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Aktueller Online-Flyer vom 24. Oktober 2017  

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Sport
10:0 Niederlage der Türkei gegen Deutschland, USA startet „Fan Tribute Tour“
Mit Torhunger in Vorfreude
Von Bernd J.R. Henke

Gefreut hat es wohl alle, ob Insider oder Edelfans: der internationale Frauenfußball fiebert einem erneuten amerikanisch-deutschen Gipfeltreffen entgegen. Zwei führende Frauenfußball-Nationen, Spitzenreiter der im August veröffentlichen FIFA/CocaCola Weltrangliste, werden sich auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten auf Einladung des US-amerikanischen Fußballverbandes (USFF) unmittelbar auf Augenhöhe gegenüberstehen.

Martina Müller - von den derzeit aktiven Nationalspielerinnen ist sie die Feldspielerin mit den meisten Länderspielen und Länderspieltoren. Sie kam aber vorwiegend als "Joker" zum Einsatz (74 Einwechslungen, 25 Tore) und bestritt nur 11 Spiele über die volle Distanz, in denen ihr acht Tore gelangen
Foto: Jan Kuppert
 
Anfang September startete das US Women´s National Team (WNT) mit der „Fan Tribute Tour“ ihrer beliebten Olympia 2012 Protagonistinnen aus der Londoner Wembley Arena. Fünf Freundschaftsspiele, wovon die ersten drei Aufeinandertreffen mit Costa Rica und zweimal Australien schon erfolgreich gewonnen wurden. Nun soll das 4. und 5. Spiel der Tour mit Europameister Deutschland folgen. Fürwahr ein „Double Highlight“: am 20. Oktober in der Nähe von Chicago im „Toyota Park“ in Bridgeview, Illinois, und am 23. Oktober im „Rentschler Field“ in East Hartford in Connecticut an der Ostküste.
 
Nur die Weltmeisterinnen aus Japan sind beiden Nationen ebenbürtig. Die meist kopfkleineren Asiatinnen mit ihrem legendären Kurzpassspiel gelten derzeit von ihrer Spielanlage her als die spielerisch modernsteVariante im Weltfrauenfußball. Seit dem Algarve Cup fehlen der deutschen Nationalmannschaft herausragende Gegner, wenn man von dem Schweden Länderspiel in Hamburg einmal absieht. Beim letzten EM-Qualifikationsspiel in Gruppe 2 gegen die überforderten Fußballamazonen vom Bosporus kompensierte die DFB-Auswahl ihr noch immer spürbares WM-Traumata durch einen enormen Torhunger. Die drittklassigen Türkinnen fanden kein Rezept gegen die deutsche Feldüberlegenheit.
 
Die 32-jährige Wolfsburgerin Martina Müller zeigte wieder, was sie kann. Nach ihrer Einwechselung in der 65. Minute fabrizierte der „feminine Joker“ von Silvia Neid gegen die Türkinnen innerhalb fünfundzwanzig Minuten drei schnelle Tore. In ihrem 100. Länderspiel steigerte sie den Torreigen auf ein zweistelliges Endergebnis. Das Spiel endete in der Schauinsland-Reisen-Arena Duisburg mit einer herben 10:0 (3:0) Niederlage der Türkei.
 
Als Martina Müller nach der lang anhaltenden Verabschiedung vom Duisburger Publikum in die Kabine zurückkam, wurde sie von Bundestrainerin Silvia Neid schon erwartet. Die deutsche Stürmerin und vorjährige Vizemeisterin mit Champions League Berechtigung vom VfL Wolfsburg erhielt den Gegnerwimpel überreicht, der traditionell einer herausragenden Spielerin durch der Bundestrainerin nach einem gelungenen Match überreicht wird.


Verabschiedung von Trainerin Pia Sundhage vom US Women´s National Team (WNT) – das Gruppenfoto entstand nach dem überragenden 6:2 Erfolg gegen Australien, in der Mitte Pia Sundhage umringt den „Golden Girls“
Foto: WNT
 
Sicherlich ein Anlass zum Innehalten, denn bei ihrer Torgefährlichkeit mit Killerinstinkt stellt sich für Martina Müller nicht die Frage des Alters. Spätestens seitdem Erfolgstrainerin schwedischer Herkunft, Pia Sundhage, mit einem altersgemäß an Jahren sehr reifen „US-Kader“, das olympisches Gold erkämpft hatte, ist es innerhalb der Weltelite international ziemlich Usus, am Alter einer Athletin herumzukritteln, nur national in Deutschland kreiselt immer noch in den Redaktionsstuben ein gewisser Jugendwahn.
 
So mancher Fernsehmoderator, hier war es das ZDF, bedient sich zu oft der Daten des Personalausweises einer Nationalspielerin. Es war scheinbar doch nicht Martina Müllers Gnadenbrot am Ende der Karriere zum 100. Länderspiel zu kommen, es war eher der Anfang ihres zweiten Frühlings. Sie sollte für Schweden 2013 auf jeden Fall im festen Kader nominiert werden.
 
Erinnern wir uns an die fantastischen Bilder vom Olympischen Finale im Londoner Wembley Stadion: die athletischen „Golden Girls“ Abby Wambach (Alter: 32), Hope Solo (Alter: 31), Christie Rampone (Alter: 37), Shannon Leigh Boxx (Alter: 35 Jahre), Carli Lloyd (Alter: 30), Megan Rapinoe (Alter: 27) und Co besiegten mit ihrer körperbetont aggressiven Spielart die japanischen Weltmeisterinnen. NBC Sports Network konnte historisch höchste Einschaltquoten vermelden.
 
Die derzeit einzige deutsche Spielerin mit Weltklasseformat, die Spielführerin des SC 07 Bad Neuenahr, Celia Okoyino da Mbabi, äußerte sich trotz dem Kantersieg gegen die Türkinnen dennoch selbstkritisch. "Wir hätten gegen die Türkei noch mehr Tore machen können, daran müssen wir noch feilen. Aber wir sind auf einem guten Weg, jede will sich persönlich noch weiterentwickeln, und das hilft der ganzen Mannschaft."

Celia Okoyino da Mbabi – wurde vor dem Türkei-Spiel als „Fußballerin des Jahres“ geehrt von einer Delegation angeführt von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg , im März 2012 war sie beim Algarve-Cup mit sechs Treffern die erfolgreichste Torschützin des Turniers. Im abschließenden Gruppenspiel gegen den FIFA-Weltranglisten-Fünften Schweden erzielte sie drei Tore (Endstand 4:0). Mit weiteren drei Toren im Finale in Faro gegen Weltmeister Japan (4:3) hatte sie maßgeblichen Anteil am Titelgewinn ihrer Mannschaft. Mit diesen drei Toren ist sie die erste deutsche Spielerin, der drei Tore in einem Spiel gegen eine Mannschaft der Top-3 der FIFA-Weltrangliste gelangen
Foto: A2 Hartenfelser
 
Da Mbabi´s Kommentar zeugt von einer realistisch bodenständigen Grundhaltung und dem ständig wachsenden Führungsanspruch der angehenden Kulturwissenschaftlerin, die an Toren und an Spielen in die Fußstapfen der mehrmaligen Weltfußballerin Birgit Prinz getreten ist.
 
Das Duisburger EM-Qualifikationsspiel hatte das Niveau eines Trainingsspiels mit einer Regionalliga-Mannschaft. „Jede deutsche Bundesligamannschaft hätte besser mithalten können“, meinten etliche Bundesligatrainer fast unisono. Mit einer Tordifferenz von 64:3 in der Qualifikationsgruppe 2 gegen insgesamt drittklassige Gegner in der Tabelle den ersten Platz zu gewinnen, kann man nicht als ernstgemeinte Standortbestimmung darstellen.
 
Dem gegenüber schien die Bundestrainerin positive Entwicklungen bemerkt zu haben. "Aus diesen Spielen lernen wir, damit wir gut gerüstet in die EM gehen", sagte Silvia Neid, die ihre Mannschaft damit auf einem guten Weg sieht: "Der One-Touch-Fußball funktioniert, wir sind durchschlagskräftiger, aber auch ruhiger vor dem Tor. Und auch nach hinten ist den Spielerinnen kein Weg zu weit."

Christine Rampone (USA), 269 Länderspiele, noch aktive Spielerin mit den meisten Länderspielen, erste Spielerin, die in 4 Olympischen Finalspielen stand und drei Olympische Goldmedaillen gewann. Sie ist nach dem Rücktritt von Birgit Prinz die einzige derzeit aktive Spielerin mit mehr als 200 Länderspielen auf der Welt, zweifache Mutter
Foto: WNT
 
Es wird immer spürbarer, wie Silvia Neid alle Schuld des WM-Versagens auf den öffentlichen Druck zurückführt, nicht aber auf eigenes Versagen im Umgang mit der Weltfußballerin Birgit Prinz während des WM-Turniers und mangelnder Selbstkritik während des Turniers. Inwieweit die Wettkampfstärke der deutschen Nationalmannschaft in den beiden letzten Spielen gegen Kasachstan und die Türkei gestärkt wurde oder nicht, konnte sich wohl keiner der Besucher so recht vorstellen. Zu einfach waren die Aufgaben.
 
Eine aussagefähige realistische Standortbestimmung wird sich für die DFB-Auswahl zum ersten Mal in dem Härtetest der beiden Länderspiele am 20. und 23. Oktober in den USA gegen den Olympiasieger und Vizeweltmeister ergeben. Das Schützenfest von Duisburg gefiel zwar den 6467 Fans im Stadion, aber nur 1,66 Millionen ZDF-Zuschauer gesellten sich hinzu. Die größte Zuschauergruppe stellten wie in den letzten Jahren die Senioren (ab 65 Jahre) mit knapp einer Million Zuschauern, davon waren eine Million Zuschauer männlich.


Kim Kulig – das hoffnungsvolle Talent mit heftigem Verletzungspech und derzeitiger Forminstabilität, Liebling der Medien und der Sponsoren. Ihr Comeback nach dem bei der WM 2011 erlittenen Kreuzbandriss gab Kim Kulig am 15. April 2012 im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Arsenal. Nach dem Spiel stellte sich aber heraus, dass der Einsatz noch zu früh war, denn Kim Kulig hatte danach wieder Schmerzen im Knie und musste für den Rest der Saison auf weitere Einsätze in der ersten Mannschaft des 1. FFC Frankfurt verzichten. Gegen die Türkei hatte sie endlich nach der Premiere gegen Kasachstan ihren zweiten Länderspieleinsatz nach der schweren Verletzung, sie braucht Zeit und Geduld um wieder ganz nach oben zu kommen. Beim Spiel gegen die Türkei verschoss sie einen Elfmeter, Manager: Siegfried Dietrich, Verein: 1.FFC Frankfurt
Foto: adidas
 
Die Dramaturgie der Amerikanerinnen sah trotz olympischem Hype und patriotischer Feierstimmung bei der Begegnung mit den Fans vor Ort in den heimatlichen Gefilden stärker aus. Die Heldinnen traf man in Baseball- Stadien, in Krankenhäusern, bei Pferderennen, in TV-Auftritten, bei vielen Ehrungen sowie lokalen und regionalen Veranstaltungen – quasi überall in der Öffentlichkeit. Sie waren und sind der Stolz der Nation. Trotz alledem erhielt sich die Fitness und mentale Stärke der Spielerinnen, um die anschließenden sportlichen Herausforderungen annehmen zu können.
 
Sie begannen die „Fan Tribute Tour“ mit zwei Begegnungen gegen die Nationalmannschaft von Australien sowie einmal gegen Costa Rica. Am 1. September zerpflückte vor 13.200 Zuschauern Olympiasieger USA das Team von Costa Rica im Sahlens Stadium in Rochester, nahe dem Heimatort von Abby Wambach, nach Strich und Faden mit 8:0 (5:0) durch Tore von Megan Rapinoe (13.), Abby Wambach (24./32.), Alex Morgan (38.), Megan Rapinoe (45.), Sydney Leroux (77.), Carli Lloyd (84.), Heather O`Reilly (89.)

Heather O’Reilly stand im Kader für das Olympische Fußballturnier in London und wurde in vier von sechs Spielen eingesetzt. Im Finale gegen Japan am 9. August 2012 kam sie nicht zum Einsatz und gewann damit ohne Finaleinsatz die dritte Goldmedaille
Foto: WNT
 
Die Nationalmannschaft von Costa Rica belegt derzeit immerhin Platz 40 der FIFA/CocaCola Weltrangliste, der Gegner der DFB-Auswahl, die Frauenmannschaft der Türkei zum Vergleich, hält Platz 64. Fazit: eine unterforderte Weltelite auf beiden Seiten des großen Teiches gegen schwache Gegner schwächt das Interesse des Publikums. Während der Sieg über Costa Rica einem Schützenfest glich, schaffte das Team von Trainerin Pia Sundhage im darauffolgenden Länderspiel der „Open Fan Tribute Tour“ gegen die sehr starken Australierinnen, die den 9. Platz in der FIFA/CocaCola Weltrangliste innehaben, nur einen knappen Sieg.
 
Im Home Depot Center in Carson (Kalifornien) trennten sich die Mannschaften am 16. September vor 19.851 Zuschauer mit 2:1 (0:1) durch Tore von Lisa de Vanna (34.), Alex Morgan (55.) und Shannon Boxx (63.). Die „Matildas“ führten zur Halbzeit und erst der Elfmeter durch Shannon Boxx brachte die USA auf die Siegerstraße.

Shannon Leigh Boxx stand im Kader für das Olympische Fußballturnier in London, wurde aber im ersten Spiel gegen Frankreich bereits nach 17 Minuten beim Stand von 0:2 wegen einer Verletzung ausgewechselt. Danach konnten ihre Mitspielerinnen das Spiel noch zum 4:2 drehen. Erst im Finale gegen Japan kam sie wieder zum Einsatz und gewann ihre dritte Goldmedaille
Foto:WNT
 
Als dann offiziell publik geworden war, dass die amerikanische Trainerin Sundhage ihren Arbeitsvertrag nicht mehr verlängern und nach Schweden wechseln würde, um dort als zukünftige schwedische Nationaltrainerin ihr Heimatland zur EM 2013 zu coachen, ging ein „Dankes-Ruck" durch die „Golden Girls".
 
Das zweite Spiel gegen Australien am 19. September im Dick´s Sporting Goods Park in Commerce City, Colorado, entwickelte sich zu einem Geschenk für Pia Sundhage. Mit großem Enthusiasmus steigerten sich die Olympiasiegerinnen in eine wahre Torlaune. Der Abschied setzte frische Kräfte frei. Der Club der 30-jährigen Frauen schien bewegt genug, ihrer Trainerin großen Dank zu erweisen. 
 
Vor 18.589 Fans steigerte sich das US-Team im dritten Spiel der „Fan Tribute Tour“, diesmal gesponsert und präsentiert von Panasonic, trotz anfänglichem Rückstand und Remisstand in der Pause gegen Australien auf 6:2 (2:2) durch Tore von Heather O´Reilly (25.), Lisa da Vanna (32.), Sarah Walsh (34.) , Alex Morgan (43.), Abby Wambach (53.), Alex Morgan (63.), Shannon Boxx (69.) und Sydney Leroux (82.).

Made by me - ein Exklusivfoto unseres NRHZ Hausfotografen Dietmar Tietzmann - Pia Sundhage bei der Pressekonferenz nach dem Abschlusstraining vor dem WM Finale 2011 gegen Japan in Frankfurt.
 
Fast zeitgleich zum Spiel der USA gegen Australien zeigte die deutsche Elf in Duisburg ähnlichen Torhunger. Nur dass die Gegnerinnen vom Bosporus auf Platz 64 der FIFA/CocaCola stehen und somit das deutsche Schützenfest eher zur Langweile gereichte als zur spannungsreichen Partie. Die dominante Okoyino da Mbabi, die schon beim 7:0 gegen Kasachstan doppelt getroffen hatte, traf mit einem Flachschuss aus zehn Metern. Wenig später zeichnete sie sich auch als Vorarbeiterin aus und legte Anja Mittag mit einem feinen Doppelpass das 2:0 auf. Kurz vor der Pause erzielte Simone Laudehr die 3:0 Führung per Handelfmeter.
 
Melanie Behringer überraschte mit einem Lattenschuss (47.), wenig später (52.) traf sie dann aus 20 Metern zum 4:0. Einen Foulelfmeter verwandelte (60.) die Mittelfeldspielerin zu ihrem zweiten Treffer zum 5:0. In der Schlussphase traf die deutsche Mannschaft dann nahezu nach Belieben. Martina Müller markierte in ihrem 100. Länderspiel einen Dreierpack (72./86./90.). Die Spielerin des Jahres, Okoyino da Mbabi, erzielte ihr 35. Tor im Trikot (74.) der Nationalmannschaft. Und auch die sehr fleißige Fatmire Bajramaj durfte sich (85.) noch in die Liste der Torschützinnen eintragen. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können, die eingewechselte Kim Kulig (79.) verschoss jedoch einen Foulelfmeter.
 
Der deutsche Frauenfußball wird bei den kommenden Europameisterschaften 2013 in Schweden wieder mit Pia Sundhagen zusammentreffen. Erfolgstrainerin Pia Sundhage hatte noch vor dem Abschiedsspiel gegen die australischen „Mathildas“ in ihrer schwedischen Heimat angeheuert. Die 52-Jährige übernimmt zum 1. Dezember die Auswahl des Olympia-Viertelfinalisten Schweden.


Bis bald – Pia Sundhage – 2013 in Schweden mit Schwedinnen
Foto: Privat
 
Die 48-Jährige deutsche Bundestrainerin Silvia Neid kommentierte diese Tatsache nach dem Türkei-Spiel rhetorisch sehr geschickt. Sie verwahrte sich dagegen mit der DFB-Auswahl bei der Europameisterschaft 2013 in Schweden (10. bis 28. Juli 2013) bitteschön als Favorit angesehen zu werden: „Das sind Schweden und Frankreich. Ich möchte nur daran erinnern, dass der Gastgeber mit Pia Sundhage eine hervorragende Trainerin bekommen hat. Schweden spielt ein wunderbares Kombinationsspiel, so wie die Japanerinnen.“ Silvia Neid auf die US-Reise ihrer Nationalmannschaft angesprochen: „Der deutsche Frauenfußball steht nicht schlecht da. Wir brauchen Gegner, von denen wir lernen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, denn die Bundestrainerin hat (wie fast immer) Recht.
 
Pia Sundhage wird den Schweden Thomas Dennerby beerben, der nach den Olympischen Spielen 2012 in London als Frauen-Nationaltrainer zurückgetreten war. Die 146-malige schwedische Nationalspielerin Sundhage hatte den Posten in den USA im November 2007 übernommen und die USA Mannschaft zu zwei Olympiasiegen sowie Platz zwei bei der WM 2011 in Deutschland geführt. Die Trainer-Nachfolge in den USA ist noch nicht geklärt. Auf Anfrage gab der Präsident der USFF, Sunil Gulati, bekannt, dass sein Verband den Nachfolger bis spätestens zum 19. Oktober 2012 bekanntgeben wird.
Frage an die großen deutschen Sportreiseveranstalter und die einflussreichen DFB-Sponsoren:
„Wäre es nicht sinnvoll, den deutschen Frauenfußball-Fans preiswerte Sonderflüge anzubieten, um nicht nur Funktionären, Politikern und Managern die Unterstützung der deutschen Frauennationalmannschaft in den amerikanischen Fußball-Arenen zu überlassen?“ (PK)
 
Fotobearbeitung: Dietmar Tietzmann, Frankfurt
 


Online-Flyer Nr. 373  vom 26.09.2012

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