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Aktueller Online-Flyer vom 23. Oktober 2017  

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Kultur und Wissen
Ein moderner Blick auf die Phänomene ‘Ich’, ‘Selbst’ und ‘Bewusstsein’ im digitalen Zeitalter
Virtuelles Ich
Von Harald Schauff

Die Wirklichkeit ist schwer überschaubar, weil so komplex. Entsprechend schwer ist es für jede/n einzelne/n von uns, darin zurechtzukommen. Wer wünscht sich da nicht ab und an, jemand ganz anderes zu sein als der/diejenige, welche/r unter der Bezeichnung ‘Ich’ durch den Alltag läuft? Zumindest zeitweise erfüllt die digitale Revolution diesen Wunsch: Durch die Schaffung künstlicher Computerwelten, sog. ‘virtueller Realitäten’. In diesen können wir nach Lust und Laune fremde Identitäten annehmen, unabhängig u.a. von Alter und Geschlecht. Männer können in Frauen, Erwachsene in Kinder und umgekehrt ‘inkarniert’ werden.

Er könne eine Datenbrille aufsetzen und erleben, wie sich sein Ichgefühl verändere und damit dasjenige, was er für ‘bewusstes Erleben’, ‘wirklich’ oder ‘authentisch’ halte, meint der Philosoph und Bewusstseinsforscher Thomas Metzinger im SPIEGEL-Interview (19/2016; Titel:’Wer, ich?’). Metzinger wirkte einige Jahre bei einem EU-Projekt mit, das diese Übertragung des Ichgefühls in virtuelle Körperbilder, sog. ‘Avatare ‘, untersuchte. Er machte faszinierende wie schockierende Erfahrungen: Einmal bewegte er sich im Körperbild einer Frau, die von einem anderen Avatar attackiert wurde. Ein anderes Mal saß er in einem virtuellen Zimmer mit laufendem Fernseher und flackerndem Kaminfeuer. Er hatte ein sitzendes Gefühl, jedoch beim Blick nach unten war der Stuhl leer. Sein Avatar war noch nicht dazu geschaltet worden. Ohne Körper habe es ihn gegruselt.

Die Versuche waren keine reine Spielerei, sondern zielten auf sinnvolle, vorrangig klinische Aspekte wie das Abtrainieren von Höhenangst, ein neues Körpergefühl für Magersüchtige oder das Steuern von Avataren durch gelähmte Menschen über Gehirn-Computer-Schnittstellen. Metzinger hält die neue Technik für ein machtvolles Mittel der psychologischen Manipulation. Es sei wichtig hierfür ethische Standards für Forschung und Alltag zu entwickeln.

Das Eintauchen in virtuelle Welten und die Identifikation mit Avataren stellen das bisherige Verständnis in Frage, was ‘Ich’ oder ‘Selbst’ eigentlich ausmacht. Das Ichgefühl könnte sich dadurch schleichend verändern, mutmaßt Metzinger. Er sieht die Gefahr von ‘Depersonalisierungsstörungen’ bei längeren Aufenthalten in virtuellen Scheinwelten: Menschen könnten das chronische Gefühl bekommen, ihr eigener Körper sei in der realen Welt unecht und die Realität selbst nur ein Traum. Traditionell wird jede neue Errungenschaft, die in Mode kommt und sich rasant ausbreitet, zunächst immer auch als Gefahr gesehen.

Dies galt vor Jahrzehnten für das Internet ähnlich wie zuvor für das Fernsehen. Stets wurden negative Auswirkungen auf den Verstand und die Psyche der Jugend befürchtet. Im 18. Jahrhundert befürchtete man, die Ausbreitung des Romans würden bei jungen Leuten eine ‘Lesewuth’ auslösen. Und Platon sah seinerzeit die Erfindung der Schrift kritisch: Sie schwäche das Erinnerungsvermögen und diene nicht zur Vermittlung von Weisheit.

Für Metzinger birgt die virtuelle Realität eine ganz neue Dimension: Der Benutzer ist nicht bloßer Zuschauer wie beim Film oder Teilnehmer im Chatroom. Vielmehr verlässt er seine gewohnte Lebenswelt und taucht in eine künstlich geschaffene Scheinwelt ein, welche ihm die Illusion vermittelt, sich in einem fremden Körper zu bewegen. Diese Technik verändere unser Verhältnis zu uns selbst, findet Metzinger. Die Vielzahl an Möglichkeiten, sich eine virtuelle Identität auszusuchen, berge allerdings das Risiko, nicht die beste Option zu wählen. Und das gefalle unserem Gehirn nicht, weil es darauf gepolt sei, Unsicherheiten zu verringern und hässliche Überraschungen zu vermeiden. Wir Menschen mit unserem Gehirn seien System, die versuchten, Beweise für die eigene Existenz zu finden. Leben und Selbstbewusstsein seien in dieser Hinsicht selbst erfüllende Prophezeiungen.

Ein vom Gehirn erschaffenes Modell

Für Metzingers streng naturwissenschaftlichen, an den Erkenntnissen der Hirnforschung orientierten Blick existiert ein ‘Selbst’ als innerer Wesenskern des Menschen ohnehin nicht. Dies ist eine seiner Grundthesen. Er spricht aus diesem Grund lieber von ‘Ichgefühl’ als von ‘Ich’. Dass wir uns als ein ‘Selbst’ begreifen, sei Ergebnis der Evolution. Mutter Natur habe das ‘bewusste Selbstmodell’ erfunden, um soziale Kooperation und die Entstehung von Großgesellschaften zu ermöglichen. Auch die Welt, die uns umgibt und welche wir bewusst erleben, sei im Endeffekt ein vom Gehirn erschaffenes Modell.

Bewusstes Erleben sei durch Eigenschaften des Gehirns bestimmt und daher noch kein Wissen. Eigenschaften von Dingen, wie wir sie wahrnehmen, z.B. die Farbe eines Tisches, würden nicht jenen Dingen selbst anhaften, sondern wären primär auf das Bild, das Modell davon im Gehirn zurückzuführen. Bei Halluzinationen würde dort im Prinzip dasselbe vor sich gehen. In schweren Fällen glaubten Betroffene sogar, die eingebildeten Gegenstände ertasten zu können. Der Mensch bzw. sein Gehirn schaffe sich seine eigene virtuelle Realität.

Eine Außenwelt gäbe es natürlich dennoch und Wissen und Handeln verbänden uns mit dieser. Jedoch sei das bewusste Erleben dieses Wissens, Handelns und Verbundenseins eine ‘ausschließlich innere Angelegenheit’. Kants ‘Ding an sich’ lässt schön grüßen. Danach hängt alle unsere Erfahrung von der Beschaffenheit unseres Wahrnehmungs- und Erkenntnisvermögens ab. Was außerhalb davon liegt, bleibt für uns im Vagen.

Metzinger betrachtet es eher evolutionär: Die von uns selbst erzeugte Innenwelt habe uns geholfen, in einer gefährlichen Außenwelt zu überleben. Hinter Selbstbewusstsein und Ichgefühl stecke letztlich der schiere Überlebenswille. Millionen Jahre Überlebenskampf kämen darin zum Ausdruck.

Aus Metzingers Sicht trägt die Hirnforschung viel bei zum klassischen philosophischen Ideal der Selbsterkenntnis. Einer seiner Theorien zufolge ist das ‘Ich denke’ aus Descartes’ ‘Ich denke, also bin ich’ selbst eine besondere Art von Gedanken, ein inneres Bild, das für uns nicht zu einer virtuellen Realität gehört. Diese neurowissenschaftliche Betrachtungsweise stieß bei Geisteswissenschaftlern lange Zeit auf Skepsis. Viele fürchteten den Verlust der traditionellen Begriffe von Geist, Subjekt und Seele.

So sehr Metzinger auf die Hirnforschung baut, so vehement wehrt er sich gegen den Vorwurf, ein ‘Reduktionist’ zu sein, der das menschliche Sein rein naturwissenschaftlich zu erklären suche. Er wolle Geist und Selbst-Bewusstsein mit den Mitteln der modernen, wissenschaftsorientierten, interdisziplinären Philosophie verstehen. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand sitze kein kleines Männchen namens ‘Ich’ im Gehirn und auch keine unsterbliche Seele. Dennoch wäre er froh, wenn ihm jemand zeige, was am Selbst prinzipiell nicht naturwissenschaftlich erklärt werden könne. Seine eigene Position gefalle ihm nicht. So glaube er nicht an ein Leben nach dem Tod und das fände er nicht schön. Gleichwohl sollten weder die Philosophie noch die anderen Geisteswissenschaften ‘Beihilfe zur Sterblichkeitsverleugnung’ leisten.

Das menschliche Ich befindet sich in einer paradoxen Situation: Die digitale Revolution bietet ihm zahllose Möglichkeiten zur Auswahl, wer es sein möchte. Andererseits stellt die Hirnforschung seine Existenz in Frage. Wer bin ich, wer kann ich sein und wer oder was ist ‘Ich’ überhaupt?

Zustand der globalen Gesellschaft bedenklich

Zu allem Überfluss tritt noch ‘die politische Verschärfung der Situation in der Außenwelt’ hinzu. Metzinger hält den Zustand der globalen Gesellschaft für bedenklich. Als Hauptproblem sieht er die ‘Struktur unseres eigenen Geistes’, dessen Unvermögen zu Empathie und Solidarität. Terrorismus, Raubtierkapitalismus und Klimawandel seien nur Oberflächenphänomene. Die Menschheit müsse in den kommenden Jahrzehnten durch einen ‘historischen Flaschenhals’ und bräuchte dazu eine neue Bewusstseinsethik. Einen ethischen Verhaltenskodex erfordere auch die virtuelle Realität. Es gelte Fragen zu klären wie, ob der Mensch ein ‘Recht am eigenen Avatar’ besitzt ähnlich dem Recht am eigenen Bild. Wie sieht es mit den psychosozialen Auswirkungen der neuen Technik aus? Inwiefern besteht Suchtgefahr? Interessanterweise warnt Metzinger vor der Erschaffung künstlicher Bewusstseine bzw. Subjekte. Damit könnte eine sehr große Menge an unnötigem Leid erzeugt werden. Künstliche Bewusstseine mit Ichgefühl könnten so etwas wie Leid verspüren.

An dieser Stelle springt Metzinger etwas weit voraus. Um Maschinen wie Computer und Roboter mit einem subjektiven Bewusstsein einschließlich Gefühlen ausstatten zu können, müsste man die Struktur der Vorlage, also des menschlichen Bewusstseins bzw. jenes höchstselbst vollständig begriffen haben. Denn: Ohne vorherige (komplette ) Erkenntnis des Aufbaus ist kein Nachbau möglich. Doch genau das ist beim menschlichen Bewusstsein mit seiner Subjektivität bis heute nicht der Fall. Und es bleibt zweifelhaft, ob es jemals möglich sein wird. Der amerikanische Informatiker und Philosoph David Gelernter teilt solche Zweifel. Er ist überzeugt: Die Computertechnologie mag noch so ausgefeilte künstliche Intelligenzbestien hervorbringen, diese werden jedoch niemals ein menschliches subjektives Bewusstsein erlangen, Emotionen fühlen, fähig sein, die Welt zu erleben und sich etwas vorzustellen. Dazu fehlt ihnen die Verbindung mit einem Körper, einem Leib, den Gelernter ‘Resonanzboden des Geistes’ nennt. Zur geistigen Verfassung gehört für ihn auch der Gefühlszustand. Der menschliche Geist könne sich im hellwachen Zustand hoch abstrakt, analytisch und intellektuell Problemen widmen, unbeeinträchtigt von Gefühlen. Diese Verfassung habe der westliche Rationalismus zum Ideal erhoben. Sie sei jedoch nicht auf Knopfdruck abrufbar. Der lebendige Geist werde müde, schweife ab, dämmere dahin, fange an zu träumen. Er durchlaufe innerhalb eines Tages verschiedene Bewusstseinstadien: Von der reinen Vernunft bis zu Halluzinationen und Albträumen. Gelernter nennt diese Stadien ‘Gezeiten des Geistes’. Rationalität betrachtet er nur als das ‘obere Segment’ des Geistes. Darunter gäbe es weitere Schichten, etwa den Dämmerzustand oder den Traum. Sie belebten die Innenwelt, verunreinigten allerdings das Denken. Wissenschaftler hätten deshalb nur Verachtung für solche Bewusstseinszustände übrig. Sie könnten mit ästhetischem oder emotionalem Denken nichts anfangen. Bei Untersuchungen würden sie wieder nur versuchen, es zu rationalisieren. Jedoch ließe sich Kunstverständnis z.B. nicht mit biochemischen oder neurophysiologischen Prozessen im Gehirn erklären.

Computer tausendfach intelligenter als ein Mensch

Die Selbstreflexion des menschlichen Geistes geht für Gelernter weit über das rationale Denken hinaus. Ein Computer könne tausendfach intelligenter sein als ein Mensch und bliebe in philosophischer Hinsicht doch nur ein Zombie. Man könne sich mit ihm unterhalten, er würde die Frage, ob er ein Bewusstsein habe, nachdrücklich bejahen und auf die Frage nach dem werten Befinden ‘glänzend’ entgegnen. Jedoch sei er nicht fähig, beim Angebot von Erdbeeren mit Sahne Glücksgefühle zu entwickeln. Er habe kein Bewusstsein für Glück. Es gäbe keinen Geist in der Maschine. Diese würde Gefühle nicht erleben, sondern lediglich simulieren ähnlich einem Schauspieler, der sie auf der Bühne durch Mimik und Gestik vortäuscht. Für Wissenschaftler, deren Weltanschauung sich komplett auf die Informatik stütze, würden sich die Grenzen zwischen Simulation und Wirklichkeit verwischen.

Keine Frage: Die Leistungsfähigkeit der künstlichen Intelligenz übersteige unsere Vorstellungskraft. Nichtsdestotrotz würden wir hier nicht der Erschaffung eines übernatürlichen Geistes beiwohnen und hätten auch nicht den Stein der Weisen gefunden. In Wirklichkeit würden wir das Bewusstsein bis heute nicht verstehen und könnten Subjektivität nicht erklären, würden es vielleicht niemals können. Metaphysische, spirituelle und religiöse Erklärungen seien unbefriedigend. Kunst, Literatur, Dichtung, Philosophie sowie Freuds Tiefenpsychologie öffneten hier eher Zugänge zur menschlichen Innenwelt. Allerdings würden die geisteswissenschaftlichen Fächer, welche sich damit befassen, an den Universitäten immer mehr zurück gedrängt. Das Augenmerk liege auf dem objektiv-wissenschaftlichen, analytischen Teil des geistigen Spektrums. Die Folge sei eine Verkümmerung der emotionalen Existenz und des kommunikativen Austausches, die sich im Kunstbetrieb, in der Unterhaltungsbranche und auch in den sozialen Netzwerken zeigen würde. Moderne Kunst würde nach ihrem Marktwert bemessen, das Kunstwerk sei bloßes Objekt für den Verstand geworden.

In punkto Bewusstsein geht Gelernter mit der materialistischen, exakten Wissenschaft hart ins Gericht: Sie greife dabei immer zu kurz, verfehle das wirklich Wichtige. In den vergangenen fünfzig, sechzig Jahren sei sie ‘die neue Religion unseres Zeitalters’ geworden, dabei so eingenommen von sich selbst, dass sie wie früher die Religion Nichtgläubige und Zweifler als Häretiker ausgrenze. Gelernter sieht in ihr ‘die letzte Ideologie’. Allerdings erscheinen ihm metaphysische Konzepte, mythisches Denken einschließlich Gottesvorstellung nicht als Alternativen beim Versuch, den menschlichen Geist zu erklären. Er habe keine metaphysische Antwort auf die Fragen des Seins. Er empfiehlt die Rückbesinnung auf die europäischen Traditionen der Bildung und Erziehung. Dies wäre keine Absage an den Rationalismus, sondern ein radikales Bekenntnis zur Vernunft, die das Ganze des Lebens im Blick behalte. Es gelte, dem gegenwärtigen Sinnverlust durch die Wiederaneignung von Kunst, Dichtung und Philosophie zu begegnen.

Die Botschaft lautet glasklar: Das rein rationale, wissenschaftliche, berechnende, logische Denken genügt nicht, um alle Aspekte des menschlichen Seins einschließlich des Bewusstseins zu erfassen. Der innenweltliche Bereich des bewussten, emotionalen Erlebens entzieht sich dessen Zugriff. Die Hirnforschung mag die Struktur der entsprechenden Hirnareale noch so gut und genau analysieren. Auch ihre Erklärungen greifen beim subjektiven Bewusstsein zu kurz. Das Ich des Menschen wird konkret erlebt als Gefühl. Insofern hat Metzinger recht, wenn er vom ‘Ichgefühl’ spricht. Allerdings meint er die subjektive Einbildung eines Ichs als Spiegelung des Gehirns, nicht die Bewusstseinstatsache des Gefühls, über die wiederum Gelernter spricht.

Allmachtswahn des wissenschaftlichen Rationalismus


Unbewusst vertritt Metzinger den von Gelernter angeprangerten Allmachtswahn des wissenschaftlichen Rationalismus, der mit irrationalen Gemütszuständen nichts anzufangen weiß. Er will alles begreifen, alles berechnen, alles beherrschen, um es sodann künstlich zu reproduzieren. Hirnforschung, Informatik und Computertechnologie sollen die Bahn bereiten für die Schaffung eines künstlichen subjektiven Bewusstseins. Dafür müsste das menschliche Bewusstsein komplett erfassbar sein, was es eben bislang nicht ist. Der Mensch versteht es weder an sich selbst zur Gänze noch an anderen. Hinzu kommen die individuellen Unterschiede bei uns ‘Ich-Trägern’: Ich und Bewusstsein sind mit Heidegger gesprochen ‘je meines’. Bei mir, bei dir und jedermensch sonst. Die Einzigartigkeit jedes Dinges, jedes Lebewesens jedes Menschen, jedes Ichs besteht allgemein. Jedoch ist sie nicht zu verallgemeinern und rational auf den Begriff zu bringen. Hier stößt die Wissenschaft an ihre Grenze.


Harald Schauff ist Redakteur der Kölner Obdachlosen- und Straßenzeitung "Querkopf". Sein Artikel ist im "Querkopf", Ausgabe Oktober 2016, erschienen.


Online-Flyer Nr. 586  vom 02.11.2016

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