SUCHE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Krieg und Frieden
Atomwaffen-Werbung
Einfluss der Lobbyisten auf die Politik der EU
Von Heinrich Frei
Einen großen Einfluss auf die Politik der EU haben auch die Lobbyisten - zum Beispiel die Männer und Frauen, die für Rüstungskonzerne im Einsatz sind, die Atomwaffen herstellen. Am 9. Juni 2026 veröffentlichte die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) die Dokumentation. "Premeditated: Nuclear Weapons Spending in 2025". In diesem Paper wird beschrieben, dass Lobbyisten der Atomwaffenindustrie in Frankreich und den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr mehr als 138 Millionen Dollar investiert haben, um ihre Interessen in Brüssel zu vertreten. Die Unternehmen der Atomwaffenbranche hatten außerdem 226 Treffen mit hochrangigen britischen Beamten, darunter vier mit dem Büro des Premierministers im Jahr 2025.
.jpg)
Die heutigen riesigen Ausgaben für Atomwaffen erfolgen zu einer Zeit, in der Länder ihre Investitionen zu Beseitigung der Armut, des Hungers in der Welt zurückfahren. "Die riesigen Ausgaben für Atomwaffen zeigen die Bereitschaft, durch Forschung und Entwicklung von Werkzeugen, die Menschheit auszurotten, statt sie zu retten." schreibt ICAN. Atomaffen bedrohen uns seit Jahrzehnten sie schützen uns nicht. Auch ein begrenzter Atomkrieg mit 100 Bomben würde eine Klimaveränderung verursachen, gefolgt von Hungersnöten. Ein grosser Atomkrieg würde das Ende der Menschheit bedeuten.

Das "European Network Against Arms Trade" (ENAAT) dokumentierte, dass die Lobbyausgaben der Rüstungsbranche in der Europäischen Union schon 2016 rund 54,7 Mio. Euro betragen haben. Laut ENAAT arbeiten In Brüssel schätzungsweise 25.000 Lobbyisten, Männer und Frauen, im Rahmen von 12’000 Lobby-Gruppen. Dieser Geschäftszweig generierte im Jahr 2018 einen Umsatz von 15 Mrd. Euro.
Online-Flyer Nr. 866 vom 29.07.2026
Atomwaffen-Werbung
Einfluss der Lobbyisten auf die Politik der EU
Von Heinrich Frei
Einen großen Einfluss auf die Politik der EU haben auch die Lobbyisten - zum Beispiel die Männer und Frauen, die für Rüstungskonzerne im Einsatz sind, die Atomwaffen herstellen. Am 9. Juni 2026 veröffentlichte die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) die Dokumentation. "Premeditated: Nuclear Weapons Spending in 2025". In diesem Paper wird beschrieben, dass Lobbyisten der Atomwaffenindustrie in Frankreich und den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr mehr als 138 Millionen Dollar investiert haben, um ihre Interessen in Brüssel zu vertreten. Die Unternehmen der Atomwaffenbranche hatten außerdem 226 Treffen mit hochrangigen britischen Beamten, darunter vier mit dem Büro des Premierministers im Jahr 2025..jpg)
Die heutigen riesigen Ausgaben für Atomwaffen erfolgen zu einer Zeit, in der Länder ihre Investitionen zu Beseitigung der Armut, des Hungers in der Welt zurückfahren. "Die riesigen Ausgaben für Atomwaffen zeigen die Bereitschaft, durch Forschung und Entwicklung von Werkzeugen, die Menschheit auszurotten, statt sie zu retten." schreibt ICAN. Atomaffen bedrohen uns seit Jahrzehnten sie schützen uns nicht. Auch ein begrenzter Atomkrieg mit 100 Bomben würde eine Klimaveränderung verursachen, gefolgt von Hungersnöten. Ein grosser Atomkrieg würde das Ende der Menschheit bedeuten.

Das "European Network Against Arms Trade" (ENAAT) dokumentierte, dass die Lobbyausgaben der Rüstungsbranche in der Europäischen Union schon 2016 rund 54,7 Mio. Euro betragen haben. Laut ENAAT arbeiten In Brüssel schätzungsweise 25.000 Lobbyisten, Männer und Frauen, im Rahmen von 12’000 Lobby-Gruppen. Dieser Geschäftszweig generierte im Jahr 2018 einen Umsatz von 15 Mrd. Euro.
Online-Flyer Nr. 866 vom 29.07.2026














