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Aktueller Online-Flyer vom 29. Mai 2016  

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Globales
Eine uns alle dringend angehende Herausforderung:
Die Anschläge in Mumbai
Von Elias Davidsson

Die Wiedereröffnung der beiden durch die Anschläge in Mumbai vor drei Wochen zerstörten Luxushotels wurde am Wochenende auch in ARD und ZDF gefeiert. An der Darstellung Indiens, dass die Anschläge, bei denen 171 Menschen getötet wurden, von überwiegend pakistanischen Attentätern, durchgeführt wurden, zweifelt nicht nur die Regierung in Islamabad. Elias Davidsson empfiehlt, bei der Beurteilung der Attentate die Lehren zu berücksichtigen, die aus den immer noch unaufgeklärten Ereignissen vom 11. September 2001 in den USA sowie vom 7. Juli 2005 in London zu ziehen sind. Auch in Mumbai zeigen sich Widersprüche zwischen Fakten und Behauptungen in den Medien. – Die Redaktion.



Inzwischen wieder für Gäste geöffnet – Hotel Taj Mahal vor drei Wochen
Quelle: Mumbai Mirror
 
Um die richtigen Fragen zu den Anschlägen in Mumbai zu stellen, sollte man die Ereignisse des 11. September 2001 studieren, denn diese liefern mehr als irgendein anderer Terroranschlag den Schlüssel zur Enträtselung der verschiedenen Anschläge in der Welt. Bei dem des 11. September starben ca. 3.000 Menschen. Obwohl er nicht der erste in den USA war (schon 1993 wurden Bomben im World Trade Center zur Explosion gebracht), war es nicht nur der allergrößte Anschlag in den USA seit über 100 Jahren, sondern er wurde auch zum Anlass für tief greifende politische und militärische Maßnahmen seitens der USA, Europas und anderer Länder genommen, die unsere Welt verändert haben.
 
Aufgrund dieser vermeintlich aus dem Ausland kommenden Anschläge bombardierten die USA Afghanistan und versuchten sogar, damit den Krieg gegen den Irak zu rechtfertigen. Die USA setzten zugleich einen sogenannten Krieg gegen den Terror in Gang, dessen Endziel und Dauer unbestimmt bleiben. Im Innern wurden zahlreiche Gesetze geschaffen, die elementare Menschenrechte und die amerikanische Verfassung verletzen. Ähnliche Gesetze wurden in europäischen Ländern verabschiedet, die bürgerliche Rechte außer Kraft setzen und die ganze Bevölkerung wie potentielle Verbrecher behandeln. Jüngstes Beispiel: das am Freitag im Bundesrat mit einer Stimme Mehrheit durchgezogene BKA-Gesetz.


Lehren aus dem 11. September 2001 ziehen
Quelle: NRhZ-Archiv
 
Welche Lehre ist aus den Untersuchungen der Ereignisse des 11. September zu ziehen, die uns in der Bewertung der heutigen Ereignisse von Mumbai helfen könnten?

• Die erste Lehre ist: Vertraue nicht den Medien.
• Die zweite Lehre ist: Vertraue nicht den Politikern
• Die dritte Lehre ist: Im Zweifel stelle die 'cui bono'-Frage? Wer hat an einer bestimmten Entwicklung ein Interesse?
 
Zahlreiche amerikanische Bürger haben sich diese Axiome der Terror-Analyse bereits zueigen gemacht: Laut Meinungsumfragen vermutet etwa ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung - etwa 80 Millionen Menschen -, dass ihre eigene Regierung in die Anschläge des 11. September verwickelt war. Unter diesen Skeptikern befinden sich frühere hohe Beamte der Bush-Regierung, Offiziere, frühere Angestellte der Geheimdienste und Tausende von Akademikern, Wissenschaftlern, Ingenieuren, Piloten und berühmten Schauspielern. Diese Vermutungen zeigen, dass trotz einer gewaltigen Medienpropaganda gegen den "islamischen Terror" und der systematischen Vertuschung von zahlreichen Befunden über die Anschläge des 11. September, diese 80 Millionen Menschen weder den Medien noch der politischen Klasse vertrauen.
 
Empirische Befunde
 
Dass eine so große Diskrepanz zwischen der Volksmeinung und der Berichterstattung der Medien entstanden ist, ist nicht selbstverständlich. Normale Bürger lassen sich nicht "en masse" auf verrückte Verschwörungstheorien ein, schon gar nicht auf Theorien, welche die Grundlagen des herrschenden politischen Systems in Frage stellen. Der Grund für die immer größere Anzahl von 9/11-Skeptikern ist nicht in der Tiefenpsychologie zu suchen, sondern in ganz einfachen empirischen Befunden, wie sie hier kurz beschrieben werden.
 
1. Obwohl die Anschläge des 11. September der größte Massenmord in der Geschichte der USA waren, wollten die Behörden der USA keine Untersuchung dieser Ereignisse durchführen.
2. Kein einziger Mensch wurde wegen Beihilfe zu diesem Massenmord angeklagt und vor Gericht gestellt.
3. Die amerikanischen Behörden ließen es ungestraft zu, dass wichtige Beweise, die zur Enträtselung des Verbrechens notwendig waren, zerstört wurden, u.a. der Stahl der Zwillingstürme und auf Tonband aufgenommene Zeugenberichte.
4. Die amerikanischen Behörden haben der Welt keinen Beweis vorgelegt, dass das Verbrechen des 11. September in irgendeiner Weise mit Afghanistan zu tun hatte.
5. Die amerikanischen Behörden haben sich nicht besonders bemüht, den mutmaßlichen Anstifter des Verbrechens, Osama bin Laden, zu fangen. Er wurde nicht einmal für seinen Anteil am 11. September angeklagt. Die Webseite des FBI über Osama bin Laden erwähnt diese Ereignisse nicht einmal.
6. Die amerikanischen Behörden haben keinen Beweis vorgelegt, dass irgendwelche islamischen Terroristen in die Flugzeugen eingestiegen sind, die am 11. September abgestürzt sind.
7. Noch nie in der Geschichte sind stahlverstärkte Hochhäuser wegen Feuer eingestürzt. Am 11. September stürzten drei (nicht zwei) Hochhäuser senkrecht im freien Fall ein, davon zwei nach ca. einer Stunde Feuer. Ein großer Teil der Gebäude verwandelte sich noch im Fallen in ganz feinen Staub. Dieser Vorgang kann nur durch besondere Typen von Sprengstoff erzeugt werden. Und tatsächlich haben über 100 Feuerwehrleute Sprengstoff und Sprengungen bezeugt. Experten haben in dem Einsturz der Gebäude zehn Eigenschaften einer kontrollierten Sprengung erkannt.
 
Diese Befunde können von jeder Person durch eine Recherche in den amerikanischen Medien und offiziellen Berichten - die im Internet auffindbar sind - nachvollzogen werden. Keiner der oben genannten Befunde ist spekulativ oder beruht auf geheimen Quellen. Während diese Befunde sich alle auf offene Quellen beziehen, werden Hinweise auf sie arge Verschwörungstheorie abgetan. Die Angst vor der Wahrheit nimmt pathologische Züge an. Es bedarf immer mehr Anstrengungen und Verkrampfungen seitens der herrschenden Medien und Politiker, um dem Volk die Wahrheit über diese Ereignisse vorzuenthalten.
 
London, 7. Juli 2007
 
Auch in Großbritannien wird vermutet, dass die Geheimdienste hinter den Anschlägen des 7. Juli 2005 gestanden haben. Dafür gibt es einige Anzeichen. Davon werden hier nur zwei erwähnt:
 
1. Nichts ist zu erfahren über die merkwürdige "Übung", die am gleichen Morgen in London durchgeführt wurde: Das Sicherheitsunternehmen 'Visor Consultants' simulierte im Auftrag eines nicht identifizierten "Kunden" einen Terroranschlag, der sich in jenen U-Bahnstationen, wo das Blutbad stattfand, abspielen sollte. Dies erklärte niemand anders aufgeregt und bestürzt im BBC Radio als der Chef dieser Sicherheitsfirma, Peter Power, selbst. Dann schwieg er und antwortete dem Journalisten nicht mehr. Deutsche Medien schwiegen darüber. Keine Untersuchung der mutmaßlichen Zusammenhänge zwischen dieser "Übung" und den Anschlägen hat je stattgefunden.
 
2. Die mutmaßlichen Attentäter, vier junge Muslime aus Großbritannien, konnten nicht in der Untergrundbahn geortet werden, denn der Zug, der sie nach Euston Station bringen sollte, fiel aus. Damit hatten die Hintermänner offensichtlich nicht gerechnet. Die jungen Männer kamen also verspätet nach Euston und konnten die Untergrundstationen nicht erreichen, bevor die Bomben explodierten. Am selben Morgen, so einige Medienberichte desselben Tages, wurden bis zu drei Personen auf der Strasse in London von der Polizei erschossen. Man weiß nicht, wer erschossen wurde. Waren es diese junge Männer? Über diesen Vorfall wird geschwiegen.
 
Nichts Neues – siehe Operation Gladio
 
Dass Regierungen insgeheim Terroroperationen organisieren, die Gegnern untergeschoben werden, ist nichts Neues in der Menschheitsgeschichte. Solche Geheimoperationen wurden in Italien und Belgien in den 70-er Jahren unter dem Namen Operation Gladio und unter Aufsicht der NATO ausgeführt, um linksextreme Organisationen zu diskreditieren. Darunter war der Anschlag im Bahnhof von Bologna. Das europäische Parlament hat inzwischen einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung von Operation Gladio eingerichtet, aber NATO-Regierungen bestehen darauf, Dokumente über diese Operation geheim zu halten. Solche Operationen bezeichnet man als "unter falscher Flagge" durchgeführt. Eine Sammlung von Artikeln (in englischer Sprache) über Operationen unter "falscher Flagge" gibt es inzwischen auf der Webseite: http://www.aldeilis.net/english/index.php?option=com_content&task=category&sectionid=24&id=257&Itemid=141
 
Einige Befunde zu Mumbai
 
Und nun zu den jüngsten Anschlägen in Mumbai. Es gibt inzwischen Indizien dafür, dass die tatsächlichen Vorgänge in Mumbai in keiner Hinsicht mit der offiziellen Darstellung übereinstimmen. Einige Befunde sollten hier genügen:
 
In den ersten Tagen der Gefechte wurde in verschiedenen Medien in Großbritannien und Indien berichtet, einige der Terroristen seien festgenommen worden. Die Zahl der Festgenommenen variierte zwischen 2 bis 8. The Hindu sprach von dreien, Hindustan Times vom 28. November erwähnte zwei; Daily Telegraph vom 29 November sprach von acht. Jetzt aber wird behauptet, dass nur ein einziger mutmaßlicher Terrorist noch am Leben ist. Wenn alle diese Berichte richtig sind, folgt daraus, dass die anderen Terroristen in der Haft umgebracht wurden. Damit sie nichts ausplaudern?
 
Laut Times of India, sprach die Ansagerin von India TV in einer Live-Sendung mit einem der mutmaßlichen Terroristen, der sich als Shahadullah vorstellte und vom Hotel Oberoi in Mumbai telefonierte. Er behauptete aus Hyderabad in Indien zu stammen. Von ihm wurde später nichts berichtet. Als die Ansagerin ihn nach den Forderungen der Attentäter fragte, wusste er zunächst nichts zu sagen und musste jemanden in seiner Nähe fragen, bevor er ihr zögernd zur Antwort gab, es handele sich um die Forderung nach Freilassung islamistischer Gefangener in Indien. Wie glaubwürdig ist die Annahme, dass ein Mensch, der sein Leben aufs Spiel setzt, nicht mal den Grund seines Kampfes kennt? Eine Übersetzung der indischen Sendung befindet sich im Internet unter http://www.docstrangelove.com/2008/11/28/interview-with-mumbai-terrorist-translated/. Dort kann die Sendung auch in Originalsprache angehört werden.
 
Allerlei Geständnisse
 
Der einzig überlebende mutmaßliche Attentäter der Anschläge, ein 21jähriger Mann namens Kasav, soll schon allerlei Geständnisse gemacht haben, z.B. dass die Attentäter sich gewünscht hätten, mindestens 5.000 Menschen umzubringen. Bevor er von der Polizei gerettet wurde und seine Geständnisse machte, war er heftig von einem zornigen Publikum geschlagen worden, wie in einer Videoaufnahme zu sehen ist. Pakistan wird für die Anschläge hauptsächlich aufgrund seiner Geständnisse bezichtigt. Er behauptete u.a., er stamme aus dem abgelegenen Dorf Faridkot im Süden der pakistanische Provinz Punjab. Ein Korrespondent der britische Tageszeitung The Guardian besuchte dieses Dorf, um sich über Kasav zu erkundigen. Laut seinem Bericht vom 2. Dezember 2008 fand er im Dorf keine Anzeichen von Extremistentätigkeit. Niemand im Dorf wusste etwas von Kasav. Niemand erkannte sein Foto. Man weiß demnach nicht, wer Kasav wirklich ist, welche Rolle er bei diesen Anschlägen gespielt hat und ob er überhaupt daran beteiligt war.
 
Das jüdische Zentrum
 
Die Medien behaupten, die “Terroristen” kannten sich in den Hotels, wo die Gefechte stattfanden, ganz genau aus und wussten ganz genau, wie man das diskret gelegene jüdische Zentrum findet, von dem kaum ein Mensch in Mumbai weiß. Laut The Indian vom 30. November hätten einige der Attentäter schon vorher in diesem jüdischen Zentrum übernachtet. (Quelle: http://www.thaindian.com/newsportal/world-news/shock-in-israel-over-attack-on-mumbai-jewish-centre_100125556.html). Dabei stellt sich die Frage, ob in einer streng-orthodoxen jüdischen Pension Muslime zum Übernachten willkommen sind. Wenn dieser Bericht aber falsch ist, stellt sich eine andere Frage: Woher wussten die mutmaßlichen Pakistanis überhaupt, dass in Mumbai dieses jüdische Zentrum existiert und wo es sich befindet?
 
In zahlreichen Berichten wird die Vermutung geäußert, einige der Attentäter stammten aus Großbritannien. Der Londoner Daily Telegraph vom 29. November beruft sich auf Mumbai’s Minister Vilasrao Deshmukh. Diesem zufolge hätten sich zwei in Großbritannien geborene Pakistanis unter den acht (!) festgenommenen Terroristen befunden. Der Daily Mail vom 1. Dezember beruft sich auf indische Sicherheitsbehörden, die bis zu sieben Engländer (Briten) unter den festgenommenen Attentätern vermuteten. Hindustan Times hatte vorher – am 28. November – von zwei unter den Attentätern vermuteten Briten berichtet. Schon an diesem Tag berichteten Medien in Indien, Scotland Yard habe Ermittler nach Mumbai entsandt. Laut NewKerala.com vom 2. Dezember 2008 befanden sich bereits mindestens 9 Ermittler von Scotland Yard und der amerikanischen Bundespolizei (FBI) in Mumbai, um indischen Behörden bei den Ermittlungen zu helfen. Da die meisten Opfer der Anschläge Inder waren, stellt sich die Frage, warum die USA und Großbritannien sich für die Ermittlungen interessieren.
 
Laut einer ungenannten Quelle soll Israel die Entsendung von 40 Ermittlern nach Indien angeboten haben, die aber von Indien zurückgewiesen wurden. Da ein jüdisches Zentrum in Mumbai angegriffen wurde, und einige Israelis getötet wurden, wurde in Israel natürlich ausgiebig über diese Anschläge berichtet und auch darauf hingewiesen, dass Indien einer der größten Kunden der israelischen Waffenindustrie ist. Im Jahre 2006 z.B. kaufte Indien Rüstungsmaterial aus Israel für mehr als 1,5 Milliarden Dollar. (Jerusalem Post, 1. Dezember). In der arabischen Welt wird vermutet, dass Israel die Allianz zwischen Indien und Israel im Kampf gegen islamische Staaten stärken möchte. Aus dieser Sicht wäre für Israel ein Terroranschlag, der islamistischen Organisationen, bzw. einem islamischen Staat zugeschrieben werden kann, sehr nützlich. Ob tatsächlich irgendwelche Zusammenhänge zwischen den Anschlägen und den Beziehungen zwischen Indien und Israel bestehen, bleibt eine offene Frage.
 
„Inside jobs“
 
Ein ehemaliger Chef des militärischen Geheimdienstes Pakistans (ISI), General Hamid Gul, vertrat in einem Interview mit CNN vom 7. Dezember die Ansicht, die Anschläge von Mumbai wie „9/11“ seien beide „inside jobs“. Bei der Frage nach den möglichen Urhebern erklärte er, man wisse, „dass der Anschlag auf den Samjhauta Express ein ähnlicher Fall war, in welchem der pakistanische ISI beschuldigt wurde. Doch dann stellte sich heraus, dass es die militanten Hindus selbst waren, die 68 Passagiere in dem Zug töteten, und dass es ein inside job war.“ In dem Zug, der zwischen Lahore und Delhi verkehrt und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken soll, wie schon sein Name besagt - Samjhauta bedeutet „Verständigung“ -, explodierten am 18. Februar 2007 zwei Bomben. Vier Monate später ergaben die Ermittlungen, dass Oberstleutnant Purohit, ein aktiver Offizier der indischen Armee mit Verbindungen zu militanten Hindus, für die Ausbildung der Täter gesorgt hatte.
 
Fragen zu Mumbai
 
Bisher bleiben die Ermittlungen der Anschläge in Mumbai im Nebel. Man muss leider davon ausgehen, dass wegen politischer und strategischer Erwägungen verschiedener Staaten die Wahrheit über die Anschläge geopfert wird. Dennoch können wir uns in der Zwischenzeit die folgenden Fragen stellen und Medienberichte im Licht dieser Fragen kritisch bewerten:
 
• Wer war daran interessiert, unschuldige Menschen in Mumbai willkürlich zu ermorden? Pakistan? Indien? Israel? USA? Großbritannien? Fanatische Muslime? Fanatische Hindus? Welche Auswirkungen der Anschläge konnten die Täter voraussehen?
• Von wo stammen die Informationen über den genauen Ablauf der Anschläge? Sind diese Quellen zuverlässig? Wurden Zeugen eingeschüchtert bzw. eliminiert?
• Wer genau sind (waren) die Attentäter? Wie wurde ihre Identität nachgewiesen? Wer hat sie trainiert, finanziert? Wann und unter welchen Umständen sind sie gestorben?
• Wird ein Gerichtsverfahren stattfinden? Kann man davon ausgehen, dass der einzige mutmaßliche Täter der Anschläge in Mumbai, Kasav, ein faires Gerichtsverfahren bekommen wird, und dass das Gericht der Wahrheit nachgehen wird?
• Haben sich die Attentäter als Märtyrer betrachtet? Wussten sie, dass sie ihr Leben gefährden werden? Sind sie irgendwo in der islamischen Welt als Märtyrer geehrt worden? Entsprechen Medienberichte der Wahrheit, dass die Attentäter unter Einfluss von Drogen, darunter LSD, handelten?
• Hat irgendeine politische Bewegung sich zu den Anschlägen bekannt? Hat diese politische Bewegung auch eine glaubwürdige zivile Dimension? Wie ist der Bekennerbrief dieser Organisation an die Öffentlichkeit gebracht worden? Hat die Bekennerorganisation sich schon früher für die oben genannte Forderung eingesetzt? Warum wusste ein Attentäter nicht, warum er kämpfte?
 
Nicht auf Godot warten!
 
Die Vermutung liegt - wie bei den Anschlägen des 11. September - nahe, dass derartige Ereignisse von Geheimdiensten für politische und strategische Zwecke angestiftet werden. Die bewusste Teilnahme der Medien an der Vertuschung der Wahrheit ist von größter politischer Bedeutung. Die Medien haben ihre Glaubwürdigkeit längst verloren. Die systematische politische Ausnutzung der angeblichen terroristischen Gefahr mit dem Ziel der Abschaffung bürgerlicher Freiheiten, drängt nach Aktionen der Zivilgesellschaft zur Aufklärung dieser Anschläge, insbesondere durch unabhängige internationale Untersuchungsausschüsse, die mit größter Transparenz arbeiten. Godot wird nicht kommen. Es gibt keinen Grund auf ihn zu warten. (PK)
 
Elias Davidsson ist Isländer, 1941 in Palästina als Sohn jüdischer, aus Deutschland geflohener Eltern geboren, lebt in Alfter bei Bonn und kann über seine Webseite erreicht werden.

 
 

Online-Flyer Nr. 178  vom 24.12.2008

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