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Aktueller Online-Flyer vom 29. Juli 2016  

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Kommentar
Zwei "Beutedeutsche" auf Safari von Dachau nach Auschwitz in der ARD
"Jedem das Seine"
Von Evelyn Hecht-Galinski

Liest man sich durch die Feuilletons des deutschen "Mainstream-Blätterwaldes", hat man den Eindruck Deutschland ist "durchgeknallt" und hat endlich den "ultimativen Superjuden" und als Stichwortgeber den "assimilierten Supermoslem" gefunden. Da reisen also zwei "Gestalten" mit Hund und mit einem durch "Sex- und Migrationskitsch" verunstalteten, abgetakelten Volvo durch Deutschland.
 

„Entweder Broder – die Deutschland-Safari“
Da haben sich zwei gesucht und gefunden, nämlich "Koch und Kellner". Der Pornoverfasser Henryk Broder immer unter der Gürtellinie. Eigentlich schade, dass lt. Welt-online sein Besuch im Puff bei Düsseldorf nicht geklappt hat, sondern an dem "schlechten Deutsch" der voll integrierten Prostituierten scheiterte. Da hätte er sich sein 1970 erschienenes Buch "Wer hat Angst vor Pornographie" mitnehmen sollen, denn da sind so viele schöne Fotos von kopulierenden Paaren enthalten. Dafür braucht man des Deutschen nicht mächtig zu sein. Oder aber er hätte sich Rat bei Michel Friedman (laut SPIEGEL: Deckname “Paolo Pinkel“) einholen können, der "konnte" auch mit ukrainischen Zwangsprostituierten! Der andere, nämlich der nahe Kairo geborene Hamed Abdel-Samad, war in der Psychiatrie, hat dort "Glas gefressen" (Borderline) und schrieb dort auch ein Buch über seine Erlebnisse. Vielleicht wäre Broder gut beraten, sich doch auch einmal in die geschlossene Psychiatrie zu begeben, um sich seine Erlebnisse von der Seele zu schreiben!
 
"Ultimative Kickreise"
 
Endlich hat dieser "Börne und Hildegard von Bingen-Preisträger", SPIEGEL-Journalist, ehemalige St. Pauli-Nachrichten Redakteur und Sarrazin- und Kelek-"Verehrer" ultimativ das "allerletzte" Tabu gebrochen: Er macht den "Führer" und eine "Lust-(Frust)Reise" durch die Konzentrationslager. Damit die Touristen, die diese KZs besuchen, immer satt und im Gegensatz zu seiner Mutter, die hungernd ins KZ ging, gut verpflegt werden. Mir scheint das seine späte Rache an seinen "KZ-Krüppel"-Eltern zu sein. (O-Ton Broder) Durch diese "ultimative Kickreise" eines "traumatisierten, nachgeborenen Holocaustopfers" haben jetzt endlich alle Deutschen, Migranten, ob jung, ob alt, die Möglichkeit, völlig losgelöst und unbeschwert, ohne jeden geschichtlichen Ballast und schwere Gedanken, dafür aber mit Freude und leichten Herzens in die "KZ-Freizeitparks" zu reisen, auch mit Hund, aber nur bis "zum Krematorium". Broder macht es möglich! Statt "Rust" ohne "Frust" von "Dachau bis Auschwitz", das "besondere Kantinenerlebnis".


HR-Foto in der FAZ von Broder und Hamed Abdel-Samad in der Fahrgastzelle ihres Volvo
Quelle: HR/Preview Production/www.faz.net
 
Mein Vorschlag: sollte diese ARD-Serie - für die die Zwei schon am 4. November bei Harald Schmidt ausführlich Werbung machen durften - fortgeführt werden, eine Reise durch die Kantinen der "Psychiatrien" mit den beiden wäre sicher sehenswerter! So aber schloss die erste, mehr als langweilige Folge mit Broder als "Pappstehle" vor dem Holocaust-Mahnmal in Berlin mit Marschmusik. Diese "Pappstehle" stand ihm sehr gut! Sie war an Hässlichkeit kaum zu überbieten. Ich allerdings schwanke noch, ob Broder besser immer mit "Burka, aber dann bitte mit Sonnenbrille oder Stehlenträger" laufen sollte. Auffallend entlarvend schien mir auch die Tatsache, dass Broder sich immer wieder outet, wenn er über Israel und israelische Belange dauernd die "Wir-Form" verwendet (z.B. "Wir geben euch Sinai zurück" usw.). Er als Deutscher ("Beutedeutscher"); das gibt gute Einblicke, aus denen man interessante Schlüsse zu seiner Integration ziehen kann. 
 
Lob von Ralph Giordano in der Bild-Zeitung
 
Interessanterweise stehen u.a. auch Esther Schapira und Georg M. Hafner (Buber Rosenzweig-Medaille 2007, Laudatio E. Elitz, ehemals Intendant DLF) redaktionell hinter dieser Sendung. Bezeichnenderweise lobt ihn auch Ralph Giordano gerade in der Bild-Zeitung (inzwischen auch "Hoforgan" von “Emma“-Alice Schwarzer, Islam- und Kachelmann-Spezialistin). Dazu Giordanos O-Ton: „Heftiger Zorn packt mich allerdings angesichts der nächtlichen Ausstrahlung dieses Lehrstücks deutscher Befindlichkeiten, das ganz nach vorn ins Abendprogramm gehört hätte, nun jedoch abermals die Unbelehrbarkeit der ARD Programmbestimmer bestätigt.“ Tja, Herr Giardano, mich packt auch heftiger Zorn, dass Sie als "Pro-Köln Idol", "Islam-Phobist" und "Möchtegern-Wilders" diese Sendung hochjubeln. Sie ist eine Vergeudung unserer Rundfunk/Fernsehgebühren. 30.000 km „fressen“ sich die zwei Beutedeutschen auf unser aller Kosten durch Deutschland (übrigens: “Beutedeutscher“ nannte ich Broder bei einer Diskussion in Zürich. Das scheint ihm gefallen zu haben!).
 
Letztendlich war der Auftakt dieser Sendereihe schon so, dass man sich die weiteren Folgen getrost ersparen kann. Unser Masochismus geht schließlich nicht so weit, dass wir die “andere Backe“ darbieten, wenn man uns auf die eine schlägt! Folgendes sagt Broder über sich selbst: „Ich bin nicht nur zu jeder Dummheit sondern auch zu jeder Geschmacklosigkeit bereit.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. (PK)
 
Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski, ist Publizistin.

Post an die Verantwortlichen in der ARD

Unsere Leserin Claudia Karas hat gegenüber der ARD und ihren Sendern wie folgt in einer Mail reagiert:

An: 'zured@daserste.de'; 'hr-fernsehen@hr-online.de'; zuschauerredaktion@br-online.de; 'info@sr-online.de'; 'geschaeftsstelle@ard-gvk.de'
Cc: redaktion@wdr.de; 'info@swr.de'; 'info@ndr.de'; 'zuschauerservice@mdr.de'
Betreff: "Entweder Broder" – Volksverblödung anstelle von Qualitätsfernsehen!
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich finde es ziemlich unverschämt, dass zwei Broderliner, die in einem Auto herumkutschieren und dummes Zeug reden, vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit den Zwangsgebühren der ZuschauerInnen alimentiert werden. Dass der Hesslische Rundfunk dies auch noch als "investigativen Journalismus" mit "schwarzem Humor und amüsanten Einlagen" anpreist, ist mehr als peinlich! Doch wen wundert's: Der merkwürdige Humor der Esther Shapira zeigte sich bereits in ihrem komischen Film über den 12jährigen Palästinenser Mohammed al-Durra, mit dem sie der mörderischen israelischen Armee einen Persilschein ausgestellt hat.
Für meine Zwangsgebühren fordere ich anstelle von Karikaturen wirkliche investigative Reportagen!
Claudia Karas


Online-Flyer Nr. 275  vom 10.11.2010

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