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Wirtschaft und Umwelt
Demonstration gegen Landschaftszerstörungspläne von CDU/FDP in Troisdorf:
„Salamitaktik im Spicher Wald“
Von Peter Adolffs
Die Teilnehmer protestierten gegen die Planungen der Troisdorfer CDU- und FDP-Fraktion, die das Landschaftsschutzgebiet für den Wohnungsbau und für den Straßenausbau verkleinern wollen. Im Spicher Wald soll die auf dem ehemaligen Gelände der Alaunhütte errichtete Siedlung am Kollberg um mehrere Einfamilienhäuser vergrößert und Stück für Stück in das Landschaftsschutzgebiet erweitert werden. Im Eschmarer Wald soll die heutige Deponiestraße zu einer 16 Meter breiten Anbindung für den Industriepark in der Troisdorfer Heide ausgebaut werden. Der Industriepark selbst soll vergrößert werden Dies bedeutete nicht nur die Zerstörung eines wesentlichen Teils der Wahner Heide, sondern auch die Zerstörung eines wichtigen Troisdorfer Naherholungsgebiets.

Foto: www.wahner-heide.com
Andreas Hasselmann vom Troisdorfer Umweltzentrum stellte die Planungen und ihre Folgen vor Ort dar: „Ein Ausbau der Deponiestraße durch den Eschmarer Wald zu einer Umgehungsstraße würde den Troisdorfern nur zehn Prozent Entlastung vom LKW-Verkehr bringen. Es ist keinem damit geholfen, hierfür ein wichtiges Troisdorfer Erholungsgebiet zu zerteilen.“
Sabine Krüger, Anwohnerin aus Spich, von Beruf Landschaftsplanerin, erklärte, dass der Spicher Wald eigentlich als Naturschutzgebiet hätte ausgewiesen müssen. „Der Spicher Wald erfüllt laut Landschaftsplan die fachlichen Kriterien eines Naturschutzgebiets. Er wurde nur mit der etwas weniger starken Schutzkategorie des Landschaftsschutzgebiets ausgewiesen, damit die Troisdorfer den Wald zwischen ihrem Wohngebiet und dem international bedeutenden Naturschutzgebiet Wahner Heide zum Zwecke der Erholung besser nutzen können. Und nun wollen CDU und FDP allen, dem Naturschutz und den Bürgern einen Strich durch die Rechnung machen.“
„Offenbar wollen CDU und FDP nach der oft bewährten Salamitaktik Eschmarer und Spicher Wald scheibchenweise, in kleinen, für sich betrachtet genehmigungsfähigen Ausbauschritten Spicher und Eschmarer Wald für Gewerbe und Wohnungsbau opfern. Wir sind hier, um klar zu stellen, dass diese Wälder zur Wahner Heide gehören und dass wir den Anfängen wehren werden“, sagte Holger Sticht, Sprecher des Bündnis Wahner Heide.
Rückfragen an Holger Sticht, 0221-9863142, wahnerheide@hotmail.com
Online-Flyer Nr. 81 vom 07.02.2007
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Wirtschaft und Umwelt
Demonstration gegen Landschaftszerstörungspläne von CDU/FDP in Troisdorf:
„Salamitaktik im Spicher Wald“
Von Peter Adolffs
Die Teilnehmer protestierten gegen die Planungen der Troisdorfer CDU- und FDP-Fraktion, die das Landschaftsschutzgebiet für den Wohnungsbau und für den Straßenausbau verkleinern wollen. Im Spicher Wald soll die auf dem ehemaligen Gelände der Alaunhütte errichtete Siedlung am Kollberg um mehrere Einfamilienhäuser vergrößert und Stück für Stück in das Landschaftsschutzgebiet erweitert werden. Im Eschmarer Wald soll die heutige Deponiestraße zu einer 16 Meter breiten Anbindung für den Industriepark in der Troisdorfer Heide ausgebaut werden. Der Industriepark selbst soll vergrößert werden Dies bedeutete nicht nur die Zerstörung eines wesentlichen Teils der Wahner Heide, sondern auch die Zerstörung eines wichtigen Troisdorfer Naherholungsgebiets.

Foto: www.wahner-heide.com
Andreas Hasselmann vom Troisdorfer Umweltzentrum stellte die Planungen und ihre Folgen vor Ort dar: „Ein Ausbau der Deponiestraße durch den Eschmarer Wald zu einer Umgehungsstraße würde den Troisdorfern nur zehn Prozent Entlastung vom LKW-Verkehr bringen. Es ist keinem damit geholfen, hierfür ein wichtiges Troisdorfer Erholungsgebiet zu zerteilen.“
Sabine Krüger, Anwohnerin aus Spich, von Beruf Landschaftsplanerin, erklärte, dass der Spicher Wald eigentlich als Naturschutzgebiet hätte ausgewiesen müssen. „Der Spicher Wald erfüllt laut Landschaftsplan die fachlichen Kriterien eines Naturschutzgebiets. Er wurde nur mit der etwas weniger starken Schutzkategorie des Landschaftsschutzgebiets ausgewiesen, damit die Troisdorfer den Wald zwischen ihrem Wohngebiet und dem international bedeutenden Naturschutzgebiet Wahner Heide zum Zwecke der Erholung besser nutzen können. Und nun wollen CDU und FDP allen, dem Naturschutz und den Bürgern einen Strich durch die Rechnung machen.“
„Offenbar wollen CDU und FDP nach der oft bewährten Salamitaktik Eschmarer und Spicher Wald scheibchenweise, in kleinen, für sich betrachtet genehmigungsfähigen Ausbauschritten Spicher und Eschmarer Wald für Gewerbe und Wohnungsbau opfern. Wir sind hier, um klar zu stellen, dass diese Wälder zur Wahner Heide gehören und dass wir den Anfängen wehren werden“, sagte Holger Sticht, Sprecher des Bündnis Wahner Heide.
Rückfragen an Holger Sticht, 0221-9863142, wahnerheide@hotmail.com
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