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Literatur
NRhZ-Lyrikreihe
Das Heilige ist gar nicht so still
Von Frank Milautzcki

Ich kenn die Nacht, die niemand will
und stille Tänze würzen dort wie Salz
das Fleisch der Zeit mit Tränen - ein schwacher beat,
die Müdigkeit, ein dunkelblaues Gras
und Kissen, ich lieg darauf und halte aus
wie alte Tiefen sich ausdehnen. was auch geschieht
da bleibt es dunkel und lebt irgendwas

die Haut von deinen Küssen knallt
wie Wasser an das Denkenmüssen die patsch
die Gischt die platzt sich los und trommelt
auf die Steine nieder, die blöd den Kopf beschweren
und wider die nun Wellen brechen
es gibt den beat, ich soll es wissen,
alles was geschieht ist in den Küssen.

Frank Milautzcki, geb. 1961, Studium der Sozialarbeit, Musiker /Gitarrist, Schlagzeuger, Sänger) in verschiedenen Punk- und Rockbands, Schichtarbeiter in der chemischen Industrie. Lebt in Klingenberg am Main. Veröffentlichungen in Anthologien (u.a. in "Der große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte") und Zeitschriften (u.a. Akzente, Poet, Ort der Augen), diverse Einzeltitel, zuletzt 2006 "Naß einander nicht fremd" & "Und Chrys fragt wieviel Stück", Gedichte, 2007 "Reinhard Goering - ein Unbekannter auf dem Berg der Wahrheit", Essay. Herausgeber des Assemblings für handgemachte Postkarten CARDMAKER, der Literatur-Kunstzeitschrift DAS ZWEITE BEIN, sowie diverser Anthologien.

Das Gedicht stammt aus:

Frank Milautzcki
Hemden denken
Gedichte

fixpoetry Leseheft No 5
Verlag im Proberaum 3, Klingenberg 2009

ISBN 978-3-94-1296-04-6
28. Seiten
6,90 €



(GW)

Online-Flyer Nr. 220  vom 21.10.2009

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