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Lokales
Seit drei Jahren Kinderprojekt in Köln-Chorweiler:
"Lern- und Spaßbanden"
Von Steffi Kortmann
Frau Volzana, Grundschullehrerin aus Russland und Martin Witte, ein Student der Sonderpädagogik, warten schon auf ihre elf Spaßschüler. Erst gibt´s belegte Brötchen und dann wird gearbeitet. Danach ist die "Spaß-Abteilung" dran. Manchmal geht´s zum Fühlinger See in der Nähe von Chorweiler, in den Wald, in die Turnhalle oder man kocht zusammen. Im Sommer hat die Gruppe ein paar Tage in einer Ferienhütte im Westerwald Urlaub gemacht.

Foto: Nils Neubert
Seit 1974 gibt es die Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege, die sich u.a. der Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Kinder verschrieben hat. Die Grund- und Sonderschüler, denen sich das Projekt mit dem ungeliebten Titel widmet, sind auf vielfältige Weise benachteiligt. Sie weisen so genannte Teilleistungsstörungen auf, haben Lern- und Leistungsschwierigkeiten oder große Probleme, sich sozial einzugliedern.
Der Gemeinschaftsgrundschule Merianstraße, der Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof in Merkenich, der Gertrud Bollenrath-Förderschule und der Katholischen Grundschule in Roggendorf sind fünf Spaßschul-Gruppen angegliedert. Betreut werden 64 Kinder, Mädchen und Jungen, sieben bis zehn Jahre alt, aus 13 Kulturen und Nationen. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2003 an der Grundschule Blumenberg.

Foto: Nils Neubert
Zahlreiche Gespräche mit den Eltern und Lehrern, Leistungsuntersuchungen und ein Arbeitsvertrag mit jedem Kind bilden die Grundlage für eine individuelle Förderung. Spiel und Sport, aber auch Tanz und Theaterspielen und sogar eine Film-Spaßschule bieten in der Freizeitphase am Nachmittag den Kindern ein weiteres Feld, ihr Selbstbewußtsein über Erfolgserlebnisse und eine Menge gemeinsamen Spaß zu stärken.
Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und Kindernöte e.V. fördern die Arbeit inzwischen seit drei Jahren.
Mehr Informationen: www.kindernoete.de
Online-Flyer Nr. 69 vom 07.11.2006
Seit drei Jahren Kinderprojekt in Köln-Chorweiler:
"Lern- und Spaßbanden"
Von Steffi Kortmann
Frau Volzana, Grundschullehrerin aus Russland und Martin Witte, ein Student der Sonderpädagogik, warten schon auf ihre elf Spaßschüler. Erst gibt´s belegte Brötchen und dann wird gearbeitet. Danach ist die "Spaß-Abteilung" dran. Manchmal geht´s zum Fühlinger See in der Nähe von Chorweiler, in den Wald, in die Turnhalle oder man kocht zusammen. Im Sommer hat die Gruppe ein paar Tage in einer Ferienhütte im Westerwald Urlaub gemacht.

Foto: Nils Neubert
Seit 1974 gibt es die Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege, die sich u.a. der Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Kinder verschrieben hat. Die Grund- und Sonderschüler, denen sich das Projekt mit dem ungeliebten Titel widmet, sind auf vielfältige Weise benachteiligt. Sie weisen so genannte Teilleistungsstörungen auf, haben Lern- und Leistungsschwierigkeiten oder große Probleme, sich sozial einzugliedern.
Der Gemeinschaftsgrundschule Merianstraße, der Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof in Merkenich, der Gertrud Bollenrath-Förderschule und der Katholischen Grundschule in Roggendorf sind fünf Spaßschul-Gruppen angegliedert. Betreut werden 64 Kinder, Mädchen und Jungen, sieben bis zehn Jahre alt, aus 13 Kulturen und Nationen. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2003 an der Grundschule Blumenberg.

Foto: Nils Neubert
Zahlreiche Gespräche mit den Eltern und Lehrern, Leistungsuntersuchungen und ein Arbeitsvertrag mit jedem Kind bilden die Grundlage für eine individuelle Förderung. Spiel und Sport, aber auch Tanz und Theaterspielen und sogar eine Film-Spaßschule bieten in der Freizeitphase am Nachmittag den Kindern ein weiteres Feld, ihr Selbstbewußtsein über Erfolgserlebnisse und eine Menge gemeinsamen Spaß zu stärken.
Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und Kindernöte e.V. fördern die Arbeit inzwischen seit drei Jahren.
Mehr Informationen: www.kindernoete.de
Online-Flyer Nr. 69 vom 07.11.2006














