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Aktueller Online-Flyer vom 12. Dezember 2017  

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Krieg und Frieden
Stellungnahme der „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ zu Paris
Wer hat die ISIS aufgebaut?
Von Brigitte Queck

Bei aller Trauer um die Opfer von Paris dürfen wir nicht vergessen: Von wem wurden und werden denn die ISIS, die sich zu den Terroranschlägen von Paris bekannte, aufgebaut, finanziell und militärisch ausgerüstet? Richtig: von den USA !!! Wir tun immer gut daran, Ross und Reiter zu benennen, sprich, zuerst die Drahtzieher hinter solchen Verbrechen zu benennen!!

Solidaritätskundgebung von „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ für die Opfer von Paris

Foto: Oleg Musyka

Denken wir  dabei auch daran, dass die NATO- Konferenz über „Luftkriegsführung und strategische Kommunikation“ vom 23-25.11.2015 in Essen ansteht, durch die ein noch engeres Zusammengehen der Mitgliedstaaten unter der Schirmherrschaft der USA gezimmert werden soll!!

Was würde sich besser dafür eignen, als ein Terroranschlag, wie weiland der 11. September 2001, der zum Ausgangspunkt für sogenannte staatlich organisierte Antiterrorkriege der US/NATO gegen Rohstoff besitzende Länder im Nahen Osten und in Afrika missbraucht wurde und wird!!

Der staatliche Terror gegenüber Ländern wie dem Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien ist integraler Bestandteil der auch von deutschen Politikern und ihren Medien heuchlerisch deklamierten „demokratischen Werte“ der westlichen Staaten Europas und den USA, die es „zu bewahren gelte“.

Wir stellen uns hinter diejenigen Staaten, wie z. B. Syrien, die ihre Souveränität gegen US/NATO Angriffe von außen, getarnt durch sogenannte, dem Islam verpflichtete Organisationen wie der Al Quaida oder der ISIS, die kein Konstrukt des Islam sind, verteidigen!

Wie schon Peter Scholl Latour feststellte, sind Al Quaida und der ISIS  ein Konglomerat von Schlächtern und Mördern aus der ganzen Welt, auch Deutschlands und der USA, um die „Werte“ der US/NATO-Staaten, sprich, Ausbeutung der Staaten der 3. Welt auf neokolonialer Grundlage, zu sichern!!

Die „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ lehnen Aggressionskriege in aller Welt ab. und fordern eine strikte Einhaltung der UNO-Charta, die, als sie 1945 aus der Taufe gehoben wurde, das Ziel hatte, künftige Kriege zwischen Staaten auszuschließen. Das Zusatzabkommen zur UNO-Charta von 1974 benennt klar, was unter Aggression zu verstehen ist, nämlich ein Überfall auf einen souveränen Staates von außen und die Bedrohung seiner territorialen und staatlichen Souveränität.

Im Gegensatz dazu hat laut UNO-Charta, Artikel 51, jeder Staat das Recht auf Selbstverteidigung und kann andere Staaten zu Hilfe rufen, wie im Falle der Regierung Assads, als Großbritannien, die USA und Frankreich begannen, mit Bombardements auf angebliche ISIS-Stützpunkte, den vom Volk gewählten Präsidenten zu stürzen! Nachdem Russland militärisch Stützpunkte der ISIS bombardiert hatte, konnten in Kürze ca.1 Million syrische Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren!! (PK)
 

Brigitte Queck ist Dipl.Staatswissenschaftlerin für Außenpolitik.



Online-Flyer Nr. 538  vom 25.11.2015

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