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Aktueller Online-Flyer vom 13. Dezember 2017  

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Medien
Verbreitung von Regierungspropaganda und Täuschung der Bevölkerung
Leben in einer Scheinwelt mittels Inszenierungen?
Von Paul Craig Roberts / LUFTPOST

Die meisten Menschen, die sich noch eigene Gedanken machen, haben es aufgegeben, sich auf die "Mainstream-Medien" zu verlassen. Die sich prostituierende Presse hat ihre Glaubwürdigkeit selbst zerstört, weil sie nur noch die Lügen aus Washington verbreitet – über "die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins", die "iranische Atombombe", "Assads Giftgaseinsatz", "die russische Invasion der Ukraine" und andere Täuschungsmanöver. Das Vertrauen in die "Mainstream-Medien" ging auch deshalb verloren, weil sie ungeprüft alle Behauptungen von Regierungsbehörden über angebliche "Terroranschläge" verbreitet haben – über die Anschläge am 11.09.2001, die Explosionen beim Marathonlauf in Boston oder die Schießereien in Sandy Hook und San Bernardino. Trotz offensichtlicher Unstimmigkeiten, unglaublicher Widersprüche und des behaupteten Versagens sämtlicher Sicherheitsmaßnahmen stellen die "Mainstream-Medien" niemals Fragen und verzichten auf eigene Recherchen. Regierungsmitteilungen werden als unanfechtbare Tatsachen dargestellt.

Kennzeichen eines totalitären und autoritären Staates

Es ist ein Kennzeichen eines totalitären und autoritären Staates, wenn Medien ihre Verantwortung als Kontrollinstrumente, die den Wahrheitsgehalt von Meldungen zu überprüfen haben, nicht mehr wahrnehmen und sich stattdessen als Propagandawerkzeuge missbrauchen lassen. Die gesamten westlichen Medien verbreiten schon lange nur noch Regierungspropaganda. In den USA hat sich die Transformation von Journalisten in Propagandisten mit der Konzentration unterschiedlicher, unabhängiger Medien in sechs riesigen Medienkonzernen vollzogen, die nicht mehr von Journalisten geleitet werden.

Deshalb verlassen sich denkende und kritische Menschen zunehmend auf alternative Medien, die noch eigene Recherchen betreiben, "Tatsachen" in Frage stellen und den Wahrheitsgehalt unglaubwürdiger Regierungsmitteilungen überprüfen.


Berlin, 21.5.2002, "Wir wollen Ihre Kriege nicht, Herr Präsident", Demonstration am Tag vor dem Bush-Besuch (Foto: arbeiterfotografie.com)

Berichterstattung über 11. September 2001 besonders unglaubwürdig

Ein herausragendes Beispiel für eine besonders unglaubwürdige Berichterstattung ist die Darstellung der Anschläge am 11.09.2001. Eine große Anzahl von Experten hat die offizielle Story inzwischen als reines Lügengebäude entlarvt, das nicht durch Fakten zu belegen ist. Auch ohne die zahlreichen stichhaltigen Beweise, die Kritiker der offiziellen Story über den 11.09. vorgelegt haben, ist sie völlig unglaubwürdig. Wir sollen glauben, einige nur mit Teppichmessern bewaffnete, überwiegend aus Saudi-Arabien stammende Terroristen ohne besondere technologische Kenntnisse hätten ohne Unterstützung ausländischer Geheimdienste das dichte Überwachungsnetz der Defense Advanced Research Projects Agency / DARP und der National Security Agency / NSA überlistet und der Supermacht USA den demütigendsten Schlag in ihrer Geschichte versetzt. Und der Präsident der USA, der US-Kongress und sämtliche "Mainstream-Medien" hätten noch nicht einmal wissen wollen, wer für das totale Versagen des Hightech-Sicherheitsapparates der USA verantwortlich war. Das Weiße Haus hat sich nämlich über ein Jahr lang geweigert, überhaupt eine Untersuchung durchführen zu lassen und erst auf hartnäckiges Drängen der Familien von Opfern der Anschläge am 11.09. eine Untersuchungskommission eingesetzt.

Diese Kommission stellte keine eigenen Nachforschungen an, sie schrieb nur auf, was ihr die Regierung mitteilte. Später haben ihr Vorsitzender, dessen Stellvertreter und ihr Rechtsberater in von ihnen verfassten Büchern festgestellt, man habe der Untersuchungskommission Informationen vorenthalten, und sie sei von Regierungsvertretern belogen worden, weil sie überhaupt nichts aufklären sollte. Trotz dieser Vorbehalte wiederholen sich prostituierende Journalisten unermüdlich die offizielle Propagandastory der Regierung, und es gibt leider immer noch zu viele unkritische Menschen in den USA (und auf der ganzen Welt), die ihnen glauben.

Informierte Historiker wissen, dass Operationen unter falscher Flagge immer dann inszeniert werden, wenn bestehende Planungen sonst nicht umzusetzen wären. Die Anschläge am 11.09. verschafften den Neokonservativen in der Regierung George W. Bushs das neue "Pearl Harbor", das sie unbedingt brauchten, um ihre zur Erringung der Weltherrschaft notwendigen militärischen Überfälle auf islamische Staaten (mit reichen Öl- und Gasvorkommen) starten zu können. Die Explosionen beim Marathonlauf in Boston machten eine Erprobung der polizeistaatlichen Maßnahmen möglich, die bisher nur auf dem Papier standen: Eine komplette US-Großstadt wurde in den Ausnahmezustand versetzt; 10.000 schwer bewaffnete Soldaten und SWAT Teams (Greifertrupps der Polizei) nahmen flächendeckende Hausdurchsuchungen vor und trieben die Bewohner mit vorgehaltener Waffe auf die Straße. Und diese beispiellose Operation wurde nur damit gerechtfertigt, dass ein etwas zurückgebliebener verwundeter 19-Jähriger unbedingt sofort aufgespürt werden müsse.

Schießerei in Sandy Hook nicht aufgeklärt

Auch in der Story über die Schießerei in Sandy Hook gibt es so viele Ungereimtheiten, dass sich ein ganzes Heer von Skeptikern damit beschäftigt hat. Auch ich glaube, dass dabei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist, habe aber keine Zeit, mich ausführlich damit zu beschäftigen und zu eigenen Erkenntnissen zu kommen. Mir ist aber aufgefallen, dass die Ungereimtheiten bisher nicht aufgeklärt wurden. In einem Video, das bei YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=xaHtxlSDgbk aufzurufen ist, weist der Autor des Videos darauf hin, dass ein um seinen erschossenen Sohn trauernder Vater identisch mit einem Polizisten des SWAT Teams ist, das in Sandy Hook im Einsatz gewesen sein soll. Der Betreffende wurde als bekannter Schauspieler identifiziert. Diese Ungereimtheit wäre doch leicht aufzuklären. Der trauernde Vater und der Schauspieler sind bekannt, und die Polizeibehörden müssten wissen, wer der Mann aus dem SWAT Team ist. Wenn diese drei Männer in einem Raum zusammenkämen, könnten alle in dem Video aufgeworfenen Fragen geklärt werden. Wenn das nicht möglich ist, hat vermutlich ein Betrug stattgefunden. Sie können das komplette Video anschauen oder gleich auf 9:30 gehen und selbst beurteilen, ob wirklich der gleiche Mann in zwei unterschiedlichen Rollen gezeigt wird.

Die "Mainstream-Medien" könnten den Sachverhalt schnell aufklären, tun es aber nicht. Stattdessen diskriminieren sie Skeptiker als "Verschwörungstheoretiker".

In ihrem Buch ("Nobody Died at Sandy Hook", In Sandy Hook ist niemand gestorben) behaupten Professor Jim Fetzer und Mike Palecek, Sandy Hook sei nur eine FEMA-Übung gewesen, mit der die Notwendigkeit strengerer Waffengesetze begründet werden sollte und bei der niemand getötet worden sei. Das Buch war über amazon.com zu beziehen, ist aber plötzlich nicht mehr lieferbar. Warum wurde das Buch aus dem Sortiment genommen? Über http://rense.com/general96/nobodydied.html kann das Buch kostenlos herunter geladen werden. Ich habe das Buch noch nicht gelesen und deshalb keine eigene Meinung dazu. Ich weiß jedoch, dass die US-Regierung, die aus den USA einen Polizeistaat machen will, ein starkes Interesse daran hat, die US-Bürger zu entwaffnen. Gerade heute habe ich im Radio gehört, dass Leute, die behaupten, die Eltern getöteter Kinder zu sein, einen Pistolen-Hersteller verklagen wollen. Eine solche Klage hat auch Fetzer erwartet.

Unter https://www.youtube.com/watch?v=f-W3rIEe-ag ist ein kritisches Interview mit Fetzer aufzurufen. Wenn Fetzer recht hat, verfolgt die US-Regierung einen autoritären Plan und benutzt inszenierte Vorkommnisse, um den US-Bürgern eine Scheinwelt vorzuspiegeln, in der sie ihren Plan durchsetzen kann.

Fetzers Behauptungen könnten leicht überprüft werden. Wenn sie zutreffen, muss eine unabhängige Untersuchung stattfinden. Wenn sie nicht zutreffen, gewinnt die offizielle Story an Glaubwürdigkeit, weil Fetzer, einer ihrer hartnäckigsten Kritiker, dann widerlegt wäre.

Fetzer kann nicht einfach als Spinner abgetan werden. Er hat mit magna cum laude an der Princeton University promoviert, die Indiana University hat ihn zum Professor gemacht, und an der University of Minnesota hat er bis zum Ruhestand im Jahr 2006 als Distinguished MacKnight University Professor gelehrt. Er gehört der National Science Foundation an und hat mehr als 100 Artikel und 20 Bücher über Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie veröffentlicht. Er ist ein Experte für künstliche Intelligenz und Informatik und hat die internationale Fachzeitschrift Minds and Machines gegründet. Gegen Ende der 1990er Jahre wurde Fetzer gebeten, ein Symposium über Philosophie und Verstand zu organisieren.

Für einen intelligenten Menschen sind auch die offizielle Story über die Ermordung des Präsidenten Kennedy und die Anschläge am 11.09. kaum glaubwürdig, weil sie nicht mit bekannten, nachprüfbaren Fakten übereinstimmen. Fetzers wachsende Ungeduld mit ungebildeten, leichtgläubigen Menschen wirkt sich allerdings nachteilig auf seine Aufklärungsbemühungen aus.

Wenn die Behörden nachweisen könnten, dass ihre offizielle Story über Sandy Hook stimmt, würden sie doch sofort die gute Gelegenheit ergreifen, Fetzers Behauptungen zu widerlegen. Außerdem müsste es doch Fotos von den getöteten Kindern geben, bisher wurden aber keine gezeigt. Das Einschlagen des Flugzeuges ins Pentagon soll von zahlreichen Überwachungskameras aufgezeichnet worden sein. Auch diese Videos hat bisher, so viel ich weiß, niemand gesehen.

Mich stört vor allem, dass sowohl die Behörden als auch die Mainstream-Medien keinerlei Interesse daran haben, ihre Storys mit überprüfbaren Fakten zu belegen. Stattdessen werden Skeptiker, die berechtigte Fragen stellen, als "Verschwörungstheoretiker" diffamiert.

Mörderische Verschwörungen gegen die eigene Bevölkerung

Das regt mich besonders auf, denn mit den Storys über die Anschläge am 11.09. und den Boston Marathon verbreitet die US-Regierung doch selbst Verschwörungstheorien. Wichtig ist nur, wem eine Verschwörung angelastet wird. Aus Veröffentlichungen über Gladio und die Operation Northwoods wissen wir doch, dass Regierungen tatsächlich nicht vor mörderischen Verschwörungen gegen die eigene Bevölkerung zurückschrecken. Deshalb ist es ein Irrtum, zu glauben, Regierungen seien nicht dazu fähig.

Man hört häufig den Einwand, wenn die Anschläge am 11.09. unter falscher Flagge durchgeführt worden wären, hätte das schon längst jemand verraten. Wer sollte das tun? Nur die Täter wissen, wer die Anschläge (veranlasst und) verübt hat, und warum sollten sie sich selbst dieser Verbrechen bezichtigen?

Ich möchte an William Binney erinnern, der das Überwachungssystem der NSA entwickelt hat. Als er erkennen musste, dass es auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird, hat er das öffentlich angeprangert. Er hatte aber keine Unterlagen mitgenommen, um seine Enthüllungen beweisen zu können, und wurde deshalb auch nicht strafrechtlich verfolgt. Die fehlenden Dokumente hat dann Edward Snowden veröffentlicht. Deshalb ist Snowden für viele nur ein Spion, der Staatsgeheimnisse verraten hat, und kein Whistleblower, der uns vor der Aushöhlung unserer Verfassung warnen wollte.

Sogar US-Minister haben Teilen der offiziellen Story über die Anschläge am 11.09. und der Invasion des Iraks widersprochen, die mit nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen begründet wurde. Transportminister Norman Mineta hat sich mit dem Vizepräsidenten Cheney wegen unstimmiger Zeitangaben zum 11.09. angelegt, und Finanzminister Paul O'Neill hat ausgeplaudert, dass über den Sturz Saddam Husseins bereits in der ersten Kabinettsitzung unter George W. Bush geredet wurde – lange vor dem 11. September. Er hat darüber sogar in einem Buch und in den Nachrichten des TV-Senders CNN und anderer TV-Stationen berichtet. Aber beide Minister haben mit ihren Aussagen nichts bewirkt.

Wer glaubt schon einem Verbrecher?

Whistleblower zahlen einen hohen Preis. Viele von ihnen sitzen im Gefängnis – unter Obama sind es sogar mehr als bei jedem der vorherigen Präsidenten. Bei Strafgefangenen fragt doch jeder gleich: "Wer glaubt schon einem Verbrecher?"

Zu den Anschlägen am 11.09 gibt es viele von der offiziellen Story abweichende Aussagen. Mehr als 100 Polizisten, Feuerwehrmänner und Augenzeugen haben über mehrere Explosionen in den Zwillingstürmen des (World Trade Centers) berichtet. Das Wartungspersonal hat sogar schon schwere Explosionen in den unterirdischen Geschossen der Gebäude gehört, bevor die Flugzeuge einschlugen. Diese Zeugenaussagen wurden weder in der offiziellen Story, noch in den Berichten der sich prostituierenden Medien erwähnt.

2.300 Architekten und Ingenieure haben den Kongress aufgefordert, endlich eine unabhängige Untersuchung zu veranlassen. Der Antrag der 2.300 Fachleute wurde noch nicht einmal respektvoll angenommen, man sie einfach als "Verschwörungstheoretiker" abblitzen lassen.

Ein internationales Gremium von Wissenschaftlern hat in den Trümmern des World Trade Centers Spuren von abgebranntem und unverbranntem Nanothermit nachgewiesen. Das Team wollte seine Untersuchungsergebnisse von der US-Regierung und anderen Wissenschaftlern überprüfen lassen. Bisher war aber niemand dazu bereit. Der Grund für die Weigerung ist klar. Viele Wissenschaftler lassen ihre Forschungsprojekte finanzieren – von der US-Regierung oder von Privatkonzernen, die von Regierungsaufträgen abhängig sind. Würden sie die offizielle Story über den 11.09. kritisieren, wäre ihre wissenschaftlich Karriere zu Ende.

Bürger machtlos und desinformiert

Die Regierung hat uns genau da, wo sie uns haben will – machtlos und desinformiert. Die meisten US-Bürger sind zu ungebildet, um den Unterschied zu erkennen – zwischen einem seitlich getroffenen Gebäude, das nur teilweise einbricht, und einem gesprengten Gebäude, das in Fallgeschwindigkeit in sich zusammenstürzt. Und die Mainstream-Journalisten stellen keine Fragen und betreiben keine eigenen Recherchen, weil sie ihre Jobs behalten wollen. Die Wissenschaftler halten sich zurück, um weitere Fördergelder zu erhalten.

Die Skeptiker und Wahrheitssucher wurden ins Internet abgedrängt, und ich möchte wetten, die Regierung lässt auch dort über eigene Websites wilde Verschwörungstheorien verbreiten, um ihre Kritiker (und deren Beweise) zu diskreditieren.


Erstveröffentlichung der deutschen Übersetzung mit dem Titel "Leben die US-Bürger in einer durch inszenierte Vorkommnisse geschaffenen Scheinwelt?" bei
LUFTPOST - Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein (dort mit zusätzlichen Hinweisen)
http://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP03516_110316.pdf

Englischsprachiger Originalartikel:
Do Americans Live In A False Reality Created By Orchestrated Events?
Institute for Political Economy, Paul Craig Roberts, February 24, 2016 
http://www.paulcraigroberts.org/2016/02/24/do-americans-live-in-a-false-reality-createdby-orchestrated-events-paul-craig-roberts/


Online-Flyer Nr. 553  vom 16.03.2016

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