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Aktueller Online-Flyer vom 15. Dezember 2019  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (163)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Die Welt sollen wir uns alle teilen. Keine Religion, keine Kultur, keine Rasse, kein Geschlecht sollte Vorrang haben. Wir sollten den Generationen von morgen ein Beispiel geben und uns einander akzeptieren.“ „Die Situation des palästinensischen Volkes ist das tragische Zeichen für die Verrohung der gegenwärtigen Gesellschaft, Geisel des kriminellen Imperialismus von USA und Israel.“ „Israel, erinnere Dich, wie es Dir beim Holocaust erging. Wir weinen um alle toten Kinder!“ „Wir beten um Frieden für Israelis und Palästinenser!“ „Ella, 4 Jahre: Mama, warum tun die Menschen Krieg? … Auf dass Kinder solche Realitäten nie wieder hinterfragen oder gar erleben müssen!“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 163 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1933. Die Welt sollen wir uns alle teilen. Keine Religion, keine Kultur, keine Rasse, kein Geschlecht sollte Vorrang haben. Wir sollten den Generationen von morgen ein Beispiel geben und uns einander akzeptieren.


1934. Israel, erinnere Dich, wie es Dir beim Holocaust erging. Wir weinen um alle toten Kinder!


1935. Die Situation des palästinensischen Volkes ist das tragische Zeichen für die Verrohung der gegenwärtigen Gesellschaft, Geisel des kriminellen Imperialismus von USA und Israel.


1936. Wir beten um Frieden für Israelis und Palästinenser!


1937. Nicht der Ami muss auf den Deutschen zeigen, nicht der Tommy auf den Franzosen und nicht der Franzose auf den Buren


1938. Gott sei mit euch – Libanon


1939. Frieden ist Liebe


1940. Ella, 4 Jahre: Mama, warum tun die Menschen Krieg? … Auf dass Kinder solche Realitäten nie wieder hinterfragen oder gar erleben müssen!


1941. Die Bombenschläge sind gar nicht gut, Es soll damit aufhören!


1942. Frieden macht keine Gewalt


1943. Wir sind alle Ausländer, fast überall! Wer Hass zulässt, macht ihn stark!


1944. Frieden macht doch keinen Kracht


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:

Dokumentation der vorangegangenen Woche (162):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26012

Online-Flyer Nr. 711  vom 26.06.2019



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