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Aktueller Online-Flyer vom 24. August 2019  

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Krieg und Frieden
Dokumentation eines Projekts für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht
Die Kölner Klagemauer muss leben (145)
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann

„Es gibt viele Sprachen auf diesem Planeten, doch nur eine Sprache, die international verstanden wird: die Sprache weinender, verzweifelter Kinder!“ „Vergiss niemals: George Bush wurde nicht gewählt. Er wurde ernannt von Amtsträgern, die durch Reagan ans Oberste Gericht berufen sind. Er repräsentiert nicht das Volk der USA…“ „Die Himmel brüllten, und die Erde dröhnte, das Licht verging, und finster ward’s ringsum, es zuckten Blitze, Feuer schoss empor, und dicke Wolken regneten den Tod.“ „Ich finde, was Bush macht bzw. machen will, ist falsch. Wir brauchen keinen Krieg, sondern Frieden überall auf der Welt. Menschen sollen auf normalem Weg sterben.“ „Rettet die palästinensischen Kinder und ihr Land – und genug der Besatzung“ So steht es auf fünf der zahllosen Klagemauer-Karten. Am 26. Januar 2019 wäre Walter Herrmann, der "Hausmeister der Klagemauer", wie er sich selbst einmal bezeichnete, 80 Jahre alt geworden. Sein Einsatz für den Frieden und den Kampf um die öffentliche Meinungsäußerung im öffentlichen Raum – mit einfachsten Mitteln wie Pappkartons und Schnur – bleiben sein ungeahnt wertvolles Vermächtnis im Kultur- und Medienstreit der "digitalen" Gesellschaft. Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. Deshalb soll sein Werk fortgeführt werden durch Kunst- und Kulturschaffende und Friedens-AktivistInnen. Nähere Informationen auf Anfrage.


Die Passanten am Dom sind aufgefordert, Ihre eigene Friedensbotschaft auf einer Karte der Klagemauer zu hinterlassen. So ist ein interaktives Friedenskunstwerk von Weltrang entstanden.

Um dem Klagemauer-Projekt eine zusätzliche Wirkung zu geben, dokumentieren wir im wöchentlichen Rhythmus – beginnend einen Tag nach Walter Herrmanns 77. Geburtstag am 26. Januar 2016 – die von Passanten geschriebenen Karten-Botschaften. In den Folgen 1 bis 18 stand das Thema Palästina im Mittelpunkt. Ab Teil 19 und hier jetzt in Teil 145 sind Karten aus einem breiteren Themenspektrum zusammengestellt:


1717. Es gibt viele Sprachen auf diesem Planeten, doch nur eine Sprache, die international verstanden wird: die Sprache weinender, verzweifelter Kinder!


1718.


1719. Das Leben: unendliche Diversität in unendlicher Kombination.


1720.


1721. Vergiss niemals: George Bush wurde nicht gewählt. Er wurde ernannt von Amtsträgern, die durch Reagan ans Oberste Gericht berufen sind. Er repräsentiert nicht das Volk der USA abgesehen von ihm selber. Auch wir sind in Schrecken versetzt.


1722. Frieden / Krieg


1723. Lass Frieden sein überall auf der Welt


1724. Die Himmel brüllten, und die Erde dröhnte, das Licht verging, und finster ward’s ringsum, es zuckten Blitze, Feuer schoss empor, und dicke Wolken regneten den Tod.


1725. Ich finde, was Bush macht bzw. machen will, ist falsch. Wir brauchen keinen Krieg, sondern Frieden überall auf der Welt. Menschen sollen auf normalem Weg sterben. Frieden, nicht Krieg


1726. Wünsche mir für meine Tochter Larissa Marie und alle Menschen, ob weiß, gelb oder schwarz: Keinen Krieg!


1727. Kein Krieg! Terror ist der Krieg der Armen. Krieg ist der Terror der Reichen. Stoppt die Bsuh-Brände


1728. Rettet die palästinensischen Kinder und ihr Land – und genug der Besatzung


Copyright der Karten-Reproduktionen: Förderkreis Kölner Klagemauer für Frieden e.V.

Ihr könnt uns und das Klagemauer-Projekt unterstützen, indem Ihr fremdsprachige Kartentexte ins deutsche übersetzt und uns die Übersetzungen unter Angabe der Kartennummer zukommen lasst (an arbeiterfotografie@t-online.de)



Siehe auch:


Dokumentation der vorangegangenen Woche (144):
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=25637

Online-Flyer Nr. 693  vom 20.02.2019



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