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Aktueller Online-Flyer vom 24. Oktober 2017  

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Sport
Zahmer Rückrundenstart der Löwinnen, Turbienen beim Punktesammeln
Schlusslichter irritieren Spitze
Von Bernd J.R. Henke

Lisa Weiß, frischgekürte Essener Nationaltorhüterin der Fußballfrauen, frohlockte zwei Tage vor dem Ruhr-Derby: „Wir haben sicher Außenseiterchancen. Gegen Duisburg ist immer eine Überraschung drin.“ Nicht nur dass die strebsame sympathische Lisa bravorös hielt, sie hatte auch nicht unrecht mit ihrer Prognose. Der kampferprobte FCR 01 Duisburg erzielte bei der SG  Essen-Schönebeck nur ein 1:1 Unentschieden, während der bisherige punktgleiche Spitzenreiter Turbine Potsdam beim SC Freiburg alle drei Punkte entführte und sich damit zwei wichtige Punkte von der niederrheinischen Konkurrenz absetzte.


Lisa Weiß (SG Essen-Schönebeck) die Torfrau und Nationalspielerin
beim Freundschaftsspiel Deutschland gegen Nordkorea
Fotos: Jan Kuppert, Potsdam

Das optisch klare Endergebnis der Potsdamerinnen von 4:0 täuscht aber darüber hinweg, dass Potsdam in der Anfangsphase hätte leicht in Rückstand geraten können und erst sehr spät zum Spiel fand. Das erneut angesetzte Spiel vom 13. Spieltag des SC Freiburg gegen den Meister, das am vergangenen Samstag noch dem Schnee zum Opfer fiel, war spontan zustande gekommen. Beide Teams hätten an diesem Wochenende eigentlich andere Gegner gehabt, aber weder in Frankfurt im Stadion am Brentanobad , wo die Freiburgerinnen hätten antreten sollen, noch in Potsdam im “Karli“, wo der FC Bayern zu Gast gewesen wäre, war an Fußballspielen zu denken. In der Freiburger Fußballschule im Möslestadion herrschten zwischenzeitlich aber ordentliche Bedingungen, so dass das Spiel direkt nachgeholt werden konnte. Die Rasenheizung in Freiburg machte es möglich. Ein riesiger Vorteil für den Tabellenführer aus Potsdam, der endlich nach acht Wochen wieder auf schneefreiem grünem Rasen spielen konnte. Auch den Augen der Zuschauer tat es gut. Turbine hatte erfolgreich beim Deutschen Fußball-Bund auf eine rasche Entscheidung über die Partie Frankfurt – Freiburg gedrängt, um noch reagieren zu können.

Henne Potsdam

Die eigentlichen Spiele des 14. Spieltages waren bis auf das Ruhrgebiet-Derby der SG Essen-Schönebeck gegen den FCR 01 Duisburg komplett abgesagt worden. Die anderen Teams hatten ungewollt spielfrei, was nicht gerade günstig für einen geregelten und fairen Ablauf der Meisterschaft 2009/2010 ist. Die Begegnungen in Wolfsburg, Bad Neuenahr und Jena waren wegen Unbespielbarkeit der Plätze vorzeitig abgesetzt worden. Der verantwortungsvolle Potsdamer Cheftrainer Bernd Schröder dankte vor und nach dem Spiel Vorstand und Trainer des SC Freiburg für deren faires Entgegenkommen: „Ein Dankeschön an den SC Freiburg und den Süden Deutschlands, dass wir nach acht Wochen zum ersten Mal auf schneefreiem Boden spielen konnten. Wir wollten dieses Spiel heute unbedingt haben und sind zufrieden, dass das so kurzfristig geklappt hat, was ja auch beim DFB ein Novum ist, ein Spiel binnen einer Woche nachzuholen. Unser Zeitplan ist extrem eng gestrickt. Wir sind froh, wenn wir die weiteste Bundesliga-Anreise der Saison abhaken können.“ Turbine habe beim Deutschen Fußball-Bund auf eine rasche Entscheidung über die Partie Frankfurt – Freiburg gedrängt, um mit komplettem Kader noch reagieren zu können. "Immerhin liefert die Henne Potsdam elf Eier - als Spielerinnen für internationale Wettbewerbe wie zum Beispiel U20-Länderspiele und den Algarve-Cup," betonte Bernd Schröder.


Nationalspielerin Jeniffer Zietz  (Turbine) im Zweikampf mit Myriam Krüger
(SC Freiburg), daneben rechts Viola Odebrecht (Turbine,16)


Beide Mannschaften begannen hochmotiviert und selbst die bis dato leicht enttäuschten Spielerinnen des Tabellenletzten zeigten, dass sie wieder Spaß am Spiel gefunden hatten. Dem Pädagogen und Cheftrainer Ede Beck war es sichtlich gelungen, seine noch im Dezember beschädigte und genervte Mannschaft aus der mentalen Talsohle zu führen. Ein Trainingslager in Cesenatico in Italien sowie einige Testspiele in der Schweiz hatten wieder Ruhe in das sympathische Freiburger Team gebracht. War die Trainerlösung Ede Beck zunächst als interimistische „bis zur Winterpause und dann schauen wir mal gedacht“, wurde geschaut und der 49-jährige Lehrer für Sport und Biologie bis zum Ende der Saison an die Mannschaft gebunden. Die für den Frauenfußball zuständige Abteilungsleiterin beim SC Freiburg, Birgit Bauer, sprach von einer richtig guten Lösung, dass Ede Beck weitermacht. Die Mannschaft kenne ihn, er kenne die Mannschaft, und mit dem gebürtigen Hessen und neuem Co-Trainer Chris Breymann hätte er einen kompetenten Menschen an seiner Seite – ein Team, mit dem es zu schaffen wäre, „da unten raus zu kommen.“

Hohe Motivation                                                                                                                                                          
Auf Freiburger Seite schickte Edgar Beck folgende Elf auf den Platz: die schweizerische Nationalspielerin Marisa Brunner im Tor; in der Innenverteidigung spielten Kapitänin Kerstin Boschert und Valeria Kleiner, flankiert von Stéphanie Wendlinger auf rechts und Verena Faißt auf der linken Seite. Die Mittelfeldpositionen wurden von Myriam Krüger und Jeanne Haag besetzt, auf der rechten Offensivseite stand überraschend Danique Stein, auf links Juliane Maier. Das Sturmduo bildeten die Ex-Frankfurterin Susanne Hartel und Martina Moser. Verzichten musste Beck auf die beiden Neuzugänge Kelly Parker, die mit der kanadischen Nationalmannschaft auf Zypern zeitgleich gegen Polen mit 3:0 gewann und dabei ein Tor beisteuerte, und auf die US-Amerikanerin Michelle Wenino, die wegen fehlender Arbeitsgenehmigung zum Zuschauen verurteilt war. Die zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Freiburg hatte Urlaub. Da hatte Potsdam beim DFB mehr Glück.

Winterschlaf                                                                                                                                                                               
Die Gäste aus Potsdam konnten praktisch in Bestbesetzung auflaufen, Desiree Schumann hütete das Tor der Gäste, davor bildeten Josephine Henning, Babett Peter und Bianca Schmidt die Abwehrreihe, im Vierermittelfeld spielten Viola Odebrecht, Nadine Keßler, Jennifer Zietz und Monique Kerschowski und im Sturm Anja Mittag, Fatmire Bajramaj und Jessica Wich. Trotzdem schienen die Brandenburgerinnen etwas betäubt zur Sache zu gehen. Dadurch  erspielte sich Freiburg  anfänglich auch ein leichtes Übergewicht. Folgerichtig hatten die Breisgauerinnen auch die erste große Torchance: Ein Freistoß von Juliane Maier aus rund fünfunddreißig Metern führte zur Verwirrung im Potsdamer Strafraum, Susanne Hartel köpfte an den Pfosten, der Abwehrversuch der Brandenburgischen Abwehrreihe knallte nochmals an die Latte, schlussendlich konnte Desiree Schumann das runde Leder halten.

Weckruf                                                                                                                                                                                      
Es war wohl ein Wecksignal für Potsdam, die allerdings noch weitere fünf Minuten brauchten, um diesen zu realisieren, dann aber zunehmend besser ins Spiel kamen und die Dominanz ausübten, die man vom Deutschen Meister und Tabellenführer erwarten konnte. Nach vierundzwanzig  Minuten wurde auf Freiburgs Seite hinten raus schlampig gespielt, Jennifer Zietz kam an den Ball, fackelte nicht lange und zog aus fünfundzwanzig  Metern ab und ließ Brunner keine Chance: 0:1. Eine leichte Nervosität in Freiburgs Reihen war die Folge, aufgegeben hatte sich das Team um Kapitänin Kerstin Boschert aber noch nicht. Dennoch konnte Potsdam bald erhöhen: Mustergültig flankte die laufstarke Viola Odebrecht in der 37. Spielminute von links vors Tor, Nadine Keßler hatte sich im Rücken der Abwehr über rechts nach vorne geschlichen und rammte den Ball mit dem Kopf ins Netz.


Torschützin Nadine Keßler (Turbine) und Torfrau Marisa Brunner
(SC Freiburg)

Damit ging es in die Pause und Ede Beck musste verletzungsbedingt gleich doppelt wechseln. Sowohl die erfahrene Kapitänin Kerstin Boschert an der Wade, als auch die pfeilschnelle Außenverteidigerin Verena Faißt am Oberschenkel mussten mit Muskelproblemen ihren Arbeitstag beenden. Für Boschert rückte Danique Stein in die Innenverteidigung, Faißt wurde positionsgetreu durch Julia Zirnstein ersetzt. Die gebürtige Hawaianerin Mele French, die immerhin dieses Jahr mit Sky Blue FC erster Meister der WPS-Profiliga wurde, gab ihr mit Spannung erhofftes Bundesligadebüt und übernahm die Position auf der rechten Offensivseite. Freiburg drückte zum Anschlusstreffer. Doch dann passierte es. Die zur Halbzeit eingewechselte DuisburgerinYuki Nagasato, japanische Nationalspielerin, spielte am Strafraum quer. SC Abwehrfrau  Zirnstein rutschte der Ball über den Fuß, Nadine Keßler lies sich nicht lange bitten, schob mit ihrem zweiten Treffer zum 0:3 ein (48.) und empfahl sich mit dieser Leistung für die Nationalmannschaft.

Schonphase

Das Tor war bitter zu diesem Zeitpunkt, alle Vorsätze für die zweite Halbzeit waren damit fast wieder obsolet, und die Beck-Elf kam nur noch zu sporadischen Entlastungsangriffen. Potsdam auf der anderen Seite ließ auch den letzten Biss vermissen, so dass sich im weiteren Verlauf ein mäßiges Spiel entwickelte, in dem die Brandenburgerinnen noch das 0:4 machten. Jennifer Zietz kam unbedrängt  fünfundzwanzig Meter vor dem Tor an den Ball, zog in den Strafraum und ließ der alleingelassenen Marisa Brunner in Freiburgs Tor keine Chance (67.). Freiburg hätte den Ehrentreffer noch erzielen können, Potsdam hatte mehrere Möglichkeiten noch zu erhöhen, doch keine auf dem Platz spielte die Aktionen konsequent zu Ende und so blieb es bis zum Schluss beim 0:4.
                                                                                            
Trainerfreunde                                                                                                                                                                         

Trainer Bernd Schröder meinte danach: "Das Spiel heute war außerordentlich schwierig, weil wir nach einer so langen Pause nicht wussten, wo wir stehen. Die ersten zwanzig Minuten der Partie haben wir völlig verschlafen und die Freiburgerinnen stark gemacht, eigentlich hätten sie da ein Tor machen müssen. Nach dem Führungstreffer hatten wir dann aber die Partie im Griff und so geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung." Edgar Beck, SC Freiburg: "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten auch die Chance in Führung zu gehen, aber gegen so einen hochkarätigen Gegner können wir das Spiel nur offen gestalten, wenn wir sehr wenige Fehler machen. Zur zweiten Hälfte wollten wir noch mal etwas nach vorne versuchen, aber dann bekommen wir nach drei Minuten mit dem 0:3 den entscheidenden Nackenschlag, und dann wird es ganz schwierig noch etwas zu machen. Zu allem Unglück mussten in der Halbzeit mit Kerstin Boschert und Verena Faißt auch noch zwei Größen in der Defensive verletzt passen, von daher muss ich meiner Mannschaft da dann auch noch Lob zollen, dass sie nach dem 0:3 versucht hat, hinten mit allen Mitteln zuzumachen und größeren Schaden zu vermeiden."

Fehlstart wie im Bilderbuch

Die Duisburgerinnen legten dagegen im Ruhr-Derby einen klassischen Fehlstart hin. Die Rivalinnen aus Essen nutzten eine Notsituation von Torfrau Ursula Holl, die einen Rückpass einer Mitspielerin mit den Füßen wegschlagen musste. Dieser Ball fiel SGS-Stürmerin Stefanie Weichelt (8.) vor die Füße, die den Ball direkt mit dem rechten Fuß nahm und über die Duisburger Torfrau hinweg ins freie Tor schoß. "Nationaltorhüterin Ursula Holl stand somit im Fegefeuer der Kritik der Fans, obwohl  eigentlich der missglückte Rückpass ihrer Mitspielerin, die Ursache war", analysierte Fussballexperte Johann Blaha, "ein Erfolg gegen den FCR 01 Duisburg besitzt für die Spielerinnen des SG Essen-Schönebeck einen hohen Stellenwert, da viele schon einmal im Kader der Duisburgerinnen gespielt haben."

Ohne Laudehr und Bresonik
                                                                                                                                     Duisburg kam in dieser Saison ungeschlagen nach Essen. Doppelte Genugtuung erfahren die Essenerinnen immer dann, wenn wie das letzte Mal in der Rückrunde der vorigen Saison geschehen, Duisburg geschlagen wird. Mit einer konzentrierten und kämpferischen Leistung störte die Essener Mannschaft den Spielfluß der Schwestern aus Duisburg, die die größeren Spielanteile besaßen. In der Vorwärtsbewegung schwächelten die Duisburgerinnen erstaunlich. Linda Bresonik fehlte wegen muskulärer Probleme und saß auf der Spielerbank neben der gelb-rot gesperrten Simone Laudehr. Die Löwinnen erhöhten nach dem 0:1 merklich den Druck und das Spiel konzentrierte sich ausschließlich auf ein Tor. Aber die Essener Abwehr  mit Melanie Hoffmann und Inka Wesely hielt gut dagegen. Annemieke Kiesel verfehlte knapp nach Zuspiel von Ando (20.) das Tor von Lisa Weiß. Jennifer Osters phänomenaler Flankenlauf gegen drei Verteidigerinnen eine Minute später (21.) ergab eine präzise Flanke von rechts auf Femke Maes, die nur noch zum Ausgleich 1:1 einschießen brauchte. Wer glaubte jetzt einen Sturmlauf des FCR 01 Duisburg zu erleben, wurde enttäuscht. Der schwere Boden verlangte seinen Tribut und mangels Spielfreude verflachte die Partie bis zur Pause.

Tatsachenentscheidung                                                                                                                                                                   

Wer immer noch unter den knapp 1000 Zuschauern am "Hallo" in Essen glaubte, zu Beginn der zweiten Hälfte würde jetzt ein Ruck durch die UEFA-Cup- und DFB-Cup-Siegerinnen gehen, verlor den Glauben endgültig. Die Duisburgerinnen mit wesentlich mehr Spielanteilen, schafften es weiterhin nicht, ihr Spiel aufzuziehen, sondern glänzten stattdessen mit Fehlpässen und Unkonzentriertheit. Spielgestalterinnen wie Laudehr und Bresonik waren einfach nicht zu ersetzen. Essen hingegen machte hinten dicht, versuchte keinen Abgriff der Gäste durchzulassen und konnte sich nur durch einige Konter Luft machen, doch spätestens bei Nationaltorhüterin Uschi Holl war Endstation. Trainerin Martina Voss-Tecklenburg wechselte Kozue Ando aus und brachte Hasret Kayikci (73.). Die quirlige Kayikci entfachte bis zum Spielende Unruhe im Strafraum von Essen. Essen wiederum bekam (75.) sogar die größte Möglichkeit zum Führungstreffer, als Jessica Bade knapp am Tor vorbei köpfte. In den letzten zehn Minuten erhöhte sich die Dramatik auf dem Spielfeld. Zum einen stellte Schiedsrichterin Katrin Rafalski Jessica Bade (81.) wegen Unsportlichkeit vom Platz, also Essen in Unterzahl, zum anderen warf der FCR 01 Duisburg alles nach vorne. Essen mauerte sich ein. Der Punkt musste gerettet werden. Als Femke Maes das runde Leder erwischte und mit einem Volleyschuss Lisa Weiß zum Abklatschen zwang, setzte Inka Grings nach. Das folgende Tor wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Im DFB-TV sah man später aber deutlich, dass Inka Grings nicht im Abseits stand, doch Schiedsrichterurteile sind in diesem Fall Tatsachenentscheidungen. Das Ruhr-Derby endete Unentschieden 1:1. Für die Fans und Spielerinnen von SG Essen-Schönebeck war das Remis ein gefühlter Sieg und dementsprechend feierte man.

Standortbestimmung

Duisburgs Erfolgstrainerin Martina Voss-Tecklenburg ließ die Journalisten zur Pressekonferenz recht lange warten. Als Begründung der Verspätung gab sie allerdings nicht eine Standpauke für die enttäuschenden Leistungen an. "Da sich mein Team gleich in alle Winde zerstreut, wollte ich ihnen noch was mit auf den Weg geben", erklärte sie und fügte schelmisch hinzu: "Darunter ist auch die CD von diesem Spiel." Unzufrieden resümierte sie weiter: "Wir haben nur zehn, zwölf Minuten gut gespielt. Ich hätte mir was von der kämpferischen Leistung der SG Schönebeck gewünscht. Ich weiß wirklich nicht, warum wir in so wichtigen Situationen manchmal unsere Möglichkeiten nicht abrufen können."  Der Punkteverlust von Duisburg erhöht nunmehr die Spannung in der Bundesliga. Für Verfolger 1.FFC Frankfurt bedeuten die erhöhten Verletzungsrisiken von Duisburg und die Überlastung der Potsdamerinnen durch Mehrbelastung in Länderspielen, Liga, Pokal und Champions League eine Chance, im direkten Vergleich gegen die beiden führenden Mannschaften zu punkten. Man erinnere sich nur an die Frankfurter Situation nach dem erfolgreichen Triple und dann im Jahr danach. Im Abstiegskampf wird der SC Freiburg durch seine wiedergewonnene Moral und Spielfreude sicherlich mit dem 1.FC Saarbrücken und Tennis Borussia Berlin im direkten Vergleich noch Chancen haben, sich vom Tabellenende nach oben zu bewegen. Nur 342 Zuschauerinnen und Zuschauer in Freiburg und nur 1012 Fans in Essen bei einem Derby sind mehr als peinlich. Immerhin erfreulich ist die Berichterstattung mit Fernsehbildern über Internet durch DFB-TV. Können aber mit solchen schwachen Zahlen auf Dauer Sponsoren für die Vereine gehalten werden? (PK)

Online-Flyer Nr. 238  vom 24.02.2010

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