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Aktueller Online-Flyer vom 13. Dezember 2017  

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Sport
Metropolregion Hamburg jetzt ohne Bundesliga-Frauenfußball
Ein Jahr nach der Super-WM
Von Bernd J.R. Henke

Die Lizenzrückgabe des Hamburger SV für seine sportlich erfolgreiche Frauenbundesliga-Mannschaft erregte an Pfingsten Unmut und Aufsehen in der gesamten Republik. Nach Ende der Saison 2011/2012 meldeten sich einflussreiche Persönlichkeiten des deutschen Frauenfußballs zum Thema HSV zu Wort. Meistermacher Bernd Schröder bezeichnete die Abmeldung des HSV-Teams für die kommende Saison als „Schande für den deutschen Frauenfußball“. Der Deutsche Fußball Bund sei jetzt gefordert – allen voran die neue Verbandsspitze mit Wolfgang Niersbach.  

Frauenfußballerinnen Ayleen Yaren, Jessica Wich und Marie-Lousie Bagehorn hinter einer verblassenden HSV-Raute
Foto: HSV Fanclub
 
Stellenwert
 
Potsdams Coach Bernd Schröder, bekannt für seine beherzt deutlichen Worte, kritisierte die einfache Abwicklung des Frauenfußballs beim Traditionsclub Hamburger SV. „Wo bleibt da die Führung des DFB? Theo (Zwanziger) hat das Schiff verlassen… Da sieht man, welchen Stellenwert Frauenfußball im DFB hat“, erklärte Schröder nach dem erneuten Gewinn der deutschen Meisterschaft seines Vorzeigeclubs 1. FFC Turbine Potsdam. Für Frauenfußball-Förderer Theo Zwanziger wäre so ein skandalöser Vorgang sicher zur obersten Chefsache erklärt worden, sagte Schröder der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ). „Er hätte sich sicherlich persönlich vor Ort blicken lassen.“
 
Konzeptlosigkeit
 
Die Lizenzrückgabe nach einsamem Vorstandsbeschluss ohne Befragung der Mitglieder zeigte für viele Beobachter mangelnde Konzeptlosigkeit. Der HSV Vorstand hatte jüngst auf seiner Homepage wirtschaftliche Gründe angeben lassen weder für die erste noch für die zweite Liga zu melden. Man wolle sich auf die Ebene der Regionalliga zurückziehen. Fazit: sportlich gesehen erreichten die HSV-Frauen mit ihrem Trainer Achim Feifel mit 22 Punkten und Platz 9 den Verbleib in der höchsten Liga. So steigt sportlich nach Saisonende nur das Schlusslicht Lok Leipzig ab. Lok Leipzig unterlag dem neuen deutschen Meister Turbine Potsdam am Pfingstmontag auswärts in Babelsberg mit 8:0 (3:0) Toren. Die kampfstarken Sachsen-Girls hatten in der laufenden Saison auch zwei Niederlagen gegen den Mitabsteiger HSV zu verzeichnen.

40 Jahre HSV-Frauenfußball zerfällt innerhalb einem Jahr - neuer HSV-Vorstand mit System verbrannter Erde blamiert ganz Hamburg
Foto: Fansoccer
 
Vierter Trainer
 
Glücklicher Nutznießer der Hamburger Lizenzrückgabe war der Tabellenvorletzte Bayer 04 Leverkusen, der letzte Woche mit viel Elfmeter-Glück zu Hause den FF USV Jena 3:2 (0:1) schlagen konnte. Die Werkself errang dadurch für die Metropolregion Köln/Bonn den Verbleib eines starken Bundesligaclubs. Die sächsische Fußballregion erlitt mit dem Abstieg von Lok Leipzig einen neuerlichen Rückschritt, denn nur die Leipziger Frauen und nicht die Männer in Sachsen spielten bisher Erste Bundesliga. Der DFB hatte zudem vor dem letzten Spiel in Potsdam der Leipziger Vereinsführung zur Auflage gemacht, Interimstrainer Frank Tresp mangels A-Lizenz durch einen neuen Trainer mit A-Lizenz zu ersetzen. Daher saß der Ex-Frauenfußball-Trainer von Eintracht Frankfurt, der 28-jährige Christof Reimann, auf Leipzigs Trainerbank. Für Lok Leipzig der vierte Trainer nach 22 Spielen.

Fröhlich eingenässter Meistermacher Bernd Schröder in Feierlaune mit der DFB Meisterschaftsschale 2012. Bilanz: 6 deutsche DDR Meisterschaften, 6 deutsche DFB Meisterschaften, viermal Deutscher Meister in Folge: 2009, 2010, 2011, 2012
Foto: Jan Kuppert, Potsdam
 
Begeisterung
 
Sicherlich eine wichtige Formalie für einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb, aber für das blamable Tricksen des HSV Vorstandchefs, dem Hamburger FDP-Politiker Carl-Edgar Jerschow, fand beim DFB zu dieser Zeit keine Reaktion zum Handeln, sondern nur offizielle Worte des Bedauerns von DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg. Nach dem großem Fußball-Ereignis des Sportjahres 2011 der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland war die Begeisterung auch in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen für den Mädchen- und Frauenfußball gestiegen. Die WM-Stadt Leverkusen und seine Werkself Bayer 04 Leverkusen können trotz Verabschiedung der Trainerin Doreen Meier nunmehr mit einem neuen Trainerteam die kontinuierliche Entwicklung des Leistungssports auf höchstem Niveau weiterführen.

DFB Präsident Wolfgang Niersbach verabschiedet Weltfußballerin Birgit Prinz
Foto: A2 Bildagentur Hartenfelser
 
Falsches Signal
 
Bernd Schröder warf weiterhin dem Verband vor, sich einseitig auf die Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland im vergangenen Jahr konzentriert und darüber die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bundesligen 1 und 2 vernachlässigt zu haben. Thomas Kreuzmann, Mitglied der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Vorsitzender des Hamburger Sportausschusses hielt mit seiner Enttäuschung und Betroffenheit nicht hinter dem Berg: „Es ist enttäuschend, dass Hamburg künftig nicht mehr in der Frauenfußball-Bundesliga vertreten sein wird. Wenn man bedenkt, welche Summen im Herrenfußball bewegt werden, ist es schon befremdlich, dass die Teilnahme an der Bundesliga an 100.000 Euro scheitert. Dies ist das falsche Signal an den Frauenfußball! Wer, wenn nicht der HSV, hat sonst das Potential Spitzensport im Frauenfußball in der Metropolregion Hamburg anzubieten?“
 
Abgewickelt
 
Die WM-Stadt Wolfsburg mit der Werkself VfL Wolfsburg verbleibt nun als einzige Erstliga Mannschaft im Norden der Republik. In der neuen Saison erscheint die Metropolregion Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit dem Frauenfußballverein FSV Gütersloh 2009 e.V. auf der Bildfläche. Fleischumsatzmilliadär Clemens Tönnies mit dem Firmenlogo der Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG wird das Trikot der 1. Frauenmannschaft und der B-Juniorinnenmannschaft zieren. In Hamburg dagegen verabschiedet man sich von der Trendsportart Frauenfußball. Der HSV (1. Mannschaft) wurde immerhin im WM-Jahr 2011 mit Kim Kulig Vierter der Bundesliga. Ein Jahr später wird der HSV Frauenfußball abgewickelt.

Bayer 04 Leverkusen rettet sich vor dem Abstieg erst am letzten Spieltag
Foto: Bayer Werk
 
Sparexzess
 
Anderseits trägt die HSV Raute ein externer Handball Verein, der nahezu von 125 Firmen und Institutionen aus der Metropolregion Hamburg sowie über deren Grenzen hinaus unterstützt wird. Genau genommen ist diese Handballmannschaft ein externer Club aus der Region, der bisher für die Nutzung der HSV Logo-Raute eine Lizenz zahlte. Kurioserweise wurde den HSV-Lizenz-Nehmern diese Saison der 200.000 Euro Betrag gestundet und erlassen, da man von den Handballern im Gegensatz zu den Fußballerinnen eine größere Zukunft erwartet. Ziemlich einseitig gedacht, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass schon in der vorigen Saison die damalige 2. HSV Mannschaft vor Lok Leipzig die Meisterschaft der 2. Bundesliga Nord gewann und einen Tag später (wir berichteten) der HSV Vorstand die Lizenz der erfolgreichen 2. Mannschaft zurückgab. Sportliche Erfolge wurden völlig ignoriert und der Öffentlichkeit ein Schauspiel eines betriebswirtschaftlichen Sparexzesses angeboten.
 
Hannelore Ratzeburg (DFB-Vizepräsidentin): „Ich bedauere außerordentlich, dass der HSV diese Entscheidung getroffen hat. Ich finde es sehr schade, dass der Vorstand die Entwicklungsmöglichkeiten des Frauenfußballs und seiner Bundesliga-Mannschaft nicht gesehen hat. Allerdings liegt diese Entscheidung allein beim Verein – das müssen wir akzeptieren.“

DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg verabschiedet im Volksbank Stadion Frankfurt die Weltfußballerin Birgit Prinz
Foto: A2 Bildagentur Hartenfelser, Neu-Isenburg
 
Dirk Fischer (Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes): „Das ist ein massiver Rückschlag für die Entwicklung des Frauenfußballs. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Frauen die Zeche zahlen müssen für wirtschaftliche und finanzielle Fehler bei der Bundesliga-Mannschaft der Herren.“
 
Linda Peckhaus (Geschäftsstellenleiterin der Bayer-04-Frauenfußball-Abteilung): „Wir bedauern den Rückzug des HSV, weil dort über Jahre sehr gute Arbeit im Frauen-Fußball geleistet wurde. Wir werden uns dennoch voll auf unsere Aufgabe in Bad Neuenahr konzentrieren, wollen dort unbedingt drei Punkte holen und damit unseren sportlichen Beitrag zum Klassenerhalt leisten.“

HSV Fans und Freunde demonstrieren im FACEBOOK ihren Unmut
Foto: HSV-Fans
 
Carl-Edgar Jarchow (Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV): „Der Vorstand bedauert sehr, die Bewerbung aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen für die Saison 2012/13 zurückgeben zu müssen. Dies ist keine Entscheidung gegen den Frauenfußball im HSV. Es wird weiter Frauenfußball bis hin zur Regionalliga geben, und die B-Mädchen sind bereits für die neue Bundesliga von uns gemeldet worden.“
 
Provisionen
 
Nach meinen Recherchen zahlten die HSV Handballer schon 2011 nicht die vereinbarten 200.000 Euro. Möglicherweise können die Handballer die Raute schon ab 2013 kostenlos nutzen. Zwei Vereine, ein Wappen – seit zehn Jahren laufen die eigenständigen Handballer unter der HSV-Raute auf. Zunächst liehen sie das Emblem für 200.000 Euro pro Jahr, seit zwei Jahren fließen 25.000 Euro per annum. Und ab 2013 gibt’s die Raute möglicherweise sogar kostenlos! HSV-Vorstand Joachim Hilke meinte dazu: „Wir haben noch nicht konkret gesprochen, aber ich habe keine Zweifel daran, dass es gemeinsam weitergeht.“ Statt einer jährlichen Gebühr könnte dann die Zusammenarbeit intensiviert werden, der HSV vielleicht über Provisionen partizipieren.

Zuschauerrekord im Ostderby: OST 1 gegen OST 12 , Potsdam versus Leipzig, 6.400 Zuschauer in Babelsberg
Foto: Turbine
 
Verlogenheit
 
Der Imageschaden für den deutschen Frauenfußball ist katastrophal. Grundsätzlich beruft sich der HSV Vorstand auf sein selbstgestecktes Ziel, nach zwei defizitären Geschäftsjahren im kommenden Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Haushalt abzuschließen. Diese Zielsetzung bedingt unter anderem, dass die Zuschüsse in Vereinsbereiche, die sich nicht eigenständig finanzieren können, reduziert werden müssen. Der Bonus für die Handballer zeigt die Verlogenheit der Entscheider. Bis zum Schluss versuchten Externe und selbst die Fußballerinnen des HSV mit Konzepten die Weiterführung der Frauenbundesligamannschaft schmackhaft zu machen. Der Lebensgefährte der U-20-Weltmeisterin Marie-Louise Bagehorn, der Landesliga Fußballer Benjamin Eta, engagierte sich sehr konkret.

Es war einmal ..... Bundesliga der Frauen in Hamburg,
Foto: Jan Kuppert, Potsdam
 
Trainergespann
 
Beide Konzepte von Eta hatten zum Inhalt, die Kosten der Lizenzmannschaft durch einen preiswerteren Overhead zu reduzieren. Das hätte bedeutet, dass die Arbeitsverträge für den Trainer Achim Feifel, den Frauenabteilung-Geschäftsführer Lenz und den Co-Trainer nicht mehr auf der Gehaltsliste der HSV Frauenbundesligamannschaft gestanden hätten, sondern durch ein neues Trainergespann, einer Trainerin mit A-Lizenz und Benjamin Eta als preiswerter Co-Trainer ersetzt worden wären. Sieben Spielerinnen des HSV hatten für dieses Konzept zugesagt und dazu wären zwei Spielerinnen vom Absteiger Lok Leipzig hinzu gekommen. Das eingesparte Geld war vorgesehen den Kader mit elf neuen Spielerinnen aus Regionalliga und 2. Bundesliga zu erweitern. Immerhin war man soweit konzeptionell gekommen, dass Geschäftsführer Christian Lenz und der Co-Trainer vom Großverein HSV auf anderen frei stehenden Posten übernommen worden wären.
 
Respektlos
 
Das Konzept sah auch vor, im Laufe der kommenden Saison die Loslösung der Frauenabteilung für die Saison 2013/2014 vorzubereiten, vor allem hinsichtlich Sponsorenwerbung für einen neu geschaffenen 1.FFC Hamburg. Also noch ein Jahr gemeinsam mit dem HSV Vorstand das hochwertige HSV Team erhalten, um dann ein neues Buch des Hamburger Frauenfußballs aufzuschlagen. Ein Profit für die Metropolregion - eine Blamage für die Sportstadt Hamburg - wäre verhindert worden. Vermasselt wurde dieser Plan durch den Zeitdruck des Vorstandes, der sich mit dem Trainer Achim Feifel nicht über eine einjährige Übergangssituation einigen konnte. Fazit: die letzte Chance wurde vertan. Der exzellente Hamburger Frauenfußball wurde in Raten verramscht und abgewickelt. Die überzeugende Initiative von Benjamin Eta wurde ohne eine wirklich ernsthafte Antwort von Seiten des HSV respektlos übergangen - die betroffenen Spielerinnen fühlen sich getäuscht und hingehalten.

Heike Freese (HSV) gegen Jessica Wich (Turbine, heute HSV)
Foto: Jan Kuppert, Potsdam
 
Ei und Henne
 
Inwieweit der DFB mit einer Task-Force als Mittler eine Rolle dabei hätte spielen können, gilt es jetzt zu hinterfragen. Eine Lex HSV in den DFB Gremien zu erarbeiten, wäre angebracht. Die Causa HSV erinnert die Fachleute an die Causa FSV Frankfurt, dem mehrmaligen deutschen Frauenfußballmeister. Erfolgstrainer und Meistermacher Bernd Schröder sieht beim DFB wichtige Gründe, sich mehr den Bundesligavereinen zu zuwenden: „Die Nationalmannschaft ist die eine Seite. Sie ist das Ei - und die Clubs sind die Henne. Doch wenn die Liga nicht funktioniert, können die Hennen auch keine Eier legen.“ Fakt ist, dass Wolfsburg, München, Leverkusen eine behutsame Vorwärtsstrategie verfolgen – die Fußball-Bundesligisten haben ihre Frauenabteilungen aufgerüstet, insbesondere dem VfL Wolfsburg gelang es im Kampf um den Titel schon diese Saison Duisburg und Frankfurt zu toppen. 
 
Frust
 
Der FC Bayern München wurde überraschend deutscher Pokalmeister, dem Bayer 04 Leverkusen gelang mit viel Einsatz dem Abstieg zu entrinnen. Diese Saison war so spannend wie selten. Nur der HSV scherte aus und meldete seine Mannschaft gleich ganz ab. Grund: Es fehlten 100.000 Euro. Den ganzen Frust der HSV-Fußballerinnen offenbarte die Abwehrspielerin Heike Freese dem „Hamburger Abendblatt“. "Bei den Männern kommt ein nicht top fitter Torwart Rene Adler und erhält 2,7 Millionen Euro Gehalt. Bei uns ging es um ein paar Hunderttausend Euro.“ Dabei hatte der Frauenfußball im Gegensatz zu Liga-Konkurrenten wie Bayern München und VfL Wolfsburg in Hamburg sogar Tradition. Die Abteilung besteht seit mehr als 40 Jahren, seit 2003 gehört die erste HSV-Mannschaft durchgehend zum Oberhaus.

Zwei Männer - ein Ziel: Bundesliga weiterentwickeln und mehr Zuschauer in die Stadien locken
Foto: A2 Bildagentur, Neu-Isenburg
 
Gegen den Trend
 
„Eine Einzelsituation, die sich völlig gegen den Trend verhält“, sagte der Manager des 1. FFC Frankfurt, Siegfried Dietrich, gegenüber zdfsport.de. „Es ist unfassbar, dass so etwas in einem großen Verein möglich ist, wo es Männer und Frauen als Fans gibt und wo man eine so erfolgreiche Frauenabteilung hat, die im Vergleich zu den Männern nur Portokassenkosten aufwirft. Mich enttäuscht das sehr, und ich hoffe, dass die Entscheidung irgendwann revidiert wird. Gerade unter dem Dach eines Männerbundesligisten können sich Frauenbundesligisten gut entwickeln, wenn man ihnen eigene wirtschaftliche Möglichkeiten gibt“, sagte der Frankfurter Manager und Investor, der gleichzeitig Ligasprecher ist. „Aber wenn das halbherzig betrieben wird, führt es eben dazu, dass es eine defizitäre Sache ist."
 
Als positives aktuelles Beispiel gilt der französische Spitzenclub und Sieger in der UEFA Women´s Champion League Olympique Lyonnais. Lyon´s Präsident Jean-Michel Aulass sagte gegenüber deutschen Journalisten in München: "Wenn ich in den Frauenfußball investiere, kann ich mir vielleicht einen halben Spieler bei den Männern weniger leisten. Dafür gewinne ich aber Erfolge und Sympathien in Europa.“ (PK)


Online-Flyer Nr. 356  vom 30.05.2012

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Von Kostas Koufogiorgos
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