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Aktueller Online-Flyer vom 17. Oktober 2017  

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Kultur und Wissen
Gibt es noch Hoffnung in einer Zeit voller Finsternis und Verderben?
Überall Apokalypsen
Von Ira Chernus

Wohin wir Amerikaner auch schauen mögen, die Drohung der Apokalypse starrt von überall zurück. Zwei Wolken echten Verderbens verdunkeln noch unsere Welt: nukleare Vernichtung (1) und Ausrottung der Umwelt (2). Wenn in diesen Dingen so umgehend gehandelt würde, wie es nötig wäre, dann ständen sie in unserer politischen Prioritätenliste ganz obenan. Aber es fällt ihnen schwer, unsere Aufmerksamkeit zu behalten, da sie von einer Menge neuer Gefahren verdrängt werden, denen auch das Etikett „apokalyptisch“ aufgeklebt wird: die immer größer werdenden Staatsschulden (3), der Plan der Regierung, uns unsere Waffen wegzunehmen (4), kommerzielle Beherrschung des Internets (5), die Comcast-Time Warner Mergerocalypse (6), Beijings Umweltverschmutzungs-Airpocalypse (7), die amerikanische Snowpocalypse (8), ganz zu schweigen von Erdbeben und Seuchen (9). Die Themenliste, die uns von der politischen Rechten, Linken und Mitte um die Ohren gehauen wird, wird nur immer länger.

Außerdem gibt es die Welt der Kunst und der Unterhaltung, in der der Verkauf von Apokalypsen ein lohnendes Unter-nehmen ist. Sehen Sie sich als Vorspeise die Webseiten “Romantically Apocalyptic” (10), Slashs Album "Apocalyptic Love” (11) oder die seichte Geschichtsdokumentation "Viking Apocalypse(12) an. Seit Neuestem haben Mathematiker sogar eine "apocalyptic number”. (13)
Ja, dieses A-Wort ist jetzt allgegenwärtig und meist bedeutet es nicht mehr „das Ende von allem“, sondern „das Ende von allem Möglichen“. Wenn wir ein mit Apokalypsen gesättigtes Leben führen, fordert das zweifellos seinen Tribut. Allerdings sprechen wir nur selten darüber.
Wir wollen also den Deckel von diesem A-Wort abheben, einen Blick hineinwerfen und untersuchen, wie es unser tägliches Leben beeinflusst. Da es alles andere als ein schöner Anblick ist, kann man leicht den Gedanken vergessen, dass Apokalypse ebenso ein Gefäß für Hoffnung ist, wie es eines für Furcht ist. Selbst jetzt finden wir vielleicht etwas Hoffnung darin, wenn wir genau genug hinsehen.
Eine kurze Geschichte der Apokalypse

Apokalyptische Geschichten gibt es spätestens seit biblischer Zeit, wenn nicht noch länger. Sie tauchen in vielen Religionen auf und haben immer dieselbe Grundhandlungsstruktur: Das Ende ist nahe; der kosmische Kampf zwischen Gut und Böse (oder Gott und Teufel, wie es im Neuen Testament heißt) ist im Begriff, in einem katastrophalen Chaos, in Massensterben und dem Ende der uns bekannten Welt zu gipfeln.
Das ist jedoch nur der erste Akt. Darin löschen wir die Vergangenheit und bekommen eine leere kosmische Tafel als Vorbereitung für den zweiten Akt: Eine neue, unendlich bessere, vielleicht sogar vollkommene Welt ersteht aus der Asche der gegenwärtigen Welt. Oft wird vergessen, dass religiöse Apokalypsen allen ihren Zerstörungsszenen zum Trotz letzten Endes Geschichten der Hoffnung sind. Und tatsächlich haben sie Millionen Menschen, die an das Kommen einer besseren Welt geglaubt haben, Hoffnung gebracht, Menschen, die in dieser Welt voller Schmerz und Sorge nichts Hoffnungsvolles finden konnten.
Diese traditionelle Art Apokalypse ist ein fester Bestandteil des amerikanischen politischen Lebens, seit Tom Paine in Common Sense (14) die Kolonien zur Revolte drängte, indem er ihnen versprach: „Es steht in unserer Macht, die Welt noch einmal von vorn zu beginnen“.
Als der Zweite Weltkrieg – der manchmal auch  eine Apokalypse (15) genannt worden ist – das Atomzeitalter einleitete, verwandelte sich die Idee vollkommen. Der Romanschriftsteller Kurt Vonnegut klagte, dass die nukleare Bedrohung uns den „guten alten Tod“ (bei dem jeder einzeln stirbt und von denen, die ihn überlebt haben, beweint wird) geraubt habe und die theologisch Gebildeten beklagten das Schicksal der guten alten Apokalypse der Religion.
Nachdem die „Siegeswaffe“ der USA im August 1945 zwei japanische Städte ausgelöscht hatte, seufzten die meisten Amerikaner erleichtert auf, dass der Zweite Weltkrieg endlich vorüber sei. Einige jedoch glaubten, dass sich aus der radioaktiven Asche dieses Krieges eine ständig besser werdende Welt erheben würde. In den 1950er Jahren schuf Amerikas Angst vor einem Atomangriff – sogar in wirtschaftlich guten Zeiten – ein ganz und gar säkulares Bild der Apokalypse: „die vollkommene endgültige Zerstörung der Welt“. Mit anderen Worten: „Bums“ und dann … nichts mehr. Die vollkommene Vernichtung. Das Ende.
Apokalypse als letztgültige Auslöschung ist eine neue Idee. Überraschend schnell lernten die meisten Amerikaner jedoch (Stanley Kubricks Filmtitel Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb entsprechend), sich weiter keine Sorgen zu machen und sich an die Bedrohung durch „den großen Bums“ zu gewöhnen. Mit dem Ende des Kalten Krieges löste sich die Angst vor einem, der Welt ein Ende setzenden globalen Austausch nuklearer Waffen auf, selbst wenn die unheilverkündenden nuklearen Arsenale an Ort und Stelle gelassen wurden.
Inzwischen zog allmählich eine andere Art Apokalypse herauf: Umweltzerstörung, die ebenso vollkommen wäre, sodass sie das Ende alles Lebens auf der Erde bedeuten würde.
Das würde sich auf andere Art als völlig neu erweisen. Todd Gitlin hat das sehr passend als erste „Zeitlupen-Apokalypse“ (16) bezeichnet. Klimawandel, wie es jetzt genannt wird, schleicht sich – weitgehend unbemerkt – seit zwei Jahrhunderten „sporadisch“ an uns heran. Da es so anders als das ist, was Gitlin „plötzliches Ansteigen einer Flut im Stil der Genesis“ nennt und anders als der vertraute „Angriff aus heiterem Himmel“ stellt es eine verwirrende Herausforderung dar. Schließlich gibt es seit ein paar Tausend Jahren oder mehr das Wort Apokalypse, ohne dass es jemals auf bedeutsame Weise mit dem Wort allmählichverbunden worden wäre. 
Der hervorragende Religionshistoriker Mircea Eliade hat einmal vermutet, dass Menschen darum eine nukleare Apokalypse begreifen könnten, weil sie dem ersten Akt der Apokalypse-Mythen im riesigen Mythen-Vorrat der Menschheit ähnele – selbst wenn der zweite Akt nicht folgen sollte. Das mythische Erbe bleibe im Unterbewusstsein aller bestehen und deshalb fühle es sich vertraut an.
Aber in einem halben Jahrhundert, in dem er die Mythen der Welt in Vergangenheit und Gegenwart studiert hat, hat er doch niemals einen einzigen Mythos gefunden, in dem das Herannahen des Weltendes als etwas dargestellt wird, das langsam vor sich gehe. Das bedeutet, wir haben keine unbewussten Vorstellungen, mit denen wir das vergleichen können, und wir haben auch keine kulturellen Metaphern oder Traditionen, die uns in unserem Bemühen, das zu erfassen, unterstützen könnten.
Das erschwert es den meisten von uns noch mehr, uns ein von Umweltzerstörung bewirktes Ende des Lebens auch nur vorzustellen. Die Kategorie „Apokalypse“ ist also nicht anwendbar. Ohne diese apokalyptischen Bilder und Ängste, die uns motivieren, wird das Gefühl, dass wir dringend etwas tun müssen, um eine solche langsam auftretende globale Katastrophe abzuwenden, schwächer.
Alles das (dazu natürlich die Macht der Interessen, die gegen die Regulierung der Industrie der fossilen Brennstoffe aufmarschiert) kann Grund genug für die Erklärung der weitverbreiteten Passivität sein, die zulässt, dass die Gefahr der Umweltzerstörung in Amerika so weit unten auf der politischen Tagesordnung steht. Aber Dr. Seuss (17) hätte gesagt: Das ist nicht alles! O nein, das ist nicht alles.
Überall Apokalypsen

Wenn man [in USA] bei Google Apokalypse sucht, bekommt man auch die besonders modische Bedeutung des Wortes geliefert: „Ein Ereignis mit Zerstörung schrecklichen Ausmaßes; [zum Beispiel] die Apokalypse einer Börse“. Herzlich willkommen im Zeitalter allgegenwärtiger Apokalypsen!
Bei so vielen, die ständig schreiend den apokalyptischen Wolf ankündigen oder apokalyptischen Nervenkitzel verkaufen, ist es jetzt viel schwieriger, zwischen echten Bedrohungen der Auslöschung (18) und billigen Imitationen zu unterscheiden. 
Die Dringlichkeit, die eben das Wort Apokalypse bedeutet, wird weiterhin auf eine Weise abgeschwächt, dass das Wort Gefahr läuft, so gut wie jede Bedeutung zu verlieren. Daraus ergibt sich, dass wir in einer Zeit leben, in der ständig Vorahnungen eines Untergangs beschworen werden und die uns gleichzeitig lehrt, den Blick von der echten Bedrohung durch eine das Leben auf Erden beendende Katastrophe abzuwenden.
Aber: Amerika macht sich immer noch Sorgen über die Bombe – aber nur, wenn sie in den Händen einiger „böser“ Nationen ist. Früher bedeutete das Irak (19) (selbst da dieses Land unter Saddam Hussein keine Bombe und 2003, als die Bush-Regierung einmarschierte, nicht einmal ein Bombenprogramm (20) hatte). Jetzt bedeutet es Iran – ein weiteres Land ohne Bombe und ohne irgendeinen bekannt gewordenen Plan (21), eine zu bauen, aber das apokalyptische Hinstarren der USA konzentriert sich darauf, als ob es schon ein Arsenal derartiger Waffen hätte – und Nordkorea (22).
Heutzutage ist es tatsächlich leicht, das Etikett „apokalyptische Gefahr“ jedem, den man verabscheut, einfach anzuheften, selbst dann, wenn man über Freunde (23), Verbündete (24) und das eigene Land (25) in dieser Hinsicht nichts wissen will. Wir sind gewohnt, dass neue apokalyptische Bedrohungen im Handumdrehen auftauchen und wir untersuchen kaum (oder gar nicht), ob dieses A-Wort wirklich zu Recht darauf angewendet wird.
Und außerdem hat der Kalte Krieg im öffentlichen Diskurs Amerikas eine einfache Gleichung befestigt: schlechte Nation + Atomwaffe = unsere totale Zerstörung. Darum glauben viele die Plattitüde, der Iran dürfe niemals (26) eine Atomwaffe bekommen. Das macht es den obersten Politikern und Experten leicht, genau zu erklären, wie es möglich sei, dass ein paar Atomwaffen des Iran Amerikanern tatsächlich Schaden tun könnten.
Dabei wird dem größten Atomarsenal der Welt wenig Aufmerksamkeit zuteil, es liegt genau hier bei uns in den USA. Es stimmt, Amerikas Atomwaffen sind ganz buchstäblich unsichtbar, so versteckt wie sie unter der Erde (27), tief im Meer (28) und unter der Verpackung (29) von "top secret"-Restriktionen sind. Wer wird sich schon Sorgen über etwas machen, das nicht zu sehen ist, wenn so viele Gefahren, die „apokalyptisch“ genannt werden, scheinbar vor Augen sind?
Dazu gehören Gefahren für die Umwelt: schmelzende Gletscher (30) und nicht mehr zugefrorene arktische Meere, vom Smog erblindete chinesische Städte (31), immer heftigere Stürme (32) und längere Dürreperioden (33). Aber die meiste Zeit über scheinen derartige Gefahren weit entfernt zu sein und als wären es die Probleme anderer Leute. Selbst wenn uns die Gefahren in der Natur nahekommen, entsprechen sie im Allgemeinen nicht den Bildern in unseren apokalyptischen Fantasien. Das überrascht nicht, denn die Stimmen, die die unangenehme Wahrheit einer langsam auftauchenden Apokalypse verkünden, gehen in der Kakophonie der allgegenwärtigen Apokalypsen unter. Sie sind nur eine weitere Jungensbande, die „Wolf!“ schreit und deshalb sind sie bemerkenswert leicht zu leugnen (34) oder in ihrer Berechtigung anzuzweifeln (35).
Tod im Leben

Warum wird in der amerikanischen Kultur das A-Wort so unterschiedslos gebraucht? Vielleicht haben wir so lange unter einer Wolke des Verderbens gelebt, dass jede Gefahr jetzt leicht dieselbe tödliche Färbung annimmt.
Der Psychiater Robert Lifton hat schon vor Jahren einen solchen Zustand vorhergesagt, als er behauptete, das Atomzeitalter liefere uns alle dem Zugriff dessen aus, was er „psychische Betäubung“ oder „Tod im Leben“ (36) genannt hat. Wir können nicht mehr davon ausgehen, was Vonnegut den guten alten Tod genannt hat, nach dem Spätere sich unser als Glied einer endlosen Kette des Lebens erinnern. Liftons Forschung hat gezeigt, dass das Glied zwischen Tod und Leben zu einer „zerbrochenen Verbindung“ (37) geworden sei.
Das Ergebnis sei, überlegte er, dass unser Gemüt die belebenden Bilder, die für ein gesundes Leben notwendig sind, nicht mehr zu finden versuche. Jede Bemühung, neue mentale Bilder zu formen, beschwören nur weitere Ängste, dass die Kette des Lebens an sich zu einem absoluten Ende gekommen sei. Letzten Endes bleiben uns nur noch „Apathie, Rückzug, Depression, Verzweiflung.“
Wenn das die Perspektive ist, in der wir - wie unbewusst es auch sein mag - die Welt sehen, kann man leicht verstehen, warum alles und jedes als neuer Beweis erscheinen kann, dass DAS ENDE nahe bevorstehe. Kein Wunder, dass wir in Amerika eine Generation Jugendlicher und junger Erwachsener haben, die es für selbstverständlich halten, dass die Welt voller apokalyptischer Bilder ist.
Wir können das - etwas makaber - als einen Beweis der menschlichen Widerstandsfähigkeit sehen. Die Jungen lernen, mit der einzigen Realität zu leben, die sie jemals kennengelernt haben (und mit aller uns möglicher Ironie sagen wir: Andere lernen, wie sie Kulturerzeugnisse verkaufen können, die sich auf diese Realität gründen). Natürlich gehen sie davon aus, dass das die einzig mögliche Realität ist. Darum wundert es nicht, dass die Zombie-Apokalypsen-Serie "The Walking Dead" (38) ihre Lieblings-Fernseh-Serie (39) ist, da sie offenbart - und sich daran weidet? -(reveals and revels in), was ein Fernsehkritiker (40) das „geheime Leben des post-apokalyptischen amerikanischen Teenagers“ genannt hat.
Aber selbst im Prozess des politischen Wandels gibt es überall Apokalypsen. Ganz gleich, worum es sich handelt, die Botschaft ist gewöhnlich eine Version von „Haltet diese Katastrophe jetzt auf oder wir gehen unter!“ (Ein Beispiel: Haltet die Keystone-XL-Pipeline (41)auf oder „das Spiel ist aus!“ (42) Eine bessere Zukunft steht oft nur zwischen den Zeilen, gewinnt aber selten viel Aufmerksamkeit, weil es immer schwerer wird, sich eine solche Zukunft vorzustellen oder gar an sie zu glauben.
Wie berechtigt die Sache auch sein mag, jedenfalls verstärkt eine so einseitige Konzentration auf Gefahr und Verderben subtil die Botschaft unseres Zeitalters der uns ringsum umgebenen Apokalypsen: Die ihr hier und jetzt lebt, lasst alle Hoffnung fahren!
Untergang und die Politik der Hoffnung

Eine bedeutende Anzahl Amerikaner hält noch an der Hoffnung fest, die aus der ursprünglichen religiösen Version der Apokalypse kommt. Millionen evangelikaler Christen sind anscheinend bereit, die Schrecken der Zerstörung des Planeten zu ertragen, durch Atomwaffen oder auf andere Weise, weil das das versprochene Tor zur unendlich besseren Welt sei. Leider hat eine derartige “left behind"-Kultur (43) einen furchterregenden Eifer hervorgebracht, sowohl den letzten (vielleicht nuklearen) Krieg mit den Übeltätern im Ausland als auch den letztgültigen Kulturkampf gegen die Sünder im Inland auszufechten.
Diese „Letztes-Gefecht“-Mentalität, die in einigen kompromisslosen Teaparty-Anhängern (und auch in anderen) tief verwurzelt ist, scheint Unbeteiligten äußerst irrational. Wenn man allerdings über jeden biblischen Zweifel hinaus überzeugt ist, dass wir uns in Richtung Armaggedon (44) bewegen, erscheint es vollkommen sinnvoll.
Eine Version der guten alten Apokalypse war auch einmal in der politischen Linken lebendig, als im Ernst davon die Rede war, eine Revolution werde die Mauern einreißen und das Gebäude von Grund auf neu errichten. Angesichts der Welt, in der wir leben, ist es endlich an der Zeit, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die das zentrale Anliegen der Apokalypse ist, zurückzubringen.
Bei dem Verderben, das sich in Zeitlupe Tag für Tag in unserer Umwelt-Apokalypse an uns heranschleicht, könnten wir gut eine Zeitlupen-Revolution gebrauchen. Tatsächlich ereignet sich die bereits im Bereich Energie. Wissenschaftler zeigen, dass erneuerbare Energiequellen wie Sonne (45) und Wind (46) die gesamte Energie bereitstellen könnten, die die Menschheit braucht. Alternative Techniken setzten diese Theorien in aller Welt in die Praxis (47) um, allerdings (noch) nicht in dem Maße, das notwendig ist, um das gesamte menschliche Leben umzugestalten.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich in unseren Worten und Gedanken nicht nur unsere Ängste widerspiegeln, sondern die Verheißung der Revolution, die überall um uns her beginnt, und die auf tiefgreifende Weise unser Leben auf (und mit) diesem Planeten verändern könnte.
Wir könnten mit der Befolgung der folgenden Regel anfangen: Immer wenn wir das Wort "Keystone XL" sagen oder über irgendeine Umweltbedrohung sprechen, wollen wir gleich danach von einer realistischen Vision vom „zweiten Akt“ sprechen, einer Vision, die so realistisch wie möglich ist: eine neue Welt, die nur durch erneuerbare Energiequellen gespeist wird - in der also keine Brennstoffe, die Kohlenstoff ausstoßen, verwendet werden - und die auf genial organisierte neue Art bewohnt wird.
Es ist [über]lebenswichtig, dass wir in einer Zeit, in der Finsternis, Verderben und Vernichtung überall sind, wieder neue Hoffnung - und zwar Hoffnung als Realität, nicht bloß als Wort - in unser politisches Leben bringen. (PK)
 
Ira Chernus nach eigener Darstellung "seit mehr als 30 Jahren jüdischer Friedensaktivist" in den USA, schreibt regelmäßig bei TomDispatch (48), ist Professor der Religionswissenschaft an der University of Colorado Boulder und Autor der Online-"MythicAmerica: Essays“ (49). Er schreibt im Blog MythicAmerica.us (50). Verbindungen bei TomDispatch auf Twitter, Facebook (51) und Tumblr (52). Er empfiehlt das neueste Dispatch-Buch von Ann Jones"They Were Soldiers: How the Wounded Return From America’s Wars - The Untold Story" (53).
 
[1] http://www.wired.co.uk/news/archive/2014-01/15/urban-shelter-guide-nuclear-Apokalypse
[2] http://www.tomdispatch.com/blog/175775/tomgram%3A_todd_gitlin%2C_climate_change_as_a_business_model
[3] http://krugman.blogs.nytimes.com/2012/01/09/very-serious-scare-tactics/?_php=true&_type=blogs&_r=0
[4] http://thinkprogress.org/justice/2012/03/01/435437/the-myth-of-nra-dominance-part-iv-the-declining-role-of-guns-in-american-society/
[5] http://www.avaaz.org/en/internet_Apokalypse_loc/?bZzIaab&v=34949
[6] http://action.workingfamiliesparty.org/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=9279
[7] http://www.npr.org/2013/01/14/169305324/beijings-air-quality-reaches-hazardous-levels
[8] http://blogs.wsj.com/economics/2014/02/19/grand-central-snowpocalypse-aside-u-s-economy-is-weakening/
[9] http://www.nytimes.com/2013/11/05/science/finding-the-higgs-leads-to-more-puzzles.html
[10] http://romanticallyapocalyptic.com/
[11] http://www.amazon.com/Apocalyptic-Love-Slash/dp/B007N0REX6
[12] http://natgeotv.com.au/tv/viking-Apokalypse/
[13] http://mathworld.wolfram.com/ApocalypticNumber.html
[14] Lothar Meinzer (Hrsg.): Common Sense. [deutsch] In: Universal-Bibliothek. 7818, Philipp Reclam jun., Stuttgart 1982.
[15] https://www.directv.com/tv/Apocalypse-The-Second-World-War-UFNnUHVRTWF5WWM9/Inferno-YjNZWUhtWlltYmFLS0YxUUVrQm8vZz09
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[16] http://www.tomdispatch.com/blog/175775/tomgram%3A_todd_gitlin%2C_climate_change_as_a_business_model
[17] Theodor Seuss Geisel (1904- 1991), genannt Dr. Seuss (/ˈsu:s/), war ein US-amerikanischer Kinderbuch-Autor und Cartoonzeichner, in Europa vor allem bekannt als Erfinder des weihnachtshassenden Grinch. 1966: Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke (TV), 2000: Der Grinch (http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Seuss_Geisel); Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat! (Originaltitel: How the Grinche stole christmas!). Deutsch von Eike Schönfeld. Ungekürzte Taschenbuchausgabe. Piper, München / Zürich 2002.
[18] http://www.tomdispatch.com/post/175811/tomgram%3A_ira_chernus%2C_what_ever_happened_to_plain_old_Apokalypse/
[19] http://www.tomdispatch.com/post/9301/jim_lobe_nuclear_drumbeat
[20] http://www.nbcnews.com/id/7634313/ns/world_news-mideast_n_africa/t/cias-final-report-no-wmd-found-iraq/#.UwZla_ldWSo
[21] http://armscontrolcenter.org/publications/factsheets/fact_sheet_irans_nuclear_and_ballistic_missile_programs/
[22] http://www.reuters.com/article/2013/10/02/us-korea-usa-idUSBRE99103C20131002
[23] http://www.nti.org/country-profiles/israel/
[24] http://www.nti.org/country-profiles/france/
[25] http://www.nti.org/country-profiles/united-states/
[26] http://www.theatlantic.com/international/archive/2012/03/obama-to-iran-and-israel-as-president-of-the-united-states-i-dont-bluff/253875/
[27] http://www.spacedaily.com/reports/Nuclear_missile_force_poses_a_headache_for_US_military_999.html
[28] http://www.navy.mil/navydata/fact_display.asp?cid=4100&tid=200&ct=4
[29] http://consortiumnews.com/2013/07/23/the-fallout-from-nuclear-secrecy/
[30] http://environment.nationalgeographic.com/environment/global-warming/big-thaw/
[31] http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/china/10646593/Toxic-smog-threatens-millions-of-Chinese-lives.html
[32] http://thinkprogress.org/climate/2013/10/28/2843871/superstorm-sandy-climate-change/
[33] http://www.sfgate.com/news/article/California-drought-communities-at-risk-of-5184906.php
[34] http://www.theguardian.com/environment/2013/feb/14/funding-climate-change-denial-thinktanks-network
[35] http://www.amazon.com/dp/1608193942/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20n
[36] http://www.amazon.com/dp/080784344X/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20
[37] http://www.amazon.com/dp/0880488743/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20
[38] The Walking Dead ist eine US-amerikanische Fernsehserie von Frank Darabont und basiert auf der gleichnamigen Comicserie von Robert Kirkman und Tony Moore. Die Serie startete am 31. Oktober 2010 in den Vereinigten Staaten bei AMC. Bis 2014 wurden vier Staffeln produziert, eine fünfte Staffel wurde Ende Oktober 2013 in Auftrag gegeben. In Deutschland wurde die erste Staffel ab dem 5. November 2010 auf dem deutschen Bezahlsender FOX ausgestrahlt. Die Erstausstrahlung der ersten Staffel der Serie im deutschen Free-TV fand vom 11. bis zum 13. Mai 2012 als Wochenendevent auf RTL II statt. (http://de.wikipedia.org/wiki/The_Walking_Dead_%28Fernsehserie%29)
[39] http://tvbythenumbers.zap2it.com/2013/10/14/the-walking-dead-season-4-premiere-is-highest-rated-episode-ever-with-16-1-million-viewers-10-4-million-adults-18-49/208857/
[40] http://tvrecaps.ew.com/recap/the-walking-dead-season-4-episode-9/
[41] “geplante Ergänzung und Erweiterung Keystone XL der Keystone-Pipeline“ http://de.wikipedia.org/wiki/Keystone-Pipeline
[42] http://www.nytimes.com/2012/05/10/opinion/game-over-for-the-climate.html
[43] http://www.leftbehind.com/
[44] http://www.roanoketeaparty.com/2013/11/10-steps-closer-to-economic-armageddon/
[45] http://www.altenergy.org/renewables/solar.html
[46] http://www.abc.net.au/science/articles/2012/09/11/3587733.htm
[47] http://www.alternative-energy-news.info/technology/future-energy/
[48] http://www.tomdispatch.com/blog/175728/Ira_chernus_I_haven%27t_a_dream
[49] http://mythicamerica.wordpress.com/
[50] http://hnn.us/blog/author/7
[51] https://www.facebook.com/tomdispatch
[52] http://tomdispatch.tumblr.com/
[53] http://www.amazon.com/dp/1608463710/ref=nosim/?tag=tomdispatch-20
 


Online-Flyer Nr. 452  vom 02.04.2014

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