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Kundgebung 85 Jahre nach Deutschlands Überfall auf die Sowjetunion, Berlin, 20. Juni 2026
Russland ist nicht unser Feind
Von Arbeiterfotografie
"In Politik und Medien wird Russland zum Feind Deutschlands gemacht, gegen den aufgerüstet und die Gesellschaft kriegstüchtig umgebaut wird. Russland soll, so Bundesaußenminister Wadephuhl, sogar 'für immer unser Feind bleiben'. Diese Politik ist geschichtsvergessen. In den letzten gut 100 Jahren hat Deutschland Russland bzw. die Sowjetunion zweimal überfallen – und beide Male endete es für Deutschland mit einer totalen Niederlage und für die Sowjetunion mit einem unermesslichen Blutzoll und erlittener Gewalt, die in ihrer Brutalität bis dahin einzigartig war und bis heute ist. Die Politik der Feindschaft zu Russland ist brandgefährlich. Sie spielt mit dem Feuer. Ein Krieg gegen die stärkste Atommacht der Welt kann nur im Untergang enden. 'Hinzu kommt: diese Politik ist kurzsichtig und dumm', so Christiane Reymann für den Aktionskreis der Initiative Russland ist nicht unser Feind." Mit der so beschriebenen Intention wurde am 20. Juni 2026 in Berlin demonstriert. Der Arbeiterfotograf Frank Becker hat das Geschehen für die NRhZ dokumentiert.

1 Stoppt den Krieg gegen Russland!

2 1941 - 2026: Friedenskundgebung anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion

3 Kundgebung am Brandenburger Tor

4 Stoppt Aggressionspolitik gegen Russland! Stoppt russophoben Wahnsinn in Berlin und Brüssel! Frieden und Freundschaft mit Russland!

5 Kundgebung am Brandenburger Tor

6 Deutsche Panzer vor Russland – weiter RECHTS geht nicht

7 Völkerverständigung

8 Raus aus der NATO! Die Erhaltung des Weltfriedens ist oberstes Gebot!

9 Kundgebung am Brandenburger Tor

10 Ich bin nicht im Krieg mir Russland

11 22. Juni 1941: Heimtückischer Überfall Nazi-Deutschlands auf die UdSSR

12 Täve Schur spricht

13 27. Januar 1944: Befreiung durch die Rote Armee der Stadt Leningrad aus der Blockade der Wehrmacht

14 Wir haben keine Angst vor Putin, wir haben Angst vor Euch

15 25. April 1945: Schwur an der Elbe in Strehla/Torgau

16 GERUSSIA

17 Christiane Reymann spricht

18 Frieden! Russland ist nicht unser Feine!

19 Hej, Russenhasser und Dilettanten, der Hauptfeind steht im eigenen Land!
Christiane Reymann: "Russland wird immer unser Nachbar sein. Man kann den eurasischen Kontinent nicht im Meer versenken. Gute Nachbarschaft und Frieden sind das Gebot der Stunde. Dafür bedarf es einer Erinnerungskultur, die die Verbrechen, die im Namen Deutschlands begangen wurden, wahrnimmt und nicht verdrängt. Dafür stehen die sowjetischen Gedenkstätten in und um Berlin; sie müssen, wie im Zusammenhang mit dem 2+4-Vertrag vereinbart, in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben und gepflegt werden."
Folgende Akteure traten auf: Chor des "Integral", Viktoria mit dem "Lied vom kleinen blauen Tuch“, Juri Borissowitsch Lewitan mit der offizieller Erklärung der Regierung der Sowjetunion zum Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion, Christiane Reymann, Gabriele Gysi u.a. mit Jewgeni Jewtuschenkos "Meinst Du, die Russen wollen Krieg" und Brechts "Das Gedächtnis der Menschheit", Inge Pardon, Täve Schur, Hans Bauer, Alexa Rodrian und Jens Fischer Rodrian, Sevim Dagdelen, Eugen Drewermann, Leonard Mielke, Hartmut König und Tatjana und Sinclair mit "Kraniche“.
Rede von Christiane Reymann
Das, was wir gerade von Moskau am 22. Juni 1941 gesehen und gehört haben, soll nie, nie wieder geschehen. Deswegen sind wir heute hier. Und dass ihr der Hitze und der Russlandhetze trotzt, zeichnet Euch als widerständige, mutige Menschen aus. Danke, dass Ihr hier seid!
Vom deutschen Überfall auf die Sowjetunion waren alle 15 Sowjetrepubliken betroffen -ob im Hinterland oder direkt an der Front. Wir haben das Motto „Russland ist nicht unser Feind“ gewählt, weil nach Vorgabe von EU, NATO, Bundesregierung nicht Estland, Armenien oder Georgien unser neuer alter Feind sein soll -sondern Russland! Und diese Feindschaft machen wir nicht mit!
Das Feindbild Russland ist der Kern der Kriegstüchtigkeit. Und die wiederum ist der Kern des Sozial-und Demokratieabbaus! Waffen verschlingen das Geld für Krankenhäuser und Schulen. Feinddenken höhlt Demokratie aus. Wer einen äußeren Feind erschafft, zimmert sich auch einen inneren Feind. Beide werden mit Sanktionen belegt und ausgegrenzt. Ihr könnt uns als Putinisten, Lumpenpazifisten oder sonstwas beschimpfen, das ist uns egal. Wir bleiben dabei: Russland ist nicht unser Feind! Wir wollen Frieden und gute Nachbarschaft.
Wir erinnern uns, was vor 85 Jahre begann: Ein Wüten und Morden, wie es die Welt noch nie gesehen hatte. Auf dem Russlandfeldzug hat Deutschland seinen Anspruch verwirkt, Kulturnation zu sein. Mit dem „Unternehmen Barbarossa“ wollten die Nazis den „jüdischen Bolschewismus“ ein für alle mal ausrotten. Ihr Massenmord anhand ethnischer und politischer Kategorien erfüllt nach UNO-Kriterien den Tatbestand des Völkermords. Bundesregierung und Bundestag müssen dieses Menschheitsverbrechen endlich anerkennen!
Die Vergangenheit ist und bleibt eingewoben in unsere Gegenwart und Zukunft, Wir vergessen die Geschichte nicht. Es sind andere Kräfte, die den Schleier des ganz großen Vergessens über die deutsch-russischen Beziehungen ausbreiten. Ist Geschichte erst einmal ausradiert, kann sie umgeschrieben werden. Das ist Inhalt und Ziel des Bildersturms auf die Gedenkstätten für die Soldaten der Roten Armee. Dieser Angriff auf die Gedenkstätten, ihre Existenz, ihre Bildersprache stellt einen Bruch des 2+4 Vertrages dar. Der grassierende Völkerrechtsnihilismus greift nicht mehr nur nach den Lebenden, er greift auch nach den Toten.
Das Feindbild Russland ist getrieben von Hass. Die alten und die neuen Eliten hierzulande können Russland nicht verzeihen, dass die Sowjetunion Deutschland im II. Weltkrieg besiegt hat. Sie können ihr und der DDR nicht verzeihen, dass sie eine zeitlang eine gesellschaftliche Alternative gelebt haben, die, so unvollkommen sie gewesen sein mag, nicht nur um Profitmacherei kreiste. Sie wollen Russland nicht verzeihen, dass es deutsche Lande nie angegriffen hat.
Die Sowjetunion hingegen hat 1990 darauf vertraut, dass ein großes Deutschland im Herzen Europas eine Friedensmacht sei. Russland hat uns sogar seine Toten anvertraut. Und die Sowjetunion hat uns nach dem Krieg unsere Kultur, unsere Lieder wieder nahegebracht; unsere alten Lieder, die - wie es Franz-Josef Degenhardt sang - unsere Lehrer zerbissen hatten, Kurzbehoste sie verklampft, braune Horden totgeschrien, Stiefel in den Dreck gestampft.
Bei seinem ersten Konzert im komplett zerstörten Berlin hat Viktor Nikitin mit dem Alexandrow-Ensemble das Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ gesungen -auf deutsch (!). Welch eine Geste der Versöhnung. Und hoch über der Wolga auf dem Mamajew-Hügel Wolgograds, ehemals Stalingrad, erklingt in der Halle des Ruhms für die toten Rotarmisten immer noch, bis heute die „Träumerei“ des deutschen Komponisten Robert Schumann. Sie ehren ihre Toten mit der Musik eines Deutschen. Welch eine Großmut!
Die ehemalige Kulturnation Deutschland hingegen verbietet die Musik Russischer Komponisten; russische Künstler erhalten Bühnenverbot. Hass und Feindschaft führen in die Barbarei. Das machen wir nicht mit. Wir verteidigen das Leben, die Kultur, den Frieden. Wir sind die Boten der guten Nachbarschaft mit Russland!
Rede von Sevim Dagdelen
Liebe Freundinnen und Freunde, in diesen Tagen sind sie wie im Rausch. Als wäre Ihnen die Hitze aufs Gemüt geschlagen. Wir erleben eine – in der jüngeren Geschichte Deutschlands beispiellose – geistige Mobilmachung für einen Krieg gegen Russland. Vom Titel des Magazins Der Spiegel „Unser Krieg gegen Russland“ bis zu den Bundeswehrprofessoren wie Masala, die den Deutschen Rapallo austreiben wollen, sprich die Aufnahme von diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland als Schande ansehen. Wer aber nach dem Ende der Diplomatie ruft, der will den Krieg. Wir aber sagen: Nein, Nein und nochmals Nein zu einem Krieg mit Russland. Wir wollen keinen Krieg mit Russland, wir wollen Frieden mit Russland.
Und es ist mehr als ein Zeitzeichen, wenn jetzt die Bundesregierung bis 1939, pardon 2039, die größte Armee Europas aufstellen will. Das ist nicht nur ein Angriff auf den Sozialstaat in Deutschland, das ist der Weg in den Krieg gegen Russland, der Weg in einen Militär- und Rüstungsstaat, dem am Ende gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als im Krieg sein Heil zu suchen, häuft er denn Schulden über Schulden an, die dann die Bevölkerung mit sozialen Kürzungen bezahlen muss.
Wir aber sagen dieser Bundesregierung den Kampf an. Nein, Nein und nochmals Nein zu den Kürzungen bei Rente, bei Gesundheit, bei Bildung und Sozialem. Wir wollen keinen Militärstaat, der nur noch den Krieg gegen Russland als Ausweg kennt. Russland ist nicht unser Feind. Wir brauchen freundschaftliche Beziehungen mit all unseren Nachbarn, auch mit Russland.
Und wir erleben ja auch eine ungeahnte geschichtspolitische Mobilmachung für einen Krieg gegen Russland. Und es ist schon erstaunlich, welche Brüder im Geiste sich hier zusammentun. Die AfD in Brandenburg möchte die sowjetischen Ehrenmale am liebsten abreißen. So der Sprecher der AfD im Brandenburger Landtag, Kaufner, bei der Debatte über einen Antrag des BSW zum Schutz der sowjetischen Ehrenmale.
Grüne und SPD mit den Stimmen der Linken im Abgeordnetenhaus möchte das Ganze kontextualisieren, sprich geistig zerstören. Eine Schande, wer sich Friedensfreund oder Antifaschist nennt und bei so etwas mittut. Das ist nichts anderes als eine geschichtspolitische Mobilmachung für den Krieg.
Der 22. Juni 1941 war der Beginn des Völkermordes an den Völkern der Sowjetunion. 27 Millionen Sowjetbürger wurden getötet. Über die Hälfte waren Zivilisten. Die Hungerblockade der Wehrmacht forderte eine Million Opfer. Der Hungerplan der Nazis zielte auf die Vernichtung von 30 Millionen Menschen. Es ist ungeheuerlich, dass die Bundesregierung sich bis heute weigert, diesen Völkermord anzuerkennen.
Und wir ahnen die Gründe dieser Verweigerung, denn es geht auch um die Weigerung anzuerkennen, dass es ein kolonialer Vernichtungskrieg war. Und heute will man sich genau in diese koloniale Geisteshaltung wieder einschreiben. Es ist das Echo des Feldzugs gegen die Sowjetunion, wenn Kaja Kallas auf eine Zerschlagung Russlands dringt oder Herr Kiesewetter von der Kapitulation Moskaus fabuliert, die es zu erzwingen gilt. Wir aber sagen Nein, Nein und nochmals Nein zu diesem stinkenden Revanchismus aus der Mitte der Gesellschaft.
Wieder einmal will man andere für die eigene Profitgier in den Tod schicken. Es gilt das Wort von Erich Maria Remarque: „Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ Und man muss hinzufügen: sich Rüstungsaktien gekauft haben.
Liebe Freundinnen und Freunde, Lord Ismay, dem ersten Generalsekretär der NATO, wird die Aussage zugeschrieben, das Bündnis habe drei zentrale Aufgaben: „to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“. Die NATO 3.0, die vor zwei Tagen vom US-Kriegsminister Hegseth gefordert worden war, ließe sich eher so übersetzen: Das Wesen der NATO heute besteht darin, die Deutschen nach vorne zu stellen, damit sie im Interesse der Amerikaner gegen die Russen kämpfen. Welch ein Wahnsinn. Welche Verantwortungslosigkeit. Welche gefährliche Selbstüberschätzung. Man kann darüber diskutieren, wie weit dieser Prozess bereits fortgeschritten ist. Fakt istjedoch – und das lässt sich an zahlreichen Äußerungen deutscher Spitzenpolitiker und Militärs ablesen –, dass die NATO 3.0 nichts anderes bedeutet als die Entfesselung des deutschen Revanchismus gegen Russland im Interesse der USA.
Angesichts eines brennenden Moskaus und des Jubels der westlichen Kriegsberichterstatter von den Treffern auf die Atommacht muss alle Bewegung zum Frieden in Deutschland und in Europa von nun an eine Bewegung für die eigene Existenz sein, für das Leben, um die Protagonisten, die als Ziel nur maximalen Profit und Tod kennen, zu stoppen. Denn dass Moskau unter Beschuss steht, beweist nur eins: Diese Schläge wären ohne NATO-Waffen, ohne NATO-Geheimdienstinformationen und ohne NATO-Zielerfassung gar nicht möglich gewesen. Es ist ein NATO-Krieg gegen Russland – mit allen Risiken, die damit verbunden sind.
Russland ist nicht unser Feind. Für Frieden. Für Völkerfreundschaft. Lasst uns den Kriegstreibern in den Arm fallen.
Rede von Hans Bauer
Liebe Friedensfreunde, liebe Freunde Russlands, „Russland ist nicht unser Feind“. Mit dieser Botschaft haben wir uns hier versammelt. Und wir gedenken der 27 Millionen sowjetischen Opfer, die für unsere Befreiung starben. Wir erinnern an die schwersten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Für Land, Rohstoffe und Arbeitssklaven hatte das faschistische Deutschland die Vernichtung ganzer Völker Osteuropas und der Sowjetunion geplant.
Und Deutschland bereitet 85 Jahre danach wieder einen Krieg gen Osten, gegen Russland vor. Der Generalplan Ost wird vom Operationsplan Deutschland ersetzt. Dieses Mal gemeinsam mit der westlichen "Un-Werte-Gemeinschaft". Kriegstüchtig und siegfähig sollen wir werden. Nicht mit uns! Dagegen leisten wir Widerstand!
Liebe Freunde, vierhundert Meter entfernt befindet sich das sowjetische Ehrenmal. Im November 1945 errichtet, ist es Mahnung und Verpflichtung. So wie alle nahezu 5 000 sowjetischen Erinnerungsorte in Deutschland. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“. Mit diesem inneren Schwur besuchen Tausende diese Orte mit Gefühlen des Dankes und tiefer Verbundenheit mit unseren Befreiern. Nicht nur ehemalige DDR-Bürger.
Seit Jahren wird besonders in Berlin von Staats wegen ein würdiges Gedenken massiv behindert. Sowjetische Fahnen, Lieder, Symbole sind verboten. Nach einem jüngsten Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts können solche Zeichen „Gewaltbereitschaft vermitteln“.
Als Ermächtigung für Auflagen dient das Versammlungs-FREIHEITS-Gesetz. Welch Heuchelei und Doppelmoral! Robuste Kontrollen, Repressalien, Festnahmen und Strafen sollen Angst verbreiten. Erfolglos. Deshalb werden Fühlen und Denken der Menschen manipuliert: Mit Verfälschung historischer Tatsachen, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Fiktion einer „Bedrohungslüge“.
Nach einer „Entschließung“ der Europäischen Union wird die UdSSR für den 2. Weltkrieg mitverantwortlich gemacht. Die Schuld umgekehrt, sowjetische Opfer werden relativiert. Das ist Geschichtsrevisionismus. Den wir als Teil der Mobilmachung scharf zurückweisen.
Liebe Freunde, inzwischen gibt es Pläne und konkrete Maßnahmen zur Umgestaltung der Denkmale. Erste Schändungen erfolgten im Tiergarten, als „Kunst“ getarnt. Schon werden die teuflischen Pläne im Berliner Parlament beraten. Durch „Kontextualisierung“ sollen Inschriften und Symbole verändert und verfälscht werden. Grüne und LINKE sind dabei treue Erfüllungsgehilfen der Kriegstreiber. Ein nächster Schritt könnte der Abriss von Ehrenmalen sein. Diesen Anfängen müssen wir uns entschieden entgegenstellen.
Die Faschisten haben 1933 Bücher verbrannt, um die Wahrheit zu töten. Das ist ihnen nicht gelungen. Aber sie haben die Vernunft für 12 Jahre ausgelöscht, ein Volk kriegsreif gemacht. Auch die Schändung der Gedenkstätten soll Erinnerung rauben, Wahrheit verfälschen, Verstand nehmen. Zur Vorbereitung eines dritten Anlaufs. Das müssen wir verhindern!
Wir fordern: Schluss mit dem Geschichtsrevisionismus! Einhaltung des 2+4-Vertrages, der zum Frieden verpflichtet! Anerkennung der deutschen Verbrechen in der Sowjetunion als Völkermord! Hände weg von sowjetischen Ehrenmalen! Frieden und Freundschaft mit Russland!
Online-Flyer Nr. 865 vom 09.07.2026
Kundgebung 85 Jahre nach Deutschlands Überfall auf die Sowjetunion, Berlin, 20. Juni 2026
Russland ist nicht unser Feind
Von Arbeiterfotografie
"In Politik und Medien wird Russland zum Feind Deutschlands gemacht, gegen den aufgerüstet und die Gesellschaft kriegstüchtig umgebaut wird. Russland soll, so Bundesaußenminister Wadephuhl, sogar 'für immer unser Feind bleiben'. Diese Politik ist geschichtsvergessen. In den letzten gut 100 Jahren hat Deutschland Russland bzw. die Sowjetunion zweimal überfallen – und beide Male endete es für Deutschland mit einer totalen Niederlage und für die Sowjetunion mit einem unermesslichen Blutzoll und erlittener Gewalt, die in ihrer Brutalität bis dahin einzigartig war und bis heute ist. Die Politik der Feindschaft zu Russland ist brandgefährlich. Sie spielt mit dem Feuer. Ein Krieg gegen die stärkste Atommacht der Welt kann nur im Untergang enden. 'Hinzu kommt: diese Politik ist kurzsichtig und dumm', so Christiane Reymann für den Aktionskreis der Initiative Russland ist nicht unser Feind." Mit der so beschriebenen Intention wurde am 20. Juni 2026 in Berlin demonstriert. Der Arbeiterfotograf Frank Becker hat das Geschehen für die NRhZ dokumentiert.
1 Stoppt den Krieg gegen Russland!

2 1941 - 2026: Friedenskundgebung anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion

3 Kundgebung am Brandenburger Tor

4 Stoppt Aggressionspolitik gegen Russland! Stoppt russophoben Wahnsinn in Berlin und Brüssel! Frieden und Freundschaft mit Russland!

5 Kundgebung am Brandenburger Tor

6 Deutsche Panzer vor Russland – weiter RECHTS geht nicht

7 Völkerverständigung

8 Raus aus der NATO! Die Erhaltung des Weltfriedens ist oberstes Gebot!

9 Kundgebung am Brandenburger Tor

10 Ich bin nicht im Krieg mir Russland

11 22. Juni 1941: Heimtückischer Überfall Nazi-Deutschlands auf die UdSSR

12 Täve Schur spricht

13 27. Januar 1944: Befreiung durch die Rote Armee der Stadt Leningrad aus der Blockade der Wehrmacht

14 Wir haben keine Angst vor Putin, wir haben Angst vor Euch

15 25. April 1945: Schwur an der Elbe in Strehla/Torgau

16 GERUSSIA

17 Christiane Reymann spricht

18 Frieden! Russland ist nicht unser Feine!

19 Hej, Russenhasser und Dilettanten, der Hauptfeind steht im eigenen Land!
Christiane Reymann: "Russland wird immer unser Nachbar sein. Man kann den eurasischen Kontinent nicht im Meer versenken. Gute Nachbarschaft und Frieden sind das Gebot der Stunde. Dafür bedarf es einer Erinnerungskultur, die die Verbrechen, die im Namen Deutschlands begangen wurden, wahrnimmt und nicht verdrängt. Dafür stehen die sowjetischen Gedenkstätten in und um Berlin; sie müssen, wie im Zusammenhang mit dem 2+4-Vertrag vereinbart, in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben und gepflegt werden."
Folgende Akteure traten auf: Chor des "Integral", Viktoria mit dem "Lied vom kleinen blauen Tuch“, Juri Borissowitsch Lewitan mit der offizieller Erklärung der Regierung der Sowjetunion zum Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion, Christiane Reymann, Gabriele Gysi u.a. mit Jewgeni Jewtuschenkos "Meinst Du, die Russen wollen Krieg" und Brechts "Das Gedächtnis der Menschheit", Inge Pardon, Täve Schur, Hans Bauer, Alexa Rodrian und Jens Fischer Rodrian, Sevim Dagdelen, Eugen Drewermann, Leonard Mielke, Hartmut König und Tatjana und Sinclair mit "Kraniche“.
Rede von Christiane Reymann
Das, was wir gerade von Moskau am 22. Juni 1941 gesehen und gehört haben, soll nie, nie wieder geschehen. Deswegen sind wir heute hier. Und dass ihr der Hitze und der Russlandhetze trotzt, zeichnet Euch als widerständige, mutige Menschen aus. Danke, dass Ihr hier seid!
Vom deutschen Überfall auf die Sowjetunion waren alle 15 Sowjetrepubliken betroffen -ob im Hinterland oder direkt an der Front. Wir haben das Motto „Russland ist nicht unser Feind“ gewählt, weil nach Vorgabe von EU, NATO, Bundesregierung nicht Estland, Armenien oder Georgien unser neuer alter Feind sein soll -sondern Russland! Und diese Feindschaft machen wir nicht mit!
Das Feindbild Russland ist der Kern der Kriegstüchtigkeit. Und die wiederum ist der Kern des Sozial-und Demokratieabbaus! Waffen verschlingen das Geld für Krankenhäuser und Schulen. Feinddenken höhlt Demokratie aus. Wer einen äußeren Feind erschafft, zimmert sich auch einen inneren Feind. Beide werden mit Sanktionen belegt und ausgegrenzt. Ihr könnt uns als Putinisten, Lumpenpazifisten oder sonstwas beschimpfen, das ist uns egal. Wir bleiben dabei: Russland ist nicht unser Feind! Wir wollen Frieden und gute Nachbarschaft.
Wir erinnern uns, was vor 85 Jahre begann: Ein Wüten und Morden, wie es die Welt noch nie gesehen hatte. Auf dem Russlandfeldzug hat Deutschland seinen Anspruch verwirkt, Kulturnation zu sein. Mit dem „Unternehmen Barbarossa“ wollten die Nazis den „jüdischen Bolschewismus“ ein für alle mal ausrotten. Ihr Massenmord anhand ethnischer und politischer Kategorien erfüllt nach UNO-Kriterien den Tatbestand des Völkermords. Bundesregierung und Bundestag müssen dieses Menschheitsverbrechen endlich anerkennen!
Die Vergangenheit ist und bleibt eingewoben in unsere Gegenwart und Zukunft, Wir vergessen die Geschichte nicht. Es sind andere Kräfte, die den Schleier des ganz großen Vergessens über die deutsch-russischen Beziehungen ausbreiten. Ist Geschichte erst einmal ausradiert, kann sie umgeschrieben werden. Das ist Inhalt und Ziel des Bildersturms auf die Gedenkstätten für die Soldaten der Roten Armee. Dieser Angriff auf die Gedenkstätten, ihre Existenz, ihre Bildersprache stellt einen Bruch des 2+4 Vertrages dar. Der grassierende Völkerrechtsnihilismus greift nicht mehr nur nach den Lebenden, er greift auch nach den Toten.
Das Feindbild Russland ist getrieben von Hass. Die alten und die neuen Eliten hierzulande können Russland nicht verzeihen, dass die Sowjetunion Deutschland im II. Weltkrieg besiegt hat. Sie können ihr und der DDR nicht verzeihen, dass sie eine zeitlang eine gesellschaftliche Alternative gelebt haben, die, so unvollkommen sie gewesen sein mag, nicht nur um Profitmacherei kreiste. Sie wollen Russland nicht verzeihen, dass es deutsche Lande nie angegriffen hat.
Die Sowjetunion hingegen hat 1990 darauf vertraut, dass ein großes Deutschland im Herzen Europas eine Friedensmacht sei. Russland hat uns sogar seine Toten anvertraut. Und die Sowjetunion hat uns nach dem Krieg unsere Kultur, unsere Lieder wieder nahegebracht; unsere alten Lieder, die - wie es Franz-Josef Degenhardt sang - unsere Lehrer zerbissen hatten, Kurzbehoste sie verklampft, braune Horden totgeschrien, Stiefel in den Dreck gestampft.
Bei seinem ersten Konzert im komplett zerstörten Berlin hat Viktor Nikitin mit dem Alexandrow-Ensemble das Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ gesungen -auf deutsch (!). Welch eine Geste der Versöhnung. Und hoch über der Wolga auf dem Mamajew-Hügel Wolgograds, ehemals Stalingrad, erklingt in der Halle des Ruhms für die toten Rotarmisten immer noch, bis heute die „Träumerei“ des deutschen Komponisten Robert Schumann. Sie ehren ihre Toten mit der Musik eines Deutschen. Welch eine Großmut!
Die ehemalige Kulturnation Deutschland hingegen verbietet die Musik Russischer Komponisten; russische Künstler erhalten Bühnenverbot. Hass und Feindschaft führen in die Barbarei. Das machen wir nicht mit. Wir verteidigen das Leben, die Kultur, den Frieden. Wir sind die Boten der guten Nachbarschaft mit Russland!
Rede von Sevim Dagdelen
Liebe Freundinnen und Freunde, in diesen Tagen sind sie wie im Rausch. Als wäre Ihnen die Hitze aufs Gemüt geschlagen. Wir erleben eine – in der jüngeren Geschichte Deutschlands beispiellose – geistige Mobilmachung für einen Krieg gegen Russland. Vom Titel des Magazins Der Spiegel „Unser Krieg gegen Russland“ bis zu den Bundeswehrprofessoren wie Masala, die den Deutschen Rapallo austreiben wollen, sprich die Aufnahme von diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland als Schande ansehen. Wer aber nach dem Ende der Diplomatie ruft, der will den Krieg. Wir aber sagen: Nein, Nein und nochmals Nein zu einem Krieg mit Russland. Wir wollen keinen Krieg mit Russland, wir wollen Frieden mit Russland.
Und es ist mehr als ein Zeitzeichen, wenn jetzt die Bundesregierung bis 1939, pardon 2039, die größte Armee Europas aufstellen will. Das ist nicht nur ein Angriff auf den Sozialstaat in Deutschland, das ist der Weg in den Krieg gegen Russland, der Weg in einen Militär- und Rüstungsstaat, dem am Ende gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als im Krieg sein Heil zu suchen, häuft er denn Schulden über Schulden an, die dann die Bevölkerung mit sozialen Kürzungen bezahlen muss.
Wir aber sagen dieser Bundesregierung den Kampf an. Nein, Nein und nochmals Nein zu den Kürzungen bei Rente, bei Gesundheit, bei Bildung und Sozialem. Wir wollen keinen Militärstaat, der nur noch den Krieg gegen Russland als Ausweg kennt. Russland ist nicht unser Feind. Wir brauchen freundschaftliche Beziehungen mit all unseren Nachbarn, auch mit Russland.
Und wir erleben ja auch eine ungeahnte geschichtspolitische Mobilmachung für einen Krieg gegen Russland. Und es ist schon erstaunlich, welche Brüder im Geiste sich hier zusammentun. Die AfD in Brandenburg möchte die sowjetischen Ehrenmale am liebsten abreißen. So der Sprecher der AfD im Brandenburger Landtag, Kaufner, bei der Debatte über einen Antrag des BSW zum Schutz der sowjetischen Ehrenmale.
Grüne und SPD mit den Stimmen der Linken im Abgeordnetenhaus möchte das Ganze kontextualisieren, sprich geistig zerstören. Eine Schande, wer sich Friedensfreund oder Antifaschist nennt und bei so etwas mittut. Das ist nichts anderes als eine geschichtspolitische Mobilmachung für den Krieg.
Der 22. Juni 1941 war der Beginn des Völkermordes an den Völkern der Sowjetunion. 27 Millionen Sowjetbürger wurden getötet. Über die Hälfte waren Zivilisten. Die Hungerblockade der Wehrmacht forderte eine Million Opfer. Der Hungerplan der Nazis zielte auf die Vernichtung von 30 Millionen Menschen. Es ist ungeheuerlich, dass die Bundesregierung sich bis heute weigert, diesen Völkermord anzuerkennen.
Und wir ahnen die Gründe dieser Verweigerung, denn es geht auch um die Weigerung anzuerkennen, dass es ein kolonialer Vernichtungskrieg war. Und heute will man sich genau in diese koloniale Geisteshaltung wieder einschreiben. Es ist das Echo des Feldzugs gegen die Sowjetunion, wenn Kaja Kallas auf eine Zerschlagung Russlands dringt oder Herr Kiesewetter von der Kapitulation Moskaus fabuliert, die es zu erzwingen gilt. Wir aber sagen Nein, Nein und nochmals Nein zu diesem stinkenden Revanchismus aus der Mitte der Gesellschaft.
Wieder einmal will man andere für die eigene Profitgier in den Tod schicken. Es gilt das Wort von Erich Maria Remarque: „Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ Und man muss hinzufügen: sich Rüstungsaktien gekauft haben.
Liebe Freundinnen und Freunde, Lord Ismay, dem ersten Generalsekretär der NATO, wird die Aussage zugeschrieben, das Bündnis habe drei zentrale Aufgaben: „to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“. Die NATO 3.0, die vor zwei Tagen vom US-Kriegsminister Hegseth gefordert worden war, ließe sich eher so übersetzen: Das Wesen der NATO heute besteht darin, die Deutschen nach vorne zu stellen, damit sie im Interesse der Amerikaner gegen die Russen kämpfen. Welch ein Wahnsinn. Welche Verantwortungslosigkeit. Welche gefährliche Selbstüberschätzung. Man kann darüber diskutieren, wie weit dieser Prozess bereits fortgeschritten ist. Fakt istjedoch – und das lässt sich an zahlreichen Äußerungen deutscher Spitzenpolitiker und Militärs ablesen –, dass die NATO 3.0 nichts anderes bedeutet als die Entfesselung des deutschen Revanchismus gegen Russland im Interesse der USA.
Angesichts eines brennenden Moskaus und des Jubels der westlichen Kriegsberichterstatter von den Treffern auf die Atommacht muss alle Bewegung zum Frieden in Deutschland und in Europa von nun an eine Bewegung für die eigene Existenz sein, für das Leben, um die Protagonisten, die als Ziel nur maximalen Profit und Tod kennen, zu stoppen. Denn dass Moskau unter Beschuss steht, beweist nur eins: Diese Schläge wären ohne NATO-Waffen, ohne NATO-Geheimdienstinformationen und ohne NATO-Zielerfassung gar nicht möglich gewesen. Es ist ein NATO-Krieg gegen Russland – mit allen Risiken, die damit verbunden sind.
Russland ist nicht unser Feind. Für Frieden. Für Völkerfreundschaft. Lasst uns den Kriegstreibern in den Arm fallen.
Rede von Hans Bauer
Liebe Friedensfreunde, liebe Freunde Russlands, „Russland ist nicht unser Feind“. Mit dieser Botschaft haben wir uns hier versammelt. Und wir gedenken der 27 Millionen sowjetischen Opfer, die für unsere Befreiung starben. Wir erinnern an die schwersten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Für Land, Rohstoffe und Arbeitssklaven hatte das faschistische Deutschland die Vernichtung ganzer Völker Osteuropas und der Sowjetunion geplant.
Und Deutschland bereitet 85 Jahre danach wieder einen Krieg gen Osten, gegen Russland vor. Der Generalplan Ost wird vom Operationsplan Deutschland ersetzt. Dieses Mal gemeinsam mit der westlichen "Un-Werte-Gemeinschaft". Kriegstüchtig und siegfähig sollen wir werden. Nicht mit uns! Dagegen leisten wir Widerstand!
Liebe Freunde, vierhundert Meter entfernt befindet sich das sowjetische Ehrenmal. Im November 1945 errichtet, ist es Mahnung und Verpflichtung. So wie alle nahezu 5 000 sowjetischen Erinnerungsorte in Deutschland. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“. Mit diesem inneren Schwur besuchen Tausende diese Orte mit Gefühlen des Dankes und tiefer Verbundenheit mit unseren Befreiern. Nicht nur ehemalige DDR-Bürger.
Seit Jahren wird besonders in Berlin von Staats wegen ein würdiges Gedenken massiv behindert. Sowjetische Fahnen, Lieder, Symbole sind verboten. Nach einem jüngsten Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts können solche Zeichen „Gewaltbereitschaft vermitteln“.
Als Ermächtigung für Auflagen dient das Versammlungs-FREIHEITS-Gesetz. Welch Heuchelei und Doppelmoral! Robuste Kontrollen, Repressalien, Festnahmen und Strafen sollen Angst verbreiten. Erfolglos. Deshalb werden Fühlen und Denken der Menschen manipuliert: Mit Verfälschung historischer Tatsachen, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Fiktion einer „Bedrohungslüge“.
Nach einer „Entschließung“ der Europäischen Union wird die UdSSR für den 2. Weltkrieg mitverantwortlich gemacht. Die Schuld umgekehrt, sowjetische Opfer werden relativiert. Das ist Geschichtsrevisionismus. Den wir als Teil der Mobilmachung scharf zurückweisen.
Liebe Freunde, inzwischen gibt es Pläne und konkrete Maßnahmen zur Umgestaltung der Denkmale. Erste Schändungen erfolgten im Tiergarten, als „Kunst“ getarnt. Schon werden die teuflischen Pläne im Berliner Parlament beraten. Durch „Kontextualisierung“ sollen Inschriften und Symbole verändert und verfälscht werden. Grüne und LINKE sind dabei treue Erfüllungsgehilfen der Kriegstreiber. Ein nächster Schritt könnte der Abriss von Ehrenmalen sein. Diesen Anfängen müssen wir uns entschieden entgegenstellen.
Die Faschisten haben 1933 Bücher verbrannt, um die Wahrheit zu töten. Das ist ihnen nicht gelungen. Aber sie haben die Vernunft für 12 Jahre ausgelöscht, ein Volk kriegsreif gemacht. Auch die Schändung der Gedenkstätten soll Erinnerung rauben, Wahrheit verfälschen, Verstand nehmen. Zur Vorbereitung eines dritten Anlaufs. Das müssen wir verhindern!
Wir fordern: Schluss mit dem Geschichtsrevisionismus! Einhaltung des 2+4-Vertrages, der zum Frieden verpflichtet! Anerkennung der deutschen Verbrechen in der Sowjetunion als Völkermord! Hände weg von sowjetischen Ehrenmalen! Frieden und Freundschaft mit Russland!
Online-Flyer Nr. 865 vom 09.07.2026














