NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo
SUCHE
Suchergebnis anzeigen!
RESSORTS
SERVICE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 16. Dezember 2017  

zurück  
Druckversion

Wirtschaft und Umwelt
Nach dem Scheitern von Kopenhagen und zur Vorbereitung von Cancún
„Mini-Kopenhagen“ in Bonn
Von Peter Weissenfeld

Der Klimagipfel in Kopenhagen ist gescheitert und der nächste wird im Herbst dieses Jahres in Cancún (Mexiko) stattfinden. Um ihn vorzubereiten findet in Bonn vom 31. Mai bis 11. Juni ein „Zwischengipfel“ statt. Um dort gegen die politische Tatenlosigkeit zu protestieren, hat sich das Aktionsbündnis „Klimawelle - Aktion für Klimaverantwortung und Klimagerechtigkeit“ gegründet. Mit vielfältigen, bunten und kreativen Aktionen wird die „Klimawelle“ den Protest öffentlich machen.

„Klimawelle“-Aktion in Bonn | Foto: Klimawelle
 
Auftakt wird ein dezentraler Aktionstag am Samstag dem 29. Mai in Bonn sein. An diesem Tag startet auch das Klimacamp, das während der gesamten Zeit außer Schlafgelegenheiten auch Raum für Diskussionen, Workshops und Aktionen bieten wird. Das Camp wird auf dem Gelände des (Bio)-Gutes Ostler stattfinden, das recht zentral in Bonn-Meßdorf liegt. Während des gesamten Zeitraumes sind dezentrale Aktionen geplant. Am Donnerstag, dem 5.Juni, wird die Klimawelle von 16-18 Uhr eine Fahrraddemo veranstalten. Daran beteiligen sich auch verschiedene Radfahrerverbände und -gruppen. Ein Klimaforum wird Informationen und inhaltliche Diskussionen zum Thema Klimaschutz bieten. Es wird von BUND, Attac und der Klimawelle organisiert und am 3. und 4. Juni im Rheinischen Landesmuseum stattfinden.
 
Eine Demonstration wird am Samstag, dem 5. Juni um 13°° am Kaiserplatz starten. Für gute Laune sollen unter anderem 100 Samba-SpielerInnen sorgen. Auch die aus Belgien anreisenden circa 200 Klimaaktivisten des internationalen Netzwerkes für Klimagerechtigkeit (CJA) werden für gute Stimmung sorgen. Klimagerechtigkeit ist, wie auch bei den Protesten in Kopenhagen, eine zentrale Forderung der Klimawelle. Der Klimawandel wird fast ausschließlich durch die Emissionen der Industriestaaten verursacht und trifft die ärmsten Länder der Welt am stärksten. Klimaschutz darf daher nicht auf Kosten der Menschen in diesen Ländern stattfinden. Diesen Ländern muss eine angemessen wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht werden. (Siehe http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15068)
 
Parallel zu den Aktionen der Klimawelle und zum Klimacamp findet in Gut Ostler die jährliche einwöchige Aktionsakademie von Attac statt. Auch ein internationales Treffen von CJA (climate justice action) wird zur Unterstützung der Klimawelle in Bonn sein. Die Klimawelle ist ein breites Bündnis von verschiedenen Organisationen und engagierten Einzelpersonen. Um unsere Unkosten zu decken, sind wird dringend auf Spenden angewiesen. Der Spendenaufruf, Programm des Klimaforums und viele weitere Informationen sind auf dieser Website zu finden: www.klimawelle.de (PK)


Online-Flyer Nr. 248  vom 05.05.2010

Druckversion     



Startseite           nach oben

KOSTARIKATUREN


Von Kostas Koufogiorgos
FOTOGALERIE