktionen zu Kriegstreibern und Kriegskollaborateuren degradiert haben und damit als Verräter der Zivilisation auftreten. Sie bleiben im außenpolitischen Chaos als Erbe der Obama-Regierung.


Verfasst am 21.7.2018 unter Bezugnahme auf Phoenix-Sendung “NATO am Scheideweg” am 20.7.2018


Luz María de Stéfano Zuloaga de Lenkait ist chilenische Rechtsanwältin und Diplomatin (a.D.). Sie war tätig im Außenministerium und wurde unter der Militärdiktatur aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. In Deutschland hat sie sich öffentlich engagiert für den friedlichen Übergang der chilenischen Militärdiktatur zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, u.a. mit Erstellen von Gutachten für Mitglieder des Deutschen Bundestages und Pressearbeit, die Einheit beider deutschen Staaten als ein Akt der Souveränität in Selbstbestimmung der beiden UN-Mitglieder frei von fremden Truppen und Militärbündnissen, einen respektvollen rechtmäßigen Umgang mit dem vormaligen Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik Erich Honecker im vereinten Deutschland, für die deutsche Friedensbewegung, für bessere Kenntnis des Völkerrechts und seine Einhaltung, vor allem bei Politikern, ihren Mitarbeitern und in Redaktionen. Publikationen von ihr sind in chilenischen Tageszeitungen erschienen (El Mercurio, La Epoca), im südamerikanischen Magazin “Perfiles Liberales”, und im Internet, u.a. bei Attac, Portal Amerika 21, Palästina-Portal. Einige ihrer Gutachten (so zum Irak-Krieg 1991) befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages.


Online-Flyer Nr. 669  vom 25.07.2018

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Von Kostas Koufogiorgos
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