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Aktueller Online-Flyer vom 11. Dezember 2017  

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Lokales
Nationalsozialismus – bisher die Phase höchster Unternehmenskriminalität
Rede zum Kölner Karls-Preis
Von Werner Rügemer

Von Aachen über Berlin bis nach Köln-Sülz berichteten alternative Medien über die Verleihung des „Kölner Karls-Preis“ an Werner Rügemer. Vor allem die „Zeitung für Aachen“ freute sich über unsere Alternative für den dort seit 1950 verliehenen Internationalen Karlspreis. Schließlich sei der „benannt nach dem mittelalterlichen Diktator Karl der Große", und mit dem würden „in der Regel Personen ausgezeichnet, die sich für eine europäische Großmacht stark gemacht haben.“ Aktuelles Beispiel: Angela Merkel. Hier die leicht gekürzte Rede unseres ersten Preisträgers. – Die Redaktion.

Werner Rügemer
 
Sehr geehrte Damen und Herren? Klingt etwas deplaziert. Liebe Kölnerinnen und Kölner – das erscheint mir besonders kurios, obwohl die meisten sicherlich aus Köln sind. Liebe Kolleginnen und Kollegen? Auch das trifft sicherlich auf einige zu. Liebe Genossen! Oder einfach nur: Genossen? Genossen müssen ja nicht lieb sein, waren sie ja auch nicht immer, genauso wie die lieben Genossinnen auch nicht immer lieb waren und sind. Arbeiter aller Länder, ergänzt um Arbeitslose aller Länder! Alt-68er und Vor-2013er, Kinder des Lichts – wie ein weltberühmter Kölner Komponist sagen würde? Freunde des Karnevals? Vielleicht würden sich auch einige Anwesende von diesen so unterschiedlich esoterischen Ansprachen angesprochen fühlen? Weltbürgerinnen und Weltbürger, dear fellow citizens? Ich bescheide mich in dieser Sprachverwirrung pragmatisch auf folgendes: Liebe Freunde, Unterstützer, Mitarbeiter, Leser der www.nrhz.de, werte Anwesende!
 
„Alle Verhältnisse umwerfen!“
 
Um Selbstbestimmung zu erreichen, so schrieb der Namensgeber dieses heute verliehenen Preises, „müssen wir alle Verhältnisse umwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ Sie sehen, das ist Kapitalismuskritik, aber es geht über Kapitalismuskritik hinaus. Es geht nicht nur um Arbeiter and workers of all nations wie in der Arbeiterbewegung, sondern auch um Arbeiterinnen, um Arbeitslose, um Kinder, um Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen undsoweiter. Es ist die allgemeinste Fassung universeller Menschenrechte. Das schließt alles ein, was Menschenantlitz trägt und es schließt alle Menschenrechte ein, nicht nur die sogenannte Religions- und Meinungsfreiheit, sondern auch Informations-, soziale und Arbeitsrechte.

Dessen sich zu vergewissern, ist umso notwendiger als die heute besonders eifrigen und auch gewalttätigen Propagandisten der Menschenrechte nur eine selektive Praxis haben: allgemeine Rechte vor allem für die Privatinvestoren und nur für die Gutmenschen der eigenen Kultur-, Religions- und rassischen Gemeinschaften. Eine besonders aggressive, vorsteinzeitliche Variante ist dabei der Zionismus, der sich auch in fundamentalistischen Strömungen des Christentums durchsetzt, aber auch in scheinbar säkularen Milieus, wie es etwa im Verlag des Kölner Stadt-Anzeiger der Fall ist.

verleihung des kölner karls-preises karl-marx-medaille publikum fotos: arbeiterfotografie „Alle Verhältnisse umwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, geknechtetes, verlassenes, verächtliches Wesen ist“ - sich auf dieses Ziel zu einigen ist vielleicht noch einfach. Aber: wie geht das „Umwerfen“, das wirkliche Umwerfen, nicht nur das rhetorische? Dazu hatte ich mich in jüngeren Jahren, Stichwort „1968“, der sozialistischen, kommunistischen Gewerkschaftsbewegung angeschlossen, mich hat das millionenfache Hungern und Dürsten, die Armut und der frühe Tod in Entwicklungsländern empört, ich habe die damaligen sozialistischen Staaten verteidigt. Ich habe 15 Jahre lang als Redakteur im Kölner Verlag Pahl-Rugenstein gearbeitet. Ich bin dann zusammen mit anderen für Erneuerungen und Revisionen eingetreten, Stichwort Antonio Gramsci, was aber keinen Erfolg hatte. Als der Sozialismus und die mit ihm in ganz verschiedener Weise zusammenhängenden Milieus und Organisationen zusammenbrachen oder schwächer wurden, befand ich mich einige Zeit im Zustand der „euphorischen Resignation“: Ich war einerseits aus einer stagnierenden Zwangslage befreit, ein Gefühl, das ich mit vielen anderen teilte, einerseits, aber andererseits durfte doch nicht alles verloren und verraten sein. Außerdem war ich nun auch noch arbeitslos.

 
 
Arbeitslosen Anfang der 90er Jahre ging es unvergleichlich besser als Arbeitslosen heute. Aber diesen Vergleich konnten wir damals ja noch nicht ziehen, deshalb ging es uns und besonders mir besonders schlecht. Wie das sogenannte Schicksal es wollte, wurde ich gleichzeitig wegen Eigenbedarfs - übrigens eines arrivierten Gewerkschaftsfunktionärs - aus meiner Mietwohnung kurzfristig gekündigt, musste in einer Übergangswohnung unterkommen und meine Möbel für viel Geld, das ich gerade jetzt nicht hatte, in einem Mietcontainer unterstellen. Obwohl ich von vielen dunklen Löchern umgeben war, konnte ich mich berappeln, ich hatte Glück. Ich konnte meine Selbständigkeit bewahren, nein, überhaupt erst entwickeln. Ich fing an, mir die Gegenseite und die Umstände genauer anzusehen, zunächst in Köln, später weltweit. Daraus sind meine Studien etwa über die Entstehung industrieller Abwässer und ihre vorgebliche Reinigung entstanden, über die kriminellen Dienstleistungen in der basisdemokratischen Finanzoase Schweiz, über die weiße Kragen- und weiße Westen-Täter in den Wirtschaftsprüfungsunternehmen und über Transaktionen wie das sogenannte Cross Border Leasing und so weiter.
 
Wenn ich meine bisherige Lebensarbeit bewerte, dann ist es so: Das, was ich bis 1990 im beruflich-politischen Zusammenhang gemacht und veröffentlicht habe, war gut gemeint, war political correct, ist aber weitgehend wertlos. Das ist eine schmerzliche Einsicht. Es ist weniges, das ich außerhalb dieses Zusammenhangs gemacht habe, machen wollte, machen konnte und das einen Wert hat. Meine eigentliche Kreativität, auch nützlich für andere, hat erst in mühsamer, tastender Verarbeitung der „euphorischen Resignation“ begonnen. Übrigens ist diese Verarbeitung keineswegs abgeschlossen, wird vielleicht nie abgeschlossen. In den Tiefen eines Kellers liegen seit 20 Jahren zahlreiche Tonkassetten, die ich damals besprochen habe und die ich aus einer Mischung von Widerwillen und Scheu nicht mehr ausgewertet habe. Vielleicht muß es in direkter Weise auch gar nicht abgeschlossen werden. Aufgelöst haben sich jedenfalls sowohl die Euphorie wie auch die Resignation.
 
Es begann auf dem Kölner Schlachthof
 
Wie Ihr wisst, befasse ich mich auch mit Korruption und Unternehmenskriminalität. Davon hatte ich in scheinbar paradoxer Weise während der Hochphase meiner, unserer marxistischen Begeisterung und Kapitalismuskritik eigentlich keine Ahnung, die über das übliche mediale Stammtischniveau hinausgereicht hätte. Erst nach meiner „euphorischen Resignation“ stieß ich darauf, zunächst noch naiv, erstaunt. Durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf dem Kölner Schlachthof, einer für mich neuen, aber ungeheuer interessanten Umgebung, geriet ich unvermutet in das, was man, in der Regel ohne genaue Kenntnis, den „Kölner Klüngel“ nennt. Allmählich eröffnete sich mir hinter den medialen Kulissen die Einsicht, dass alles viel härter und auch oft viel primitiver ist als die folkloristischen Theoretiker des Kölner Klüngels erzählen, und dass Köln überall ist und zwanglos in das übergeht, was heute als neoliberale Ökonomie bezeichnet wird. Darin ist Kriminalität eine systemische Dimension.
 
Kapitalistische Privateigentümer, besonders wenn sie eine bestimmte Größe, zudem noch verbunden mit gesellschaftlichem Einfluß, erreichen, beschwören zwar fundamentalistisch Rechtsstaat und Rechtssicherheit, aber sie sorgen nur für ihre eigenen Entfaltungsrechte, und keinesfalls für die ihrer Beschäftigten und des anderen Eigentums. Und solange die Wirtschaft nicht demokratisiert ist, gehören Korruption, Betrug, Desinformation, Erpressung, Bilanzfälschung zum normalen Geschäft und zwar heute auch in hochprofessioneller Form, etwa durch Anwälte, Medienleute, Wirtschaftsprüfer, Steuer- und Unternehmensberater.
 
Die Phase höchster Unternehmenskriminalität in Deutschland war bisher der Nationalsozialismus. Diese Tatsache wird besonders von den Erben der Täter und wissenschaftlichen und medialen Akteuren bis heute auch in Köln erfolgreich verschleiert. Im Nationalsozialismus, so heißt es, herrschten die ideologischen Überzeugungstäter in Wagnerschen Furor. Der Nationalsozialismus sei ein KZ- und Überwachungsstaat gewesen, beherrscht auf den Straßen von den braunen Horden und Blockwarten der Hitler-Partei. „Keiner konnte sich entziehen, wir mußten uns anpassen, um zu überleben“, so die tränenreiche, um Verständnis heuchelnde, rituelle Erzählung aus dem Kölner Medienmonopol und der Industrie- und Handelskammer.
 
Die Kölner Akteure im Nationalsozialismus
 
Aber genauso wie heute die großen Privateigentümer und ihre Manager und die Bankvorstände und McKinsey gewiss keine ideologischen Überzeugungstäter mit christlichen Furor sind, so befürworten und bespenden und korrumpieren sie doch mehrheitlich eine christlich sich nennende Partei und bevorzugen eine christlich geführte Regierung und finden es politisch korrekt, dem dauergrinsenden katholischen Popstar im Vatikan zu huldigen.

Genauso wenig waren damals die Eigentümer und Manager bei Ford, Strabag, DuMont Schauberg, Oppenheim, Otto Wolff, waren die von Steins und von Schnitzlers und Rautenstrauchs von der Kölner SS-Bank J.H. Stein undsoweiter – um nur Kölner Akteure zu nennen - überzeugte Nationalsozialisten. Aber sie waren die Antreiber und Profiteure eines politischen und juristischen Systems, das ohne sie gar nicht funktioniert hätte, und sie herrschten als Unternehmens- und Gefolgschaftsführer uneingeschränkt, weil die Gewerkschaften und die Linken und endlich solche Standortnachteile wie die politischen Parteien und demokratische Parlamente überhaupt ausgeschaltet waren. So wurde fremde Arbeitskraft millionenfach ausgebeutet, gedemütigt, auch vernichtet, wurde fremdes Eigentum in Deutschland und dann europaweit geraubt. Und so konnte der antikommunistische und rassistische Eroberungs- und Vernichtungskrieg vorbereitet und profitabel durchgeführt werden.


 
Und es war der christlich lackierte Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer, der dann als erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland mit den Zahlungen an Israel auch den Versuch unternommen hat, sich von der Offenlegung dieses Teils der Geschichte freizukaufen - bis heute erfolgreich. Dafür hatte er breite Unterstützung nicht nur bei Kölner und deutschen Banken und Unternehmen, sondern auch etwa bei französischen, niederländischen, belgischen und luxemburgischen, die begeistert mit den deutschen Besatzungsmächten kollaborierten. Die Gründung der heutigen Europäischen Union hat auch diese Wurzeln.
 
Bis heute nichts bereut
 
Die Täter aus Konzernen und Banken haben die räuberischen Gewinne und Aneignungen auch nach dem Ende des NS-Staates nicht zurückgegeben – sie hätten ja zurückgeben können und müssen, wenn ihre Behauptung vom erzwungenen Mitmachen der Wahrheit entsprochen hätte. Aber sie haben nichts zurückgegeben, außer durch Zwang. Den aber haben die Täter als Unrecht angeklagt und sie haben nichts bereut, bis heute.
 
Die weltweite Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft, der Raub von Eigentum und Rassismus werden heute von denselben Tätern und ihren Erben unter sogenannten globalisierten Formen fortgeführt. Deshalb ist es mir und anderen ein wachsendes Anliegen, die Geschichte der großen und meist heute noch entscheidenden Unternehmen zunächst in Köln während des Nationalsozialismus offenzulegen. Dabei würde auch über die Gegenwart mehr klar werden als viele vermuten und manche befürchten.

 

Meine, wie ich hoffe, produktive Wendung der euphorischen Resignation vollzog sich unter der Bedingung des individuellen, auch egoistischen Überlebenskampfes im undurchsichtigen medialen Dschungel. Ich wurde ein kleiner einsamer Wolf, der sich über seine kleine, endlich errungene Selbständigkeit freute. Dies ist kein Zustand, den ich beibehalten möchte und auch nicht kann. Ich verstehe die neue rheinische zeitung.de nicht nur als ein Forum, in dem das immer größere Spektrum an unterdrückten Fakten, Nachrichten und Analysen erscheinen kann, sondern auch als ein Gemeinschaftsunternehmen freier, assoziierter Menschen. Beide Aspekte gehören bei einem „Organ der Demokratie“, wie Karl Marx seine Neue Rheinische Zeitung nannte, zusammen.
 
Sie haben bemerkt, daß ich kein Marxist bin. Es wäre ja auch lebensfern und zudem antimarxistisch, von einem einzelnen Menschen, und dazu noch einem Mann, die endgültige und vollständige Erklärung der Welt zu erwarten. Die Wahrheitsfindung ebenso wie die Vorbereitung der nächsten Irrtümer, wie der Nichtmarxist und Marx-Bewunderer Bertolt Brecht sagt, ist ein kollektiver Prozess. Ich bedanke mich sehr für den Preis. Vor allem bedanke ich mich dafür, dass die Redaktion der www.nrhz.de diesen Karls-Preis gestiftet hat. Das war überfällig.
 
Der Kölner Kommunistenprozeß
 
Karl Marx wurde aus Köln, nachdem es sich zu einem Zentrum der Demokratie in Deutschland entwickelt hatte, ins Exil getrieben. Die Stadt Köln kam nicht nur als „hillige“ und als Symbol des Klüngels zu Weltruhm, sondern kann auch den damit gewiss eng verbundenen, zweifelhaften Ruhm für sich in Anspruch nehmen, mit ihrer willfährigen, rechtsbrüchigen Justiz die mühsame Entwicklung zur Demokratie in Deutschland auf Jahrzehnte hinaus abgetötet zu haben. All dies gereicht für die glücklich-unglücklichen Bewohner nicht zum moralischen Vorteil, bis heute.
 
Bekanntlich fand nirgendwo anders als in Köln 1852 der weltberühmt-berüchtigte Kommunistenprozeß statt, der größte unter den damaligen Kommunistenprozessen, mit gefälschten Beweismitteln, mithilfe korrupter Spitzel. Dem Publikum solle, so wies der preußische König an, das „ersehnte Schauspiel eines aufgedeckten und vor allem bestraften Komplotts“ geboten werden. Die Redakteure der Neuen Rheinischen Zeitung Marx und Freiligrath hatten flüchten können, aber 11 Angeklagte, Aktivisten der Revolution von 1848, wurden anderthalb Jahre in fensterlosen Gefängnissen eingesperrt, bevor sie als Kranke zu Gericht am Appellhofplatz geschleppt wurden. Demonstranten, die ihnen ihre Sympathie ausdrückten, wurden verhaftet. Die meisten Angeklagten wurden zu Festungshaft verurteilt aufgrund des neu konstruierten Straftatbestands des „Komplotts“, bei dem konkrete Handlungen nicht nachgewiesen werden mußten.
 
Marx und seine Mitstreiter zurückholen!
 
Umso wichtiger ist es, auch mithilfe des Preises, Marx und seine Mitstreiter aus dem Exil und aus dem Justizunrecht symbolisch in den demokratischen Teil der Stadt zurückzuholen. Und so ganz ist das Problem mit der Kölner Justiz auch heute ja noch nicht aus der Welt. Mit juristischen Krisen-Konstrukten wie dem „Komplott“ haben wir es heute ja auch wieder zu tun.
 
Den Preis verstehe ich als eine organische Erweiterung des Projekts www.nrhz.de. Ob ich als Preisträger eine gute Wahl bin, kann und brauche ich auch nicht zu beurteilen. Es ist nun einmal passiert. Es kömmt aber darauf an, wie der Namensgeber sagen würde, den Preis nicht zu interpretieren, sondern ihn zu gestalten, weiterzuentwickeln. Ich könnte mir vorstellen, dass Autorinnen und Autoren aus anderen demokratisch unterentwickelt gehaltenen Regionen auch außerhalb Kölns als nächste Preisträger infrage kommen, ob aus Düsseldorf oder Leipzig und Berlin oder Bagdad und Washington, wo Verhältnisse herrschen, in denen ebenfalls Menschen erniedrigte, geknechtete, verlassene und verächtliche Wesen sind.

 
 
Ich musste mir überlegen, was ich mit dem Preisgeld von 190 Euro anfangen soll. Glücklicherweise bin ich, im Unterschied zu anderen, nicht darauf angewiesen, das Geld für mein Überleben zu verwenden. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Genossen und liebe Genossinnen, Kinder des Lichts und Freunde des Karnevals, Arbeiter und Arbeitslose aller Länder, dear fellow citizens, Unterstützer und Mitarbeiter und Leser der www.nrhz.de, werte Anwesende, ich ende mit einer Bitte, einem Vorschlag: Lasst uns, natürlich nach reiflicher Beratung, eine Stiftung oder ähnliches gründen, internationale Demokratie-Stiftung vielleicht, die Debatten, Recherchen organisiert und ein Archiv, eine Schreibwerkstatt und ähnliches einrichtet.
 
Und die braucht Geld, genauso wie Marxens Neue Rheinische Zeitung ihr Geld von Kölner Aktionären bekam, zu denen übrigens damals auch ein gewisser Dagobert Oppenheim gehörte. Ich spende die 190 Euro für diese Stiftung. Das ist dafür natürlich ein lächerlich geringer Betrag, ich kann aber glücklicherweise etwas dazutun. Und wenn Ihr auch noch einiges dazugebt… Demokraten Kölns and of all nations, vereinigt euch! (PK)

Fotos: Arbeiterfotografie

Online-Flyer Nr. 162  vom 03.09.2008

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