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Aktueller Online-Flyer vom 14. Dezember 2018  

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Literatur
Lyrik
Wahl-Los
Von Wolf Wetzel

„Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer“ [1]
sagt der hessische Ministerpräsident Roland Koch
auf der Jagd
nach deutschen Wählerstimmen

Das sagt ein Mann, der 1999
als Spitzenkandidat der hessischen CDU
einen rassistischen, deutsch-tümmelnden Wahlkampf
gegen die doppelte Staatsbürgerschaft geführt hatte

mit Geldern, die
mit großer krimineller Energie
als „jüdische Vermächtnisse“ getarnt
im Ausland gewaschen
in die „Kriegskasse“ dieses Wahlkampfes zurückgeschleust
und mit „Verständnispädagogik“ vonseiten der Justiz verzinst wurden

Offensichtlich versteht dieser Ministerpräsident etwas
vom Zusammenhang zwischen organisierter (Regierungs-)Kriminalität und fehlender Abschreckung

„Lieber drei Tage Gefängnis (…) am Anfang als eine lebenslange kriminelle Karriere!“ [1]
fordert Roland Koch einfühlsam
voraus-
zurückschauend

Hier spricht jemand
mit Praxis und Lebenserfahrung
prädestiniert für den typischen Wiederholungstäter
mit deutsch-nationalem Vordergrund


Roland Koch Foto: Armin Kuebelbeck CC
Foto: Armin Kuebelbeck CC
Quelle: wikipedia.de

[1] BILD vom 3.1.2008



Wolf Wetzel war Autor der ehemaligen autonomen L.U.P.U.S.- Gruppe, die seit 1986 autonome Theorie mit praktischen Fragen des Alltags verband (Startbahnbewegung 1980-1991, Libertäre Tage in Frankfurt/M. 1987, Anti-Repressions-Kampagne 1987-90, Anti-Golfkriegskampagne 1991, Bundestagsblockade gegen die Abschaffung des Asylrechts 1993, Aufruf zur Verhinderung des grünen Sonderparteitags zum Krieg gegen Jugoslawien 1999)



1991 erschien in der Edition ID-Archiv der Textbeitrag: „Doitschstunde – Orginalfassung mit autonomen Untertiteln", in dem Buch: „Metropolen(gedanken) & Revolution?“, 1992 und 1994 in demselben Verlag die Bücher „Geschichte, Rassismus und das Boot- Wessen Kampf gegen welche Verhältnisse“ und „Lichterketten und andere Irrlichter – Texte gegen finstere Zeiten“ 2001 und 2002 erschienen im Unrast-Verlag die Bücher „Die Hunde bellen…Von A bis (R)Z. Eine Zeitreise durch die 68er Revolte und die militanten Kämpfe der 70er bis 90er Jahre“ und „Krieg ist Frieden. Über Bagdad, Srebrenica, Genua, Kabul nach...“

Mehr Informationen unter: wolfwetzel.wordpress.com



Online-Flyer Nr. 131  vom 30.01.2008

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