Andrew Davies, bildender Künstler (Objekte, Installationen, Zeichnungen, Aktionen) und Bühnenbildner, ist Engländer und lebt in Köln. Zu seinem ersten Video, das anlässlich seiner ersten Ausstellung in der KAOS Galerie entstand, meint er: „The beginnings of coincidental cubist views of film and video. A diary of chance and chaos. Hugo Ball and Edith Sitwell. Scratches, grooves, twins and clones. Black sheep bopping on Piero Della Francesco disco floor. Headlines. Could we be seeing an allegory of a certain Saturday Night Fever? Anti-scientological-multi-coloured scapegoats. A depressed and anonymous University lecturer with a mysterious secret confessed in a recording booth in Liverpool station. Hybrids. Morse code, hi-fi and stereo-test sounding landscapes, mis-prints, mis-fits. Chinese perfection and the mythology of opera with chimpanzees masquerading as people to the strains of Captain Beefheart. Just who is that famous Irish/Italian artist Jack O'Metty? God bless him." Es folgen in den nächsten NRhZ-Ausgaben weitere Videos des Künstlers, der durch die Produktion von Videos zu seinen Ausstellungen in der KAOS Galerie nach einiger Zeit professioneller Filmemacher wurde und inzwischen seit Jahren einen Teil seines Lebensunterhalts mit Filmen für ARTE und den WDR verdient. Zur ersten Ausstellung von Andrew (Hippe-) Davies in der Kölner KAOS Galerie schrieb Enno von Stahl unter dem Titel "Kritik am Kaktus" im "Kölner Stadt-Anzeiger": „Erfrischend respektlos geht der britische Künstler in der Galerie KAOS mit all dem um, was Kunst war, ist, sein will. Eine witzige Persiflage auf Kunsthistorie und Kritik hat er in Zeichnungen „Mutter und Kind" oder „Vater und Kind" unternommen. Die jeweils von Textbändern gerahmten Blätter zeigen eigentlich immer das Gleiche: Skizzen jener abstrakten, archaische Formen betonenden Figurationen des britischen Bildhauers Henry Moore. An Jean Tinguelys beweglichen Apparaten orientieren sich einige Objekte des als Bühnenbildner geschulten Hippe-Davies. Sie sind vielleicht sogar noch einen Deut nutz- oder sinnloser... Boshafte Kritik indes am eigenen Geschlecht: Hippe Davies untersuchte das männliche Konkurrenzverhalten. Na, worauf starren die beiden grünstoppeligen Männerhäupter eines winklig zusammengefügten Trptychons? Richtig, auf ihr wichtigstes, einen Phallus; und der sieht nicht nur wie ein Kaktus Marke „Rühr mich nicht an!" aus, ihm droht auch noch eine Heckenschere.“ Autor: Andrew Davies Regie: Andrew Davies Auftraggeber: KAOS-Film- und Video-Team/KAOS Galerie Köln Produktionsjahr: 1986 Länge: 18 min. Kamera: Dieter Oeckl Ton-Collage: Andrew Davies , Michael Houben Schnitt: Marianne Tralau Produktionsleitung: Peter KleinertClip downloaden (mit Rechtsklick - "Ziel speichern unter...")
Online-Flyer Nr. 110 vom 23. Mai 2013
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