NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo
SUCHE
Suchergebnis anzeigen!
RESSORTS
SERVICE
Unabhängige Nachrichten, Berichte & Meinungen
Aktueller Online-Flyer vom 17. Februar 2026  

Fenster schließen

Literatur
Buchvorstellung mit 150 Gästen, Zentralbibliothek Bremen, 5. Februar 2026
Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt
Video von Georg Maria Vormschlag

Nach Monaten intensiver Vorbereitungen durch die Herausgeber Barbara Alms und Gerhard Schäfer konnte am 5. Februar 2026 das Buch "Friedenspolitik in Bremen. Hartmut Drewes – Für eine Welt ohne Krieg und Gewalt" vorgestellt werden. Es ist ein „Monument der Friedensbewegung“ entstanden, ein in der Friedenspublizistik unvergleichliches „Buch der Erinnerung, Reflexion und Ermutigung“. Im voll besetzten Wall-Saal der Stadtbibliothek Bremen versammelten sich Menschen aus verschiedenen Strömungen der Friedensbewegung, um dem Erscheinen dieses Druckwerks beizuwohnen. Den musikalischen Rahmen setzte das Zupfinstrumente-Ensemble „Trio Volante“ mit Tatjana Zabel, Halina Nazarenka und Waldemar Zabel. Bernd Fischer brachte zur Einstimmung Erich Frieds „Du liebe Zeit“ zu Gehör.



00:01 Trio Volante
04:27 Bernd Fischer
05:34 Gerhard Baisch
06:07 Barbara Alms
14:15 Gerhard Schäfer
22:12 Barbara Heller
30:05 Horst Otto
37:14 Gerhard Baisch
38:05 Bettina Zockoll
41:35 Helmut Donat
47:36 Trio Volante

Rechtsanwalt Gerhard Baisch, Vertreter der IALANA, begrüßte die Gäste und führte mit einem Umriss der gegenwärtigen politischen Situation in die Veranstaltung ein. Barbara Alms, Herausgeberin, sprach über die Beweggründe, Konzept, Bedeutung und Ziele des Buchs. Sie schilderte das „lebendige Verflechtungsgefüge von Antifaschismus, Friedensarbeit, Theologie und Kunst“ in der Generation von Hartmut Drewes. Gerhard Schäfer, ebenfalls Herausgeber, führte in die von ihm verfassten Kapitel über Antifaschismus und Theologie ein. Für das Bremer Friedensforum hielt Barbara Heller eine zukunftweisende Grundsatzrede über Friedenspolitik heute und sprach über die Forderung von Diplomatie und Völkerverständigung in immer schwierigeren Zeiten. Horst Otto vom Vorstand des Vereins Deutsch-Russische Friedens-Tage Bremen informierte über die Vereinsgründung 2019. Christoph Butterwegge, Friedensforscher und Prof. für Politikwissenschaft, Köln, hatte Worte der Würdigung des Buchs geschickt, die von Bettina Zockoll vorgetragen wurden. Abschließend betonte Verleger Helmut Donat die Bedeutung der Publikation als „Leuchtturm für die Friedenspolitik“. Er verwies darauf, dass dieses Werk in Gestaltung, anschaulichem Reichtum und Reflexion etwas Besonderes in Deutschland ist. Das Buch wurde von den Designern Jörg Möhlenkamp und Marlis Schuldt äußerst lebendig gestaltet.



Das Buch umfasst 224 Seiten und 175 Abbildungen. Dokumentiert werden Beiträge von Barbara Alms, Hartmut Drewes, Barbara Heller, Sönke Hundt, Horst Otto, Kurt Pätzold, Gerhard Schäfer und Hans Schulz. Donat-Verlag, Bremen 2026, 24,80 Euro.

Online-Flyer Nr. 858  vom 17.02.2026



Startseite           nach oben