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Aktueller Online-Flyer vom 18. Dezember 2017  

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Globales
Fidel Castro als Vorbild für eine echte Befreiung
¡Hasta la victoria siempre!
Von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait

Die US-abhängigen Satellitenstaaten wie die EU-Mitglieder können nicht weiter die US-Aggression durch Interventionskriege und das Elend der Völker vor ihren Augen ignorieren und so tun, als ob nichts geschehen sei, vor allem nicht heute, wenn eine neuerliche Aggression seitens der USA, auch wenn vornehmlich von US-finanzierten Söldnern, gegen Syrien immer noch im Gang ist. Kleine souveräne Länder wie Kuba, Syrien und andere reagieren ablehnend, gebieten angemessen Einhalt. Das ist ihr Fluch und ihr Verbrechen. Vom Sockel gestürzt sind die USA diplomatisch erledigt. Sie haben bestochen und bestechen weiter, um ihre Lüge medial zu behaupten und Politiker und die Öffentlichkeit zu manipulieren. Das ganze miese Theater geht weiter, und sie werden vor nichts zurückschrecken. Sie haben sich ständig in das Leben der Weltvölkergemeinschaft eingemischt. "Davon zeugen auch die jährlichen Abstimmungen in der UNO gegen die US-Blockade gegen Kuba. Jüngst mussten sich selbst die USA der Stimme enthalten. Deutlicher kann nicht ausgedrückt werden, dass die Politik der USA gegen das sozialistische Kuba gescheitert ist. Das hat selbst US-Präsident Obama während der ersten Gesprächsrunde zur Herstellung normaler Beziehungen zwischen beiden Ländern eingestehen müssen." ("Das Ansehen Kubas ist unübersehbar gewachsen" von Heinz Langer, UZ vom 2.12.2016) Der Autor war Botschafter der DDR in Kuba und ist Mitglied der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba.


Fidel Castro (Quelle: Granma)

    „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
    Victor Hugo

    „Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, wie wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.“
    Bertold Brecht

Ergebene Medien verneinen oder blenden diese Realität völlig aus, unfähig mit Tatsachen umzugehen. Keiner will es wissen, dass alles nur Schwindel war und immer noch ist. Sogar der Kalte Krieg war eine große Lüge und jämmerlich vergeudete Zeit. Der große liberale Politiker Thomas Dehler erkannte diese Verlogenheit schon in den 50iger Jahren. Hat Washington einmal gesagt, dass es ihm leid tut, was es den Menschen und Völkern angetan hat? Hat sich die Bundesrepublik Deutschland einmal entschuldigt für das, was sie anderen Völkern angetan hat, als sie sich an die Seite der Apartheid und der abscheulichsten menschenfeindlichen Diktaturen stellte und immer noch stellt?

Eingestandene, bereute Fehler verzeihen

Das Leben und internationale Beziehungen basieren auf Kommunikation und Wahrheit. Fehler gehören auch dazu. Dafür gerade zu stehen, zeichnet die Integrität einer Person, die Integrität eines Landes, die Integrität einer Regierung aus. Eingestandene, bereute Fehler sind zu verzeihen, Heuchelei nicht. Hat Washington jemals seine Fehler eingestanden und die Weltvölkergemeinschaft um Vergebung gebeten? Hat es Bonn, später Berlin jemals getan? Vergebung ist möglich, aber nur wenn es vorher ein ehrliches Bekenntnis, Eingeständnis und Reue gibt. Nach der Vergebung kommt die Heilung und nach der Heilung ein Neubeginn. Aber bisher ist Washington weit davon entfernt, der Inbegriff von Integrität und Ehrlichkeit zu sein. Die CDU/CSU/SPD-Merkel-Regierung ebenso. Lug und Trug sind weiterhin die Grundlage der US/EU-Außenpolitik, ein Erbe des British Empire. Eiskalt treibt das Weiße Haus eine grausame Gewalt-Politik von Zerstörung, Leid und Mord, denn die USA wollen über andere Menschen und Völker bestimmen, koste es, was es wolle, durch eine uneingeschränkte Kontrolle über alles. Sie spielen Gottesschicksal für uns alle. Es ist eine Macht von Egomanen, die über alles stehen wollen. Eine korrupte EU ist Teil davon. Alle Menschen müssen mit dem leben, was sie tun, auch wenn sie die Konsequenzen nicht gleich zu spüren bekommen. Aber früher oder später holen sie sie ein.

Das ganze miese Theater der US-Satellitenstaaten geht weiter


Während das Elend der Völker ignoriert wird, betreiben US-abhängige Satellitenstaaten wie die EU-Mitglieder weiter die US-Aggression durch Interventionskriege, wie in Syrien, wo ihre finanzierten Söldner in ihrem Auftrag einen terroristischen Krieg führen. Dschihadisten und Söldner verfügen sogar über eine Nachrichtenagentur, finanziert von den USA und Frankreich. Das ganze miese Theater geht weiter. Sie haben sich ständig in das Leben der Weltvölkergemeinschaft eingemischt. Das neokoloniale Frankreich zusammen mit den USA arbeiten mit allen infamen Lügen-Propaganda-Mitteln. Unter der Regierung Sarkozy wurden sogar die Berichte des französischen Botschafters in Damaskus, Erich Chevallier, im Außenministerium gefälscht, weil seine Berichte zur Politik des Regime-Change dem Quai d'Orsay nicht passten: „Nach seinen in Syrien gesammelten Erkenntnissen wird die Assad-Regierung nicht stürzen, da Assad stark ist.“ So der französische Botschafter Erich Chevallier in Damaskus, aber diese Wahrheit wollte die neokolonialistische Pariser Clique nicht hören. (Weiteres in: „Illegale Kriege – wie die NATO-Länder die UNO sabotieren – eine Chronik von Kuba bis Syrien“ von Daniele Ganser, Orell Füssli Verlag Zürich, 2016)

Selbstbestimmungsrecht der Völker respektieren - Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates verboten


Die Weltstaatengemeinschaft erwartet, dass eine neue US-Regierung die ominöse Etappe der Interventionskriege beendet und sich aus den inneren Angelegenheiten eines Staates heraushält, statt sich einzumischen wie die ganzen letzten Jahre in Syrien. Das Weiße Haus hat das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu respektieren, ein Versprechen, das Obama nicht einhielt. Die internationalen Beziehungen sind nämlich für die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen gemäß dem Völkerrecht zu gestalten. Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates ist demnach verboten.

Leben und internationale Beziehungen basieren auf Kommunikation und Wahrheit

Bisher sind Washington und Berlin weit davon entfernt, der Inbegriff von Integrität und Ehrlichkeit zu sein. Berlin bleibt in unbeschreiblichem Hochmut an der Seite Washingtons beim niederträchtigen terroristischen Krieg gegen Syrien. Gerade deshalb war das Gerede in Hamburg zu Syrien (9.12.) ein Fiasko, das die Spaltung und den Dissens der EU- und OSZE-Staaten bloßstellte. Nicht alle lassen sich von US-Außenminister John Kerry und seinem erbärmlichen deutschen Sekundanten Frank-Walter Steinmeier hinters Licht führen. Unter derselben falschen Regie, nämlich der Hauptaggressoren, konnte das Pariser Treffen am 10.12. nichts, aber rein gar nichts konstruktives für Syrien bewirken. John Kerrys Geschrei nach „Gnade für Aleppo“ (Meldung vom 10.12.) war eine Tarnung. Er meinte Gnade für seine Kampfgruppen, jene Söldner und Banditen, die den von ihnen noch besetzten kleinen Rest von Ost-Aleppo nicht verlassen wollen, obwohl die syrische Armee schon vor ihren Stellungen steht und diese Kampfgruppen mehrfach freies Geleit angeboten bekamen. Aber Gnade für verbleibende Mörder-Banden und Banditen wird und darf es nicht geben.

Deutschland unwürdige Nachahmung der USA bei Manipulation der Öffentlichkeit


Eine undurchsichtige deutsche Regierung und eine korrupte EU lassen frisches Geld in die Todesmaschinerie der Rüstungsindustrie fließen, während die Städte hierzulande am Boden liegen, Schulen und Krankenhäuser zugrunde gehen und die Medien mit ihren Lügen die Öffentlichkeit schon auf die nächsten Kriege vorbereiten. Nur ist die Lüge und Manipulation der Öffentlichkeit seit Nixon raffinierter und dreister geworden. Die USA beeinflussen und manipulieren heute so gut wie alles. Als unwürdige Nachahmung, Deutschland auch.

Grenzen des kapitalistischen Systems überschreiten

Es ist sein illegales Verhalten gegenüber den eigenen und anderen Völkern, was das demokratische System erodieren lässt, und es diskreditiert – in Deutschland wie in den USA. Kuba dagegen war keine Demokratie, aber Fidel gelang es, die Sehnsucht seines Volkes nach Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Gleichheit in hohem Maße zu erfüllen. <Fidel stand und steht für die Entscheidung, sich gegen alle Widerstände für eine bessere, sozial gerechte Zukunft einzusetzen. Oft wurde er mit Don Quijote verglichen, doch er führte keinen Kampf gegen Windmühlen. Fidel legte sich mit der stärksten Großmacht dieses Planeten an – und siegte. Unter seiner Führung wurde Kuba von einer de-facto Kolonie der Vereinigten Staaten zu einem einflussreichen und beispielgebenden Land, das sich durch ein Bildungs- und Gesundheitswesen auszeichnet, das weltweit keinen Vergleich scheuen muss. Das revolutionäre Kuba demonstriert so trotz des bis heute bestehenden Wirtschaftskriegs durch die USA/EU, dass eine andere Welt möglich ist – wenn man bereit ist, die Grenzen des kapitalistischen Systems zu überschreiten.> („Zum Tod Fidel Castros – Personenkult?“ von André Scheer, junge Welt, 28.11.2016).

Sich von der Kontrolle durch imperialistische Großmächte befreien

Das Ansehen und Anerkennung Kubas ist umso mehr gewachsen, als das Scheitern des wirtschaftlich-sozialen Systems der sogenannten „Demokratien“ die Regierungs- und Parteien-Cliquen der EU nackt dastehen lässt. Selbst in den USA wollen Menschen, die auf der Schattenseite der Ungleichheit leben, ihre Wirtschaftskraft zurück und die Kontrolle über ihr wirtschaftliches Wohlergehen selbst in der Hand haben. Die US-“Demokratie“ hat eine wachsende wirtschaftlich-soziale Ungleichheit geschaffen, die große Aggressivität in sich birgt. Ganz anders im sozialistischen Kuba von Fidel. Der deutschen Bundesregierung, die sich an der Seite der Apartheid und menschenfeindlichen Diktaturen brandmarkte, bleibt nichts anders übrig, als sich vor der Größe Fidels und der humanistischen Größe Kubas in Schweigen zu hüllen.

Fehlende Kondolenz für das kubanische Volk aus dem Bundeskanzleramt entlarvend

Dass der Sozialismus von Fidel Castro Souveränität, Gleichheit und Gerechtigkeit für sein Volk erlangen konnte, ist eine Schande, ein Dorn im Auge für die so genannten „Demokratien“, die bis auf ihre Wurzeln korrumpiert sind und sich als ineffizient erweisen, die Interessen der großen Mehrheiten mit Taten zu vertreten und durchzusetzen. Als Demokratien existieren sie nur dem Namen nach. Aber sie verlieren weiter an Rechtfertigung und Fundament, sie verlieren ihre Glaubwürdigkeit. Daher ihre unüberwindbare Furcht und Unsicherheit vor Fidel Castro, der hoch lebendig bleibt als eine Herausforderung für solche „Demokratien“, die nicht fähig sind, die primären Bedürfnisse ihrer Völker zu befriedigen. Die fehlende Kondolenz aus dem Bundeskanzleramt für das kubanische Volk entlarvt diese Furcht und die Untauglichkeit der Merkel-Regierung, der eigenen Bevölkerung gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang scheint die Erklärung ihres Regierungssprechers völlig zynisch, scheinheilig und kleinkariert, als er auf Demokratie pocht gegenüber der Größe des Leaders eines kleinen Landes, das sich völlig anders als Deutschland, selbstständig und tapfer gegenüber dem mächtigsten Land der Erde souverän erhob und siegte.

Schäbiger Obama hinsichtlich Kuba unaufrichtig und falsch


Der scheidende US-Präsident Obama demaskiert sich hinsichtlich Kuba als unaufrichtig und falsch. Diplomatische Beziehungen mit einem Land verpflichten zum gegenseitigen Respekt. Fern davon war die US-Botschaft in Havanna, die einzige, die ihre Fahne nicht auf Halbmast hängen ließ während der Trauer über Fidel Castro. Kuba entlarvt einen schäbigen Obama und sein schändliches Erbe, seine USA als ein zerfallender Staat, der in Misere und Hass versinkt, während Kuba sich stark erhebt, unversehrt und einig hinter Fidel Castro.

Botschafter eines anderen Deutschlands gibt deutscher Bevölkerung Würde zurück

Der Botschafter eines anderen Deutschlands, nämlich der frühere Botschafter der DDR in Kuba gibt der deutschen Bevölkerung ihre Würde zurück, was die Anerkennung von Fidel Castro betrifft: <Als Botschafter eines eng befreundeten Staates hatte ich während vieler Jahre oft Gelegenheit, dieser großen Persönlichkeit, Fidel Castro Ruz, zu begegnen: sei es bei der Einweihung von unserem Land errichteter Investitionen, in der Vermittlung hochrangiger Konsultationen, bei gemeinsamen Veranstaltungen auf Kuba oder in Berlin, bei Gesprächen in meiner Residenz und vielen anderen Anlässen. Mich hat das Ableben dieser starken Persönlichkeit sehr tief berührt. ...> (Heinz Langer, Botschafter der DDR in Kuba, aus seinem Artikel: „Revolutionär für die Armen. Das Ansehen Kubas ist unübersehbar gewachsen“, Junge Welt, 2.12.16)

Aggressionen der reichen christlichen Welt

Die Geschichte nimmt der christlichen Welt jedes Recht, über Menschenrechte zu sprechen. Diese Geschichte dokumentiert, dass es die christliche Welt war, die die größten Verbrechen gegen die Menschheit begangen hat, die Ausbeutung und der Kommerz mit der Sklaverei; der Holocaust; Atomtod in Hiroshima und Nagasaki; die unmenschliche Rassentrennungspolitik, die Bewaffnung armer afrikanischer Völker im Bruderkrieg, die auslöschenden Aggressionskriege gegen Belgrad, gegen islamische Staaten, nämlich gegen Afghanistan, fünfmal gegen den Irak, gegen Libyen und zuletzt gegen Syrien. Die reiche christliche Welt hat bereits angekündigt, als Vasallen und Marionetten der US-Regierung erneut Aggressionen zu verüben und damit das Völkerrecht weiterhin zu missachten. Das ist die Außenpolitik, vor der sich der Rest der Welt schützen und der sie sich stellen muss. Welche Art von Widerstand können wir uns, die freien Menschen, leisten?

Rückständige Neokon-Unionsclique mit perversem Ungeist des Anti-Christ

Angriffskriege, Zerstörung von Kulturen und Vernichtungsschläge haben Menschen im Ausland aus diesem Europa in den letzten Jahrzehnten erlebt, Vernichtungsschläge und Bombenangriffe aus einem Deutschland, das von einer angeblich „christlichen demokratischen Partei“ und einer angeblich „christlichen“ Kanzlerin regiert ist. Dieselbe Kanzlerin, die keine Solidarität mit den Ärmsten der Welt zeigt und keinen Willen, wirksam und entschlossen Hunger, Krankheit und Ungleichheit in ihrem eigenen Land zu bekämpfen. Stattdessen steigert sie skrupel- und schamlos die Militärkosten für weitere Massaker im Ausland, und dies trotz Wirtschafts- und Finanzkrise. Ist das christlich, ist das human und vernünftig, ist das „demokratisch“? Was versteht diese rückständige Neokon-Unionsclique von Menschenrechten, wenn sie alle Art von deutscher Vernichtungsmaschinerie in Krisen- und Kriegsregionen gelangen lässt, die Menschenleben und Schöpfung auslöscht? Dieser perverse Ungeist spiegelt viel deutlicher als irgendetwas anderes den Horror des Anti-Christ wider.

Aufklärerische Debatte beginnen

Solchen abstoßenden Verhältnissen gegenüber bleibt Fidel erhabenes Bollwerk für die Sehnsucht aller Völker, - auch den europäischen und den deutschen, - nach Gleichheit, Gerechtigkeit und Selbstständigkeit, Menschenrechte und alle Werte, die diese verkommenen „Demokratien“ verspielt oder nie erreicht haben. Das signalisiert die Notwendigkeit, eine aufklärerische Debatte zu beginnen, nämlich die Debatte darüber, welches wirtschaftlich-soziale System am tauglichsten und am geeignesten ist, um die primären Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Demokratie als Regierungssystem funktioniert nicht und kann nicht funktionieren, wenn die Kontroll-Institutionen Medien und Justiz paralysiert bleiben. Eine freie unabhängige Presse als vierte Staatsgewalt existiert nicht dort, wo sie im Besitz von großen Konsortien oder mächtigen Familien sind. Eine unabhängige wirksame Justiz funktionert auch nicht, wenn die Richter Mitglieder derselben Regierungsparteien sind. Wie können dann solche Parteien-Richter die Regierungskriminalität anklagen, wenn sie selbst Teil des Parteien-Systems sind?

Demokratie?


Die Wirtschaftsmacht von Konsortien und Banken diktiert die Entscheidungen der Regierungsparteien. Die Parteien dienen so den Mächtigen. Kann man dann von „Demokratie“ im wahren Sinne des Wortes sprechen? Mit Berthold Brecht erkennen wir: „Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, wie wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.“

Vorbild Fidel Castro

Hier gilt noch einmal, auf Fidel Castro und Kuba zu blicken als Vorbild für eine echte Befreiung, für eine grundsätzliche Überwindung des herrschenden, verkommenen Systems, das den Namen Demokratie gewiss nicht verdient. 

Kein Schitt zurück


Gerade aus Lateinamerika kommen wahrhaftige historische Würdigungen Fidel Castros. Am 19. Juli 1979 fand die Befreiung von Nicaragua statt. Daniel Ortega, Präsident Nicaraguas: <Das war die letzte siegreiche Revolution des 20. Jahrhunderts. Später folgte die Auflösung der Sowjetunion, der großzügigen, edlen, solidarischen Sowjetunion, die ein Punkt des Ausgleichs auf unserem Planeten gegen die expansionistischen Bestrebungen des Imperialismus war. ... Fidel hat mich 1991 nach Santiago eingeladen, als sie schon daran arbeiteten, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Aber bei all diesen Maßnahmen gab es keinen Schritt zurück, keine Zugeständnisse. ... Es ging darum, dieses schöne, solidarische sozialistische Projekt zu bekräftigen, zu stärken, kreativer zu sein und voranzuschreiten.

Fidel Castro: „Ich habe getan, was ich tun musste. Jetzt ist es an Euch. ...“

Nicolás Maduro, Präsident Venezuelas erinnert sich an die Worte, die Fidel am 13. August 2015, an seinem 89.Geburtstag, ihm und dem Präsidenten Boliviens, Evo Morales, sagte: „Ich habe getan, was ich tun musste. Jetzt ist es an Euch, ...“ Klar und unmissverständlich. Jetzt ist es an uns. So ist es, Fidel! Er hat seine Mission auf dieser Erde übererfüllt, er hat sie weiter über die größten Erwartungen hinaus erfüllt. Kaum im Leben war je so vollkommen, so leuchtend. Er geht unbesiegt, ... er geht nicht, er bleibt unbesiegt zwischen uns, vollkommen freigesprochen von der großen Geschichte des Heimatlandes!

Ich möchte in dieser Stunde auf einen Satz von Victor Hugo zurückgreifen, auf den sich unser oberster Comandante Hugo Chávez Frías so oft bezogen hat: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Tatsächlich und wahrhaftig verkörperte Fidel eine unbesiegbare Idee, deren Zeit gekommen war und deren Zeit sich von Generation zu Generation im großen Heimatland und in der ganzen Menschheit fortsetzte... Fidel wusste auch, dass er Teil einer Welt voller poetischen Weissagungen war.

Raúl, es gilt … noch einmal an Bord der Granma aufzubrechen – immer, wenn die Umstände es erfordern, wenn neue Herausforderungen und neue Schlachten für das Leben unserer Völker es verlangen. Fidel ist einmal mehr an Bord der Granma gegangen, und er wird auf allen Wegen zurückkehren, verwandelt in Millionen Männer und Frauen der Zukunft dieser Kubanischen Revolution.

Für die bescheidenen Menschen


Raúl Castro, Präsident Kubas: Fidel widmete sein Leben der Solidarität und stand an der Spitze einer sozialistischen Revolution für die bescheidenen Menschen, die zu einem Symbol des Kampfes gegen Kolonialismus, Apartheid und Imperialismus, für die Emanzipation und die Würde der Völker geworden ist. ... Mit ihm wurde Kuba hier im Dezember 1961 zu einem vom Analphabetismus befreiten Territorium erklärt. ... Die Alphabetisierung des Landes wurde erfüllt, damit, wie Fidel damals sagte, die Jugend die Zukunft in ihren Händen hält. ... Wenn ein energisches und standhaftes Volk weint, erzittert das Unrecht.

Am Denkmal für José Martí, dem Nationalhelden

Lieber Fidel, am Denkmal für José Martí, dem Nationalhelden und intellektuellen Autor des Angriffs auf die Moncada-Kaserne, an dem wir und mehr als ein halbes Jahrhundert lang in Momenten außerordentlichen Schmerzes und zu Ehren unserer Märtyrer sowie zur Proklamation unserer Ideale, ... versammelt haben, genau hier wo wir unserer Siege gedenken, sagen wir dir gemeinsam mit unserem selbstlosen, kämpferischen und heldenhaften Volk: ¡Hasta la victoria siempre!> („Jetzt ist es an uns!“: Aus den Reden von Rafael Correa, Daniel Ortega, Nicolás Maduro und Raúl Castro am 29. November 2016 auf der Plaza de la Revolución in Havanna, junge Welt, 01.12.2016)

Freies und unabhängiges Kuba ein einflussreiches Mitglied der internationalen Gesellschaft


Russlands Präsident Wladimir Putin schrieb an Kubas Präsidenten Raúl Castro: „Ich drücke Ihnen und dem Volk von Kuba mein tiefstes Beileid zum Tod des Revolutionsführers und Ihres Bruders Fidel Castro aus. Der Name dieses hervorragenden Politikers gilt zu Recht als Symbol einer Epoche in den jüngsten Zeitgeschichte. Das von ihm und seinen Mitstreitern aufgebaute freie und unabhängige Kuba ist zu einem einflussreichen Mitglied der internationalen Gesellschaft geworden, das viele Länder und Völker begeistert.“

Kampf um die nationale Souveränität, Verteidigung der Souveränität und Aufbau des Sozialismus


Chinas Statschef Xi Jinping würdigte Fidel als „großen Anführer des kubanischen Volkes, der sein Leben dem Kampf um die nationale Souveränität, der Verteidigung der Souveränität Kubas und dem Aufbau des Sozialismus gewidmet habe. „Castro hat dem kubanischen Volk und der weltweiten Entwicklung des Sozialismus einen unsterblichen historischen Dienst erwiesen.“

Tränen zu Schritten nach vorne verwandeln

<Fidel hat sein Vertrauen immer in die Jugendlichen gesetzt. … Niemand verstand besser die Rolle der Jugend im Kampf für eine bessere Welt, deren Möglichkeit er selber erkannt hatte.... Heute hat diese Jugend erklärt, dass sie bereitsteht und den Schmerz über den Verlust eines geliebten Menschen verwandeln wird in die Entschlossenheit, sein Werk fortzusetzen.... Er (Fidel) sorgte dafür, dass unsere Träume Wirklichkeit wurden. … die kubanischen Jugendlichen werden ihre Tränen zu Schritten nach vorne verwandeln, in Optimismus und in den Kampf für die Bewahrung der Revolution. „Nun, ist es an uns, die Moncada der Ideen zu stürmen … mit unseren Ideen der Erneuerung und unserem Gefühl des Patriotismus.“ Die heutige Jugend gehöre einer privilegierten Generation an „denn wir konnten mit einer Größe wie Fidel zusammenleben.. Aus dem jungen Herzen Lateinamerikas und der Karibik hören wir: „Fidel hinterlässt uns das Beispiel eines ehrlichen Revolutionärs, eines Mannes des Denkens und des Handels, sein Vertrauen in den Sieg, seinen unermüdlichen und unerschütterlichen Kampf.“ Fidel ist Kuba. Er ist das aufständische, rebellische, solidarische, antiimperialistische, internationalistische, revolutionäre Kuba. Fidel ist das Volk und deshalb lebt Fidel.“ Das ist das Gefühl einer standhaften Jugend, die das Erbe ihres unbesiegten Comandante bewahren wird, der immer ein ewig Jugendlicher bleiben wird.> („Fidel ist Kuba“ von Jorge „Jorgito“ Jérez, Übersetzung: André Scheer) Jorge „Jorgito“ ist 23 Jahre alt.


Luz María de Stéfano Zuloaga de Lenkait ist chilenische Rechtsanwältin und Diplomatin (a.D.). Sie war jüngstes Mitglied im Außenministerium und wurde unter der Militärdiktatur aus dem Auswärtigen Dienst entlassen. In Deutschland hat sie sich öffentlich engagiert für den friedlichen Übergang der chilenischen Militärdiktatur zum freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat, u.a. mit Erstellen von Gutachten für Mitglieder des Deutschen Bundestages und Pressearbeit, die Einheit beider deutschen Staaten als ein Akt der Souveränität in Selbstbestimmung der beiden UN-Mitglieder frei von fremden Truppen und Militärbündnissen, einen respektvollen rechtmäßigen Umgang mit dem vormaligen Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik Erich Honecker im vereinten Deutschland, für die deutsche Friedensbewegung, für bessere Kenntnis des Völkerrechts und seine Einhaltung, vor allem bei Politikern, ihren Mitarbeitern und in Redaktionen. Publikationen von ihr sind in chilenischen Tageszeitungen erschienen (El Mercurio, La Epoca), im südamerikanischen Magazin “Perfiles Liberales”, und im Internet, u.a. bei Attac, Portal Amerika 21, Palästina-Portal. Einige ihrer Gutachten (so zum Irak-Krieg 1991) befinden sich in der Bibliothek des Deutschen Bundestages.

Online-Flyer Nr. 593  vom 21.12.2016

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Von Kostas Koufogiorgos
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