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Stephan Mögle-Stadel (10.12., Wuppertal) – AUSSTELLUNGEN ... noch bis – THEATER... Berliner Compagnie "Das Bild vom Feind", FILM ...
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool
Sa., 10. Dezember 2016, 19:00 Uhr, Wuppertal
Vortrag und Diskussion von/mit Stephan Mögle-Stadel
Menschen-Rechte und Zivilgesellschaft in Europa
Café PEGAH, Stresemannstr. 3, 42275 Wuppertal-Barmen

Am 10.12. ist der Tag der Menschenrechte. Gerade die Menschenrechte werden immer wieder bei politischen Vorgängen gleichermaßen marginalisiert wie in den Vordergrund gerückt, je nach Bedürfnis der Tageslage.
Stephan Mögle-Stadel (www.weltdemokratie.de) hat sich als investigativer Journalist, Vizevorsitzender der World Citizen Foundat NYC und als Biograph des 1961 ermordeten UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld intensiv damit beschäftigt. Mit eigener Musik und eigener Poesie. Psychohistorische Betrachtungen zum Rechts-Ruck in Ungarn, Österreich, Polen, Frankreich und jetzt auch Deutschland. Versagt das politische und juristische Top-Management der Nationalstaaten beim Aufbau einer multikulturellen Welt- & Bürger-Gesellschaft?
Stephan Mögle-Stadel ist ein Vertreter der Weltbürger-Gemeinschaft, der neben Albert Einstein als eingetragene Weltbürger, die das Anliegen öffentlich aktiv unterstützten, u.a. die Nobelpreisträger Linus Pauling, Lord John Boyd Orr, Alfred Kastler und Bertrand Russell angehören. Die World Service Authority ließ den World Passport auch für Julian Assange und Edward Snowden ausfertigen.
Veranstalter: PEGAH Wuppertal e. V. mit Unterstützung von Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid und Wuppertal/Kulturbüro
Mail: wtal.pegah@web.de, www.pegah.kulturserver.de
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AUSSTELLUNGEN
... noch bis 18. Dezember 2016, Berlin
mOnatAge_16 HEARTFIELD & GROSZ
FMP1 – Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Telefon: 030 2978 3333

2016 jährt sich zum 100sten Mal der Beginn der Zuammenarbeit von George Grosz und John Heartfield. Beide haben gemeinsam die ,Ästhetik der revolutionären Schönheit’ in Auseinandersetzung mit Krieg, Militarismus, bürgerlicher Fassade, Hunger, Ausbeutung und Faschismus in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts entscheidend geprägt.
Am Beginn der Ausstellung steht der Versuch einer Rekonstruktion des Ausstellungsraumes der 1. Dada-Messe Berlin von 1920. Gezeigt werden neben den allgegenwärtigen Spruchtafeln, die Reproduktionen der verschollenen Werke `Deutschland ein Wintermärchen` (Grosz), `Kriegskrüppel` (Dix), des preußischen Engel und Tatlins Maschinenkunst. Die folgenden Räume zeigen im Original die berühmten Grafikmappen George Grosz. Gegenübergestellt werden Bücher und Zeitschriften denen John Heartfield mit Collagen ihr Gesicht verlieh. Der Originalkatalog der 1. Deutschen Kunstausstellung der Internationalen Arbeiterhilfe (MeshRabPom) in Moskau 1924 schlägt eine weitere Brücke zu der weltweiten Solidaritätsorganisation, deren Organisator Willi Münzenberg war. Ein letzter Raum widmet sich dem Jahr 1933 und den unmittelbaren Wirkungen der faschistischen Machtübernahme.
Begleitet wird die Heartfield/Grosz-Werkschau durch ein umfangreiches Rahmenprogramm (siehe hier auch Hinweise).
Der Eintritt zu Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei!
Öffnungszeiten: Di./Mi./Fr. 16:00 – 20:00, Sa./So. 12:00 – 18:00
Kontakt: montage_16@franzmehringplatz.de
heartfield-grosz.berlin
franzmehringplatz.de
... bis 28. Januar 2017, Berlin
Rudolph Bauer: „Rüste-Wüste“ – Militarismuskritische Bild-Montagen
ANTI-KRIEGS-MUSEUM, 13353 Berlin, Brüsseler Straße 21
täglich 16-20 Uhr, auch sonn- und feiertags
Tel.: 030 - 45490110

„Rüste-Wüste“ … heißt eine Publikation des Bremer Friedensforums mit militarismuskritischen Bild-Montagen des Sozialwissenschaftlers Rudolph Bauer (Bremen), der auch als bildender Künstler tätig ist. Der Titel nimmt Bezug auf den expressionistischen Maler und Dichter Otto Nebel, der den Ersten Weltkrieg an den deutschen Fronten im Osten und Westen überlebt hatte und 1926 die Schrift „Rüste-Wüste“ veröffentlichte. Die Bild-Bild-Bezüge in Bauers Montagen basieren auf Materialien, die den Alltag visuell bestimmen: vor allem auf Fotos, Grafiken, Werbung und anderen Druckerzeugnissen, wie sie in Zeitungen, Zeitschriften, Bildbänden, Prospekten, Katalogen, Plakaten oder im Internet veröffentlicht werden. Bauer will mit seinen Antikriegscollagen auf kritische, satirische oder karikaturistische Weise Stellung beziehen, intervenieren, provozieren, Gewohnheiten in Zweifel ziehen und Veränderungen anmahnen.
Rudolph Bauers Bild-Montagen, die sich nicht immer leicht erschließen lassen, werden begleitet von erläuternden Texten, die der Pastor i. R. Hartmut Drewes beigesteuert hat, der seit Jahrzehnten aktiv in der Friedensbewegung ist. Auf seiner Sinn- und Hintersinn-Suche verortet er die Montagen in der frühen Tradition künstlerischer Arbeiten gegen Militarismus und Krieg, etwa von Käthe Kollwitz oder Otto Dix – um dann die Eigenheiten und Auffälligkeiten der Werke Bauers herauszuarbeiten. Auffällig sei, so Drewes, dass Rudolph Bauer darauf verzichte, „die Grausamkeit des Krieges in den Mittelpunkt zu rücken“. Letztlich gehe es ihm darum, „Relativierung, Verschleierung und Verdrängung des Militarismus und der Militarisierung offenzulegen“, wie sie ins „schöne Leben“, ins Kommerzielle, ja in alle Lebensbereiche mehr oder weniger unauffällig und unbemerkt eindringen; wohl deshalb werden recht häufig Modeaccessoires mit Militärsymbolen, Modells mit Soldaten und Kriegsgerät kombiniert – Verknüpfungen, die Bauer unter „Mode und Mord“ verbucht. Tatsächlich ist Rudolph Bauer bestrebt, mit seinen Bild-Montagen die Ästhetisierung, Verharmlosung und Veralltäglichung des Militärischen zu entlarven. Es ist der Versuch, auf künstlerische Weise – dialektisch- überraschend, verfremdend, subtil oder plakativ – den Prozess der Militarisierung und die Schrecken des Krieges in das „visuell zugemüllte“ Bewusstsein zu heben, um auf diese Weise womöglich Denk- und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.
Rolf Gössner (Ossietzky – Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft, Nr. 14/2016)
Rudolph Bauer / Hartmut Drewes: „Rüste- Wüste“. Militarismuskritische Bild-Montagen, Rote Reihe_4 des Bremer Friedensforums, 52 Seiten DIN-A-4- Format, Spende erwünscht auf das Konto Ekkehard Lentz (Kennwort: Bremer Friedensforum), IBAN: DE 47 2501 0030 0123 2683 06, BIC: PBNKDEFF. Bestellung per E-Mail unter: info@ bremerfriedensforum.de.
unterstützt von der Internationale der Kriegsdienstgegner/innen e. V.
www.anti-kriegs-museum.de
www.bremerfriedensforum.de
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THEATER
...im Dezember, 2.,3.,4.,6.,7. erstmals in Berlin:
DAS BILD VOM FEIND
Wie Kriege entstehen. Ein Theaterstück
Werkraum der Berliner Compagnie, Fabrikgebäude / Hinterhof,
Muskauer Straße 20 A, Berlin-Kreuzberg, U-Bhf Görlitzer Bhf

Freitag, 2.12., 19:30
Samstag, 3.12., 19:30
Sonntag, 4.12., 17:00
Dienstag, 6.12., 19:30
Mittwoch, 7.12., 19:30
Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien ::: Zum Stück: Milliardär Doppelhaus hat den "Fortschritt" , eine linke Regionalzeitung, aufgekauft. Der von ihm eingesetzte Chefredakteur Ditte soll bei den Redakteuren einen neuen politischen Kurs durchsetzen. Erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Krise in der Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat Ditte eine ukrainische Maidan-Aktivistin als Volontärin in die Redaktion mitgebracht. Geht seine Rechnung auf? In der Zeitungsredaktion jedenfalls wird manch festgefahrene Meinung in Frage gestellt, das eine oder andere Feindbild aufgelöst. Und Lieder wehen herein - ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches, ein russisches Lied...
Erste Pressestimme: ...Die Zahl der Besucher und ihr minutenlanger Applaus zeigen: Mit seinem Theater trifft das Ensemble den Nerv der Zeit...GOSLARSCHE ZEITUNG,19.9.2016
Aachener Friedenspreis 2009
"Ich kenne im deutschsprachigen Raum derzeit kein besseres aufrüttelnderes politisches Theater." Ekkehart Krippendorff
http://www.berlinercompagnie.de
Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €
Kartenvorbestellung: Werkraum@BerlinerCompagnie.de
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FILM
Filmnacht, 29.11.2016, 19 Uhr, Berlin
mit Thomas Tode: DADA IST FILM
FMP1 – Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Telefon: 030 2978 3333

Thomas Tode ist Filmhistoriker und zeigt in dieser Veranstaltung wie Dada in die Filme kam.
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung montage_16 im Programm des Münzenberg Forum Berlin, Eintritt frei
heartfield-grosz.berlin
franzmehringplatz.de
AM KÖLNBERG, 30. November, Köln
Dokumentarfilm von Laurentia Genske und Robin Humboldt
in der Reihe KINO AN DER KHM - Best of KHM-MOVIES
Filzengraben 2, Köln-Altstadt, 19 Uhr, Eintritt frei
Telefon: 0221.20189-0

Die Hochhaussiedlung „Am Kölnberg“ genießt einen
schlechten Ruf. Neben Flüchtlingsfamilien und Einwanderern aus aller
Welt leben hier Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen
am äußeren Rand der Gesellschaft gelandet sind. Arbeitslosigkeit,
Drogenmissbrauch und Prostitution gehören für viele zum Alltag.
Der Film begleitet vier Bewohner über einen Zeitraum von zwei Jahren
und dokumentiert ihr Leben am Kölnberg mit Höhen und Tiefen.
Eines haben sie alle gemeinsam: Den Traum von einem erfüllten Leben,
fernab vom Kölnberg.
Regie und Buch: Laurentia Genske und Robin Humboldt // Kamera: Laurentia Genske, Robin Humboldt, Johannes Waltermann // Schnitt: Carina Mergens // Betreuer: Prof.Thomas Schmitt, Prof. Frank Döhmann, Dirk Specht // Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln, 2015, 89 Min. // AUSZEICHNUNGEN Shortlist beim Deutschen Filmpreis 2016 // Förderpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2015
"AM KÖLNBERG von Robin Humboldt und Laurentia Genske entführt in die verrufene Hochhaussiedlung am Stadtrand von Köln und eröffnet uns das Universum von vier ihrer Bewohner. Einfühlsam, ohne voyeuristisch zu sein, schildern die Filmemacher die Härten und Träume der verschiedenen Lebensentwürfe." Prof. Sabine Rollberg
IM ANSCHLUSS der Vorführung: Sabine Rollberg (WDR-ARTE-Beauftrage) im Gespräch mit Laurentia Genske und Robin Humboldt
... noch bis 11. JANUAR 2017 Best of KHM-MOVIES 16/17
MITTWOCHS UM 19 UHR
KINO AN DER KHM KÖLN / EINTRITT FREI
Das Programm steht zum Download zur Verfügung
(ist aber fast unauffindbar unter khm.de
Termine / alle Termine / BestofKHM_16_17.pdf)
Online-Flyer Nr. 589 vom 23.11.2016
Stephan Mögle-Stadel (10.12., Wuppertal) – AUSSTELLUNGEN ... noch bis – THEATER... Berliner Compagnie "Das Bild vom Feind", FILM ...
Last Minute ::: Termine ::: Vorschau
Von Infopool
Sa., 10. Dezember 2016, 19:00 Uhr, Wuppertal
Vortrag und Diskussion von/mit Stephan Mögle-Stadel
Menschen-Rechte und Zivilgesellschaft in Europa
Café PEGAH, Stresemannstr. 3, 42275 Wuppertal-Barmen
Am 10.12. ist der Tag der Menschenrechte. Gerade die Menschenrechte werden immer wieder bei politischen Vorgängen gleichermaßen marginalisiert wie in den Vordergrund gerückt, je nach Bedürfnis der Tageslage.
Stephan Mögle-Stadel (www.weltdemokratie.de) hat sich als investigativer Journalist, Vizevorsitzender der World Citizen Foundat NYC und als Biograph des 1961 ermordeten UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld intensiv damit beschäftigt. Mit eigener Musik und eigener Poesie. Psychohistorische Betrachtungen zum Rechts-Ruck in Ungarn, Österreich, Polen, Frankreich und jetzt auch Deutschland. Versagt das politische und juristische Top-Management der Nationalstaaten beim Aufbau einer multikulturellen Welt- & Bürger-Gesellschaft?
Stephan Mögle-Stadel ist ein Vertreter der Weltbürger-Gemeinschaft, der neben Albert Einstein als eingetragene Weltbürger, die das Anliegen öffentlich aktiv unterstützten, u.a. die Nobelpreisträger Linus Pauling, Lord John Boyd Orr, Alfred Kastler und Bertrand Russell angehören. Die World Service Authority ließ den World Passport auch für Julian Assange und Edward Snowden ausfertigen.
Veranstalter: PEGAH Wuppertal e. V. mit Unterstützung von Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid und Wuppertal/Kulturbüro
Mail: wtal.pegah@web.de, www.pegah.kulturserver.de
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AUSSTELLUNGEN
... noch bis 18. Dezember 2016, Berlin
mOnatAge_16 HEARTFIELD & GROSZ
FMP1 – Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Telefon: 030 2978 3333

2016 jährt sich zum 100sten Mal der Beginn der Zuammenarbeit von George Grosz und John Heartfield. Beide haben gemeinsam die ,Ästhetik der revolutionären Schönheit’ in Auseinandersetzung mit Krieg, Militarismus, bürgerlicher Fassade, Hunger, Ausbeutung und Faschismus in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts entscheidend geprägt.
Am Beginn der Ausstellung steht der Versuch einer Rekonstruktion des Ausstellungsraumes der 1. Dada-Messe Berlin von 1920. Gezeigt werden neben den allgegenwärtigen Spruchtafeln, die Reproduktionen der verschollenen Werke `Deutschland ein Wintermärchen` (Grosz), `Kriegskrüppel` (Dix), des preußischen Engel und Tatlins Maschinenkunst. Die folgenden Räume zeigen im Original die berühmten Grafikmappen George Grosz. Gegenübergestellt werden Bücher und Zeitschriften denen John Heartfield mit Collagen ihr Gesicht verlieh. Der Originalkatalog der 1. Deutschen Kunstausstellung der Internationalen Arbeiterhilfe (MeshRabPom) in Moskau 1924 schlägt eine weitere Brücke zu der weltweiten Solidaritätsorganisation, deren Organisator Willi Münzenberg war. Ein letzter Raum widmet sich dem Jahr 1933 und den unmittelbaren Wirkungen der faschistischen Machtübernahme.
Begleitet wird die Heartfield/Grosz-Werkschau durch ein umfangreiches Rahmenprogramm (siehe hier auch Hinweise).
Der Eintritt zu Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei!
Öffnungszeiten: Di./Mi./Fr. 16:00 – 20:00, Sa./So. 12:00 – 18:00
Kontakt: montage_16@franzmehringplatz.de
heartfield-grosz.berlin
franzmehringplatz.de
... bis 28. Januar 2017, Berlin
Rudolph Bauer: „Rüste-Wüste“ – Militarismuskritische Bild-Montagen
ANTI-KRIEGS-MUSEUM, 13353 Berlin, Brüsseler Straße 21
täglich 16-20 Uhr, auch sonn- und feiertags
Tel.: 030 - 45490110

„Rüste-Wüste“ … heißt eine Publikation des Bremer Friedensforums mit militarismuskritischen Bild-Montagen des Sozialwissenschaftlers Rudolph Bauer (Bremen), der auch als bildender Künstler tätig ist. Der Titel nimmt Bezug auf den expressionistischen Maler und Dichter Otto Nebel, der den Ersten Weltkrieg an den deutschen Fronten im Osten und Westen überlebt hatte und 1926 die Schrift „Rüste-Wüste“ veröffentlichte. Die Bild-Bild-Bezüge in Bauers Montagen basieren auf Materialien, die den Alltag visuell bestimmen: vor allem auf Fotos, Grafiken, Werbung und anderen Druckerzeugnissen, wie sie in Zeitungen, Zeitschriften, Bildbänden, Prospekten, Katalogen, Plakaten oder im Internet veröffentlicht werden. Bauer will mit seinen Antikriegscollagen auf kritische, satirische oder karikaturistische Weise Stellung beziehen, intervenieren, provozieren, Gewohnheiten in Zweifel ziehen und Veränderungen anmahnen.
Rudolph Bauers Bild-Montagen, die sich nicht immer leicht erschließen lassen, werden begleitet von erläuternden Texten, die der Pastor i. R. Hartmut Drewes beigesteuert hat, der seit Jahrzehnten aktiv in der Friedensbewegung ist. Auf seiner Sinn- und Hintersinn-Suche verortet er die Montagen in der frühen Tradition künstlerischer Arbeiten gegen Militarismus und Krieg, etwa von Käthe Kollwitz oder Otto Dix – um dann die Eigenheiten und Auffälligkeiten der Werke Bauers herauszuarbeiten. Auffällig sei, so Drewes, dass Rudolph Bauer darauf verzichte, „die Grausamkeit des Krieges in den Mittelpunkt zu rücken“. Letztlich gehe es ihm darum, „Relativierung, Verschleierung und Verdrängung des Militarismus und der Militarisierung offenzulegen“, wie sie ins „schöne Leben“, ins Kommerzielle, ja in alle Lebensbereiche mehr oder weniger unauffällig und unbemerkt eindringen; wohl deshalb werden recht häufig Modeaccessoires mit Militärsymbolen, Modells mit Soldaten und Kriegsgerät kombiniert – Verknüpfungen, die Bauer unter „Mode und Mord“ verbucht. Tatsächlich ist Rudolph Bauer bestrebt, mit seinen Bild-Montagen die Ästhetisierung, Verharmlosung und Veralltäglichung des Militärischen zu entlarven. Es ist der Versuch, auf künstlerische Weise – dialektisch- überraschend, verfremdend, subtil oder plakativ – den Prozess der Militarisierung und die Schrecken des Krieges in das „visuell zugemüllte“ Bewusstsein zu heben, um auf diese Weise womöglich Denk- und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.
Rolf Gössner (Ossietzky – Zweiwochenschrift für Politik / Kultur / Wirtschaft, Nr. 14/2016)
Rudolph Bauer / Hartmut Drewes: „Rüste- Wüste“. Militarismuskritische Bild-Montagen, Rote Reihe_4 des Bremer Friedensforums, 52 Seiten DIN-A-4- Format, Spende erwünscht auf das Konto Ekkehard Lentz (Kennwort: Bremer Friedensforum), IBAN: DE 47 2501 0030 0123 2683 06, BIC: PBNKDEFF. Bestellung per E-Mail unter: info@ bremerfriedensforum.de.
unterstützt von der Internationale der Kriegsdienstgegner/innen e. V.
www.anti-kriegs-museum.de
www.bremerfriedensforum.de
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THEATER
...im Dezember, 2.,3.,4.,6.,7. erstmals in Berlin:
DAS BILD VOM FEIND
Wie Kriege entstehen. Ein Theaterstück
Werkraum der Berliner Compagnie, Fabrikgebäude / Hinterhof,
Muskauer Straße 20 A, Berlin-Kreuzberg, U-Bhf Görlitzer Bhf

Freitag, 2.12., 19:30
Samstag, 3.12., 19:30
Sonntag, 4.12., 17:00
Dienstag, 6.12., 19:30
Mittwoch, 7.12., 19:30
Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien ::: Zum Stück: Milliardär Doppelhaus hat den "Fortschritt" , eine linke Regionalzeitung, aufgekauft. Der von ihm eingesetzte Chefredakteur Ditte soll bei den Redakteuren einen neuen politischen Kurs durchsetzen. Erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Krise in der Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat Ditte eine ukrainische Maidan-Aktivistin als Volontärin in die Redaktion mitgebracht. Geht seine Rechnung auf? In der Zeitungsredaktion jedenfalls wird manch festgefahrene Meinung in Frage gestellt, das eine oder andere Feindbild aufgelöst. Und Lieder wehen herein - ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches, ein russisches Lied...
Erste Pressestimme: ...Die Zahl der Besucher und ihr minutenlanger Applaus zeigen: Mit seinem Theater trifft das Ensemble den Nerv der Zeit...GOSLARSCHE ZEITUNG,19.9.2016
Aachener Friedenspreis 2009
"Ich kenne im deutschsprachigen Raum derzeit kein besseres aufrüttelnderes politisches Theater." Ekkehart Krippendorff
http://www.berlinercompagnie.de
Eintritt: 14 €, ermäßigt 10 €
Kartenvorbestellung: Werkraum@BerlinerCompagnie.de
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FILM
Filmnacht, 29.11.2016, 19 Uhr, Berlin
mit Thomas Tode: DADA IST FILM
FMP1 – Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Telefon: 030 2978 3333

Thomas Tode ist Filmhistoriker und zeigt in dieser Veranstaltung wie Dada in die Filme kam.
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung montage_16 im Programm des Münzenberg Forum Berlin, Eintritt frei
heartfield-grosz.berlin
franzmehringplatz.de
AM KÖLNBERG, 30. November, Köln
Dokumentarfilm von Laurentia Genske und Robin Humboldt
in der Reihe KINO AN DER KHM - Best of KHM-MOVIES
Filzengraben 2, Köln-Altstadt, 19 Uhr, Eintritt frei
Telefon: 0221.20189-0

Die Hochhaussiedlung „Am Kölnberg“ genießt einen
schlechten Ruf. Neben Flüchtlingsfamilien und Einwanderern aus aller
Welt leben hier Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen
am äußeren Rand der Gesellschaft gelandet sind. Arbeitslosigkeit,
Drogenmissbrauch und Prostitution gehören für viele zum Alltag.
Der Film begleitet vier Bewohner über einen Zeitraum von zwei Jahren
und dokumentiert ihr Leben am Kölnberg mit Höhen und Tiefen.
Eines haben sie alle gemeinsam: Den Traum von einem erfüllten Leben,
fernab vom Kölnberg.
Regie und Buch: Laurentia Genske und Robin Humboldt // Kamera: Laurentia Genske, Robin Humboldt, Johannes Waltermann // Schnitt: Carina Mergens // Betreuer: Prof.Thomas Schmitt, Prof. Frank Döhmann, Dirk Specht // Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln, 2015, 89 Min. // AUSZEICHNUNGEN Shortlist beim Deutschen Filmpreis 2016 // Förderpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2015
"AM KÖLNBERG von Robin Humboldt und Laurentia Genske entführt in die verrufene Hochhaussiedlung am Stadtrand von Köln und eröffnet uns das Universum von vier ihrer Bewohner. Einfühlsam, ohne voyeuristisch zu sein, schildern die Filmemacher die Härten und Träume der verschiedenen Lebensentwürfe." Prof. Sabine Rollberg
IM ANSCHLUSS der Vorführung: Sabine Rollberg (WDR-ARTE-Beauftrage) im Gespräch mit Laurentia Genske und Robin Humboldt
... noch bis 11. JANUAR 2017 Best of KHM-MOVIES 16/17
MITTWOCHS UM 19 UHR
KINO AN DER KHM KÖLN / EINTRITT FREI
Das Programm steht zum Download zur Verfügung
(ist aber fast unauffindbar unter khm.de
Termine / alle Termine / BestofKHM_16_17.pdf)
Online-Flyer Nr. 589 vom 23.11.2016














