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Aktueller Online-Flyer vom 16. Dezember 2017  

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Literatur
www.reimbibel.de
Christi Höllenfahrt
Von Wolfgang Klosterhalfen

Vater, Sohn und heil’ger Geist
 
war’n noch nie zu dritt verreist.
 
Jahwe zog es ins Tessin,
 
doch da wollt’ der Sohn nicht hin.
 
 
 
Jesus wollt’ ´ne Kreuzfahrt machen
 
Jahwe fand das nicht zum Lachen.
 
Smoky konterte jedoch:
 
„Golf spiel’n wir am Schwarzen Loch.“
 
 
 
So kam man sich ins Gewölle,
 
fuhr gemeinsam dann zur Hölle.
 
Beelzebub war sehr erstaunt,
 
gab sich aber gut gelaunt:
 
 
 
„Heilige Dreifaltigkeit,
 
euer Weg war wirklich weit.
 
Sicher wollt ihr Sünder sehen,
 
wie sie schreien, klappern, flehen.
 
Wenn es recht ist, gehen wir
 
einfach mal durch diese Tür.
 
 
 
Steuersünder quäl’n wir hier
 
ewig mit Finanzpapier:
 
Kinderzahl und KSO,
 
Name, Alter sowieso.
 
 
 
Ist dann alles ausgefüllt,
 
wird das Formular zerknüllt
 
und ganz einfach angesteckt,
 
dass es heiß am Sünder leckt.
 
 
 
Gehen wir nach nebenan,
 
hier sind Ehebrecher dran:
 
mehrere Milliarden Stunden
 
fest ans Eheweib gebunden.
 
 
 
Gleich eins weiter Atheisten,
 
Juden und auch Luther-Christen.
 
Einer darf den andern quälen
 
und aus seiner Sicht erzählen.
 
 
 
In dem Raum für Päderasten
 
sitzen sie an Keyboardtasten,
 
fischen aus dem Intranet
 
alte Frauen, dick und fett.
 
 
 
Hier vor diesen Flimmerkisten
 
sitzen Fernsehjournalisten,
 
sehen dort seit vielen Jahren,
 
was sie doch für Schwätzer waren.
 
 
 
Jesus, Geist und Zebaoth
 
war’n beeindruckt von der Not.
 
Jahwe sprach des Lobes voll:
 
„Wie du quälst, ist wirklich toll.“
 
Satan darauf ganz bescheiden:
 
„Ich seh’ gerne Sünder leiden.“
 
 
 
Smoky sich dann nicht genierte:
 
„Sei in unserm Bund der Vierte!“
 
Satan brachte Höllenwein,
 
lud die drei zum Grillfest ein.
 
 
 
Einig war sich das Quartett:
 
„Dieser Ausflug war sehr nett.
 
In der Hölle ist es schön,
 
Prosit und auf Wiederseh’n.“
 
 
Das Gedicht finden Sie auch unter www.reimbibel.de/R2.htm
  
Zu erreichen ist Prof. Klosterhalfen über wk@reimbibel.de. Näheres über die „Reimbibel“ finden Sie unter www.reimbibel.de/.
Bestellen kann man das Buch bei Amazon unter http://www.amazon.de/. Es hat 304 Seiten und kostet 19,90 Euro.


Online-Flyer Nr. 249  vom 13.05.2010

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