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Aktueller Online-Flyer vom 18. Dezember 2017  

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Globales
Vortrag beim Neujahrsempfang des Ometepe-Projekts Nicaragua
Alles wirkliche Leben ist Begegnung
Von Monika Höhn

Am 29. Januar 2016 fand in Gummersbach der alljährliche Neujahrsempfang des Ometepe-Projekts Nicaragua statt. Ometepe ist eine vulkanische Insel in einem Süßwasserbinnensee in Nicaragua. Auf einer Fläche von 276 Quadratkilometern leben ca. 30.000 Menschen. Das Ometepe-Projekt ist ein ökumenisch orientiertes Spendenprojekt. Es hat das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen auf der Insel Ometepe zu verbessern. Insbesondere für arme Familien soll ein Zugang zu medizinischer Versorgung und Schulbildung, bessere Wohn- und Lebensbedingungen und ein gesicherter Lebensunterhalt ermöglicht werden. Im Rahmen des Neujahrsempfangs hielt Monika Höhn, die zusammen mit ihrem Mann Michael das Projekt zum Leben erweckt hat, eine Rede, die wir hier wiedergeben.


Auf dem Binnensee zur Vulkan-Insel Ometepe (alle Fotos: ometepe-projekt-nicaragua.de)

Liebe Gäste, alles wirkliche Leben ist Begegnung. Dieser Satz von Martin Buber steht heute als Motto über meiner Ansprache, bevor wir den Bericht von Norman Paizano hören werden, der heute Morgen aus Dresden angereist ist. Wir freuen uns auf neue Begegnungen heute und besonders darüber, dass wir heute Abend knapp 100 Menschen sind, die der Einladung gefolgt sind. Damit hatten wir deshalb nicht gerechnet, weil Entwicklungs-Zusammenarbeit mit einem Entwicklungsland wie Nicaragua angesichts der Flüchtlingssituation und den Debatten ein wenig in den Hintergrund gerät. Dabei wissen wir – und das gilt auch für ein Land wie Nicaragua mit seinen 6 Mill. Einwohnern – dass es eine Lebenslüge ist, zu glauben, ein kleiner Teil der Welt könne auf Dauer in Frieden und Wohlstand leben, während der Großteil in von den westlichen Eliten mitverschuldeten Kriegen in Chaos und Armut versinkt. Dass sich eine Völkerwanderung früher oder später in Bewegung setzen würde, haben wir geahnt, aber eigensüchtig gehofft, es würde später losgehen.

Wie sehr der Wohlstand im wohlhabenden Westen, gerade auch in Deutschland, auf Kosten anderer geht, wollten wir nicht so genau wissen. So sind die Fluchtursachen so gravierend, dass sie für Generationen irreparabel sein werden, selbst dann, wenn man sich in der EU und der UNO wider Erwarten sofort auf einen Plan zu ihrer Beseitigung einigen könnte. Diese Zusammenhänge haben also durchaus auch etwas mit dem zweitärmsten Land Lateinamerikas zu tun.

Evangelium als Befreiungsmanifest für die Armen und Unterprivilegierten

1993 waren wir neugierig auf dieses kleine Land Nicaragua. Ohne unsere Neugier hätten wir die Insel Ometepe nicht kennengelernt. Wir wären nicht mit nicaraguanischen Schriftstellern in Kontakt gekommen, nicht zum ersten Kulturtreffen in den 80er Jahren nach Nicaragua eingeladen worden, wir hätten nicht Gioconda Belli, die schon in Bielstein zur Lesung zu Gast war, kennen gelernt. Ohne Neugier hätten wir nicht einen der bedeutendsten Schriftsteller Lateinamerikas, Ernesto Cardenal, kennengelernt: den Priester und damaligen Kulturminister und die blumenreiche, lateinamerikanische Literatur. Es war das „Evangelium der Bauern von Solentiname“, eine kleine abgeschiedene Inselgruppe im Nicaragua-See, nicht weit von Ometepe entfernt, auf der Ernesto Cardenal Evangelientexte mit Bauernfamilien gelesen und herausgegeben hat. Die geprägt sind von der konkreten Lebenssituation der Beteiligten und ihrer revolutionären Hoffnung. Mit einer für europäische Christen fast bestürzenden Selbstverständlichkeit wird hierbei das Evangelium als Befreiungsmanifest für die Armen und Unterprivilegierten aufgefasst. Die Sprache der einfachen Leute, der Landarbeiter und Fischer, die über die frohe Botschaft nachdachten, sorgten dafür, dass ihre Bibel-Auslegungen in Lateinamerika und Europa zum bisher bekanntesten Beispiel einer Theologie aus dem Volk geworden ist.

Ganz besonders haben wir uns damals gefreut, dass Ernesto Cardenal uns vor einigen Jahren persönlich auf der Insel besucht und die Projektarbeit kennen gelernt hat - begeistert von der Schönheit der Insel - betroffen von der unsagbaren Armut der Bevölkerung.

Ohne unsere Neugier hätten wir das Leben der ärmsten Bevölkerung hinter dem Vulkan Maderas auf der Insel Ometepe nicht kennen gelernt: weder die Landarbeiter, die 1993 Lavagestein schleppten, um eine kleine Schule und einen Gesundheitsposten zu bauen, noch die MitarbeiterInnen der katholischen Kirche, noch unseren heutigen Projektleiter Alcides Flores.

1993 mit 15.000 DM Einstieg in das Ometepe-Projekt

Wir baten um Spenden anlässlich unserer Silberhochzeit 1993 und erhielten 15.000 DM. Es war der Einstieg zu dem heutigen Ometepe-Projekt. „Gesundheit und Bildung ist das, was unsere Bevölkerung dringend braucht,“ sagte damals Alcides Flores. „Und eine Einrichtung für Kinder mit Behinderung.“

Dass aus den bescheidenen Anfängen ein kleines mittelständisches Unternehmen werden würde, haben wir damals nicht geahnt. Inzwischen haben wir 21 nicaraguanische MitarbeiterInnen beschäftigt – vorwiegend Frauen. Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von 8 Personen im Fachausschusses des Ev. Kirchenkreis An der Agger würden wir beide unser Amt als Geschäftsführer nicht bewältigen. So hat unsere anfängliche Neugier von damals einiges in Bewegung bringen können. In den 23 Jahren haben insgesamt 21 Ärztinnen und Ärzte, Zahnärzte – aber auch Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Touristen und ein Filmteam die Insel besucht. Viele von ihnen sind heute Abend hier anwesend. (Hände hoch!) Eine Freiwilligenstelle wurde vor einigen Jahren eingerichtet, so dass junge Menschen ein Freiwilliges soziales Jahr auf der Insel machen können.


aus der Serie "Kinder auf Ometepe"

Heute gibt es die Möglichkeit der schnelleren Kommunikation per Whatsapp oder Skype. Die erleben wir gerade durch eine Krankenschwester aus Wiehl, deren Eltern auch heute Abend hier sind. Kristina ist in einer nicaraguanischen Familie untergebracht und nimmt am Alltag der Bevölkerung teil. Vor wenigen Tagen erhielt ich eine Whatsapp mit folgendem Text: „(…) Die Arbeit im Projekt macht mir Spaß. Am meisten helfe ich bei der Bewegungstherapie. ..Die Schule öffnet auch leider erst genau 2 Tage nach meiner Abreise. Aber das ist behaupt nicht schlimm. Ich habe einen guten Eindruck bekommen und letzte Woche hat mir Alcides einen ganzen Tag ganz vieles auf der Insel gezeigt und erklärt. Zum Beispiel den Häuserbau. Es war eine sehr interessante Tour und wirklich etwas ganz anderes als das, was man als Tourist sieht.“

In unseren Büchern erzählen wir Geschichten vom Alltag der Menschen, von den campesinos, der bäuerlichen Bevölkerung, den alleinerziehenden Frauen. Ihrer Arbeitssuche in Costa Rica, dem Nachbarland, wo Frauen im Haushalt eine Beschäftigung suchen und Männer in den Bananenplantagen. Viele kommen oft schwerkrank durch den Einsatz von Pestiziden nach Nicaragua zurück oder bleiben in den Nachbarländern. Zurück bleiben dann die Frauen mit ihren Kindern.

Das Land lebt u.a. auch von den remisas, den Geldüberweisungen, die die Familienmitglieder nach Hause schicken. Wir bieten Vorträge und Präsentationen in Schulen, Kindergärten und Kirchengemeinden an. Die Geschichten von den Menschen auf Ometepe machen es unseren Kindern hier leichter, die Zusammenhänge zwischen Armut und Reichtum in dieser Einen Welt zu verstehen.

Dauerhafte Übernahme von Aufgaben des Staates?

Wir konnten Menschen interviewen und den Alltag der Landbevölkerung in dem von Bürgerkrieg, Naturkatastrophen und einer blutigen Revolution gebeutelten Land beschreiben, bei der viele Familien ihre Angehörigen verloren haben. Ein Film über die Projektarbeit ist sowohl käuflich auf dem Büchertisch zu erwerben, sie können ihn auch gerne einsehen im Raum nebenan, wo er dauerhaft läuft. Inzwischen ist auch die Arbeit gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch ein Bereich, den wir mit unterstützen. Unsere 23-jährige Entwicklungs-Zusammenarbeit erfordert auch gleichzeitig immer wieder eine kritische Reflexion. Als Geberland halten wir die Ärmsten in einer gewissen Abhängigkeit. Das wissen wir und überlegen mit unseren Partnern gemeinsam, wo wir uns inzwischen zurückziehen können, weil der Staat in diesen Jahren einige Entwicklungen übernommen hat. Dazu gehört auch die Anwesenheit von Ärzten in den verschiedenen Gesundheitsposten der Insel, die wir vor Jahren noch selbst gestellt haben. Wir arbeiten an der Hilfe zur Selbsthilfe und sind mit unseren Partnern dauerhaft im Gespräch. Ein nicht ganz einfacher Weg, auch angesichts der Naturkatastrophen von Hurricans oder Erdbeben oder einer massiven Regenzeit, die die Ernten oder Aussaaten zunichte machen.

Nicaragua ist ein überwiegend von der katholischen Kirche geprägtes Land - trotz vieler verschiedener evangelikaler Glaubensgruppen, so dass man unzähligen kleinen Kirchen begegnet. Die ökumenische und parteiübergreifende Zusammenarbeit lag uns von Anfang an am Herzen. So ist es durch viele kreative Ideen und unterschiedliche Aktivitäten gelungen, mehr als 100 000 € im Jahr an Spendengeldern zu überweisen mit Sponsorenläufen an den Schulen, Benefiz-Frisuren- und Modenschauen mit Hunderten Besuchern in der Wiehltalhalle, an denen sich Geschäftsleute, Frisöre und Modeboutiquen beteiligten. So wurde Nicaragua auch denen vertraut, die immer noch danach fragten, ob wir wieder nach Nigeria flögen. Und Benefiz-Konzerte wurden uns angeboten. An der Aktion Gold für Ometepe, bei der Zahngold von Patienten gesammelt und für Ometepe gespendet wurde, beteiligten sich 13 Zahnärztinnen und Zahnärzte aus dem Oberbergischen. So konnten wir auch 2015 wieder die Summe von knapp 9.000 Euro und eine Einzelspende von 10.000 Euro auf das Ometepe-Konto beim Kirchenkreis An der Agger überweisen. Die vierteljährlichen Geldüberweisungen zwischen 25.000 und 30.000 Euro werden über das Kreiskirchenamt an das Katholische Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen weitergeleitet und dort um 15 Prozent erhöht.


aus der Serie "Alltag auf Ometepe"

Ich erinnere mich noch zu gut an unseren ersten Aufenthalt auf Ometepe, als es noch kein fließendes Wasser und Elektrizität gab und wir uns an der Quelle Wasser besorgen und uns im See waschen mussten. Wir haben uns schon auf einiges eingelassen, um uns einen guten Einblick auf der Insel zu verschaffen. Wir hätten niemals etwas über Kaffeeanbau, Ernte und Trocknung erfahren, wenn wir uns nicht den Pferden anvertraut und mit unserem Projektleiter in die Kaffeeplantagen zu den Kaffeepflückern am Vulkan Maderas geritten wären.

Anfänglich gab es noch keine Straße um den Vulkan Maderas, um zu den Hütten des ärmsten Teils der Bevölkerung zu kommen. Im Laufe der Jahre hat es viele gute Entwicklungen gegeben: eine Durchgangsstraße, Trinkwasser, Elektrizität und medizinische Versorgung in den meisten Dörfern der Insel.
 
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Situation, als ich aus unserer Unterkunft heraus mitten in der Nacht eine Latrine außerhalb des Hauses aufsuchen musste, von Schweinen und Moskitos „umzingelt“. Oder an die Regenzeit 1998 als ich alleine im Haus von eindringenden Regenmassen im Bett überrascht wurde, dass die Koffer unter dem Bett durch das Haus schwammen.

Ich konnte diese Erfahrungen nach meiner Heimkehr hinter mir lassen und zurückkehren in unsere andere Welt.

Vieles öffnete uns die Augen: Auch Erlebnisse und Reisen in die Nachbarländer El Salvador und Honduras. Der Besuch mit einem befreundeten Kinderarzt auf einer der größten Müllkippen des Landes in der heißesten Stadt Leon, wo er die Müllfamilien betreut, die am Rande der Müllhalden leben. Wir wurden hautnah mit einem Elend konfrontiert, das wir in dieser Form noch nicht erlebt hatten: Alte Menschen buddelten in Abfällen zwischen Rindern, die ähnlich wie die Menschen nach Essbarem suchten.

Vision von tiefgreifenden Veränderungen im Gesundheitswesen

Uns wurde die Notwendigkeit für Veränderungen sehr bald deutlich: es geht um einen gesellschaftlichen Wandel, der die Voraussetzung ist für eine tiefgreifende Veränderung im Gesundheitswesen. Die ersten Schritte in Richtung auf dieses visionäre Ziel bestehen nach einhelliger Meinung darin, die gesellschaftlichen Zusammenhänge zwischen Armut und Krankheit zu benennen. Eine verminderte Lebenserwartung, ein höheres Gesundheitsrisiko und vor allem eine höhere Kindersterblichkeit kennzeichnen die Armutssituation. Die kritische Analyse der Bevölkerungsentwicklung zeigt in Ländern wie Nicaragua, aber auch Südafrika und Indien, dass alle Maßnahmen, die diese Fakten außer Acht lassen, nutzlos sind. Auf den Punkt gebracht: ärztliche Sprechstunden ohne Latrinenbau sind ein Windmühlenkampf, Familienplanung ohne Schulbildung ist in den Wind gesprochen, Hebammenprogramme ohne Straßenbau sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Hierin bestätigt sich die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung des Ometepe-Projektes.

Medizinische Hilfeleistungen sind selbst im Katastrophenfall nur sinnvoll, wenn der Bau von Latrinen gleichzeitig die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen verhindert. Schulverwaltung und weiterführende Bildungsprogramme ermöglichen ein höheres Familieneinkommen. Gesundheitsfördernde Steinhäuser verringern die Gefahr von Atemwegserkrankungen. Aufgrund dieser Analyse haben wir inzwischen insgesamt 192 Steinhäuser – die meisten mit Latrinen – gebaut. Deshalb ist uns ein Satz der WHO besonders erwähnenswert: „Wir betrachten die gesundheitliche Situation nicht losgelöst, sondern in enger Abhängigkeit von den übrigen Lebensbedingungen der Menschen, ihrer Ernährung, der Hygiene, der Schulbildung, ihrer Arbeitsmöglichkeiten, der Verkehrswege, ihrer Wohn- bzw. Lebensbedingungen.“

Die Netzwerkarbeit liegt uns am Herzen und so haben wir auch heute Abend mit den unterschiedlichsten Gästen zu tun: Ärzte und Ärztinnen, Krankenschwestern, Lehrer, Trauerbegleiter, Pfarrer und Rentner sind hier versammelt. Meine kleinwüchsige Freundin Inge Kesterke, die eine Nicaragua-Delegation schon in ihrer Wohnung in Oberbantenberg empfangen hat, und der 2. Vorsitzende des Blindenvereins Oberberg, bei dem ich vor vielen Jahren auch zu einem Ometepe-Vortrag zu Gast war. Auch meine Gynäkologin, Dr. Anette Heuter-Neumann ist unter uns. Sie hat ein Ultraschallgerät aus Bielstein für eine Frauenklinik in Nicaragua gesponsert, das gerade vor ein paar Tagen nach Nicaragua geflogen wurde.

Wir bemühen uns um einen Austausch und Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen – auch NGO`s genannt. Auch ein Vertreter der Afrika Union ist dabei, die auf unseren Ometepe-Treffen gekocht und sich an Ometepe-Aktivitäten beteiligt hat.

Wir brauchen Hoffnungsträger. Wir brauchen Begegnungen wie heute Abend. Wir brauchen Menschen, die sich mit ihren Ideen gegenseitig Mut machen.
Wir brauchen eine positive Berichterstattung Im Dezember eines jeden Jahres wird der Internationale Tag der Entwicklungshelfer begangen, der kaum einer größeren Öffentlichkeit bekannt ist. Dort heißt es, dass ein erfolgreicher Entwicklungshelfer möglichst wenig von Hilfe und Entwicklung spricht, sondern mehr von Kooperation und Hoffnung auf neue Arbeitsplätze.

Pazifik-Atlantik-Kanal spaltet Nicaragua

Einen gewissen Wohlstand erhoffen nun auch viele Nicaraguaner durch einen Kanal, der vom Pazifik quer durch das Land zum Atlantik führen soll. Bisher sind es Pläne zwischen der nicaraguanischen Regierung und den Chinesen. Leider spalten diese Pläne die Bevölkerung in Befürworter und Gegner des Kanalbaus. Es ist auch schon zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Es finden derzeit Enteignungen von Grund und Boden statt und es gibt Versprechungen, die kaum einzuhalten sind. Die Menschen benötigen eine zukunftsweisende Entwicklung. Sie wollen keine Kriege. Sie wollen leben, essen und trinken, sie wollen arbeiten und glücklich sein.

Eine befreundete campesina auf Ometepe drückte es einmal so aus: „Mein Mann wurde während des Krieges erschossen, wir haben eine leidvolle Geschichte hinter uns…ich liebe meine Insel und möchte hier begraben werden. Aber es fehlt einfach (noch) an so Vielem.“ In diesem Sinne sind und bleiben wir unserer großen Familie auf Ometepe auch in diesem Jahr von Herzen verbunden.

Online-Flyer Nr. 547  vom 03.02.2016

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