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Aktueller Online-Flyer vom 16. Dezember 2017  

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Aktuelles
Konflikt zwischen BAF und Klagemauer-Betreiber Walter Herrmann
Ehrenerklärung
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

Die Führung des Kölner Bürgerzentrums Alte Feuerwache (BAF) lässt den Konflikt mit Walter Herrmann, dem Betreiber der Klagemauer für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht, weiter eskalieren. Während der Klagemauer-Betreiber maximales Entgegenkommen zeigt und eine Ehrenerklärung für die Hausmeister der Alten Feuerwache abgibt, verfolgt die BAF-Führung ohne eine Spur von Einlenken das Ziel, das Klagemauer-Projekt vor die Tür zu setzen. Während Walter Herrmann bereit ist, alle verfügten Maßnahmen und Forderungen des BAF zu akzeptieren bzw. zu erfüllen, kommt der Schlag ins Gesicht. Ein Kündigungsschreiben des BAF vom 26. Oktober verlangt die Räumung bis zum 7. Dezember 2015.


Walter Herrmann, Betreiber der Kölner Klagemauer für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Foto: arbeiterfotografie.com

Am 19. Oktober hatte sich Walter Herrmann entsprechend des bei der BAF-Mitgliederversammlung am 8. Oktober 2015 gestellten, aber nicht zur Abstimmung gebrachten Antrags bereit erklärt, den neuen Bereich in der Lagerhalle der Alten Feuerwache zu akzeptieren, die angefallenen Kosten für das Umräumen der Klagemauer-Materialien zu 100 Prozent (330 Euro) zu übernehmen, sich bei den Hausmeistern zu entschuldigen und verdorbene Materialien auf seine Kosten zu entsorgen. Und so weit es in seiner Macht steht, hat er die angekündigten Schritte bereits in die Tat umgesetzt.

Die 330 Euro für das Umräumen hat Walter Herrmann überwiesen. Den Umzug in der Lagerhalle hat er akzeptiert. Und am 30. Oktober hat er eine öffentliche Ehrenerklärung für die Hausmeister der Feuerwache abgegeben, in der es heißt:

„Lieber Ralf, lieber Clemens, die Schuld an der Zuspitzung des Konflikts zwischen mir und Euch in der Frage der Nutzung der Lagerhalle in der Alten Feuerwache rechne ich mir selbst zu. Mir ist inzwischen klar geworden, dass es nicht in Eurer Absicht lag, dem Projekt Klagemauer in die Quere zu kommen. Ich hatte mir das eingebildet. Es war nicht o.k., dass ich Euch öffentlich Initiativenfeindlichkeit vorwarf. Ich habe Euch verletzt und suche nach einem Weg, den angerichteten Schaden gut zu machen. Als erstes entschuldige ich mich bei Euch in aller Form. Ihr macht einen guten Job für die Feuerwache. Davon bin ich überzeugt. Mit freundlichem Gruß Walter Herrmann“

Es stellt sich die Frage, ob sich mit dieser Ehrenerklärung der scharfe Wind im "sozio-kulturellen Zentrum" Alte Feuerwache legt.


siehe auch:

Unfähig zum Dialog?
Vierzehn BAF-Mitglieder wollen Walter Herrmann vor die Tür setzen
NRhZ 532 vom 14.10.2015
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22136

Online-Flyer Nr. 535  vom 04.11.2015

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