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Aktueller Online-Flyer vom 18. Oktober 2017  

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Filmclips
Im Zoo
Von Erwin Stache



Der 1960 in Schlema bei Aue im Erzgebirge geborene Musiker, Komponist und Klangobjektebauer Erwin Stache studierte nicht nur Physik und Mathematik, sondern nahm parallel dazu auch Klavier- und Orgelunterricht in Leipzig. Seit 1983 begann er mit der Entwicklung und Herstellung elektro-akustischer und mechanischer Instrumente und von Kunstobjekten meist aus Abfallmaterialien, Kassettenrecordern, Schallplattenspielern, Motoren u.a. und mit freien Theatergruppen, Tanzgruppen, Instrumentalisten und Poeten wie dem Wortkünstler Wolfgang Krause-Zwieback zusammenzuarbeiten.
 
1985 zog er mit seiner Familie nach Beucha bei Leipzig, wo er bis 1995 die dortige Kirchenorgel traktierte, die er zuvor repariert hatte. Er baute im Alter von 16 Jahren sein erstes elektronisches Instrument, später eine eigene elektronische Orgel, wirkte mit in Jazz-, Blues- und Rockgruppen, begann ab 1989 "Klangzeug" - selbst spielende Instrumente wie Klangfederstab, Murmelzither u.a. zu bauen, lieferte 1991 Filmmusikteile zu "Hotel Deutschland" von Stephan Paul, danach für "Anna-Zeit-Land" von Christoph Hübner. 
1992/93 produzierte Erwin Stache mit KAOS Film- und Video-Team Köln, nachdem er 1989 in der KAOS-Galerie ausgestellt hatte, - zum Teil in Zusammenarbeit mit H.-Christoph Bigalke - Musikvideos für ein Magazin des unabhängigen Fernsehfensters KANAL 4 in Nordrhein-Westfalen, darunter auch „Im Zoo" das Sie in dieser Ausgabe der NRhZ sehen und hören können.

Weitere Videos aus dieser Reihe wie „Ein PlagWitz“, „ArgumenTisch“ werden folgen. „Rondo ad Surr“ finden Sie in der NRhZ 92, „Ein Sonntag in Plagwitz“ in der 93, „Der Orgel-Flieger“ in der 473, „Der Agent“ in der 96, „NEW YORK“ in der 98, „Die Partitur“ in der 101, "Landmaschinensinfonie" in der 105, "Klangzeug" in der 106... 
Es folgten Aufträge für Musikobjekte von Museen und Konzerthäusern. Ein SpielHörPlatz entstand. Und mit Installationen war Erwin Stache in Donaueschingen und Witten wie auf anderen wichtigen zeitgenössischen Musikfestivals mehrfach vertreten. 
Mit der Gründung der Gruppe Klangexperimente im Jahr 2002 und später Atonor arbeitet nun auch eine jüngere Generation mit seinen Instrumenten und entwickelt eigene Musikstücke. www.atonor.deZahlreiche Workshops vermitteln Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Technik, Klang, Theater und Musik. 
Seine Arbeit umfasst Konzerte, Klanginstallationen, interaktive Spielobjekte, Film- und Musikprojekte sowie Programmierarbeiten und diverse Regieaufträge.

Siehe auch www.kaos-archiv.de

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Online-Flyer Nr. 474  vom 18. Oktober 2017



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